Tender Online

INFO


RMATIONSDIENST TENDER®
Ein Produkt der Kämpf Unternehmensberatung, Kelkheim/Taunus


INFO


PRESSE


E-MAIL


IMPRESSUM
DATENSCHUTZ
....täglich aktuell

AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2019-09-20 - 2019-09-20


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Wiesbaden: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20190920
ND: 2019/S 182-443687
OJ: 2019182
DS: 20190918
DD:
DT: 20191018 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden
TW: Wiesbaden
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden
    Postanschrift: Gustav-Stresemann-Ring 15
    Ort: Wiesbaden
    Postleitzahl: 65189
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Hochbauamt
    Telefon: +49 611316400
    E-Mail: hochbauamt@wiesbaden.de
    N2016:NUTS: DE714

    Hauptadresse:
    www.wiesbaden.de
    URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d44205a1f-7a3f3c04e2456cad
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Stadtbauplan GmbH
    Postanschrift: Rheinstraße 40-42
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Telefon: +49 6151-99570
    E-Mail: rbs@stadtbauplan.de
    Fax: +49 6151-995730
    N2016:NUTS: DE711

    Hauptadresse:
    www.stadtbauplan.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.had.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Wiesbaden, Riederbergschule – Sanierung Stützmauer
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    64-886/19
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Sanierung der historischen Stützmauer der Riederbergschule – Vergabe der
    Leistungen für Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE714

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Philippsbergstraße 26/28

    65195 Wiesbaden
    Beschreibung der Beschaffung:

    Projektbeschreibung:

    Die Riederbergschule liegt in Wiesbadens Stadtgebiet Mitte. Aufgrund Ihrer
    topografischen Lage ist die Schule im südlichen Bereich (Riederbergstraße)
    von einer historischen Stützmauer umgeben. Die Mauer ist denkmalgeschützt.
    Ein statisches Gutachten zur Standsicherheit hat ergeben, dass Teile der Mauer
    lokale Beeinträchtigungen in der Standsicherheit aufweisen. Die betroffenen
    Bauteile wurden daraufhin abgesperrt. Besonders betroffen ist hierbei der
    Bereich, an welchem der Schulhof mit Bepflanzung anschließt. Dort sind
    bereits deutliche Durchwurzelungen zu erkennen. Weiterhin ist der
    Treppenzugang zum Schulhof von den Sanierungsmaßnahmen betroffen. Auch hier
    ergab sich ein Sanierungsbedarf am Mauerwerk, Geländer und den Stufen selbst.
    Die straßenseitige Mauerwerkseinfriedung zeigt Durchfeuchtungen und
    Verformungen, auch hier ist eine Sanierung erforderlich. Detaillierte Angaben
    zum Umfang der Maßnahme können dem statischen Gutachten entnommen werden,
    welches in der Anlage zu finden ist. Weiterhin ist den Anlagen ein erster
    grundsätzlicher Lösungsansatz, zur Stabilisierung des oberen
    Maueranschlusses zu finden, der bereits mit der Denkmalschutzbehörde
    abgestimmt wurde

    Die Sanierung der Stützmauer und Treppenanlage sowie der
    Mauerwerkseinfriedung soll bei laufendem Betrieb erfolgen.

    Leistungsumfang:

    Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI LPH 1-9 zzgl.
    Objektüberwachung sowie Tragwerksplanung gem. §51 HOAI LPH 1-6

    Projektzeitraum: ca. 18 Monate

    Die Baukosten werden überschlägig mit ca. 1,6 Mio. EUR netto veranschlagt.

    Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen
    werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber
    entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird,
    erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf
    weiterer Projektstufen besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Projektteam/Projektorganisation
    Gewichtung: 40,00
    Qualitätskriterium
    Projektanalyse/Herangehensweise
    Gewichtung: 50,00
    Preis
    Gewichtung: 10,00
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    18
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend
    beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten
    Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Sollten mehr
    als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen,
    erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten
    Bewerber.

    Geforderte Nachweise:

    — Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der
    Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 41 (7) und Tragwerksplanung,

    — Anzahl der auftragsspezifisch qualifizierten Fachkräfte für
    Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.

    Nachweis von realisierten Projekten/Referenzen mit Leistungen der
    Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI und Tragwerksplanung
    gem. §§ 49 ff. HOAI:

    — Referenzen zu vergleichbaren Bauwerken wie z. B. Staumauern, Stützmauern,
    -bauwerke gegen Wasser- oder Erddruck in Mauerwerksbauweise für Leistungen
    der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI und Tragwerksplanung
    gem. §§ 49 ff.HOAI,

    — Referenzen zu Bauen mit Denkmalschutzanforderungen oder Sanierung
    historischer Bausubstanz für Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke
    gem. §§ 41 ff. HOAI oder Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI,

    — Referenzen mit öffentlichem Auftraggeber oder verbindlicher Anwendung des
    öffentlichen Vergaberechts für Leistungen der Objektplanung
    Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI oder Objektplanung Gebäude gem. §§
    33 ff. HOAI.

    Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Bedingungen:

    — Leistungszeitraum: Abschluss der Grundleistungen innerhalb der letzten 7
    Jahre (nicht vor 2012),

    — Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI Grundleistungen,

    — Baukosten: anrechenbare Kosten von mind. 500 000 EUR netto.

    Die Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer
    Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmern) oder auch von einem Bewerber
    sein.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die
    Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die
    aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten
    (insb. aktuelle Java-Version).

    Folgende Unterlagen sind über die Vergabeplattform einzureichen:

    — vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag mit Anlagen (zur Bewerbung sind
    zwingend die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zu verwenden!),

    — bei Bewerbergemeinschaften eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte
    „Bewerbergemeinschaftserklärung" (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem
    Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der
    Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (die Bewerbergemeinschaft besteht
    im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und
    wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig),

    — möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und
    Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den
    Nachweis führen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§
    47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis kann z. B. durch eine
    Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag)
    geführt werden,

    — bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende
    Register (z. B. Handelsregisterauszug), in Ermangelung eines solchen eine
    gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des
    Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
    bzw. NU),

    — Nachweis der Bauvorlageberechtigung, bei ausländischen Bewerbern ist ein
    gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen,

    — Nachweis der Qualifikation als Nachweisberechtigter für Standsicherheit
    gem. NBVO bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des
    Herkunftslandes vorzulegen,

    — ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden
    Berufshaftpflichtversicherung (bei einer BG von jedem Mitglied), im
    Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und
    5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden/Sachschäden nachzuweisen,

    — ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei
    Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU),

    — die Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder
    Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB werden mit der Abgabe
    des vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages versichert,

    — Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz
    (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6
    HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den
    vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen abgegeben.

    Die Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV wird vorbehalten.

    Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.

    Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den
    Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der
    Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß
    gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den
    vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet,
    dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb
    verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.

    Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der
    Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung
    des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des
    abgegebenen Angebots verbunden ist.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    — Umsatz des Bewerbers für Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke
    gem. HOAI § 41 (7) und der Tragwerksplanung gem. HOAI § 51 (in Summe) im
    Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre für Einzelbewerber, Bewerber in
    Bewerbergemeinschaften oder Nachunternehmer in Summe.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung,
    Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.

    Die nachfolgend beschriebenen Werte gelten als Mindesteignung.

    Umsatz der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für
    vergleichbare Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 41
    (7) und der Tragwerksplanung gem. HOAI §51 (in Summe): mind. 0,3 Mio. EUR
    netto.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    — Anzahl der auftragsspezifisch qualifizierten Fachkräfte für
    Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung (Mindesteignung, siehe
    unten).

    Wertung der Referenzen:

    Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.

    Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:

    — 30 Punkte ab 1 Ref. zu vergleichbaren Bauwerken wie z. B. Staumauern,
    Stützmauern, -bauwerke gegen Wasser- oder Erddruck in Mauerwerksbauweise für
    Objektplanung Ingenieurbauwerke,

    — 30 Punkte ab 1 Ref. zu vergleichbaren Bauwerken wie z. B. Staumauern,
    Stützmauern, -bauwerke gegen Wasser- oder Erddruck in Mauerwerksbauweise für
    Tragwerksplanung,

    — 20 Punkte ab 1 Ref. zu Bauen mit Denkmalschutzanforderungen oder Sanierung
    historischer Bausubstanz,

    — 20 Punkte ab 1 Ref. mit öffentlichem Auftraggeber oder Anwendung
    öffentliches Vergaberecht.

    Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine
    Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass
    diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.

    Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des
    Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind.

    Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist
    möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte"
    doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen
    Kategorien gekennzeichnet werden.

    Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.

    Als Mindesteignung gelten:

    — jeweils mind. 2 Fachkräfte für Objektplanung Ingenieurbauwerke und
    Tragwerkplanung, das können ggf. die gleichen Personen sein, aber insg.
    mindestens 3 Fachkräfte,

    — mindestens eine grundsätzlich wertbare Referenz für Objektplanung
    Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI und Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff.
    HOAI,

    — mindestens 30 Punkte in der Bewertung der Referenzen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine
    Bauvorlageberechtigung erforderlich.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    18.10.2019
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    12.11.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    29.02.2020

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Es ist bereits ein Planungsbüro mit Voruntersuchungen befasst gewesen. Diesem
    steht es frei, sich bei diesem Verfahren zu bewerben.

    Alle weiteren Anlagen dieser Bekanntmachung sind ebenfalls zu
    berücksichtigen.

    Dies sind:

    01) Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 DSGVO;

    02) Formular Teilnahmeantrag;

    03) Formblatt Referenzprojekte;

    04) Bewerbergemeinschaftserklärung;

    05) Nachunternehmerverpflichtungserklärung;

    06) Matrix – Eignungskriterien;

    07) Matrix – Zuschlagskriterien (für Phase 2);

    08) Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien (für Phase 2);

    09-1) Vertragsentwurf Objektplanung Ingenieurbauwerke;

    09-2) Vertragsentwurf Tragwerksplanung;

    10) Statisches Gutachten;

    11) Lösungsansatz.

    Rückfragen zum Verfahren sind an die unter Punkt I.3 genannte Kontaktstelle
    (Stadtbauplan GmbH) zu richten.

    Bei technischen Problemen mit der eHAD Plattform wenden Sie sich bitte direkt
    an die Hotline 0611/974 588-28.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
    kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
    Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der
    Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig.
    (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    18.09.2019


TI: Deutschland-Wiesbaden: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros
    sowie planungsbezogene Leistungen
PD: 20190920
ND: 2019/S 182-443328
OJ: 2019182
DS: 20190917
DD:
DT: 20191018 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71240000
PN: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
TW: Wiesbaden
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
    Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11
    Ort: Wiesbaden
    Postleitzahl: 65187
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    WiBau GmbH
    Telefon: +49 6112623930
    E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de
    Fax: +49 61126239319
    N2016:NUTS: DE714

    Hauptadresse:
    www.wibau-wiesbaden.de
    URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d3e9e0bc2-1b722e1e114b751
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.had.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Neubau der Kindertagesstätte Hainweg I (Nord), Wiesbaden –
    Objektplanerleistungen/LPH 5-9
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    2019-VgV-HW-Kita-N-Obj
    CPV-Code Hauptteil: 71240000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Neubau der Kindertagesstätte Hainweg I (Nord), Wiesbaden -
    Objektplanerleistungen/LPH 5-9.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE714

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Wiesbaden
    Beschreibung der Beschaffung:

    Grundstück

    Stadteigenes Grundstück Hainweg 1 welches im Umlegungsverfahren als
    Gemeinbedarfsfläche der Stadt zugeteilt wurde.

    Bauherrin

    Landeshauptstadt Wiesbaden. Dezernat IV/Amt 51. Alle hierzu notwendigen
    Prozesse werden im Auftrag der Eigentümerin der Landeshauptstadt Wiesbaden
    von der SEG gesteuert.

    Betreiber

    DRK-Kreisverband Wiesbaden e. V., Flachstraße 6, 65197

    Fakten

    Grundstücksgröße: 2 575 m 2

    Krippengruppen: 3 (30 Kinder)

    Elementargruppen: 4 (80 Kinder)

    Bruttogeschossfläche (Summe R und S): 2 091 m 2

    Nutzfläche (Summe R und S): 1 446 m 2

    Bruttorauminhalt: 9 159 m 3

    Grundstücksgröße: 2 575,50 m 2

    Außenanlagenflächen: 1 491 m 2

    Ziel der Maßnahme

    Im Zusammenhang mit der laufenden Projektrealisierung „Hainweg“ wird die
    Nutzungsstruktur des neuen Wohngebietes durch eine leistungsfähige
    öffentliche Infrastruktur ergänzt, zu der auch Einrichtungen des
    Gemeinbedarfs gehören. Hierzu zählt auch die Errichtung von 2
    Kindertagesstätten innerhalb des Wohngebietes. Die KITA Nord ist eine
    hiervon. Durch den Kita -Neubau werden insgesamt 124 Kita-Plätze in 3
    Krippengruppen und 4 Elementargruppen geschaffen.

    Für das Vorhaben wurde in der Zeit von Mai bis Juli 2018 eine
    Mehrfachbeauftragung unter Beteiligung von 5 Architekturbüros durchgeführt.
    Das Siegerbüro wurde mit der weiteren Bearbeitung der Leistungsphasen 1-4
    beauftragt.

    Für das Projekt wurde eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt.

    Gegenstand der zu beauftragenden Leistung

    Architektenleistungen gem. HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, § 33 ff,
    Leistungsphasen 5-9

    Darüber hinaus für die nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen (aus
    Anlage 10.1 zu § 34 Absatz 4):

    LPH 5:

    — Prüfen und Anerkennen von Plänen Dritter, nicht an der Planung fachlich
    Beteiligter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen (zum Beispiel
    Werkstattzeichnungen von Unternehmen, Aufstellungs- und Fundamentpläne
    nutzungsspezifischer oder betriebstechnischer Anlagen), soweit die Leistungen
    Anlagen betreffen, die in den anrechenbaren Kosten nicht erfasst sind.

    LPH 7:

    — Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die abgestimmte
    Planung,

    — Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten
    Nachtragsangeboten.

    LPH 8:

    — Tätigkeit als verantwortlicher Bauleiter, soweit diese Tätigkeit nach
    jeweiligem Landesrecht über die Grundleistungen der LPH 8 hinausgeht.

    LPH 9:

    — Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist,

    — Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation,

    — Aufstellen von Ausrüstungs- und Inventarverzeichnissen,

    — Erstellen von Wartungs- und Pflegeanweisungen,

    — Erstellen eines Instandhaltungskonzepts,

    — Baubegehungen nach Übergabe.

    Die zugehörigen Fachplanerleistungen sind nicht Gegenstand dieses
    VgV-Verfahrens.

    Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013 vergütet.

    Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen
    Angebotes vergütet.

    Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben.

    Bezugsgröße zur Honorarermittlung

    Anrechenbare Kosten: ~ 3 033 000 EUR netto
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Konzeption/Herangehensweise
    Gewichtung: 40,00
    Qualitätskriterium
    Bürostruktur
    Gewichtung: 20,00
    Qualitätskriterium
    Akzeptanz des Vertrages
    Gewichtung: 10,00
    Kostenkriterium
    Honorar (nach Maßgabe § 76 Abs. 1 Satz 2 VgV)
    Gewichtung: 30,00
    Beginn: 06.01.2020
    Ende: 30.12.2021
    Beschreibung der Verlängerungen:

    LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene bauliche
    Umsetzung erfolgt bis Ende 2021. Bei Verschiebung des Fertigstellungstermins
    verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.1.1) bis
    III.1.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen
    gem. III.1.1) bis III.1.3) insbesondere:

    — der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu
    erbringenden Leistung,

    — sowie der in der Bewertungsmatrix genannten weiteren Kriterien.

    Erfüllen im Teilnahmewettbewerb mehr als 5 Bewerber gleichermaßen die
    Anforderungen, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los
    getroffen werden (vgl. § 75 Abs. 6 VgV).
    Beschreibung der Optionen:

    Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der
    Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung
    der AG im weiteren Projektverlauf:

    Stufe I: LPH 5-7

    Stufe II: LPH 8

    Stufe III: LPH 9

    Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und/oder
    sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden
    Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:

    Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend
    unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben, Erklärungen und
    Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.

    Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige
    Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.

    Es wird empfohlen, den Teilnahmeantrag den zu verwenden.

    Der Teilnahmeantrag inkl. Bewertungsmatrix stehen, unter dem in I.3) genannten
    Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.

    Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies ausschließlich in
    Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht
    vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigten Mitglied
    und gesamtschuldnerischer Haftung alle Mitglieder, möglich.

    Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit
    einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den
    Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für
    den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied
    einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen.

    Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus eine
    Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die
    Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen
    bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem
    Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und gesamtschuldnerische Haftung aller
    Mitglieder im Auftragsfall bestätigen.

    Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des
    Teilnahmeantrags ist unzulässig.

    Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:

    a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;

    b) aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister;

    c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123
    und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und
    Mindestentgelt gem. HVTG.

    Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im
    Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:

    Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für
    Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in den
    letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

    Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Berufshaftpflichtversicherung
    mit einer Deckungssumme von je 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000
    000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV)
    nachzuweisen.

    Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im
    Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:

    a.1) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des
    Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter (§
    46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) einschließlich dem Nachweis der Qualifikation und
    einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf
    vergleichbare Projekte;

    a.2) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung eines Projektes für
    einen öffentlichen Auftraggeber;

    b) Referenzen von mindestens einer der in den letzten 5 Jahren erbrachten
    vergleichbaren Leistungen aus dem Bereich Neubau und idealerweise der
    Nutzungsart Kindertagesstätte, unter Angabe der Nutzungsart, Angabe der
    Anzahl der Gruppen, der anrechenbaren Kosten KG 300 und 400, der
    Bruttogeschossfläche, der bearbeiteten Leistungsphasen, des
    Projektzeitraumes, des Auftraggebers sowie einer Kurzbeschreibung (§ 46 Abs.
    1 Nr. 1 VgV); auch zulässig Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46
    Abs. 1 Nr. 1 VgV einzureichen.

    Es ist mindestens ein Neubau der Nutzungsart Kindertagesstätte nachzuweisen.

    Wir bitten Sie uns 2 Referenzprojekte zu nennen, die gewertet werden sollen.

    c) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in
    den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in
    den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs.3 Nr. 8 VgV);

    d) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter
    Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10
    VgV).

    Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im
    Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Zu Ziff. III.1.3) b:

    Es ist mindestens ein Neubau der Nutzungsart Kindertagesstätte nachzuweisen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Voraussetzung für Architektenleistungen Gebäude nach HOAI:
    Bauvorlageberechtigung nach § 49 Hessischer Bauordnung (HBO).

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    18.10.2019
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    2

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Sämtliche Kommunikation i. R. d. Bewerbungs- sowie Angebotsverfahren ist
    ausschließlich über die Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische
    Ausschreibungsdatenbank) zulässig.

    Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich
    elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen.

    Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben
    werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der
    Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue
    Nachrichten zum Verfahren verschickt.

    Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform
    oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist
    eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.

    Informationen zum weiteren Verfahren

    Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 höchstens jedoch
    5 Anbieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

    Die Anbieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu
    bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird.
    Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten
    Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.

    Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen.

    Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor,
    den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu
    erteilen.

    Sollte es zu Aufklärungs-/Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese im
    Laufe des April 2019 stattfinden.

    Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen
    in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren.

    Verwendung der Vergabeunterlagen

    Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des
    Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu
    verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht
    gestattet.

    Vertraulichkeit der Informationen

    Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten
    Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die Zwecke
    dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht öffentlich
    zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten
    bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung gestellten Unterlagen an
    Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung der AG WiBau Gesellschaft mbH ist nicht
    erlaubt.

    Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag und
    oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen
    Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64295
    Land: DE
    Telefon: +49 6151125816
    Fax: +49 222-333666
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Telefon: +49 6151125816
    Fax: +49 222-333666
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
    kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
    Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der
    Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig.
    (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

    Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist,
    bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung
    informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).

    Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der
    Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
    elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
    Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).

    Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
    Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber
    kommt es nicht an.

    Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die
    geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt
    wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).

    Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, müssenspätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).

    Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
    oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160
    Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Telefon: +49 6151125816
    Fax: +49 222-333666
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    17.09.2019


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

tender ist eine eingetragene Marke der Kämpf Unternehmensberatung