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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2021-09-18 - 2021-09-20


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: DE-Renningen: Erweiterung Friedrich-Silcher-Schule in Renningen
PD: 20210920
ND: 2021/S 182-473815
OJ: 2021182
DS: 20210915
DD:
DT: 20211019 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
RC: DE112
RG: Böblingen
CY: DE
OL: DE
AU: Stadtverwaltung Renningen
TW: Renningen
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Stadtverwaltung Renningen
    Postanschrift: Hauptstraße 1
    Ort: Renningen
    Postleitzahl: 71272
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Verfahrensbetreuung THOST Projektmanagement GmbH
    E-Mail: s.wilhelm@thost.de
    N2021:NUTS: DE112

    Hauptadresse:
    https://www.renningen.de/de/startseite
    URL: https://www.subreport.de/E99369749
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E99369749
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Erweiterung Friedrich-Silcher-Schule in Renningen
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Vergabe der Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 5-9 nach Teil 3
    Abschnitt 1, §§ 33 ff HOAI für die Erweiterung der Friedrich-Silcher-Schule
    in Renningen.
    II.2: Beschreibung
    N2021:NUTS: DE112

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Friedrich-Silcher-Schule, Stadt Renningen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Friedrich-Silcher-Schule Malmsheim liegt in einem Wohn- Quartier und wird
    südlich von der Schulstraße, im Westen von der Bühlstraße, nördlich von
    der Silcherstraße und östlich von der Schellingstraße und von einem Fußweg
    umfasst. Der Bestand wird saniert. Für die erwartete Fünfzügigkeit der
    Schule werden weitere Klassenräume benötigt sowie eine Ergänzung des
    Lehrerbereichs.

    Eine Erweiterung des Sportbereichs mit einer Gymnastikhalle mit Umkleide und
    Duschen sowie eine erweiterte Essensversorgung der kernzeitbetreuten Kinder
    mit Kochküche und den dazugehörenden Nebenflächen für 200 Essen werden
    ebenso benötigt. Der Mensabereich erhält eine Bühne, um auch als Aula für
    Veranstaltungen zu dienen.

    Die Sport- und Mensa-Nutzungen wird in einem separaten Baukörper für einen
    zweiten Bau-Abschnitt abgebildet. Hierzu wird die bestehende Kochschule
    entfernt, an gleicher Stelle wird im Erdgeschoss die Mensa mit Bühne und
    Küchenbereich entstehen. Das Obergeschoss dieses Gebäudes nutzt den
    Geländesprung und legt die Gymnastikhalle auf die Ebene des bestehenden
    Kleinspielfeldes und ordnet so zusammengehörende Nutzungen zueinander. Neben
    den Umkleiden mit den Duschen sind weitere Räume für Schulsozialarbeit,
    Musikschule und ein Jugendtreff auf dieser Ebene angeordnet
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    36
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Vertrag endet mit der Fertigstellung der vertraglich vereinbarten Leistung.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Formelle Prüfung:

    - fristgerechter Eingang der Unterlagen;

    - formgerechter Eingang der Unterlagen;

    - Vollständigkeit und Plausibilität der Unterlagen;

    - Prüfung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.

    .

    Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Eigenerklärung zum
    Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der durchschnittliche Jahresumsatz
    der letzten 3 Jahre bewertet:

    - < 0,5 Mio. €: 5 Punkte;

    - ab 0,5 Mio. €: 10 Punkte.

    .

    Technische Leistungsfähigkeit:

    Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben
    werden nur die zwei Referenzen mit der höchsten Punktzahl in der
    Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es
    sich um unterschiedliche Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur
    Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:

    - Erbrachte Leistung der letzten 6 Jahre (Abschluss der Leistung nach
    01.01.2015);

    - Referenz 1: Umbau/Modernisierung oder Erweiterungsneubau, öffentlicher
    Auftraggeber im Bereich Objektplanung;

    - Referenz 2: Erweiterungsneubau im Bereich Objektplanung.

    .

    Die Referenzen werden wie folgt bewertet:

    Referenz 1: Umbau/Modernisierung oder Erweiterungsneubau, öffentlicher
    Auftraggeber im Bereich Objektplanung:

    - Gebäudetyp:

    Bildungsbau: 20 Punkte;

    Schule (Grundschule, Sekundarstufe 1+2): 50 Punkte.

    - Bauweise:

    Holzhybridbau: 20 Punkte;

    Holzbau: 50 Punkte.

    - Lage der Baumaßnahme / Baulogistik:

    Innerstädtisch mit logistischem Aufwand: 50 Punkte.

    - Bauausführung:

    bauen im Bestand bei ausgelagertem Betrieb: 20 Punkte;

    bauen im Bestand bei laufendem Betrieb: 50 Punkte.

    - Brutto-Grundfläche BGF:

    ab 300 m²: 20 Punkte;

    ab 500 m²: 50 Punkte.

    - Bauwerkskosten Kostengruppe 300 + 400 (in € inkl. Mehrwertsteuer):

    ab 1,5 Mio. €: 20 Punkte;

    ab 2,0 Mio. €: 50 Punkte.

    - Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen nach HOAI durch
    den Bewerber:

    Leistungsphase 5: 25 Punkte;

    Leistungsphase 6: 10 Punkte;

    Leistungsphase 7: 4 Punkte;

    Leistungsphase 8: 32 Punkte;

    Leistungsphase 9: 2 Punkte;

    (Lph9 muss nicht abgeschlossen sein, hier reicht eine Beauftragung aus).

    - Abschluss der Leistungsphase 8:

    ab 01.01.2017: 20 Punkte;

    ab 01.01.2019: 50 Punkte.

    .

    Referenz 2: Erweiterungsneubau im Bereich Objektplanung:

    - Auftraggeber:

    Öffentlicher Auftraggeber: 50 Punkte.

    - Gebäudeteyp:

    Bildungsbau: 20 Punkte;

    Schule (Grundschule, Sekundarstufe 1+2): 50 Punkte.

    - Lage der Baumaßnahme / Baulogistik:

    Innerstädtisch mit logistischem Aufwand: 50 Punkte.

    - Bauausführung:

    bei ausgelagertem Betrieb: 20 Punkte;

    bei laufendem Betrieb: 50 Punkte.

    - Brutto-Grundfläche BGF:

    ab 1.500 m²: 20 Punkte;

    ab 2.000 m²: 50 Punkte.

    - Bauwerkskosten Kostengruppe 300 + 400 (in € inkl. Mehrwertsteuer):

    ab 3,0 Mio. €: 20 Punkte;

    ab 5,0 Mio. €: 50 Punkte.

    - Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen nach HOAI durch
    den Bewerber:

    Leistungsphase 5: 25 Punkte;

    Leistungsphase 6: 10 Punkte;

    Leistungsphase 7: 4 Punkte;

    Leistungsphase 8: 32 Punkte;

    Leistungsphase 9: 2 Punkte;

    (Lph9 muss nicht abgeschlossen sein, hier reicht eine Beauftragung aus).

    - Abschluss der Leistungsphase 8:

    ab 01.01.2017: 20 Punkte;

    ab 01.01.2019: 50 Punkte.

    .

    Darstellung der abgefragten Kriterien je Referenz auf 2 Seiten DIN A4: Das
    Projekt ist aussagekräftig zu beschreiben. Das Projektdatenblatt ist eine
    Eigenerklärung zum Nachweis der abgefragten Kriterien. Wird ein Kriterium im
    Projektdatenblatt nicht abgebildet, werden 0 Punkte vergeben. Die Bewertung
    der Referenz erfolgt auf Grundlage des Projektdatenblatts durch den Auslober.
    Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber
    erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Architekten
    gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft.

    Die Nachweise sind über den beigefügten „Teilnahmeantrag“ zu erbringen.
    Die drei Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den
    Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei mehr als drei Bewerbern mit
    gleicher/höchster Punktzahl entscheidet das Los.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    - Eigenerklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von
    Ausschlussgründen nach § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123 und 124 GWB
    (Ausschlusskriterium).

    - Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“
    (gem. § 75 Abs. 1 VgV) für den im Teilnahmeantrag benannten
    Projektverantwortlichen durch Mitgliedschaft in der Architektenkammer
    (Ausschlusskriterium).
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    - Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine
    Berufshaftpflichtversicherung über min. 3 000 000 EUR für Personenschäden,
    min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden vorliegt bzw. Bestätigungsschreiben
    der Versicherung, dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht
    werden (Ausschlusskriterium).

    - Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der
    durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bewertet (vgl. Ziff.
    II.2.9).
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    ­ Erbrachte Leistung der letzten 6 Jahre (Abschluss der Leistung nach
    01.01.2015);

    ­ Referenz 1: Umbau/Modernisierung oder Erweiterungsneubau, öffentlicher
    Auftraggeber im Bereich Objektplanung;

    ­ Referenz 2: Erweiterungsneubau im Bereich Objektplanung.

    Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist Ziff. II.2.9
    zu entnehmen:

    - Auftraggeber;

    - Gebäudetyp;

    - Bauweise;

    - Lage der Baumaßnahme / Baulogistik;

    - Bauausführung;

    - Brutto-Grundfläche BGF;

    - Bauwerkskosten KG 300 + 400;

    - Erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 5-9 nach HOAI;

    - Abschluss Leistungsphase 8.

    Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber
    erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Architekten
    gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft.

    Die Nachweise sind über den beigefügten „Teilnahmeantrag“ zu erbringen.
    Die drei Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den
    Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei mehr als drei Bewerbern mit
    gleicher/höchster Punktzahl entscheidet das Los.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Nachweis des besonderen Berufsstandes und der Qualifikation als "Architekt"
    gem. §§ 44, 75 Abs. 1 VgV

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    19.10.2021
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    29.10.2021
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Bewerbungsunterlagen stehen über die Vergabeplattform unter
    www.subreport-elvis.de bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.2.2 genannten Frist
    zum Herunterladen bereit und sind nur auf diesem Weg erhältlich. Die Bewerber
    müssen sich eigenverantwortlich über ggf. nachgereichte Dokumente über die
    Vergabeplattform informieren. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind
    zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu
    verwenden und ausgefüllt online einzureichen. Die Angebotsabgabe erfolgt
    ebenfalls elektronisch über die Vergabeplattform. Das Verfahren wird
    elektronisch durchgeführt, eine postalische oder eigenhändige Abgabe oder
    eine Abgabe per Mail des Teilnahmeantrags/Angebotsabgabe ist nicht zulässig.

    Fragen zum Verfahren bitte grundsätzlich nur schriftlich über die
    Vergabeplattform.

    Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der
    Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen sowie
    fehlende Eintragungen in den Teilnahmeformularen nachzufordern.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
    Ort: Karlsruhe
    Land: DE
    E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines
    Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 KT (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr.
    4 GWB).
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
    Ort: Karlsruhe
    Land: DE
    E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    15.09.2021


TI: DE-Königsbrunn: Neubau eines Förderzentrums für das Fritz-Felsenstein-Haus
    in Langweid am Lech – Objektplanung Gebäude und Innenräume,
    Leistungsphasen 2-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI
PD: 20210920
ND: 2021/S 182-473680
OJ: 2021182
DS: 20210915
DD:
DT: 20211018 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
    71221000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
    Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
RC: DE276
RG: Augsburg, Landkreis
CY: DE
OL: DE
AU: Fritz-Felsenstein-Haus e.V.
TW: Königsbrunn
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Fritz-Felsenstein-Haus e.V.
    Postanschrift: Karwendelstraße 6-8
    Ort: Königsbrunn
    Postleitzahl: 86343
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Vorstand und Leiter Zentralbereiche Michael Amberg
    E-Mail: michael.amberg@felsenstein.org
    N2021:NUTS: DE276

    Hauptadresse:
    www.felsenstein.org
    Adresse des Beschafferprofils
    https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av15a102
    URL: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av15a102
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    HITZLER INGENIEURE
    Postanschrift: Ehrenbreitsteiner Straße 28
    Ort: München
    Postleitzahl: 80993
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    HITZLER INGENIEURE – Vergabemanagement
    Telefon: +49 892555950
    E-Mail: vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de
    Fax: +49 8925559511
    N2021:NUTS: DE212

    Hauptadresse:
    https://www.hitzler-ingenieure.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av15a102
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av15a102
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    eingetragener Verein (e. V.)
    I.5: Haupttätigkeit(en): Sozialwesen

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Neubau eines Förderzentrums für das Fritz-Felsenstein-Haus in Langweid am
    Lech – Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 2-9 gemäß
    §§ 33 ff. HOAI
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Fritz-Felsenhaus-Haus e. V. (FFH) plant den Neubau eines Förderzentrums
    in Langweid am Lech als Außenstelle der bestehenden Schule in Königsbrunn.

    Beabsichtigt ist der Neubau der Fritz-Felsenstein-Schule (Grund-, Mittel- und
    Berufsschulstufe) mit SVE, einer Heilpädagogischen Tagesstätte sowie einer
    Praxis (Therapie).

    Auf dem für die Neubaumaßnahme zur Verfügung stehenden Grundstück (6.272
    m²) befinden sich derzeit eine Grund- und Mittelschule und die dazugehörige,
    durch einen Gang verbundene 3-fach-Sporthalle. Die bestehende Sporthalle, die
    von der Grund- und Mittelschule genutzt wird, soll erhalten bleiben und in die
    Planung des neuen Schulkomplexes integriert werden. Die bestehende Grund- und
    Mittelschule wird abgerissen und neu errichtet (hier nicht
    ausschreibungsgegenständlich).

    Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise)
    zu beauftragen:

    Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß §§
    33 ff. HOAI.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    2270000.00
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71221000
    N2021:NUTS: DE276

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Römerstraße / Schulstraße / Schubertstraße

    86462 Langweid am Lech
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Fritz-Felsenhaus-Haus e. V. plant den Neubau eines Förderzentrums in
    Langweid am Lech als Außenstelle der bestehenden Schule in Königsbrunn.

    Im heutigen Zentrum für Menschen mit Körper- oder Mehrfachbehinderung (KME)
    in der Stadt Königsbrunn, Landkreis Augsburg, werden derzeit 380 Kinder,
    Jugendliche und Erwachsene gefördert. Eine Statistik der letzten zehn
    Schuljahre des Zentrums zeigt jedoch, dass die bestehenden Räumlichkeiten der
    Schule für den heutigen Bedarf nicht mehr ausreichen. Mit der stetig
    steigenden Schülerzahl an der Fritz-Felsenstein-Schule erhöht sich auch der
    notwendige Raumbedarf. Eine Prognose der nächsten zehn bis zwölf Schuljahre
    zeigt einen kontinuierlichen Anstieg der Schülerzahl und des damit
    verbundenen Bedarfs an Klassen. Über die Statistiken hinaus spüren die
    Leitung und das Personal der Schule täglich den Raummangel, was ihre Arbeit
    und das Förderangebot immer mehr beeinträchtigt. Eine
    Erweiterungsmöglichkeit ist deshalb notwendig. Aus diesen Gründen und
    angesichts der mangelnden Voraussetzungen für eine Erweiterung Nähe der
    Bestandgebäude wurde für einen zweiten Standort und für die Errichtung
    eines zusätzlichen Förderzentrums der Fritz-Felsenstein-Schule entschieden.

    Auf dem vorgesehenen Baugrundstück in Lagweid am Lech befinden sich derzeit
    eine Grund- und Mittelschule und die dazugehörige durch einen Gang verbundene
    Dreifach-Sporthalle. Die bestehende Sporthalle, die von der Grund- und
    Mittelschule genutzt wird, soll erhalten bleiben und in die Planung des neuen
    Schulkomplexes integriert werden. Die bestehende Grund- und Mittelschule soll
    abgerissen und neu errichtet werden.

    Das Gesamtgrundstück wird in zwei Grundstücke geteilt. Das östliche
    Teilgrundstück mit der Sporthalle soll die neue Grund- und Mittelschule
    erhalten (hier nicht ausschreibungsgegenständlich).

    Der Neubau der Grund- und Mittelschule, sowie die Abfolge von Abbrüchen und
    Neubauten auf dem Gelände hat für den Neubau des Förderzentrums keine
    Einflüsse, da die bauliche Umsetzung zeitlich versetzt erfolgen wird.

    Für das Förderschulzentrum des Fritz-Felsenstein-Hauses (FFH) wird der
    westliche Grundstücksteil (6.272 m²) neben der neuen Grundschule vorgesehen,
    eingerahmt von der Römerstraße, der Schulstraße und der Schubertstraße. An
    der Ecke Schul- / Sonnenstraße auf dem benachbarten Grundstück westlich der
    Sonnenstraße befindet sich erdgeschossig barrierefrei zugänglich eine
    Einfachturnhalle und eine im Untergeschoss liegende Schwimmhalle ohne
    Hubboden. Diese sind als sportliche Einrichtungen für das Förderzentrum von
    hohem Interesse und sollen, insofern ein barrierefreier Umbau möglich ist in
    das Gesamtkonzept integriert werden. Das Gebäude kann fußläufig entlang der
    Schulstraße erreicht werden.

    Flächen:

    NF 1-6: 4.765 m²,

    BGF: 10.135 m².

    Kosten:

    Aktuell wird auf Basis der oben angegeben Flächen von Gesamtkosten i. H. v.
    ca. 35,1 Mio. € (KG 200-700, DIN 276) ausgegangen. In diesem Kosten sind
    noch keine Reserven für (Bau-)preissteigerungen oder Unvorhersehbares
    enthalten.

    Terminliche Meilensteine:

    Planungsbeginn: Anfang 2022,

    Baubeginn: Frühsommer 2023,

    Nutzungsaufnahme: Schuljahresbeginn 2025/26.

    Weitere Details zur geplanten Maßnahme können der vorliegenden
    ausführlichen Grundlagenermittlung, die den Vergabeunterlagen als
    "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt ist,
    entnommen werden.

    Für den Neubau eines Förderzentrums in Langweid am Lech sind die Leistungen
    der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI zu
    vergeben.

    Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst wird in der
    Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphase 2 (Vorplanung) gemäß § 34 HOAI
    beauftragt. Die Leistungsphasen 3 bis 9 werden in den weiteren
    Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung
    besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Personelle Besetzung
    Gewichtung: 35
    Qualitätskriterium
    Fachtechnische Lösungsansätze
    Gewichtung: 25
    Qualitätskriterium
    Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse
    Gewichtung: 15
    Qualitätskriterium
    Gesamteindruck Konzept
    Gewichtung: 5
    Kostenkriterium
    Honorarangebot
    Gewichtung: 20
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    2270000.00
    Beginn: 04.01.2022
    Ende: 15.09.2025
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    1. Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in
    den letzten 3 Jahren von 2018 bis 2020 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5
    %.

    Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:

    — ≥ 1.500.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre)
    (5 Punkte);

    — < 1.500.000 EUR/a und ≥ 1.250.000 EUR/a (im Durchschnitt über die
    letzten 3 Geschäftsjahre) (4 Punkte);

    — < 1.250.000 EUR/a und ≥ 1.000.000 EUR/a (im Durchschnitt über die
    letzten 3 Geschäftsjahre) (3 Punkte);

    — < 1.000.000 EUR/a und ≥ 750.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten
    3 Geschäftsjahre) (2 Punkte);

    — < 750.000 EUR/a und ≥ 500.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (1 Punkt);

    — < 500.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre) (0
    Punkte).

    2. Angabe der durchschnittlich Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2018 bis
    2020 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der
    ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in
    Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs.
    3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.

    Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:

    — ≥ 15 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (5 Punkte);

    — < 15 Gesamtmitarbeiter und ≥ 10 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über
    die letzten 3 Geschäftsjahre) (4 Punkte);

    — < 10 Gesamtmitarbeiter und ≥ 8 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über
    die letzten 3 Geschäftsjahre) (3 Punkte);

    — < 8 Gesamtmitarbeiter und ≥ 6 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über
    die letzten 3 Geschäftsjahre) (2 Punkte);

    — < 6 Gesamtmitarbeiter und ≥ 4 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über
    die letzten 3 Geschäftsjahre) (1 Punkt);

    — < 4 Gesamtmitarbiter (im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre)
    (0 Punkte).

    3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von
    2018 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der
    Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung
    des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Die
    Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger
    zurückreichende Referenzen (ab 01.01.2016 bis zum Zeitpunkt des
    Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser
    Bekanntmachung) berücksichtigt werden – Wichtung 90 %.

    Referenzprojekte die vor 2016 in Betrieb genommen wurden, werden bei der
    Wertung nicht berücksichtigt.

    Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die
    Referenzprojekte erfüllt sein:

    — Das Referenzprojekt wurde unter Berücksichtigung öffentlicher
    Vergabevorschriften abgewickelt (max. 5 Punkte);

    — Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Schulbaumaßnahme (max. 5
    Punkte);

    — Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Förderschulmaßnahme
    (max. 5 Punkte);

    — Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr.
    300+400) ≥ 25 Mio. € brutto) (max. 5 Punkte);

    — durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 34
    HOAI) erbracht (max. 5 Punkte);

    — derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die
    Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (max. 5 Punkte).

    Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.

    Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind
    100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für
    Gesamtmitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte).

    Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum
    Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

    Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlage C – Kriterienkatalog“ zu
    entnehmen.
    Beschreibung der Optionen:

    — Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 34 HOAI;

    — Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 34 HOAI;

    — Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8 und 9 gemäß § 34 HOAI;

    Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete
    Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die
    Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine
    Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die
    im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer
    außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.

    — Besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI, hier insbesondere:

    1. Mitwirken bei der Fördermittelbeschaffung (Lph. 2),

    2. Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner
    Gewerke (Lph. 2),

    3. Aufstellen von Raumbüchern (Lph. 2),

    4. Fortschreiben von Raumbüchern (Lph. 3),

    5. Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph.
    9).
    Zusätzliche Angaben

    Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise
    über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung
    der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich.
    Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied
    auszufüllen.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr,
    Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen
    (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit
    zuftreffend),

    2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur
    gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die
    Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht,

    3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die
    Berufsbezeichnung "Architekt" zu tragen oder in Deutschland entsprechend
    tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV),

    4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,

    5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123
    GWB,

    5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
    GWB,

    5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach
    § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c Abs. 1 AufenthG und § 21
    SchwArbG,

    6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere
    Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der
    Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat
    er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung
    der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf
    § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung
    ist auf Anforderung nachzureichen,

    7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
    Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat
    er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen
    Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen,
    dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
    Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung
    dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe
    die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in
    dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam
    für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung
    ist auf Anforderung nachzureichen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in
    Höhe von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 3.000.000 EUR für sonstige
    Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der
    Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen
    beiliegen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:

    Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2018-2020)
    erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft.
    Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes
    (brutto, Kgr. 300+400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen
    oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell
    geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste
    nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
    vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen
    Wirtschaftsraumes vorbehalten:

    Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe
    geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“
    zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, die über einen Befähigungsnachweis
    für Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur verfügen, der in Richtlinie
    85/384/EWG (Architektenrichtlinie) aufgeführt ist, oder dessen Anerkennung
    nach Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der Berufsträger durch
    Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure auch über die
    Bauvorlageberechtigung verfügt. Juristische Personen sind als Auftragnehmer
    zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf
    Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie
    für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
    benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.

    Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 VgV in Verbindung
    mit § 75 Abs. 3 VgV.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    18.10.2021
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die unter II.2.7. benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen
    sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante
    Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der
    Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme,
    Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten
    Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die
    Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch
    nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten
    und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch
    dazugerechnet werden.

    Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig.
    Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als
    Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von
    Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.

    Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in
    Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe
    elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.

    Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines
    Teilnahmeantrags/Angebots.

    Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

    Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung
    genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen
    zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer
    I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 10
    Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche
    Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen
    zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor
    Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich
    bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3.
    dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob
    sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den
    Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen,
    dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch
    innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird
    unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung
    genannten Vergabeplattform informiert.

    Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter
    Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die
    Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die
    verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per
    E-Mail informiert.

    Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer
    III.1.1. auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3. geforderten
    Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.

    Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß
    § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

    Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
    Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde
    gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl
    unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu
    treffen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
    Postanschrift: Maximilianstraße 39
    Ort: München
    Postleitzahl: 80538
    Land: DE
    Telefon: +49 8921762411
    E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
    Fax: +49 8921762847
    URL: http://www.regierung-oberbayern.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung
    von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb
    einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160
    Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
    Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der
    Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
    gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
    Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig,
    soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
    GWB).
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Auftragsberatungszentrum Bayern e. V. (ABZ e. V.)
    Postanschrift: Orleansstraße 10-12
    Ort: München
    Postleitzahl: 81669
    Land: DE
    Telefon: +49 895116-3171
    E-Mail: info@abz-bayern.de
    Fax: +49 895116-3663
    URL: https://www.abz-bayern.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    15.09.2021


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