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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2021-04-23 - 2021-04-23


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Leipzig: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros
    sowie planungsbezogene Leistungen
PD: 20210423
ND: 2021/S 079-202645
OJ: 2021079
DS: 20210420
DD:
DT: 20210525 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71240000
PN: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
RC: DED51
RG: Leipzig, Kreisfreie Stadt
CY: DE
OL: DE
AU: Amt für Gebäudemanagement
TW: Leipzig
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Amt für Gebäudemanagement
    Postanschrift: Prager Straße 118-136
    Ort: Leipzig
    Postleitzahl: 04317
    Land: DE
    Telefon: +49 3411237-308
    E-Mail: anke.lorenz@leipzig.de
    Fax: +49 3411237-370
    N2021:NUTS: DED51

    Hauptadresse:
    http://www.leipzig.de
    URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYE0/documents
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    hpm Henkel Projektmanagement GmbH
    Postanschrift: Könneritzstraße 15
    Ort: Dresden
    Postleitzahl: 01067
    Land: DE
    Telefon: +49 35187323-800
    E-Mail: gs-rueckmarsdorf@henkel-pm.de
    Fax: +49 35187323-811
    N2021:NUTS: DED21

    Hauptadresse:
    http://www.henkel-pm.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYE0
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume für die Grundschule
    Rückmarsdorf – Erweiterungsneubau, Modernisierung, Interim
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    L-65.3-2021-GSR-OPL
    CPV-Code Hauptteil: 71240000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Das Amt für Gebäudemanagement der Stadt Leipzig beabsichtigt den
    Erweiterungsneubau, die Modernisierung und Interim für die Grundschule
    Rückmarsdorf, Leipzig.

    — Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 13,0 Mio. EUR brutto,

    — Bauwerkskosten (KG 300 + 400): derzeit ca. 9,0 Mio. EUR brutto.
    II.2: Beschreibung
    N2021:NUTS: DED51

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    04178 Leipzig
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungsphasen (LPH) 1 bis 9
    Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff. i.V.m.
    Anlage 10 HOAI 2021 sowie weitere Leistungen zu beauftragen.

    Das Projekt ist unterteilt in die folgenden Teilobjekte (TO):

    — TO 1 – Erweiterungsneubau,

    — TO 2 – Modernisierung,

    — TO 3 – Interim.

    Die Beauftragung erfolgt entsprechend den Vertragsbedingungen unterteil in die
    Teilobjekte sowie nach einzelnen Leistungsphasen. Mit Abschluss des
    Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Leistungsstufe I: Leistungsphasen
    1 bis 4 für TO 1 und TO 2 sowie die Leistungsphasen 1 bis 3 für TO 3
    beauftragt. Des Weiteren werden entsprechend Vertragsentwurf weitere
    Leistungen vorbehalten. Im Anschluss sollen die Leistungsphasen bis 9
    stufenweise – einzeln oder im Ganzen – beauftragt werden.

    Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der nachfolgenden Leistungsphasen
    besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine
    Erhöhung seines Honorars ableiten. Die stufenweise Beauftragung steht unter
    dem Vorbehalt der Sicherung der Finanzierung durch den Auftraggeber bzw. der
    Förderung des Bauvorhabens sowie unter dem Vorbehalt, dass der Auftragnehmer
    die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und termingerechte
    Leistungserfüllung bietet.

    Bei Beauftragung der ausgeschriebenen Leistungsphasen 1-9 liegt das
    Auftragsende voraussichtlich Dezember 2026 (Abschluss LPH 8).
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 27.10.2021
    Ende: 31.12.2026
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 6
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
    (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u.
    Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt
    unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten
    Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt
    bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe
    Bewertungsmatrix) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die
    Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden
    max. die 3-6 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsabgabe
    aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl
    gleichermaßen die Anforderungen u. ist die Bewerberzahl auch nach einer
    objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.

    Formale Prüfung der Mindeststandards:

    1. Abgabefrist eingehalten,

    2. Einreichen d. vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen)
    über Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail oder Fax ist nicht
    zulässig),

    3. Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben,

    4. Bestätigung d. Unabhängigkeit v. Ausführungs- und Lieferinteressen gem.
    §73(3) VgV 2016,

    5. Angabe gem. § 53 (8) VgV 2016, ob für Auftragsgegenstand gewerbliche
    Schutzrechte bestehen o. beantragt sind,

    6. Angabe Art d. Bewerbung,

    7. bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise aller Mitglieder u.
    Erklärung zur gesamtschuldn. Haftung, falls zutreffend,

    8. Angaben zu Unterauftragnehmern gem. §36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung
    Unterauftragnehmer mit Unterschrift in Textform beigefügt, falls zutreffend,

    9. Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen
    (Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung Unternehmen
    beigefügt, mit Unterschrift in Textform falls zutreffend,

    10. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch
    eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
    Mehrfachbewerbungen v. Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher
    Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder d. BG zur
    Folge.

    11. Bestätigung d. Nichtvorliegens zwingender u. fakultativer
    Ausschlussgründe nach §§ 123 u. 124 GWB,

    12. Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes,

    13. Handelsregisterauszug gem. Pkt. III.1.1),

    14. Mindesthonorarumsatz gem. Pkt. III.1.2),

    15. Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2),

    16. Mindestreferenzen A-B gem. Pkt. III.1.3),

    17. Bestätigung berufl. Qualifikation Projektleiter, stellv. Projektleiter,
    Objektüberwacher gem. Pkt. III.1.3).

    Auswahlkriterien und deren Wichtung:

    Zu III.1.3) Techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 100 %;
    davon:

    1. Mindestreferenz A – Objektplanung für die Sanierung eines
    denkmalgeschützten Gebäudes, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom
    1.6.2011 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung
    Pkt. IV.2.2), 35 %, davon:

    1.a) Erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 20 %,

    1.b) Bauwerkskosten (KG 300 + 400) in Euro brutto für die Sanierung eines
    denkmalgeschützten Gebäudes, 15 %,

    2. Mindestreferenz B: Objektplanung für den Neubau eines öffentlichen
    Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,0
    Mio. EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2011 bis
    zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2), 35
    %, davon:

    2.a) Erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 20 %,

    2.b) Bauwerkskosten (KG 300 + 400) in Euro brutto für den Neubau eines
    Gebäudes, 15 %,

    3. Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste, Übergabe Nutzer (Z.1)
    abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2011 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
    gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2), Übergabe Nutzer (Z.2/Z.3)
    abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2016 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
    gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2), 30 %, davon:

    3.a) Referenz Z.1: Objektplanung für einen selbst realisierten
    Wettbewerbserfolg (Preis, Anerkennung) oder Auszeichnung/Preis für ein
    realisiertes Projekt (z. B. Architekturpreis, BDA-Auszeichnung o.ä.), mind.
    LPH 3-8 erbracht, 10 %,

    3.b) Referenz Z.2: Objektplanung für den Neubau eines Gebäude für Bildung
    und Kultur gemäß Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 4100 (Allgemeinbildende
    Schulen), mind. LPH 3-8 erbracht, 10 %,

    3.c) Referenz Z.3: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3
    (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung eines Gebäudes, mind.
    LPH 5-8 erbracht, 10 %.

    Hinweis:

    1. Besteht eine Baumaßnahme aus Neubau in Verbindung mit einer Sanierung
    (Bsp. Sanierung Hauptgebäude eines Gebäudes mit Erweiterungsanbau) so ist
    für die jeweilige Referenz nur der Anteil u.a. BWK für die geforderte
    Leistung (Neubau/Sanierung) anzugeben,

    2. Die zusätzlichen Referenzen können auch die als Mindestreferenzen
    genannten Projekte beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.

    Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von
    0, 1, 2 oder 3 Pkt.) können der beigefügten Bewertungsmatrix (Sonstiges)
    entnommen werden.
    Beschreibung der Optionen:

    Die Beauftragung erfolgt entsprechend den Vertragsbedingungen unterteil in die
    Teilobjekte sowie nach einzelnen Leistungsphasen. Mit Abschluss des
    Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Leistungsstufe I: Leistungsphasen
    1 bis 4 für TO 1 und TO 2 sowie die Leistungsphasen 1 bis 3 für TO 3
    beauftragt. Des Weiteren werden entsprechend Vertragsentwurf weitere
    Leistungen vorbehalten. Im Anschluss sollen die Leistungsphasen bis 9
    stufenweise - einzeln oder im Ganzen - beauftragt werden.

    Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der nachfolgenden Leistungsphasen
    besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine
    Erhöhung seines Honorars ableiten. Die stufenweise Beauftragung steht unter
    dem Vorbehalt der Sicherung der Finanzierung durch den Auftraggeber bzw. der
    Förderung des Bauvorhabens sowie unter dem Vorbehalt, dass der Auftragnehmer
    die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und termingerechte
    Leistungserfüllung bietet.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    1. Nachweis Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes: Name des
    Bewerbers/des Büromitglieds, Bauvorlageberechtigung durch Kammereintrag als
    Anlage beilegen,

    2. Kopie Handelsregisterauszug; falls nicht vorliegend: Begründung im
    Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) z. B. freiberuflicher
    Architekt/Ingenieur. Der Handelsregisterauszug muss die aktuellen
    Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate zum
    Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    1. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des
    Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die
    Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in Euro
    brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Bereich Objektplanung für
    Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013 für die Jahre 2017, 2018
    und 2019.

    Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze
    (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) aus dem Bereich Objektplanung
    maßgebend.

    2. Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis durch Kopie als
    Anlage.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    1. Angabe zum Mindesthonorarumsatz:

    Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung für Gebäude und
    Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013 in Euro brutto) wird festgelegt mit
    250 000 EUR brutto.

    2. Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016:

    1. Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
    Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage.

    2. Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 3 000 000 EUR für
    Personenschäden, mind. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden sowie die
    geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des
    Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im
    Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene
    Versicherung abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis
    von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante
    Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis
    des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der
    Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in
    Kopie beizufügen!

    Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung
    des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen
    Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
    Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt
    er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen
    entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste - Übergabe Nutzer (Z.1)
    abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2011 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
    gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2), Übergabe Nutzer (Z.2/Z.3)
    abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2016 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
    gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2).

    1. Referenz Z.1: Objektplanung für einen selbst realisierten
    Wettbewerbserfolg (Preis, Anerkennung) oder Auszeichnung/Preis für ein
    realisiertes Projekt (z.B. Architekturpreis, BDA-Auszeichnung o.ä.), mind.
    LPH 3-8 erbracht,

    2. Referenz Z.2: Objektplanung für den Neubau eines Gebäude für Bildung und
    Kultur gemäß Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 4100 (Allgemeinbildende Schulen),
    mind. LPH 3-8 erbracht,

    3. Referenz Z.3: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3
    (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung eines Gebäudes, mind.
    LPH 5-8 erbracht.

    Hinweis: Die zusätzlichen Referenzen können auch die als Mindestreferenzen
    genannten Projekte beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    1) Referenzen gem. § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016:

    1. Mindestreferenz A: Objektplanung für die Sanierung eines
    denkmalgeschützten Gebäudes, vom 1.6.2011 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
    gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2),

    2. Mindestreferenz B: Objektplanung für den Neubau eines öffentlichen
    Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,0
    Mio. EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2011 bis
    zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung Pkt. IV.2.2).

    2) Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung
    des Projektteams gem. § 46 (1) i. V. m. §46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016 -
    Projektleiter bzw. stellv. Projektleiter und Objektüberwacher nicht in
    Personalunion:

    1. Bestätigung der beruflichen Qualifikation des Projektleiters: Abschluss
    mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen oder
    vergleichbarem Studiengang, mind. 8 Jahre Berufserfahrung,

    2. Bestätigung der beruflichen Qualifikation des stellv. Projektleiters:
    Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Architektur oder
    Bauingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang, mind. 5 Jahre
    Berufserfahrung,

    3. Bestätigung der beruflichen Qualifikation des Objektüberwachers:
    Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Architektur oder
    Bauingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang, mind. 8 Jahre
    Berufserfahrung.

    Hinweise:

    1. Die entsprechenden Angaben zum vorgesehenen Projektteam, sowie die
    Nachweise zur Erfüllung der geforderten Mindeststandards sind erst mit Abgabe
    der Angebotsunterlagen (Stufe 2) einzureichen. Durch den Bewerber ist im
    Rahmen des Teilnahmewettbewerbs zu bestätigen, dass die geforderten
    Mindeststandards erfüllt werden. Können die Anforderungen nicht erfüllt
    werden, ist dies ein Ausschlussgrund,

    2. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten
    Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Erstangebotes (Stufe
    2),

    3. Personalunion zwischen Projektleiter bzw. stellv. Projektleiter und
    Objektüberwacher ist nicht möglich.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    § 75 (1), (2) und (3) VgV
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit
    bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE)
    gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG
    muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das
    vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen
    beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen.
    Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche
    Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich
    im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern
    oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur
    mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht
    erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt
    wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und
    Zuverlässigkeit hat.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    25.05.2021
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    29.06.2021
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Einzureichende Unterlagen im Teilnahmewettbewerb (TNW):

    Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mit dem Teilnahmeantrag
    (TA) mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist
    vollumfänglich auszufüllen und in Textform zu unterschreiben. Alle
    notwendigen Anlagen bzw. Nachweise sind gesondert beizufügen. Das Formular
    zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung
    angegebenen Internetadresse abgerufen werden.

    Für den TNW wurde das Vertragsmuster zur Information beigelegt.
    Honorarangebot, Handout und Konzeptidee sind erst nach Aufforderung durch die
    zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter zu erstellen. Elektr.
    Bewerbungsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener/qualifizierter Signatur
    ist zugelassen. Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im
    Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mailadresse. Es
    ist eine dauerhafte Erreichbarkeit während des gesamten Verfahrens durch den
    Bewerber/Bieter sicherzustellen. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail o.
    Fax können nicht beantwortet werden.

    Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen
    in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau u. korrekt sind u. sie
    sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die
    Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen
    u.a. genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage
    beizubringen.

    Nicht fristgerecht elektr. eingereichte Unterlagen werden nicht
    berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende
    Nachweise u. Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle
    geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen,
    sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist
    nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
    keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
    Anlagen z. TA d. Bewerbers dürfen max. 100 MB nicht überschreiten.

    Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in
    Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die
    ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im TA zu
    erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine
    weitere, im TA nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die
    gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der
    Präsenz vor Ort zu gewährleisten.

    Nicht erwünscht sind Werbebroschüren/Unterlagen zur Vorstellung des
    Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen.
    Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.

    Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine
    Kosten erstattet.

    Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV 2016 der
    Nachunternehmer (NU) u. ggf. deren NU, soweit sich der Bieter, der den
    Zuschlag erhalten soll, o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten
    soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von NU beruft mit
    Unterschrift in Textform. Sollten Verpflichtungserklärungen der
    Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht
    vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen
    mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).

    Enthalten die Bekanntmachung od. Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
    Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers
    gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich
    darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen
    Einwendungen präkludiert.

    Bei den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die
    gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich anders
    bestimmt, sind mit „Bewerber“ oder „Bieter“ sowohl einzelne
    Unternehmen als auch BG gemeint, mit „Auftragnehmer“ der Bieter bzw. die
    BG.

    Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYYE0
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
    Postanschrift: PF 101364
    Ort: Leipzig
    Postleitzahl: 04013
    Land: DE
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160
    (3) GWB unzulässig ist, soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe
    oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.04.2021


TI: Deutschland-Marktredwitz: Dienstleistungen von Architekturbüros
PD: 20210423
ND: 2021/S 079-202665
OJ: 2021079
DS: 20210420
DD:
DT: 20210525 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
RC: DE24D
RG: Wunsiedel i. Fichtelgebirge
CY: DE
OL: DE
AU: Klinikum Fichtelgebirge gGmbH
TW: Marktredwitz
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Klinikum Fichtelgebirge gGmbH
    Postanschrift: Schillerhain 1-8
    Ort: Marktredwitz
    Postleitzahl: 95615
    Land: DE
    Telefon: +49 92318091600
    E-Mail: j.koehler@klinikum-fichtelgebirge.de
    Fax: +49 92318091609
    N2021:NUTS: DE24D

    Hauptadresse:
    https://www.klinikum-fichtelgebirge.de/
    Adresse des Beschafferprofils
    www.staatsanzeiger-eservices.de
    URL: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=218269
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.staatsanzeiger-eservice.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Neubau der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Fichtelgebirge in
    Marktredwitz
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Auftrag umfasst die Objektplanungsleistungen des Leistungsbildes Gebäude
    und Innenräume nach § 33 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI,
    Leistungsphasen 1-9 für den Neubau der Berufsfachschule für Pflege am
    Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz.
    II.2: Beschreibung
    N2021:NUTS: DE24D

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    95615 Marktredwitz
    Beschreibung der Beschaffung:

    Das Klinikum Fichtelgebirge gGmbH beabsichtigt den Neubau der
    Krankenpflegeschule. Auf den in den Anlagen beigelegten Unterlagen zum
    Grundstück, ist der geplante Standort des Neubaus ersichtlich. Erste
    Vorgespräche wurden bereits mit der Regierung von Oberfranken geführt. Als
    Grundlage für den Neubau wird mit einer Schülerprognose von 148 Schülern
    gerechnet. Der ermittelte Raumbedarf liegt als abstraktes Raumprogramm der
    Regierung ebenfalls der Ausschreibung bei und gibt eine HNF von 1 148 m 2 vor.
    In einer Voruntersuchung als Abstimmungsgrundlage mit der Regierung, wurden
    bereits erste Grundrisse entworfen, diese liegen der Ausschreibung ebenfalls
    bei. Für das Vorhaben sind die gesamten Leistungen der Leistungsphasen 1-9
    gemäß HOAI zu erbringen. Es ist zwingend zu beachten, dass für die
    Maßnahme Fördermittel beantragt werden sollen.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 01.07.2021
    Ende: 31.12.2028
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten
    Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen
    (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische, berufliche
    Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen) in Textform.

    Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:

    Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung
    vergleichbare Leistungen im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
    Geschäftsjahre, maximal 2 Punkte. Technische Leistungsfähigkeit
    Bürokapazität, Personalstärke, durchschnittliche Anzahl der
    festangestellten Beschäftigten in den letzten 3 Jahren mit Bezug auf die für
    die Leistung relevante Abteilung, maximal 4 Punkte.

    Referenzen:

    Referenzen für Aufträge nach HOAI § 33 ff in Verbindung mit Anlage 10 bei
    denen die Leistungsphase 8 im Zeitraum von 04/2016 bis zum Tag der Absendung
    der Bekanntmachung abgeschlossen wurde. Es können maximal 5 Referenzen
    eingereicht werden, es müssen jedoch mindestens 2 wertbare Referenzen
    abgegeben werden, um im weiteren Verfahren Berücksichtigung zu finden. In die
    Bewertung werden jedoch nur die drei Referenzen mit der höchsten Punktzahl
    einbezogen (siehe Formblatt Eignungskriterien Teilnahmewettbewerb). Der
    Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Beim Kriterium
    Referenzen können maximal 27 Punkte erreicht werden.

    Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der
    erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach
    folgender Aufstellung: maximale Punktzahl/Gewichtung/erreichte Punktzahl.
    Sofern mehrere Bewerber die Kriterien in gleichem Maße erfüllen, entscheidet
    gemäß § 75 (6) VgV das Los.
    Beschreibung der Optionen:

    — Stufe 1 – LPH 1-2,

    — Stufe 2 – LPH 3-4,

    — Stufe 3 – LPH 5-7,

    — Stufe 4 – LPH 8-9.

    Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Stufe 1. Es ist
    beabsichtigt, weitere Stufen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die
    Übertragung der Stufen 2-4 besteht jedoch nicht.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der unter
    https://www.staatsanzeiger-eservices.de/ heruntergeladen werden kann. Zur
    Angabe der Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt in
    Textform mit Angabe des Namens der natürlichen Person einzureichen.

    Geforderte Nachweise sind:

    Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem entsprechenden
    Register

    (z. B. Handelsregister) nicht älter als 12 Monate bezogen auf das Datum der
    Absendung der Bekanntmachung oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes
    des Bewerbers (ggf. in Kopie). Erklärung des Bewerbers, dass keine
    Ausschlussgründe gegen ihn vorliegen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Die
    vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich
    ausschließlich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier
    ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen in Euro/netto im Durchschnitt
    der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre max. 2 Punkte bei >/= 850 000,00
    EUR netto. Bei Arbeitsgemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem
    Mitglied der ARGE einzeln anzugeben. Nachweis einer
    Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage eines Versicherungsscheins nicht
    älter als 6 Monate bezogen auf den Tag der Absendung der Bekanntmachung oder
    eine Bestätigung des Versicherungsunternehmens über die geforderte Deckung
    für das ausgelobte Projekt im Auftragsfall. Bei Arbeitsgemeinschaften muss
    eine Versicherung für alle ARGE-Mitglieder gemeinsam nachgewiesen werden. Die
    Bestätigung muss also gerade auf die Bietergemeinschaft lauten. Alternativ
    kann jedes ARGE-Mitglied alleine eine Versicherung in der geforderten Höhe
    nachweisen, jedoch muss jeder Versicherungsbestätigung entnommen werden
    können, dass die Tätigkeit der ARGE gesamtschuldnerisch mitversichert ist.
    Des Weiteren muss ein Nachweis erbracht werden, dass die geforderten
    Deckungssummen mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen. Die
    geforderten Mindestdeckungssummen belaufen sich für Personenschäden auf >/=
    3 Mio. EUR, für sonstige Schäden auf >/= 1,5 Mio. EUR. Sollten die Nachweise
    nicht entsprechend vorgelegt werden, erfolgt ein Ausschluss aus dem weiteren
    Verfahren.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden
    entsprechende Formblätter mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung
    gestellt. Durchschnitt der in den letzten 3 Jahren festangestellten
    Beschäftigten mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung max. 4
    Punkte bei >/= 8 festangestellten Mitarbeitern.

    Referenzen (die Angaben sind im Formblatt B zu machen, das Formblatt B ist
    hierzu entsprechend zu vervielfältigen und mit 1 bis 5 zu nummerieren),
    Referenzportfolio, Kontaktdaten des Auftraggebers, Auskunftsstelle, Art des
    Auftraggebers (informelle Angaben), Abschluss der Leistungsphase 8 zwingend im
    Zeitraum von 04/2016 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung, erbrachte
    Leistungsphasen gemäß HOAI (max. 2 Punkte bei LPH 2-8), Gegenstand des
    Auftrags bei Neubau eines Gebäudes max. 2 Punkte, Projektgegenstand nach HOAI
    § 33 ff in Verbindung mit Anlage 10 für Gebäude mit Planungsanforderungen
    von mindestens Honorarzone III oder höher (max. 1 Punkt), Angabe der
    Größenordnung des Projektes (Bruttogeschossfläche in qm), bei
    Größenordnungen von >/= 2 500 qm (max. 3 Punkte), für Baumaßnahmen die vom
    Freistaat Bayern gefördert wurden (max. 1 Punkt). Auch bei Bewerbung als
    Arbeitsgemeinschaft können in Summe nur maximal 5 Referenzprojekte
    (Formblätter B maximal 5 x) eingereicht werden. Die drei besten (höchste
    erreichte Punktzahl) Referenzen werden gewertet.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Zugelassen ist, wer nach den Architekten-/Ingenieurgesetzen der Länder
    berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt/in oder Ingenieur/in zu
    tragen, über Vergleichbares verfügt oder nach den EG-Richtlinien,
    insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome
    berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in oder
    Ingenieur/in tätig zu werden. Die verantwortlichen Planer müssen über eine
    angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als
    Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine/n
    entsprechende/n Architekt/in oder Ingenieur/in benennen, der die entsprechende
    Bauvorlageberechtigung hat.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    25.05.2021
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    02.06.2021
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    31.07.2021

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass Antworten auf gestellte Fragen im
    Zuge des Teilnahmewettbewerbs (Bewerbungsverfahren) auf
    https://www.staatsanzeiger-eservices.de/ eingestellt werden. Der Bewerber hat
    sich eigenverantwortlich laufend darüber zu informieren. Fragen zu den
    Unterlagen dürfen nur über das Onlineportal
    https://www.staatsanzeiger-eservices.de/ gestellt werden. Der Auftraggeber
    behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen
    und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein
    Anspruch der Bewerber, dass der Auftraggeber von der
    Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht, besteht nicht. Unklare,
    widersprüchliche oder fehlende Angaben des Bewerbers in den
    Bewerbungsunterlagen gehen zulasten des Bewerbers.

    Sämtlicher Schriftverkehr an Arbeitsgemeinschaften wird ausschließlich über
    die in der Vergabeplattform von der Arbeitsgemeinschaft bekannt gegebene
    E-Mail-Adresse geführt.

    Ergänzung IV.1.5) Angaben zur Verhandlung: Unter Umständen fordert der
    öffentliche Auftraggeber die Bieter auf, ein finales Angebot (oder auch nur
    Teile des Angebotes) nach Verhandlung einzureichen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
    Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
    Ort: Ansbach
    Postleitzahl: 91522
    Land: DE
    Telefon: +49 981531277
    E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
    Fax: +49 981531837
    URL: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

    — der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

    — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
    Angebotsabgabe,

    — der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15
    Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
    abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Klinikum Fichtelgebirge gGmbH
    Postanschrift: Schillerhain 1-8
    Ort: Marktredwitz
    Postleitzahl: 95615
    Land: DE
    Telefon: +49 92318091600
    E-Mail: j.koehler@klinikum-fichtelgebirge.de
    Fax: +49 92318091609
    URL: https://www.klinikum-fichtelgebirge.de/
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.04.2021


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