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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2013-05-04 - 2013-05-06


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Kämpf Unternehmensberatung Tel.: 06195 - 90 14 20 Fax: 06195 - 90 14 55


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: D-Düsseldorf: PPP-Projekt für Balletthaus einschl. Arch.-/Ing.-Leist., Neubau,
    Finanzierung u. Objektmanagement und Objektverwaltung
PD: 20130504
ND: 147603-2013
OJ: 87/2013
DS: 20130502
DT: 20130603  12 00
HD: 01102
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 1 - Bauleistung
PR: 4 - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Gesamtangebot
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 45200000
    45210000
    45212000
    45212320
    71221000
    71320000
    70220000
PN: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
    Bauleistungen im Hochbau
    Bauarbeiten für Gebäude, die der Freizeitgestaltung, dem Sport, der
    Kultur, der Unterbringung und Verpflegung dienen
    Bauleistungen für Gebäude, die künstlerischen Aufführungen dienen
    Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
    Planungsleistungen im Bauwesen
    Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von eigenen
    Nichtwohnimmobilien
RC: DEA11
RG: Düsseldorf
CY: DE
OL: DE
AU: LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF, DER OBERBÜRGERMEISTER, AMT FÜR
    GEBÄUDEMANAGEMENT 23/5 TECHN. GEBÄUDEMANAGEMENT - PROJEKTBETREUUNG
TW: DÜSSELDORF
TX: Auftragsbekanntmachung
    Bauauftrag
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für
    Gebäudemanagement 23/5 Techn. Gebäudemanagement - Projektbetreuung
    Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement - Projektbetreuung
    Zu Händen von: Herrn Stefan Greß
    40200 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 2118994622
    E-Mail: stefan.gress@duesseldorf.de
    Fax: +49 2118934622
    Internet-Adresse(n):
    Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.duesseldorf.de
    Weitere Auskünfte erteilen: Ernst & Young Real Estate GmbH
    Graf-Adolf-Platz 15
    Zu Händen von: Frau Anett Sommer
    40213 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 211935222516
    E-Mail: anett.sommer@de.ey.com
    Fax: +49 211935218288
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: Ernst & Young Real Estate GmbH
    Graf-Adolf-Platz 15
    Zu Händen von: Frau Anett Sommer
    40213 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 211935222516
    E-Mail: anett.sommer@de.ey.com
    Fax: +49 211935218288
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landeshauptstadt
    Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Bauverwaltungsamt, Submissionsstelle
    Brinckmannstraße 5
    40225 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 2118993902
    E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de
    Fax: +49 2118929080
    Internet-Adresse: http://www.duesseldorf.de/ausschreibung
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Regional- oder Lokalbehörde
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Allgemeine öffentliche Verwaltung
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: ja
    Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH
    Heinrich-Heine-Allee 16a
    40213 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    PPP-Projekt Balletthaus Ballett am Rhein: Planung, Neubau, Finanzierung
    und langjähriger Betrieb eines Probenhauses für das Ballett der Deutschen
    Oper am Rhein im Rahmen eines Mietmodells mit Erbbaurecht
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Bauauftrag
    Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den
    vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
    Düsseldorf
    NUTS-Code DEA11
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Die Landeshauptstadt Düsseldorf beabsichtigt die Realisierung eines neuen
    Probenhauses für das Ballett der Deutschen Oper am Rhein im Bereich des
    früheren Rheinbahn-Depots am Steinberg 35 in Düsseldorf-Bilk
    („Balletthaus“). Es sollen fünf Säle und ausreichend große Garderoben für
    derzeit 48 Tänzerinnen und Tänzer sowie für eine Ballettschule mit aktuell
    55 Schülern von rund 2.595 qm Nutzfläche entstehen. Das Grundstück mit
    einer Größe von 4028 qm befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt
    Düsseldorf. Die verkehrliche Anbindung ist gut, ÖPNV ist in kürzester
    Entfernung erreichbar. Die erforderlichen Stellplätze lassen sich auf dem
    Grundstück realisieren. Die Fertigstellung des schlüsselfertigen Gebäudes
    ist voraussichtlich für Ende 2014 geplant.
    Zur Realisierung des Balletthauses soll der PPP-Partner als Vermieter die
    Planung, den Neubau, die Finanzierung sowie den langfristigen Betrieb des
    Balletthauses über 30 Jahre im Rahmen eines Mietvertrages übernehmen. Er
    hat dabei als Vermieter insbesondere folgende Leistungen zu erbringen:
    Planungs- und Bauleistungen, Betriebsleistungen, insbesondere
    Objektmanagement und Objektverwaltung, Objektbetrieb, Versorgungs- und
    Entsorgungsleistungen sowie Objektreinigung. Es ist geplant, dass die
    Landeshauptstadt Düsseldorf dem PPP-Partner zur Ermöglichung des Vorhabens
    ein Erbbaurecht an dem Grundstück einräumt. Mieterin des Balletthauses
    soll die Deutsche Oper am Rhein werden (oder eine andere städtische
    Gesellschaft oder ggf. die Landeshauptstadt Düsseldorf selbst).
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    45200000, 45210000, 45212000, 45212320, 71221000, 71320000, 70220000
    II.1.7)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
    Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: nein
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
    Im Rahmen des Verfahrens und nach dem vorgesehenen Vertrag sind
    vorrausichtlich folgende Sicherheiten in projektangemessener Höhe zu
    erbringen:
    a) Konventionalstrafe
    Der Bieter hat mit der Abgabe seines Angebotes einer Konventionalstrafe in
    Höhe von 100.000,00 EURO für den Fall zuzustimmen, dass er sein Angebot
    vor Ablauf der Bindefrist zurücknimmt, nicht rechtzeitig vor
    Auftragsvergabe die verbindliche Finanzierungszusage vorlegt, nicht die
    anfängliche Vertragserfüllungsbürgschaft stellt oder über die
    Vergabeunterlagen nicht die erforderliche Vertraulichkeit wahrt.
    b) Vertragserfüllungsbürgschaft hinsichtlich den Bauleistungen
    Mit der Abgabe seines Angebotes hat der Bieter zu versichern, dass er mit
    Vertragsschluss eine selbstschuldnerische Erfüllungsbürgschaft oder
    vergleichbare Sicherheit eines in der EU zugelassenen Kreditinstituts in
    Höhe von voraussichtlich 5 % der Planungs- und Baukosten (ohne MwSt.) für
    die Erfüllung der im Mietvertrag enthaltenen Bauverpflichtung stellen
    wird, die nach Übergabe des Balletthauses (im einwandfreien und
    vertragsgemäßen Zustand) an den Vermieter zurückgegeben wird.
    c) Vertragsstrafe für den Verzug im Rahmen der Bauleistungen
    Zur Sicherstellung einer fristgemäßen Übergabe wird eine Vertragsstrafe in
    angemessener Höhe vorgesehen (voraussichtlich bis zu 5 % der Planungs- und
    Baukosten).
    d) Sicherheit für Erfüllung der Betriebsleistungen
    Mit der Abgabe seines Angebotes hat der Bieter ferner zu versichern, dass
    er vor Übergabe des Mietobjekts eine selbstschuldnerische Bürgschaft oder
    vergleichbare Sicherheit eines in der EU zugelassenen Kreditinstituts in
    noch zu beziffernder angemessener Höhe zur Absicherung der Erfüllung der
    weiteren Vermieterpflichten stellt.
    Der Vermieter erhält die vorgenannten Sicherheiten nach Wegfall des
    Sicherungszwecks, spätestens nach Beendigung des Mietvertrages zurück,
    soweit sie nicht zur Sicherung offener Forderungen oder etwaiger
    Reparatur- oder Instandsetzungsmaßnahmen benötigt wird, die zur
    Herstellung des vertragsgemäßen Zustandes der Gebäude, Anlagen und
    Einrichtungen bei Vertragsende erforderlich sind.
    e) Absicherung der Instandhaltungsaufwendungen
    Die Erhaltung der Gebäude, Anlagen und Einrichtungen durch den Vermieter
    wird voraussichtlich durch die Einrichtung eines gesonderten
    Instandhaltungskontos gesichert. Darauf wird zweckgebunden der Anteil der
    Miete eingezahlt, den der PPP-Partner für die Erhaltung des Gebäudes,
    Anlagen und Einrichtungen kalkuliert hat, um die ordnungsgemäße Verwendung
    der eingezahlten Guthaben durch den PPP-Partner sicherzustellen.
    f) Patronatserklärung
    Im Falle einer Auftragsausführung durch eine Tochtergesellschaft des
    PPP-Partners (Projektgesellschaft) kann gegebenenfalls eine
    Konzernbürgschaft oder harte Patronatserklärung des PPP-Partners bzw. der
    Gesellschafter verlangt werden.
    g) Dingliche Sicherheiten
    Die Anmietung und Nutzung des Balletthauses durch die DOR über 30 Jahre
    soll als Belastung des Erbbaurechts dinglich gesichert werden (z.B. durch
    beschränkt persönliche Dienstbarkeit).
    Die Einzelheiten zu den geforderten Sicherheiten werden in den
    Ausschreibungsunterlagen festgelegt, die den zur Abgabe von Angeboten
    aufgeforderten Bietern zugesandt werden, sowie, falls erforderlich oder
    gewünscht, in den späteren Verhandlungen abgestimmt.
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    Für die zu erbringenden Leistungen erhält der PPP-Partner von der Mieterin
    während der 30-jährigen Mietzeit, das heißt ab Übergabe des Balletthauses,
    eine regelmäßige Miete. Um die im Rahmen des Mietvertrages erforderlichen
    Baumaßnahmen durchführen zu können, hat der PPP-Partner die Planungs- und
    Baukosten während der Bauphase zu finanzieren (Bauzeitfinanzierung) und –
    zusätzlich zu den eingesetzten Eigenmitteln – die erforderlichen
    Fremdmittel zu beschaffen. Weiterhin muss der PPP-Partner die
    Gesamtinvestitionskosten nach Übergabe des Balletthauses an die Mieterin
    während der 30-jährigen Mietphase finanzieren (Langfristfinanzierung).
    Der Betriebskostenanteil der von der Mieterin zu zahlenden Miete kann
    gegebenenfalls – und soweit preisrechtlich zulässig – während der
    30-jährigen Mietphase indexiert werden. Im Zusammenhang mit der Erbringung
    der Vermieterleistungen durch den PPP-Partner sind Service Level
    Vereinbarungen zur Bewertung der vertraglichen Leistungserfüllung
    vorgesehen.
    Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird die Mieterin finanziell derart
    ausstatten, dass sie die an den PPP-Partner zu zahlenden Miete leisten
    kann. Es ist außerdem möglich, dass der PPP-Partner das ihm von der
    Landeshauptstadt Düsseldorf bestellte Erbbaurecht zu Finanzierungszwecken
    mit einem Grundpfandrecht zugunsten der finanzierenden Bank belasten kann.
    Alternativ kommt zu Finanzierungszwecken ggf. eine Forfaitierung mit
    Einrede- und Einwendungsverzichtserklärung der Mieterin hinsichtlich des
    investiven Mietanteils in Betracht. Ziel ist es, dass der PPP-Partner für
    die von ihm in Anspruch zu nehmenden Kapitaldienste, d.h. insbesondere für
    die Langfristfinanzierung, kommunalkreditähnliche Konditionen erhalten
    kann.
    Die Einzelheiten zu den Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen werden in
    den späteren Ausschreibungsunterlagen festgelegt, die den zur Abgabe von
    Angeboten aufgeforderten Bietern zugesandt werden, sowie in den späteren
    Verhandlungen abgestimmt werden können.
    Die Mieterin behält sich vor die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen
    über die Landeshauptstadt Düsseldorf selbst zu vermitteln, sofern sich die
    private Finanzierung durch den PPP-Partner als unwirtschaftlich erweist.
    III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
    wird:
    Im Rahmen des Vergabeverfahrens finden Teilnahmeanträge von
    Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbern
    (nachfolgend Bewerbergemeinschaften) nur Berücksichtigung, wenn der
    Vergabestelle
    - ein Verzeichnis aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit
    Bezeichnung des jeweiligen bevollmächtigten Vertreters, wobei die
    Bevollmächtigung des Vertreters nachzuweisen ist, sowie
    - eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete und datierte
    Erklärung, dass ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerbergemeinschaft
    die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber
    rechtsverbindlich vertreten kann, übergeben wird und
    - keines der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mehr als einer
    Bewerbergemeinschaft angehört.
    Ein späterer Austausch von Mitgliedern einer Bewerber- oder
    Bietergemeinschaft nach Abgabe des Teilnahmeantrages kann nur aus
    schwerwiegenden Gründen zugelassen werden.
    Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch für die
    angebotene Leistung.
    Der Bieter oder die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhalten soll,
    ist berechtigt, vor Vertragsschluss eine Projektgesellschaft zur
    Erbringung der angebotenen Leistungen zu bilden, die Vertragspartnerin
    wird. Die Vergabestelle behält sich vor, die Annahme einer bestimmten
    Rechtsform des Bieters oder der Bietergemeinschaft im Falle der
    Auftragserteilung zu verlangen, sofern dies zur Auftragsdurchführung
    notwendig ist.
    Zu den weiteren Bedingungen für die Leistungserbringung über eine
    Projektgesellschaft sowie den Einsatz von Nachunternehmern vgl. die
    Bewerberinformation, die den Bewerbern auf schriftliche Anforderung von
    der in Anhang A.I) genannten Kontaktstelle zur Verfügung gestellt wird.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen
    Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
    Darlegung der besonderen Bedingungen: Zu weiteren Bedingungen vgl. die
    Bewerberinformation, die den Bewerbern auf schriftliche Anforderung von
    der in Anhang A.I) genannten Kontaktstelle zur Verfügung gestellt wird.
    Die Bedingungen für die Auftragsausführung werden im Übrigen in den
    späteren Vergabeunterlagen, die den zur Angebotslegung aufgeforderten
    Bietern zur Verfügung gestellt werden, präzisiert. Unter anderem wird zur
    Auftragsdurchführung der Nachweis des Abschlusses einer Berufs- bzw.
    Betriebshaftpflichtversicherung in projektangemessener Höhe,
    voraussichtlich mindestens mit Deckungssummen in Höhe von 5 Mio. Euro,
    verlangt werden. Weiterhin werden bei Angebotsabgabe die Erklärungen nach
    dem Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) NRW vorzulegen sein.
    Soweit Planungsleistungen betroffen sind, ist die Erbringung dieser
    Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten (§ 19 VOF). Dies sind:
    - Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates
    als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung
    berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 85/384/EG,
    2001/19/EG bzw. 89/48/EG zu führen,
    - Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
    Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen
    verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: 1) Dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft wird
    auf schriftliche Anforderung von der in Anhang A.I) aufgeführten
    Kontaktstelle eine Bewerberinformation mit Formblättern zum
    Teilnahmeantrag (Anlagen 1.1 und 1.2 zur Bewerberinformation) zur
    Verfügung gestellt; diese Formblätter sind bei der Erstellung des
    Teilnahmeantrags zwingend zu verwenden. Der Bewerber bzw. die
    Bewerbergemeinschaft hat im Teilnahmeantrag mitzuteilen, welche
    Unternehmen im Auftragsfall als Haupt- bzw. Nachunternehmer (gemeinsam
    „Wirtschaftsteilnehmer“) für die Ausführung der wesentlichen
    Leistungselemente
    - a) Planung,
    - b) Bau und
    - c) Betrieb
    verantwortlich sein werden (ggf. auch mehrere für ein Leistungselement
    oder eines für mehrere Leistungselemente).
    Jeder Wirtschaftsteilnehmer hat die nachstehenden Unterlagen gemäß
    III.2.1.2), III.2.2) und III.2.3) gesondert vorzulegen und insofern seine
    Eignung, d.h. die persönliche Lage sowie die wirtschaftliche, finanzielle
    und technische Leistungsfähigkeit gesondert nachzuweisen. Soweit es sich
    bei den vorzulegenden Unterlagen um Auszüge, Auskünfte, Bescheinigungen
    oder Erklärungen handelt, dürfen sie nicht vor dem 1. Januar 2013
    ausgestellt sein.
    Die nicht rechtzeitige Vorlage dieser Unterlagen kann zum Ausschluss aus
    dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende
    Unterlagen nachzufordern, ist aber berechtigt, Bewerber oder
    Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige
    Nachforderung innerhalb von sechs (6) Kalendertagen keine oder nur
    unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch der Teilnehmer auf
    Nachreichung von Unterlagen besteht nicht, insbesondere kann der
    Auftraggeber im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bewerber entscheiden,
    bei keinem Bewerber etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.
    2)
    a) Auszug der Eintragung in das Berufs-, Handels- und/ oder
    Gesellschaftsregister. Sofern keine Pflicht zur Eintragung in ein solches
    Register besteht, Vorlage der Gewerbeerlaubnis zum Nachweis der wirksamen
    Existenz des Wirtschaftsteilnehmers. Bei natürlichen Personen ist ein
    entsprechender Auszug aus dem Berufsregister vorzulegen.
    b) Eigenerklärung gemäß Anlage 2 zur Bewerberinformation.
    Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzlich zu der Eigenerklärung nach
    lit. b) vor Vergabe des Auftrages die Nachreichung entsprechender
    Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Als Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
    Leistungsfähigkeit jedes Wirtschafts-teilnehmers sollen die nachfolgenden
    Unterlagen vorgelegt werden:
    1) Vorlage einer qualifizierten Bankauskunft mit Aussagen zur Art und
    Dauer der Geschäftsbeziehung, Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und
    Zahlungsverhalten, allgemeine Beurteilung der finanziellen Verhältnisse
    (Bonität) sowie Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Sie muss erkennen
    lassen, dass das Kreditinstitut keine Bedenken gegen das Eingehen einer
    Geschäftsbeziehung mit dem jeweiligen Unternehmen hat.
    Der Nachweis einer solchen qualifizierten Bankauskunft stellt eine
    Mindestanforderung (jedoch ohne Punktbewertung) an die Eignung dar, mit
    der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere
    Verfahren nicht berücksichtigt wird.
    2) Angabe des Gesamtumsatzes jedes Wirtschaftsteilnehmers der letzten drei
    abgeschlossenen Geschäftsjahre in den jeweiligen Leistungselementen (ggf.
    auch mehrerer Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam für ein Leistungselement).
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:
    Als Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit jedes
    Wirtschaftsteilnehmers sollen die nachfolgenden Unterlagen vorgelegt
    werden:
    1) Referenzen für die Leistungselemente a) Planung, b) Bau und c) Betrieb
    über entsprechend durchgeführte Leistungen für mit dem unter II.1.5)
    beschriebenen Beschaffungsgegenstand vergleichbare Hochbauprojekte mit
    Baufertigstellungsdatum (Leistungselement a) und b)) bzw.
    Leistungserbringung (Leistungselement c)) in den letzten drei
    abgeschlossenen Geschäftsjahren.
    Der Nachweis mindestens einer wertbaren Referenz für jedes
    Leistungselement stellt eine Mindestanforderung an die Eignung dar, mit
    der Folge, dass bei Nichtvorlage der Teilnahmeantrag für das weitere
    Verfahren nicht berücksichtigt wird.
    Jeder Wirtschaftsteilnehmer hat die Referenzen für das von ihm zu
    erbringende Leistungselement vorzulegen.
    2) Für die Leistungselemente a) Planung, b) Bau und c) Betrieb jeweils die
    Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
    jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach
    Berufsgruppen sowie Nachweis der Qualifikation des zur Leistungserbringung
    vorgesehenen Personals anhand von Lebensläufen,
    Qualifikationsbescheinigungen bzw. Zeugnissen und persönlichen Referenzen.
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Verhandlungsverfahren
    Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
    Verhandlungsverfahren) nein
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
    Geplante Mindestzahl 3:  und Höchstzahl 6
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
    Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der oben genannten Nachweise und
    Erklärungen (III.2.2) und III.2.3)):Der Auftraggeber wird die
    wirtschaftlich/ finanziellen und technischen Eignungsnachweise auf der
    Grundlage der nachstehenden Punkteskalen mit maximal 100 Punkten bewerten
    und wie folgt gewichten:Die mögliche Gesamtpunktzahl für die unter
    III.2.2) 2) genannten Angaben zu den Gesamtumsätzen beträgt 13 Punkte.
    Dabei können im Leistungselement a) Planung max. 3 Punkte, im
    Leistungselement b) Bau max. 6 Punkte und im Leistungselement c) Betrieb
    max. 4 Punkte erzielt werden.Die mögliche Gesamtpunktzahl für die unter
    III.2.3) 1) genannten Angaben zu den Referenzen beträgt 81 Punkte. Die
    Vergabestelle wird die eingereichten Referenzen vor dem Hintergrund der
    nachfolgend genannten Kriterien prüfen, die drei aussagekräftigsten
    auswählen und in die Wertung einbeziehen. Dementsprechend verteilt sich
    die Gesamtpunktzahl wie folgt auf die Leistungselemente a) Planung, b) Bau
    und c) Betrieb:Im Leistungselement a) Planung können maximal 27 Punkte
    erreicht werden. Pro Referenz werden maximal 9 Punkte nach folgenden
    Kriterien vergeben:- Vergleichbarkeit der Referenz mit dem
    Beschaffungsgegenstand gem. II.1.5 insbesondere im Hinblick auf die
    Nutzungsart, wobei Probehäuser für z. B. Ballett, Tanz, Theater oder eine
    vergleichbare Nutzungsart höher bewertet wird (max. 7 Punkte) als
    Veranstaltungsstätten oder vergleichbar (max. 6 Punkte). Eine
    Veranstaltungsstätte bzw. eine vergleichbare Nutzungsart wird wiederum
    höher bewertet als allgemeine Gewerbe-, Verwaltungs- oder öffentliche
    Einrichtungen (max. 4 Punkte).- Bezug der Referenz zu einem
    Lebenszyklusmodell, wie z. B. PPP (max. 2 Punkte).Im Leistungselement b)
    Bau können maximal 27 Punkte erreicht werden. Pro Referenz werden maximal
    9 Punkte nach folgenden Kriterien vergeben:- Vergleichbarkeit der Referenz
    mit dem Beschaffungsgegenstand gem. II.1.5 insbesondere im Hinblick auf
    die Nutzungsart, wobei Probehäuser für z. B. Ballett, Tanz, Theater oder
    eine vergleichbare Nutzungsart höher bewertet wird (max. 7 Punkte) als
    Veranstaltungsstätten oder vergleichbar (max. 6 Punkte). Eine
    Veranstaltungsstätte bzw. eine vergleichbare Nutzungsart wird wiederum
    höher bewertet als allgemeine Gewerbe-, Verwaltungs- oder öffentliche
    Einrichtungen (max. 4 Punkte).- Bezug der Referenz zu einem
    Lebenszyklusmodell, wie z. B. PPP (max. 2 Punkte).Im Leistungsbereich c)
    Betrieb können maximal 27 Punkte erreicht werden. Pro Referenz werden
    maximal 9 Punkte nach folgenden Kriterien vergeben:- Vergleichbarkeit der
    Referenz mit dem Beschaffungsgegenstand gem. II.1.5 insbesondere im
    Hinblick auf die Nutzungsart, wobei Probehäuser für z. B. Ballett, Tanz,
    Theater oder eine vergleichbare Nutzungsart höher bewertet wird (max. 7
    Punkte) als Veranstaltungsstätten oder vergleichbar (max. 6 Punkte). Eine
    Veranstaltungsstätte bzw. eine vergleichbare Nutzungsart wird wiederum
    höher bewertet als allgemeine Gewerbe-, Verwaltungs- oder öffentliche
    Einrichtungen (max. 4 Punkte).- Bezug der Referenz zu einem
    Lebenszyklusmodell, wie z. B. PPP (max. 2 Punkte).Die mögliche
    Gesamtpunktzahl für die unter III.2.3) 2) genannten Angaben zu den
    jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften sowie der
    Qualifikation des vorgesehenen Personals beträgt 6 Punkte.
    IV.1.3)  Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
    Verhandlung bzw. des Dialogs
    Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
    schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
    verhandelnden Angebote ja
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
    den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
    Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
    aufgeführt sind
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    nein
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Kostenpflichtige Unterlagen: nein
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    3.6.2013 - 12:00
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.3)  Zusätzliche Angaben
    Weitere Informationen enthält eine Bewerberinformation, die den Bewerbern
    auf Anfrage von der in Anhang A.I) genannten Kontaktstelle per Email
    zugesendet wird. Dieser Bewerberinformation sind Formblätter sowie das
    Muster einer Eigenerklärung zur Unterstützung der Bewerber bei der
    Erstellung des Teilnahmeantrags beigefügt, die die Bewerber zwingend
    verwenden müssen. Im Übrigen ist zur Rücksendung des Teilnahmeantrags an
    die in Anhang A.III genannte Stelle zwingend der der Bewerberinformation
    als Anlage 3 beigefügte Musterumschlag zu verwenden.
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
    Am Bonneshof 35
    40474 Düsseldorf
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 2114753131
    Fax: +49 2114753989
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
    Fristen des § 107 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein
    Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
    1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
    Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
    unverzüglich, das heißt nicht spätestens innerhalb von drei Tagen gerügt
    hat,
    2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,
    3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,
    4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    Im Übrigen wird auf die Fristen des § 101 b Abs. 2 GWB hingewiesen.
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    2.5.2013



TI: D-Berlin: Arch.-/Ing.-Leist. - Energiespar-Contracting für Liegenschaften
    des Bezirkamtes Steglitz-Zehlendorf
PD: 20130504
ND: 147584-2013
OJ: 87/2013
DS: 20130502
DT: 20130614  12 00
HD: 01102
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 1 - Bauleistung
PR: 4 - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Gesamtangebot
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71340000
PN: Von Ingenieuren erbrachte Verbundleistungen
RC: DE300
RG: Berlin
CY: DE
OL: DE
AU: BEZIRKSAMT STEGLITZ ZEHLENDORF VON BERLIN
TW: BERLIN
TX: Auftragsbekanntmachung
    Bauauftrag
    Richtlinie 2004/18/EG
    Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
    I.1)  Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
    Bezirksamt Steglitz Zehlendorf von Berlin
    Kirchstraße 1/3
    Zu Händen von: Herrn Kleimann
    14163 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3090298784
    E-Mail: kleimann-ba-stegzehl@t-online.de
    Fax: +49 30902996100
    Weitere Auskünfte erteilen: Berliner Energieagentur GmbH
    Französische Str. 23
    Zu Händen von: Hrn. Schlopsnies
    10117 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3029333039
    E-Mail: schlopsnies@berliner-e-agentur.de
    Fax: +49 3029333093
    Internet-Adresse: http://www.berliner-e-agentur.de
    Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
    den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
    verschicken: DEUTSCHLAND
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Berliner Energieagentur
    GmbH
    Französische Str. 23
    Zu Händen von: Hrn. Schlopsnies
    10117 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3029333039
    E-Mail: schlopsnies@berliner-e-agentur.de
    Fax: +49 3029333093
    Internet-Adresse: http://www.berliner-e-agentur.de
    I.2)  Art des öffentlichen Auftraggebers
    Regional- oder Lokalbehörde
    I.3)  Haupttätigkeit(en)
    Allgemeine öffentliche Verwaltung
    I.4)  Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
    Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
    Auftraggeber: nein
    Abschnitt II: Auftragsgegenstand
    II.1)  Beschreibung
    II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
    Energiesparpartnerschaften Pool 27 Steglitz-Zehlendorf
    II.1.2)  Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
    Dienstleistung
    Bauauftrag
    Planung und Ausführung
    Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin
    NUTS-Code DE300
    II.1.3)  Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
    dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
    Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
    II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
    Energiespar-Garantievertrag über Maßnahmen nachhaltiger Energieeinsparung
    und energetischer Optimierung für die Liegenschaften des Bezirkamtes
    Steglitz-Zehlendorf, gekoppelt mit einer Einspargarantie als
    selbstständigem Garantieversprechen des Auftragnehmers, sogenanntes
    „Energiespar-Contracting“.
    Die Energiekosten im Referenzjahr 2012 betrugen ca. 2.700.000 EUR netto
    (ohne MWSt.).
    II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
    71340000
    II.1.7)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
    Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
    II.1.8)  Lose
    Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    II.1.9)  Angaben über Varianten/Alternativangebote
    Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
    II.2)  Menge oder Umfang des Auftrags
    II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang:
    Der Auftrag umfasst die Liegenschaften des Bezirkamtes Steglitz-Zehlendorf
    mit etwa 60 Gebäuden. Der Auftragsumfang leitet sich ab aus dem
    Vergütungsanspruch, der sich wiederum errechnet aus der vom AN
    garantierten Einsparung in Bezug auf die Baseline der Energiekosten. Die
    Baseline basiert auf den Energiekosten im Referenzjahr 2012 und liegt bei
    rund 2.700.000 Euro netto (ohne MWSt.).
    Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen wird zum Teil vom AG
    vorgegeben und beruht zum Teil auf Analysen und Einschätzungen des AN. Der
    konkrete Maßnahmenumfang ist in Abstimmung mit dem AG zu entscheiden. Die
    Maßnahmen sind so zu bemessen, dass ein optimales Einsparpotenzial
    realisiert wird, über das nach Möglichkeit die Investitionskosten
    amortisiert werden können. Der AN sollte den AG nach Möglichkeit an den zu
    erzielenden Einsparungen in geeigneter Höhe beteiligen.
    II.2.2)  Angaben zu Optionen
    Optionen: nein
    II.2.3)  Angaben zur Vertragsverlängerung
    Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
    Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
    Angaben
    III.1)  Bedingungen für den Auftrag
    III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
    siehe Verdingungsunterlagen
    III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
    Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
    siehe Verdingungsunterlagen
    III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
    wird:
    Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Das ist durch
    Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Erklärung und von allen
    ARGE-Mitgliedern unterzeichneten Bietererklärung schon bei Abgabe des
    Teilnahmeantrags zu erklären. Die Bildung von
    Bieter-/Arbeitsgemeinschaften nach Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht
    statthaft.
    III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen
    Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
    Darlegung der besonderen Bedingungen: Zur Einreichung eines
    Teilnahmeantrags muss von jedem Bewerber ein entsprechendes Formular
    verwendet werden. Dieses Formular ist per E-Mail bei der unter Anhang A.I
    aufgeführten Adresse anzufordern. Der vollständig ausgefüllte und
    rechtsverbindlich unterschriebene Teilnahmeantrag ist mit allen
    geforderten Nachweisen fristgerecht in Papierform bei der unter Anhang A.I
    genannten Adresse in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
    Bewerbungen ohne vollständig ausgefüllten, oder nicht unterschriebenen
    Teilnahmeantrag können ebenso zum Ausschluss von der Wertung führen, wie
    fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Nachweise!
    III.2)  Teilnahmebedingungen
    III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
    hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Der Nachweis der Fachkunde, Zuverlässigkeit und
    Leistungsfähigkeit ist mit den unter III.2.1 bis III.2.3 geforderten
    Unterlagen zu führen. Unvollständige Teilnahmeanträge können
    unberücksichtigt bleiben.
    Geforderte Nachweise zu III.2.1):
    Unbeglaubigter Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbare
    Unterlage, nicht älter als sechs Monate – gerechnet ab Datum des
    Teilnahmeantrags
    III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen: Umsatzentwicklung der letzten drei Geschäftsjahre
    III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit
    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:
    Die vom Bewerber in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
    ausgeführten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar
    sind (Projekte im Bereich Energiespar-Contracting), jeweils mit
    schriftlicher Erläuterung gemäß der im Teilnahmeantragsformulars
    enthaltenen Referenztabelle.
    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für den Teilnahmeantrag die
    vorgegebene Vorlage zu verwenden ist und die Referenzen in diese Vorlage
    einzutragen sind. Die Vorlage kann per E-Mail bei der unter Anhang A.I
    aufgeführten Adresse abgefragt werden.
    Abschnitt IV: Verfahren
    IV.1)  Verfahrensart
    IV.1.1)  Verfahrensart
    Verhandlungsverfahren
    Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
    Verhandlungsverfahren) nein
    IV.1.2)  Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
    Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
    Geplante Mindestzahl 3:  und Höchstzahl 10
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
    Bewertet werden der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zur
    Erbringung dieser Leistung und einschlägige Erfahrungen im Bereich
    Energiespar-Contracting.
    IV.1.3)  Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
    Verhandlung bzw. des Dialogs
    Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
    schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
    verhandelnden Angebote ja
    IV.2)  Zuschlagskriterien
    IV.2.1)  Zuschlagskriterien
    das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
    den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
    Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
    aufgeführt sind
    IV.2.2)  Angaben zur elektronischen Auktion
    Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
    IV.3)  Verwaltungsangaben
    IV.3.2)  Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
    nein
    IV.3.3)  Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
    Unterlagen bzw. der Beschreibung
    Kostenpflichtige Unterlagen: nein
    IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
    14.6.2013 - 12:00
    IV.3.6)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
    verfasst werden können
    Deutsch.
    Abschnitt VI: Weitere Angaben
    VI.1)  Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
    Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    VI.2)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
    Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
    Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
    VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
    VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Berlin
    Martin-Luther-Straße 106
    10825 Berlin
    DEUTSCHLAND
    Telefon: +49 3090138316
    VI.4.2)  Einlegung von Rechtsbehelfen
    Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 101a
    GWB
    VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
    2.5.2013



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