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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2021-01-26 - 2021-01-26


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: D - Wettbewerbsbekanntmachung - DE

TD: 7 - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - DE

Daten

TI: Deutschland-Stuttgart: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
PD: 20210126
ND: 2021/S 017-039750
OJ: 2021017
DS: 20210121
DD:
DT: 20210222 12:00
RN:
HD: 01C12
TD: D - Wettbewerbsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: 2 - Nicht offenes Verfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 8 - Andere
TY: 9 - Entfällt
AC: 8 - Andere
PC: 71221000
    71222000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
    Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH
TW: Stuttgart
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH
    Postanschrift: Augsburger Straße 696
    Ort: Stuttgart
    Postleitzahl: 70329
    Land: DE
    E-Mail: martin.hasenmaile@swsg.de
    N2016:NUTS: DE111

    Hauptadresse:
    http://www.swsg.de
    URL: https://www.orplan.de/projekte/verfahrensbetreuung/
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    ORplan – Partnerschaft für Architektur und Städtebau mbB
    Postanschrift: Rotenbergstr. 20
    Ort: Stuttgart
    Postleitzahl: 70190
    Land: DE
    Telefon: +49 711925750
    E-Mail: wettbewerb.hallschlag@orplan.de
    Fax: +49 7119257530
    N2016:NUTS: DE111

    Hauptadresse:
    https://www.orplan.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://www.orplan.de/projekte/verfahrensbetreuung/
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    städtisches Beteiligungsunternehmen
    I.5: Haupttätigkeit(en): Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Quartier Düsseldorfer/Bottroper Straße (Teilgebiet 6) in Stuttgart-Bad
    Cannstatt, Realisierungswettbewerb mit Ideenteil
    CPV-Code Hauptteil: 71221000
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71222000
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die städtebauliche sowie
    freiraumplanerische Entwicklung des „Quartiers Düsseldorfer/Bottroper
    Straße (Teilgebiet 6)“ in Stuttgart-Bad Cannstatt (Hallschlag) sowie
    Vorschläge für die Realisierung einer Wohnbebauung mit ca. 300
    Wohneinheiten. Die Möglichkeiten einer Kombination von Wohnen und Arbeiten
    vor Ort können ausgelotet und vorgeschlagen werden. Dieser Teil der
    Wettbewerbsaufgabe stellt den Realisierungsteil dar.

    Für eine direkt an das Quartier angrenzende Fläche soll zudem in einem
    Ideenteil (Teilgebiet 6.1) eine städtebauliche Idee für das Nutzungskonzept
    ‚Kindertagesstätte und innovative, gemeinschaftliche Wohnformen‘ mit
    Strahlkraft in die Nachbarschaft entwickelt werden. Im Erdgeschoss ist eine
    Kita vorzusehen (6-gruppige Kindertageseinrichtung mit 30 Plätzen für 0- bis
    3-Jährige und 60 Plätzen für 3- bis 6- Jährige), in den Obergeschossen
    innovative Wohnangebote (z. B. generationenübergreifendes Wohnen, inklusives
    Wohnen, Wohnen mit integrierter ambulant betreuter Pflege-WG,
    Gruppenwohnprojekte, gemeinschaftliches Wohnen, u.a.). Darüber hinaus könnte
    das Gebäude als Quartierstreffpunkt dienen, z. B. durch einen zusätzlichen
    Multifunktionsraum, der an die Kita angegliedert ist. Geplant ist eine
    spätere Ausschreibung des Grundstücks zugunsten von gemeinschaftlichen
    Wohnprojekten.

    Die Entwicklung des Stadtteils Hallschlag in Stuttgart-Bad Cannstatt hin zu
    einem attraktiven und lebendigen Stadtquartier im Jahr 2020 ist eine
    Erfolgsgeschichte, an der zahlreiche Akteure Anteil haben. Richtungsweisend
    war hierbei insbesondere die Aufnahme des Hallschlags in das
    Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die
    Soziale Stadt“ im Jahr 2007. Mit Hilfe der Fördermittel des Bundes und des
    Landes Baden-Württemberg konnten zahlreiche Projekte und Maßnahmen initiiert
    und umgesetzt werden, die maßgeblich zur Entwicklung des Stadtteiles
    beigetragen haben. Durch die Aufnahme in das Förderprogramm war es zudem
    möglich, die Bevölkerung des Stadtteils in die Entscheidungsprozesse mit
    einzubinden und durch die Mitarbeit in zahlreichen Projektgruppen des
    Stadtteilmanagements für die Stadtteilarbeit dauerhaft zu motivieren. Um
    diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und dauerhaft planerisch zu sichern,
    wurde in den Jahren 2019/2020 ein Rahmenplan erstellt. Durch die Rahmenplanung
    wurden neue Leitziele gesetzt, die sich maßgeblich auf die Wettbewerbsgebiete
    auswirken.

    Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) verfügt über
    den umfangreichsten Wohnungsbestand im Stadtteil Hallschlag und ist daher seit
    Beginn des Programms der „Sozialen Stadt“ in die Neuordnungsprozesse im
    Stadtteil eingebunden. Die Planungen der ersten Modernisierungen,
    Instandsetzungs- und Neubauvorhaben wurden 2005 in Auftrag gegeben. Die SWSG
    verfolgt dabei eine Strategie zu je einem Drittel Neubau zu schaffen,
    umfassend zu Modernisieren und Instand zu setzen.

    Die SWSG beabsichtigt ihre Wohnungsbestände dort, wo Modernisierungs- und
    Instandsetzungsmaßnahmen einen vertretbaren Aufwand sprengen würden, diese
    durch Wohnungsneubau in zeitgemäßen Standards und Dichten zu ersetzen. Dies
    trifft für das Quartier Düsseldorfer/Bottroper Straße (Teilgebiet 6) zu.

    Für das Plangebiet (Teilgebiet 6) sollen die Wettbewerbsteilnehmer
    tragfähige und nachhaltige Konzepte entwickeln. Ziel ist es, ein breites,
    bezahlbares Wohnangebot in kleinräumiger Mischung für das Quartier
    abzubilden. Die Lage im Stadtteil begünstigt zudem ergänzende Nutzungen.
    Schon heute unterhält die Evangelische Gesellschaft Stuttgart im Plangebiet
    ein Familienzentrum, das auch später wieder im Quartier untergebracht werden
    soll. Weitere, das Wohnen ergänzende und nicht störende gewerbliche
    Nutzungen und Dienstleistungen können als kleinteilige Einheiten in
    untergeordneter in den Sockel- und Erdgeschosszonen vorgeschlagen werden.

    Die Ergebnisse des Planungswettbewerbs werden der Schaffung neuen
    Planungsrechts zu Grunde gelegt.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.10: Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

    1. Formale Kriterien (Formaler Ausschluss bei Nichterfüllung, siehe
    Teilnahmeantrag):

    — Fristgerechte Bewerbung,

    — Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (z. B. durch Kopie der
    Eintragungsurkunde),

    — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB/§ 42
    VgV vorliegen,

    — Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen
    nach § 73 VgV,

    — Eigenerklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen nach § 43 VgV,

    — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung nach § 45 VgV bzw.
    Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine ausreichende
    Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird.

    2. Eignungskriterien:

    Den Nachweis der fachlichen Eignung erbringen die Bewerber anhand von
    Referenzen. Zu den Kriterien A, B und C muss mindestens eine Referenz
    vorgelegt werden, dabei dürfen max. 2 Projekte identisch sein.

    Es werden Referenzprojekte gewertet, deren Fertigstellung nicht länger als 10
    Jahre zurückliegt – zum Nachweis gilt der Stichtag 1.1.2011.

    Referenz Bereich A – Ausgezeichneter Wettbewerb – Bewertung mit max. 3
    Punkte:

    Nachweis eines Erfolgs (Preis, Ankauf, Anerkennung) in einem regelgerechten
    Wettbewerb im Aufgabenbereich des ausgelobten Wettbewerbs
    (Quartiersentwicklung/Sozialer Mietwohnungsbau o. ä.), nicht akzeptiert wird
    ein „Erfolg“ in VOF- bzw. VgV-Verfahren oder in
    „Mehrfachbeauftragungen“.

    Darstellung auf maximal 1 DIN-A-3-Seite mit Angaben zu: Bezeichnung, Auslober,
    Wettbewerbsart, Verfasser (= Name des Bewerbers), Art des Erfolgs, Jahr der
    Auszeichnung, Abbildungen des Projekts mit Erläuterungen. Zusätzlicher
    Nachweis des Erfolgs z. B. durch eine „wettbewerbe aktuell“
    –Dokumentation.

    Bewertungsschlüssel:

    — 1. Preis: 3 Punkte,

    — weitere Preise: 2 Punkte,

    — Ankauf/Anerkennung: 1 Punkt.

    Referenz Bereich B – Auszeichnungen – Bewertung mit 1 Punkt:

    Nachweis eines in den letzten 10 Jahren ausgezeichneten realisierten Projekts
    im Aufgabenbereich des ausgelobten Wettbewerbs (z. B. Auszeichnung
    beispielhaftes Bauen, Hugo-Häring-Preis etc.).

    Oder Nachweis einer Auszeichnung in den letzten 10 Jahren für eine
    Projektarbeit im Aufgabenbereich des ausgelobten Wettbewerbs (z. B.
    Nachwuchspreise, Besondere Auszeichnungen für studentische Arbeiten etc.).

    Darstellung auf maximal 1 DIN-A-3-Seite mit Angaben zu: Bezeichnung, Art der
    Auszeichnung, Verfasser (= Name des Bewerbers), Jahr der Auszeichnung,
    Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. Zusätzlicher Nachweis der
    Auszeichnung durch z. B. Kopie der Auszeichnungsurkunde.

    Referenz Bereich C – realisiertes Wohnbauprojekt – Bewertung mit max. 3
    Punkten:

    Nachweis eines in den letzten 10 Jahren realisierten Projekts (Abschluss LPH 8
    nach dem genannten Stichtag) mit vergleichbarer Komplexität des ausgelobten
    Wettbewerbs – d.h. Realisierung des Neubaus einer Wohnanlage mit mind. 3
    Gebäuden, Zuordnung mind. zur Honorarzone III (nach Objektliste Gebäude HOAI
    2013, Anlage 10.2), Baukosten KG 300 + 400 mind. 5,0 Mio. EUR netto, erbrachte
    Leistungsphasen mind. 1-5 im eigenen Büro.

    Darstellung auf maximal 1 DIN-A-3-Seite mit Angaben zu: Bezeichnung, Bauherr,
    Urheber (= Name des Bewerbers), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete
    Leistungsphasen nach HOAI, Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen unter
    Angabe der BRI, BGF und Baukosten der KG 300 + 400.

    Die Referenz kann auch als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht
    worden sein, wenn der Büroinhaber dies bestätigt.

    Bewertungsschlüssel:

    — 1 realisiertes Projekt (z. B. Wohnanlage > 100 WE): 3 Punkte,

    — 1 realisiertes Projekt (z. B. Wohnanlage 50-100 WE): 2 Punkte,

    — 1 realisiertes Projekt (z. B. Wohnanlage < 50 WE): 1 Punkt.

    Die Wettbewerbsbetreuung überprüft den Nachweis anhand der Projektblätter
    und bewertet die dort dargestellten Referenzen mit maximal 7 möglichen
    Punkten. Bewerber, die 4 oder mehr Punkte erreichen, sind als Teilnehmer des
    Planungswettbewerbs qualifiziert. Qualifizieren sich mehr als 15 Bewerber,
    entschiedet das Los (Auslosung unter Aufsicht eines unabhängigen
    Beurteilungsgremiums).
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten

    Für die Teilnahme wird eine Bewerbergemeinschaft aus Architekten und
    Landschaftsarchitekten gefordert. Die Federführung (bevollmächtigte
    Vertretung der Arbeitsgemeinschaft) liegt beim Architekten. Die Nennung des
    Landschaftsarchitekten kann nach dem Auswahlverfahren, spätestens aber zum
    Zeitpunkt der verbindlichen Rückbestätigung der Wettbewerbsteilnahme
    erfolgen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer
    20
    IV.1.7: Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
    Auer Weber Assoziierte GmbH, Stuttgart
    IV.1.7: Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
    Fink+Jocher, Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern GmbH, München
    IV.1.7: Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
    Thomas Schüler, Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
    IV.1.7: Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
    von Ey Architektur, Berlin
    IV.1.7: Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
    wittfoht architekten bda, Stuttgart
    Kriterien für die Bewertung der Projekte

    Das Preisgericht wird die Arbeiten nach folgenden Kriterien bewerten (die
    Reihenfolge der Nennung stellt keine Rangfolge oder Gewichtung dar):

    — städtebauliche und freiräumliche Qualität,

    — architektonische und gestalterische Qualität und Vielfalt,

    — Grundrissqualitäten und innere Raumqualitäten,

    — Programmerfüllung und Erfüllung der funktionalen Anforderungen,

    — Wirtschaftlichkeit,

    — ökologische Anforderungen und Umweltverträglichkeit.
    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    22.02.2021
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    24.02.2021
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

    Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Betrag in Höhe von
    insgesamt 150 000 EUR zur Verfügung.

    Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:

    — 1. Preis: 50 000 EUR,

    — 2. Preis: 33 000 EUR,

    — 3. Preis: 22 000 EUR,

    — 4. Preis: 15 000 EUR,

    — Anerkennungen insgesamt: 30 000 EUR.

    Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird zusätzlich vergütet.

    Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine Änderung der Anzahl
    der Preise und Anerkennungen und eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme
    vorbehalten. Die Zahlungen erfolgen an die unter „Teilnehmer“ genannten
    Büros. Bei Zahlungen an im Ausland ansässige Teilnehmer wird der
    Vorsteuerbetrag einbehalten.
    IV.3.2: Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer

    —
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Peter Pätzold, Architekt, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und
    Umwelt, Landeshauptstadt Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Dr. Detlef Kron, Leitung Amt für Stadtplanung und Wohnen,
    Landeshauptstadt Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Helmuth Caesar, Architekt, Technischer Geschäftsführer SWSG, Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Frau Prof. Susanne Dürr, Architektin, Professur für Städtebau,
    Gebäudelehre und Entwerfen, Hochschule Karlsruhe
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Prof. Franz Pesch, Architekt und Stadtplaner, Pesch und Partner
    Architekten Stadtplaner GmbH, Dortmund/Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Frau Gabriele D’Inka, Architektin, D’Inka Scheible Hoffmann Lewald
    Architekten Partnerschaft mbB, Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Frau Barbara Hutter, Landschaftsarchitektin, hutterreimann
    Landschaftsarchitektur, Berlin
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Dr. Gerd Kuhn, urbi-et, Tübingen
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Thomas Fuhrmann, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und
    Beteiligungen, Landeshauptstadt Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Samir M. Sidgi, Vorsitzender Geschäftsführer SWSG, Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Die Preisrichter aus dem Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart werden von
    den Fraktionen noch benannt. Als stellvertretende Fachpreisrichter sind
    benannt:
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Frau Angela Weiskopf, Abteilungsleitung Städtebauliche Planung Neckar, Amt
    für Stadtplanung und Wohnen, Landeshauptstadt Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Frau Prof. Ursula Steinhilber, Architektin, Schilling Escher Steinhilber
    Architekten PartGmbB, Stuttgart
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Frau Marianne Mommsen, Landschaftsarchitektin, relais Landschaftsarchitekten,
    Berlin
    IV.3.5: Namen der ausgewählten Preisrichter:
    Herr Andreas Hemmerich, Verkehrsplanung und Stadtgestaltung, Amt für
    Stadtplanung und Wohnen, Landeshauptstadt Stuttgart

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Unter https://www.orplan.de/projekte/verfahrensbetreuung/stehen das Formular
    des Teilnahmeantrags und ergänzende Informationen zum Verfahren zur
    Verfügung.

    Rückfragen zur Bewerbung können ausschließlich per E-Mail bis zum
    15.2.2021, 12.00 Uhr gestellt werden an die Adresse:
    wettbewerb.hallschlag@orplan.de. Die Fragenbeantwortung wird veröffentlicht
    und aktualisiert bis zum 17.2.2021, 16.00 Uhr auf der oben genannten Webseite.
    Jeder Interessent/Bewerber unterrichtet sich über Rückfragen selbstständig.

    Hinweise zum Datenschutz sind dem Teilnahmeantrag zu entnehmen.

    Bewerbungen sind in Papierform möglich, bevorzugt aber per E-Mail
    einzureichen unter der Adresse: wettbewerb.hallschlag@orplan.de.
    Unvollständige Bewerbungen werden vom Verfahren ausgeschlossen. Auf eine
    angemessene Dateigröße ist zu achten (max. 20 MB insgesamt).

    Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von
    Mitgliedern einer Bewerber- bzw. Arbeitsgemeinschaft haben das Ausscheiden
    aller Mitglieder zur Folge.

    Als Teilnahmehindernisse gelten die unter § 4 (2) RPW beschriebenen.

    Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater unterliegen nicht den
    Teilnahmebedingungen.

    Die Nachweise zu den Eigenerklärungen werden nach dem Wettbewerb von den
    Preisträgern und den Teilnehmern der engeren Wahl angefordert und geprüft.

    Weitere Beauftragung – Zuschlagskriterien:

    Die Ausloberin wird, vorbehaltlich notwendiger Gremienbeschlüsse, unter
    Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, den bestplatzierten Bewerber
    bzw. die bestplatzierte Bewerbergemeinschaft nach dem Wettbewerbsverfahren mit
    der Weiterbearbeitung des Projektes (Realisierungsteil) mindestens bis zur
    abgeschlossenen Leistungsphase 5 nach §34 HOAI (Architektur) bzw. §39 HOAI
    (Freianlagen) beauftragen. Die Ausloberin wird hierzu mit allen Preisträgern
    über den Auftrag verhandeln. Die dabei anzuwendenden Zuschlagskriterien und
    ihre Gewichtung werden wie folgt festgelegt:

    Kriterien – Gewichtung – erreichbare Punktzahl*:

    1. Wettbewerbsergebnis (Basis: Bewertung des WB-Ergebnisses) – 70 % – 350,

    2. Aus dem Auftragsgespräch gewonnene Eindrücke (Projektleiter/Projektteam,
    Gesamteindruck Präsentation) – 10 % – 50,

    3. Nachhaltigkeit/Prozessqualität (Wirtschaftlichkeit; Kosten- und
    Terminplanung) – 10 % – 50,

    4. Honorar (Grundlage: Hochbau Honorarzone III) – 10 % – 50.

    *Bewertung 1-5 Punkte

    Termine:

    — voraussichtlicher Bearbeitungszeitraum ca. KW 08 bis 18/2021,

    — Rückfragenkolloquium (Videokonferenz): 10. März 2021,

    — Preisgericht: 11. Juni 2021.

    Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird darauf hingewiesen,
    dass es zu Terminverschiebungen kommen kann. Ebenso kann die
    Preisgerichtssitzung unter Wahrung der Anonymität als Videokonferenz
    erfolgen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Baden-Württemberg
    Postanschrift: Regierungspräsidium Karlsruhe
    Ort: Karlsruhe
    Postleitzahl: 76247
    Land: DE
    Telefon: +49 7219268730
    E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
    Fax: +49 7219263985
    URL: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    § 160 (GWB) – Einleitung, Antrag:

    (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen
    Antrag hin ein.

    (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag oder der
    Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachten der
    Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist dazulegen, dass dem Unternehmen
    durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden
    ist oder zu entstehen droht.

    (3) Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB unzulässig, wenn der
    Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits
    im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
    einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, bzw. wenn der Antragsteller
    Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den
    Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
    Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
    gerügt hat. Ferner ist ein Antrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage
    nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
    vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    21.01.2021


TI: Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros
PD: 20210126
ND: 2021/S 017-039453
OJ: 2021017
DS: 20210121
DD:
DT:
RN: 2020/S 123-301889
HD: 01C03
TD: 7 - Bekanntmachung über vergebene Aufträge
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 6 - Einrichtung des öffentlichen Rechts
TY: 9 - Entfällt
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
RC: DE214
RG: Altötting
CY: DE
OL: DE
AU: Erzdiözese München & Freising KdÖR Erzbischöfliches Ordinariat
    Vergabestelle Bau
TW: München
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Erzdiözese München & Freising KdÖR Erzbischöfliches Ordinariat
    Vergabestelle Bau
    Postanschrift: Schrammerstr. 3
    Ort: München
    Postleitzahl: 80333
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Erzbischöfliches Ordinariat München Vergabestelle Bau, Schrammerstr. 3,
    80333 München
    Telefon: +49 8921371528
    E-Mail: vst@eomuc.de
    Fax: +49 8921371748
    N2016:NUTS: DE212

    Hauptadresse:
    http://www.erzbistum-muenchen.de
    Name und Adressen
    Kath. Kirchenstiftung St. Johann Baptist, vertr. d. Erzdiözese München &
    Freising KdÖR Erzbischöfliches Ordinariat Vergabestelle Bau
    Postanschrift: Erhartinger Straße 11
    Ort: Töging
    Postleitzahl: 84513
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Erzbischöfliches Ordinariat München Vergabestelle Bau, Schrammerstr. 3,
    80333 München
    Telefon: +49 8921371528
    E-Mail: vst@eomuc.de
    Fax: +49 8921371748
    N2016:NUTS: DE214

    Hauptadresse:
    http://www.erzbistum-muenchen.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.5: Haupttätigkeit/en (Andere Tätigkeit)
    Religionsgemeinschaft

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Generalsanierung Pfarrheim und Kindertagesstätte, St. Johann Baptist in
    Töging — Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. § 33 ff HOAI 2013
    mit Anlage 10, LPH 1-9, mit stufenweiser Beauftragung
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    E12341312
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Erzdiözese München und Freising als Auftraggeber und Bauherr plant für
    das Pfarrheim und die Kirchenstiftung St. Johann Baptist in Töging, vertreten
    durch die Erzdiözese München und Freising, für die Kindertagesstätte in
    der Erhartinger Straße 11 in 84513 Töging die energetische Generalsanierung.

    Das bestehende Gebäude umfasst aktuell die Kindertagesstätte im EG und das
    Pfarrheim im OG. Der Ursprungsbau stammt aus den 1970er Jahren. Bisher wurde
    keine vollumfängliche Sanierung durchgeführt, lediglich Teilbereiche wurden
    ausgebessert. Die Baumaßnahme umfasst neben der Generalsanierung des
    Bestandsgebäudes (u. a. Dach- und Außendämmung, Dämmung der Bodenplatte,
    Austausch der Fenster, Erneuerung der Heizung und Elektro, Erneuerung der
    Nassräume, Sanierung des Pfarrsaal und pfarrliche genutzte Räume), eine
    Erweiterung der Kindertagesstätte um eine Kindergruppe mit separatem Zugang
    zum Gebäude und die Verlagerung einer Kindergartengruppe ins OG. Es soll eine
    räumliche Trennung und Trennung der Eingänge von Kindertagesstätte und
    Pfarrheim geschaffen werden. Die Kinderkrippe soll im EG des Gebäudes einen
    eigenen Bereich erhalten.

    Es ist eine Containeranlage als Provisorium für die Kindertagesstätte
    vorgesehen und mit zu planen.
    Gesamtwert der Beschaffung, des Auftrags/Loses EUR
    310453.56
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE214

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    84513 Töging
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und
    Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2013 mit Anlage 10, LPH 1-9, bei stufenweiser
    Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt
    werden.

    Maßnahme: PRJ-2012-0493 (Pfarrheim), PRJ-2012-0494 (Kindertagesstätte);

    Vergabe-Nr. 123096 (Pfarrheim) und 123095 (Kindertagesstätte).

    Es liegt eine Machbarkeitsstudie für den Umbau und die Sanierung der
    Kindertagesstätte und des Pfarrheims vor. Das Büro, welches die
    Machbarkeitsstudie erbracht hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte der
    Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur
    Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom
    Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt,
    um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme
    des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern zur Verfügung
    gestellt.

    Bei diesem Projekt werden Förderungen beantragt. Bei der
    Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden.

    Zeitlicher Ablauf:

    Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober
    2020 statt. Die Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach Ende Oktober/Anfang
    November 2020. Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss an die
    Auftragserteilung. Baubeginn/Sanierung im 2. Quartal 2022. Fertigstellung
    voraussichtlich im 2. Quartal 2024.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Projektteam
    Gewichtung: 35
    Qualitätskriterium
    Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe
    Gewichtung: 40
    Kostenkriterium
    Honorar
    Gewichtung: 25
    Beschreibung der Optionen:

    Beabsichtigt ist eine stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung:

    — Stufe 1: LPH 1-3, gem. § 34 f HOAI 2013,

    — Stufe 2: LPH 4-5, gem. § 34 f HOAI 2013,

    — Stufe 3: LPH 6-9, gem. § 34 f HOAI 2013.

    Zunächst wird nur die Stufe 1 beauftragt.

    Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren LPH und Stufen oder auf
    Beauftragung besonderer Leistungen besteht nicht.
    Zusätzliche Angaben

    Teilnahmeanträge und Angebote dürfen ausschließlich über die elektronische
    Vergabeplattform eingereicht werden. Eine Einreichung per Email od.
    unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig u. führt
    zwangsläufig zum Ausschluss. Alle Bieterfragen sind ausschließlich über
    Bietermitteilungen unverschlüsselt über die Vergabeplattform einzureichen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Bekanntmachungsnummer im ABl
    2020/S 123-301889

    Abschnitt V: AUFTRAGSVERGABE


    Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
    Tag des Vertragsabschlusses
    12.01.2021
    V.2.2: Angaben zu den Angeboten
    V.2.2.1: Anzahl der eingegangenen Angebote
    6
    V.2.2.2: Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU
    6
    V.2.2.3: Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen
    EU-Mitgliedstaaten
    0
    V.2.2.4: Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus
    Nicht-EU-Mitgliedstaaten
    0
    V.2.2.5: Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote
    6
    Zustimmung des/der Auftragnehmer/s zur Veröffentlichung
    Bieter/Auftragnehmer
    V.2.3: Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
    Zuschlag erteilt wurde
    Architekturbüro Ursula Schmid
    Postanschrift: Ligsalzstr. 13
    Ort: München
    Postleitzahl: 80339
    Land: DE
    N2016:NUTS: DE212

    Bieter/Auftragnehmer
    V.2.3: Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
    Zuschlag erteilt wurde
    Weiss Architekten
    Postanschrift: Ligsalzstr. 13
    Ort: München
    Postleitzahl: 80339
    Land: DE
    N2016:NUTS: DE212

    Gesamtwert der Beschaffung, des Auftrags/Loses EUR
    310453.56

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend
    auch die Angebote) sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den
    geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der
    Einreichungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich
    der elektronischen Vergabeplattform einzureichen. Eine Einreichung per Email
    oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt
    zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen
    werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form-
    oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der
    Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV).

    b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch
    als Bewerberfragen-/ mitteilungen unverschlüsselt über den
    Kommunikationsbereich der Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor
    Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen
    werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den
    Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6
    Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.

    c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht
    werden und verbleiben beim AG. Der AG bedient sich bei der Auswertung eines
    externen Verfahrensbetreuers, dem die Bewerbungsunterlagen hierfür
    vertraulich bereitgestellt werden.

    d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in
    einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen.

    e) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten
    sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der
    Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob
    Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen
    vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf
    hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann,
    die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage
    abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen,
    Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter
    Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle
    veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen
    Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten
    Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag
    auswirken, gelten folgende Regelungen: Ist der Teilnahmeantrag bereits
    elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der
    Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern:

    — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer
    Teilnahmeantrag abgegeben wird,

    — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer
    Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der
    Teilnahmefrist elektronisch vorliegen,

    — der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs-
    oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit
    diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird
    in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben
    ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete
    Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der
    Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss,

    — der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In
    diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter
    Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs-
    oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.

    Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der
    alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
    Postanschrift: Maximilianstraße 39
    Ort: München
    Postleitzahl: 80534
    Land: DE
    Telefon: +49 892176-2411
    E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
    Fax: +49 892176-2847
    URL: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind
    in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des
    Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu
    machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt
    bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
    Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
    Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei
    Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen
    Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind
    gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu
    rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.
    Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
    Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
    Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
    gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15
    Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
    abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    siehe VI.4.1)
    Ort: München
    Land: DE
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    21.01.2021


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

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