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Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2020-05-29 - 2020-05-29


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20200529
ND: 2020/S 104-251495
OJ: 2020104
DS: 20200528
DD:
DT: 20200702 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: 1 - Offenes Verfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71320000
    71322500
    71327000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Planungsleistungen im Bauwesen
    Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
    Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
RC: DE300-DE50
RG: Berlin-Bremen
CY: DE
OL: DE
AU: DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
TW: Berlin
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
    Postanschrift: Zimmerstr. 54
    Ort: Berlin
    Postleitzahl: 10117
    Land: DE
    Telefon: +49 30-20243-222
    E-Mail: vergabe@deges.de
    N2016:NUTS: DE300

    Hauptadresse:
    http://www.deges.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://vergabe.deges.de
    URL: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1723094b62d-17785ffbde7332bd
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit/en (Andere Tätigkeit)
    Straßen- und Brückenbau

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Neubau der Autobahn A 281 BA4 mit Weserquerung – Neubau Absenktunnel
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    AB05300048
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Neubau der Autobahn A 281 BA4 mit Weserquerung

    — Neubau Absenktunnel.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71320000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71322500
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71327000
    N2016:NUTS: DE300

    N2016:NUTS: DE50

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Bremen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Für den Neubau der A281 wird in Bremen die Weser mit einem Einschwimm- und
    Absenktunnel gequert. Der Bauabschnitt (BA) 4 beginnt mit der Anbindung an den
    bestehenden Teilabschnitt 1 im Zuge des Neubaus der Anschlussstelle Bremen –
    Gröpellingen nördlich der Weser und endet mit der Verknüpfung mit dem
    Teilabschnitt BA 3/2 westlich des Güterverkehrszentrums (GVZ) an der
    Anschlussstelle Bremen-Seehausen auf der südlichen Weserseite. Beidseitig
    schließen sich an den Absenktunnel noch Tunnelabschnitte in offener Bauweise
    an. Für das gesamte Tunnelbauwerk liegt eine fortgeschriebene Entwurfsplanung
    vor.

    Im Zuge der Vorbereitungen zur Ausschreibung der Bauleistungen stellte sich
    heraus, dass das bisher im Bereich des Hafens geplante Baudock für die
    Tunnelelemente mit einem großen bautechnischen, genehmigungsrechtlichen und
    wirtschaftlichen Risiko behaftet ist. Im Rahmen der Suche nach Alternativen
    wurde eine vertiefte Studie zur Anordnung des Baudocks in der Tunneltrasse
    angefertigt, die die Planungstiefe einer Vorplanung aufweist. Die
    vergleichende Betrachtung beider Baudock-Standorte hat zu der Entscheidung
    geführt, im weiteren Projektverlauf das Baudock in der Tunneltrasse zu
    bearbeiten. Das Baudock bildet nach dem Ausschwimmen der Absenkelemente die
    Baugrube für den Tunnel in offener Bauweise. Mit der Entwurfsplanung des
    Baudocks ist auch die Planung des letzten Absenkelementes und des
    Übergangsbereichs zum Tunnel in offener Bauweise planerisch anzupassen.

    Gegenstand des Vertrages sind die Entwurfsplanung für das Baudock (Lph. 3
    HOAI) und die Vorbereitung der Vergabeunterlagen (Lph. 6 HOAI),
    einschließlich besonderer Leistungen zum Bauablauf und Betriebsabläufe des
    Baudocks (Ausschwimmvorgänge). Als Grundlage der Lph. 6 ist der Entwurf um
    Leitdetails zu vertiefen, dafür fallen Leistungen aus den Leistungsbilder der
    Lph. 5 an.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    5

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren
    wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon
    hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist,
    rechtskräftig verurteilt worden ist.

    A) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), §
    129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle
    und terroristische Vereinigungen im Ausland),

    B) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter
    Vermögenswerte),

    C) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG
    oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet
    werden,

    D) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den
    Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag
    verwaltet werden,

    E) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des
    EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung
    internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10des Vierten
    Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der
    Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des
    Internationalen Strafgerichtshofes,

    F) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
    (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem
    Geschäftsverkehr),

    G) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur
    Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen
    (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte
    richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.

    Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen
    entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig
    verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für
    diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst
    verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden
    gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im
    Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter
    handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr.
    1,2,3,4,5,6,7,8,9 und10 GWB sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB].

    — Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
    geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder
    der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig
    bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet [§ 124 Abs.
    2 GWB];

    — dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus
    Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage
    stellt [§ 124 Abs. 3 GWB];

    — dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine schweren
    Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB];

    — dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
    Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde
    [§ 123 Abs. 4 GWB].

    Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren satzungsgemäßem
    Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen
    gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung
    des Bewerbers zu III.2.3) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche
    Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen
    erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
    Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
    Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche
    Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer
    oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die
    Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Erklärungen gem. § 45 (4) Nrn. 2 VgV sind vorzulegen. Die Angaben sind in
    den Angebotsunterlagen vorzunehmen.

    Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2 Mio. EUR für
    Personen- und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden wird gefordert. Eine
    Erklärung, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht
    werden, reicht aus
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Der Nachweis der Eignung ist im Offenen Verfahren mit der Angebotsabgabe
    (Anlage zum Nachweis der fachlichen Eignung) vorzulegen. Wird der Nachweis der
    Erfüllung der Mndeststandards mit Angebotsabgabe nicht erbracht, erfolgt ein
    Ausschluss des Angebotes aufgrund fehlender Eignung. Von dem Bewerber/der
    Bewerbergemeinschaft müssen folgende MIndeststandards für die
    Berufserfahrung und alle Referenzprojekte nachgewiesen werden.

    Mitarbeiter 1: Planung Einschwimm- und Absenktunnel

    Berufserfahrung

    — Anzahl von Berufsjahren in der Planung von Ingenieurbauwerken ≥ 5 Jahre;

    — Erfahrung in der Planung von Einschwimm- und Absenktunneln ≥ 5 Jahre.

    Referenzprojekt 1

    — Referenzprojekt aus den letzten 10 Jahren (2010 ff.);

    — Objektplanung Lph. 3 für Einschwimm- und Absenktunnel;

    — Tragwerksplanung Lph. 3 für Einschwimm- und Absenktunnel.

    Referenzprojekt 2

    — Referenzprojekt aus den letzten 20 Jahren (2000 ff.);

    — Objektplanung für Einschwimm- und Absenktunnel

    — Tragwerksplanung für Einschwimm- und Absenktunnel.

    Referenzprojekt 3

    — Referenzprojekt aus den letzten 10 Jahren (2010 ff.)

    — Objektplanung Lph. 6 für Tunnel > 400 m.

    Mitarbeiter 2: Planung tiefer Baugruben*

    (* freie Verbauhöhe ≥ 10 m, im Einflussbereich eines offenen
    Fließgewässers

    ** freie Verbauhöhe ≥ 10 m)

    Berufserfahrung

    — Anzahl von Berufsjahren als Tragwerksplaner von Ingenieurbauwerken ≥ 5
    Jahre;

    — Erfahrung in der Planung tiefer Baugruben* ≥ 3 Jahre.

    Referenzprojekt 1

    — Referenzprojekt aus den letzten 10 Jahren (2010 ff.);

    — Bemessung der Wand- und Sohlsicherung einer tiefen Baugrube*;

    — Auftragsvolumen Ingenieurleistung Pla-nung tiefe Baugrube* ≥ 100 000 EUR
    netto.

    Referenzprojekt 2

    — Referenzprojekt aus den letzten 10 Jahren (2010 ff.);

    — Bemessung der Wand- und Sohlsicherung einer tiefen Baugrube**;

    — Auftragsvolumen Ingenieurleistung Pla-nung tiefe Baugrube** ≥ 100 000
    EUR netto.

    Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft

    (* freie Verbauhöhe ≥ 10 m, an ein offenes Fließgewässer angrenzend)

    Referenzprojekt 1

    — Referenzprojekt aus den letzten 10 Jahren (2010 ff.);

    — Objektplanung Lph. 3 für Einschwimm- und Absenktunnel;

    — Tragwerksplanung Lph. 3 für Einschwimm- und Absenktunnel.

    Referenzprojekt 2

    — Referenzprojekt aus den letzten 20 Jahren (2000 ff.);

    — Objektplanung für Einschwimm- und Absenktunnel;

    — Tragwerksplanung für Einschwimm- und Absenktunnel.

    Referenzprojekt 3

    — Referenzprojekt aus den letzten 10 Jahren (2010 ff.);

    — Bemessung der Wand- und Sohlsicherung einer tiefen Baugrube*.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    02.07.2020
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    16.10.2020
    IV.2.7: Bedingungen für die Öffnung der Angebote
    Tag: 02.07.2020
    Ortszeit
    12:00
    Zusätzliche Angaben

    Entfällt

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammern der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt,
    Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
    Postanschrift: Contrescarpe 72
    Ort: Bremen
    Postleitzahl: 28195
    Land: DE
    Telefon: +49 4213612487
    E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
    Fax: +49 42149632311
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der
    Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    28.05.2020


TI: Deutschland-Munster: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros
    sowie planungsbezogene Leistungen
PD: 20200529
ND: 2020/S 104-251068
OJ: 2020104
DS: 20200527
DD:
DT: 20200629 23:59
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 1 - Staat
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71240000
PN: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
RC: DE935
RG: Lüneburg, Landkreis
CY: DE
OL: DE
AU: Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide
TW: Munster
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide
    Postanschrift: Am Exerzierplatz 12-14
    Ort: Munster
    Postleitzahl: 29633
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    zu Händen von Herrn Köppen-Potzauf
    Telefon: +49 5192977166
    E-Mail: Detlef.Koeppen-Potzauf@sb-lh.niedersachsen.de
    Fax: +49 5192977190
    N2016:NUTS: DE935

    Hauptadresse:
    http://vergabe.niedersachsen.de
    URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY5Y8V5/documents
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide
    Postanschrift: Am Exerzierplatz 12-14
    Ort: Munster
    Postleitzahl: 29633
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Irmhild Hellmers 04131-3019133 Irmhild.Hellmers@sb-lh.niedersachsen.de
    E-Mail: Detlef.Koeppen-Potzauf@sb-lh.niedersachsen.de
    N2016:NUTS: DE935

    Hauptadresse:
    http://vergabe.niedersachsen.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY5Y8V5
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
    einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
    I.5: Haupttätigkeit(en): Wirtschaft und Finanzen

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 4-6
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    LAVES, Grundsanierung Laborgebäude
    CPV-Code Hauptteil: 71240000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (LAVES-Niedersächsisches
    Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) soll umfassend
    grundsaniert werden. Das Gebäude wurde in den Jahren 1984 bis 1986 erbaut auf
    einem innerstädtischen Grundstück „Am Alten Eisenwerk 2A“. Das Institut
    ist als viergeschossiges Gebäude ausgebildet, zudem komplett unterkellert und
    mit einer Lüftungszentrale im Dachgeschoss ausgestattet.

    Der rechteckige Kubus kann als 2 Gebäudeteile betrachtet werden, die im
    mittleren Bereich über Flure, Treppenhaus und Aufzug miteinander verbunden
    sind. Die Grundrisse sind als dreibündige Anlage konzipiert mit einem
    mittleren Bund bestehend aus Lager-, Technik- und Sanitärräumen. In den
    äußeren Bünden befinden sich die Verwaltungs- und Laborräume.

    Das Projekt umfasst hochbauliche und brandschutztechnische Sanierungen sowie
    umfassende Erneuerungen in der technischen Gebäudeausstattung incl. der
    Labortechnik.

    Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    770000.00
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE935

    N2016:NUTS: DE935

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    21339 Lüneburg
    Beschreibung der Beschaffung:

    Für die Bearbeitung sind folgende wesentliche Maßnahmen zu nennen:

    1. abschnittsweiser Rückbau und Neuaufbau der Lüftungszentrale und
    Lüftungskanälen.

    Es ist geplant die Sanierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb durchzuführen.
    Hierfür wird das Gebäude in 2 Bauabschnitte aufgeteilt. Das südlich
    gelegene Laborgebäude stellt den ersten Bauabschnitt dar; zur Vorbereitung
    werden im künftigen zweiten Bauabschnitt bauliche Interimsmaßnahmen
    vorgesehen, die die Fortführung des Laborbetriebes während des ersten
    Bauabschnittes sicherstellen sollen. Das heißt in einem Gebäudeteil wird
    gebaut und in dem anderen wird weiter Büro- und Labortätigkeit erfolgen.

    Es ist derzeit nicht vorgesehen, einen Teil der Institutsaktivitäten
    auszulagern z. B. in Containeranlagen oder andere externe Gebäude.

    Das Umzugsmanagement wird durch den Nutzer erbracht. Bauliche notwendige
    Interimsmaßnahmen sind in der planerischen und baulichen Umsetzung zu
    berücksichtigen. Erste Voruntersuchungen zu Schadstoffen haben stattgefunden;
    ein umfassendes Orientierendes Schadstoffkataster wird noch erstellt.

    An der Erstellung einer baufachlichen Beratung als Unterlage zu einer
    Bauanmeldung war das Büro Krauße Ingenieure Göttingen (HKLS / GA)
    beteiligt. Das Büro ist von der Bewerbung nicht ausgeschlossen.

    Die Kosten der Maßnahmen werden aktuell auf ca. 13,5 Mio. Euro brutto
    geschätzt (KG 200-700).

    Das zu vergebende Leistungsbild besteht aus:

    — Leistungsphasen 2-3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG
    1-3, 8;

    — Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG
    1-3, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von
    dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);

    — besondere Leistung Erstellung Raumbuch als optionale Beauftragung durch
    Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);

    — besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung
    gem. § 55 HOAI für die ALG 1-3, 8 als optionale Beauftragung durch
    Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen)
    durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden
    Stufen).

    Hinweis: Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung
    von Covid-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die
    Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. §17 Abs. 11 VgV).
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Qualität
    Gewichtung: 40
    Qualitätskriterium
    Fachlicher Wert
    Gewichtung: 30
    Qualitätskriterium
    Kommunikation und Verfügbarkeit
    Gewichtung: 10
    Kostenkriterium
    Preis/Honorar
    Gewichtung: 20
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    332000.00
    Beginn: 10.08.2020
    Ende: 31.03.2028
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und
    die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung
    der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten
    Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und
    Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen
    und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern,
    die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen,
    diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.

    Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Technischen
    Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche
    innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2015) mit der Leistungsphase 8
    abgeschlossen sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2
    Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte) und vergleichbares
    Leistungsbild (0-4 Punkte). Insgesamt können maximal 24 Punkte erreicht
    werden.

    Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.

    Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien
    prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der
    Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand
    der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.

    Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien,
    Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem
    Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber
    gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer
    objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch,
    behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV
    unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
    Beschreibung der Optionen:

    — Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 4-6 als
    optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem
    Auftraggeber festzulegenden Stufen);

    — Besondere Leistung Erstellung Raumbuch als optionale Beauftragung durch
    Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);

    — Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung
    gem. § 55 HOAI ALG 4-6 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG
    (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
    Zusätzliche Angaben

    Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
    Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein
    Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis
    ausgestattet wird.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem
    Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch
    einzureichen:

    — ausgefüllter Bewerberbogen;

    — Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen;

    — Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/zur
    Zusammenarbeit;

    — Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines
    Mindestlohnes;

    — Vordruck 1D: Erklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz;

    — Vordruck 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft;

    — Vordruck 1F: Angaben zu Auftragsteilen in der Bietergemeinschaft;

    — Vordruck 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für
    Bietergemeinschaften;

    — Vordruck 1H: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei
    Unterauftragnehmern;

    — Vordruck 2A: Eigenerklärung über eine bestehende
    Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2. genannten Deckungssummen,
    bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2;

    — Vordruck 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten
    3 Jahren;

    — Vordruck 3A: Eigenerklärung zur Beschäftigtenanzahl der letzten 3 Jahre;

    — Vordruck 3B1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der
    Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen
    (Kopie);

    — Vordruck 3B2: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen
    Projektleitung (Kopie);

    — Vordruck 3C: Darstellung von mind. 2 vergleichbaren Referenzprojekten für
    die Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (siehe II.2.9., III.1.3.)
    mit Referenzschreiben.

    Näheres siehe Auswahlbogen.

    Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden,
    Diplom-Urkunden) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein.
    Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.
    Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend
    einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für
    alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die
    Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist
    anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten
    Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.

    Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise
    auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach
    Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig
    ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind
    in Übersetzung vorzulegen.

    Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.

    Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie
    der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen
    einzureichen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben. Die
    Firmenzugehörigkeiten von Bietergemeinschaften und/oder Nachunternehmern sind
    auf den entsprechenden Formularen zu benennen. Die Vergabestelle behält sich
    vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und
    Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am
    weiteren Verfahren.

    Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und
    bindend.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    A) Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung.

    Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Eigenerklärung
    der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche
    Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft
    abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die
    Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.

    B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers.

    Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss
    die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der
    Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der
    Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft
    oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

    Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am
    Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten
    Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die
    Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen
    werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals,
    Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Zu A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung
    (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige
    Schäden).

    Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der
    Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h.,
    dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem
    Jahr eintreten (z.B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze
    für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen
    der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

    Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:

    Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der
    Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall einzureichen. Die Deckungssummen
    sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 3,0 Mio. EUR (pro
    Schadensfall, 2-fach maximiert) und für sonstige Schäden auf 3,0 Mio. EUR
    (pro Schadensfall, 2-fach maximiert).

    Zu B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 53 HOAI für
    den Bereich ELT ALG 4-6 in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der
    durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 200 000 EUR (netto) erreichen.

    Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind
    bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu
    beachten und bindend.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die
    Ausführung der Leistung Verantwortlichen,

    B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung,

    C) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren
    Projekten,

    D) Eigenerklärung über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im
    Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher
    Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Zu A) Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV (mindestens FH, Nachweis durch
    Studiennachweis).

    Zu B) Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung
    gem. §§ 53 HOAI (mind. FH, Nachweis durch Studiennachweis)

    Zu C) Mit öffentlichen Auftraggebern.

    Zu D) Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ELT
    sind 2 festangestellte staatlich geprüfte Techniker/-innen Fachrichtung ELT
    oder Ingenieure/-innen bzw. Absolventen/-innen (mind. FH) inkl. Büroinhaber,
    Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre
    nachzuweisen.

    Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind
    bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten
    und bindend.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (2) VgV.

    Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem.
    §§ 53 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für
    die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß
    vorangegangenem Satz benennen.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von
    Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.

    Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten
    Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die
    förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom
    2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige
    Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    29.06.2020
    Ortszeit
    23:59
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    31.07.2020
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Fragen
    und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form
    ebenfalls auf der vorgenannten Plattform veröffentlicht.

    Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail
    erfolgt nicht.

    Während der Angebotsphase werden „Fragen und Antworten“ nur in
    anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform übermittelt.
    Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls
    über die bekanntgegebene Vergabeplattform.

    Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden
    Verhandlungsverfahrens:

    Versendung der Angebotsaufforderung in der 31. KW 2020; Einreichung der
    indikativen Angebote in der 36. KW 2020, Verhandlungsgespräche in der 38. KW
    2020.

    Hinweis: Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung
    von CoVid -19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die
    Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. § 17 Abs. 11 VgV).

    Sollten aufgrund der derzeitig vorherrschenden, pandemischen (SARS-CoVid 19)
    Bedingungen Nachweise nicht zu erbringen sein, ist eine Eigenerklärung
    einzureichen, in welcher der Umstand dargestellt wird und erklärt wird,
    den/die Nachweise sobald als möglich nachzureichen. Bitte bemühen Sie sich
    dahingehend frühzeitig auch um diejenigen Nachweise, die bei etwaiger
    Aufforderung zur Angebotsabgabe mit dem Honorarangebot einzureichen sind.

    Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweisen sind zwingend zu beachten
    und bindend.

    Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY5Y8V5
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften
    Postanschrift: Waterloostr. 4
    Ort: Hannover
    Postleitzahl: 30169
    Land: DE
    Telefon: +49 511101-0
    E-Mail: Nachpruefungsstelle@nlbl.niedersachsen.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren
    nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB
    unzulässig, soweit

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide
    Postanschrift: Am Exerzierplatz 12-14
    Ort: Munster
    Postleitzahl: 29633
    Land: DE
    E-Mail: vergabe@sb-lh.niedersachsen.de
    URL: http://vergabe.niedersachsen.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    27.05.2020


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