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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2018-11-14 - 2018-11-14


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Dessau-Roßlau: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions-
    und Ingenieurbüros und Prüfstellen
PD: 20181114
ND: 2018/S 219-501733
OJ: 2018219
DS: 20181112
DD:
DT: 20181213 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71000000
PN: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Stadt Dessau-Roßlau, Zentr. Vergabestelle, Zi. 483
TW: Dessau-Roßlau
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Stadt Dessau-Roßlau, Zentr. Vergabestelle, Zi. 483
    Postanschrift: Zerbster Str. 4
    Ort: Dessau-Roßlau
    Postleitzahl: 06844
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Zentr. Vergabestelle, Zi. 483
    Telefon: +49 340-2042160 / 1660
    E-Mail: ausschreibung@dessau-rosslau.de
    Fax: +49 340-2042691360
    N2016:NUTS: DEE01

    Hauptadresse:
    www.dessau-rosslau.de
    URL: www.evergabe.de/unterlagen
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Stadt Dessau-Roßlau über www.eVergabe.de
    Ort: Dessau-Roßlau
    Land: DE
    E-Mail: ausschreibung@dessau-rosslau.de
    N2016:NUTS: DEE01

    Hauptadresse:
    www.dessau-rosslau.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.evergabe.de
    Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten
    und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein
    uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten
    und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter
    www.eVergabe.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Wirtschaft und Finanzen

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Sanierung GS Tempelhofer Str. – Objektplanung Freianlagen
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    112/2018 De-Ro
    CPV-Code Hauptteil: 71000000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Sanierung der Grundschule Tempelhofer Straße, Tempelhofer Straße 52 in 06849
    Dessau-Roßlau im Rahmen STARK III EFRE plus (energetisch und allgemein)
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DEE01

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Stadt Dessau-Roßlau
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand der Vergabe sind die Planungsleistungen für die bauliche Umsetzung
    der beantragten Fördermaßname sowie einer ergänzenden separaten Maßnahme.

    Es werden Leistungen und Leistungsbilder nach der HOAI für folgende
    Planungsleistungen an einen Auftragnehmer oder eine Bietergemeinschaft
    vergeben:

    — Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 4-9 nach § 38 ff. HOAI 2013

    Die Ausschreibung erfolgt für die beantragte Maßnahme STARK III
    vorbehaltlich einer Bewilligung von Fördermitteln, ebenso behält sich der
    Auftraggeber in Abhängigkeit dessen eine stufenweise Beauftragung bzw. ggf.
    auch eine Beauftragung von Teilleistungen vor.

    Für die ergänzende separate Maßnahme behält sich der Auftraggeber in
    Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden HH-Mittel ebenfalls eine
    stufenweise Beauftragung bzw. ggf. auch eine Beauftragung von Teilleistungen
    sowie eine Durchführung in Bauabschnitten vor.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 01.06.2019
    Ende: 31.12.2020
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Eine optionale Verlängerung des Auftrages ist möglich, sofern sich die Bau-
    und Ausführungszeiten in Abhängigkeit der Fördermittelbewilligung ändern.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt
    im nachfolgend beschriebenen Verfahren:

    1) Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht
    eingereicht wurden;

    2) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben
    und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen
    ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen
    erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten
    Referenzen sowie Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische
    Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften
    über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die
    Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt
    zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.

    Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese
    Unterlagen nachfordern, sofern ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist.
    Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht
    jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten
    Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht
    aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten
    mindestens fünf Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich die Auftraggeber
    vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom
    weiteren Verlauf auszuschließen.

    3) Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten
    Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber,
    wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im
    weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als fünf geeignete
    Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und
    die Mindestanforderung erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor,
    den Bewerberkreis zu beschränken.

    Bei der Auswahl der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie
    folgt gewichtet:

    Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    — Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 Geschäftsjahre = 10 %,

    — Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Dienstleistungen der letzten 3
    Geschäftsjahre = 25 %.

    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    — vergleichbare Referenzen des Bewerbers der letzten 7 Geschäftsjahre für
    das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen = 35 %,

    — persönliche vergleichbare Referenzen der/des Projektverantwortlichen der
    letzten 7 Geschäftsjahre = 30 %.

    Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix
    (Vergabeunterlagen – Teil 1 – Teilnahmeantrag – Anlage 8) entnommen
    werden.

    Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der
    Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des
    Bewerberkreises durch Los-Verfahren herbeizuführen.
    Beschreibung der Optionen:

    Die Ausschreibung erfolgt für die beantragte Maßnahme STARK III
    vorbehaltlich einer Bewilligung von Fördermitteln, ebenso behält sich der
    Auftraggeber in Abhängigkeit dessen eine stufenweise Beauftragung bzw. ggf.
    auch eine Beauftragung von Teilleistungen vor.

    Für die ergänzende separate Maßnahme behält sich der Auftraggeber in
    Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden HH-Mittel ebenfalls eine
    stufenweise Beauftragung bzw. ggf. auch eine Beauftragung von Teilleistungen
    sowie eine Durchführung in Bauabschnitten vor.

    Der Auftraggeber behält sich ebenso die Vergabe weiterer – bislang nicht
    erkennbarer und während der weiteren Planung/Bauausführung zusätzlich
    erforderlicher – Planungsleistungen wie z.B. Leistungen/Teilleistungen zur
    Geotechnik an den Auftragnehmer oder einen weiteren Nachunternehmer als Option
    vor.
    Zusätzliche Angaben

    Ergänzung zur Punkt I.3 Kommunikation

    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
    www.eVergabe.de.

    Teilnahmeanträge und Angebote können abgegeben werden:

    Elektronisch in Textform.

    Elektronisch mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel.

    Elektronisch mit qualifizierter/m Signatur/Siegel.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen
    einzureichen:

    1.1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit u. a. Name, Anschrift,
    Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse

    1.1.2 Angabe im Falle der Bewerbung als Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft
    (nachfolgend BG/ARGE), sämtliche Mitglieder der BG/ARGE mit u. a. Name,
    Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse

    1.1.3 Im Falle der Bewerbung als BG/ARGE ist mit dem Teilnahmeantrag eine von
    sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung
    vorzulegen,

    a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,

    b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die
    Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,

    c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem
    Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

    d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

    1.1.4 Im Fall der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum
    vorgesehenen Nachunternehmereinsatz zu Art und Umfang der Teilleistung
    vorzulegen.

    1.1.5 Im Fall einer Einbindung von Nachunternehmern ist eine
    Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im
    Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu
    stellen.

    1.1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß §
    123 GWB

    1.1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß §
    124 GWB

    1.1.8 Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB

    Beruft sich der Bewerber zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten
    anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese
    anderen Unternehmen vorzulegen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen
    einzureichen:

    1.2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden
    Haftungssummen (Mindestanforderung):

    Für die beantragte Maßnahme STARK III

    mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 0,25 Mio. EUR
    für sonstige Schäden und für die ergänzende separate Maßnahme

    Mindestens 1,5 Mio. EUR EUR für Personenschäden und mindestens 0,5 Mio EUR
    für sonstige Schäden

    Die Ersatzleistung je Versicherung muss mindestens das Zweifache der genannten
    Deckungssumme pro Jahr betragen.

    Die Nachweise sind durch verbindliche Deckungsbestätigung oder
    rechtsverbindliche Erklärung für den Abschluss einer entsprechenden
    Erklärung im Auftragsfall vom Versicherer beizubringen.

    Bei BG/ARGE muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe
    bestehen.

    Die Erklärungen oder Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein und
    müssen der Bewerbung beigelegt werden.

    1.2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3
    Geschäftsjahre.

    Bei BG/ARGE ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der BG/ARGE einzeln und
    für die BG/ARGE insgesamt darzustellen.

    1.2.3 Erklärung über den Umsatz des Bewerbers über vergleichbare
    Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre.

    Bei BG/ARGE ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der BG/ARGE einzeln und
    für die BG/ARGE insgesamt darzustellen.

    1.2.4 Folgende Bestätigungen sind nach dem Gesetz über die Vergabe
    öffentlicher Aufträge in Sachsen- Anhalt(Landesvergabegesetz – LVG LSA)
    vom 09.11.2012; veröffentlicht GVBl. LSA Nr. 23/2012 vom 30.11.2012 mit der
    Bewerbung einzureichen:

    — Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 Abs. 1 und Abs. 3
    des Landesvergabegesetzes),

    — Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 13 Abs. 2 und 4 des
    Landesvergabegesetzes) gegebenenfalls Beachtung der Kernarbeitsnormen der
    Internationalen Arbeitsorganisation (§ 12

    Landesvergabegesetz),

    — Ergänzende Vertragsbedingungen zum Gesetz über die Vergabe öffentlicher
    Aufträge in Sachsen-Anhalt zu den § 12, 17 und 18.

    Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften und
    Nachunternehmern für jedes einzelne Mitglied vorzulegen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen
    Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen
    einzureichen:

    1.3.1 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von 3
    Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2010), welche im
    Hinblick auf die Anforderungen der Objektplanung Freianalgen an das
    vorliegende Projekt vergleichbar sind.

    Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem.
    Anlage 6 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig.

    1.3.2 Benennung der/des Projektverantwortlichen für den Auftragsfall mit

    a) Nachweis der Qualifikation.

    b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren und

    c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen in Form der Benennung
    von 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2010), welche im
    Hinblick auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Leistungen an das
    vorliegende Projekt vergleichbar sind.

    Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind vollständige Angaben gem.
    Anlage 8 zu Teil 2 – Teilnahmeantrag notwendig.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    VgV § 75 Abs. 1, 2 und 3 i. V. m. § 44 Abs. 1

    Zugelassen sind natürliche Personen, die nach dem für die öffentliche
    Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung
    Architekt oder Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland
    entsprechend tätig zu werden.

    Juristische Personen (hierzu zählen auch Bewerbergemeinschaften) sind als
    Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen
    verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die
    öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die
    Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder in der
    Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Siehe Vergabeunterlagen

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    13.12.2018
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    18.03.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    25.06.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Vergabe-Nr. 112 /2018 De-Ro

    Nach § 9 Abs. 3 VgV müssen Vorinfo, Auftragsbekanntmachung und
    Vergabeunterlagen jedem Interessierten ohne Registrierung zugänglich sein.
    Eine freiwillige Registrierung ist jedoch zulässig. Sie bietet Unternehmen
    den Vorteil, dass sie automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen
    oder über Antworten auf Fragen zum Vergabeverfahren informiert werden.
    Unternehmen ohne Registrierung müssen sich selbständig informieren
    (Holschuld).

    Voraussichtlicher Tag der Absendung der Unterlagen für den
    Teilnahmewettbewerb

    Tag: 14.11.2018 (tt/mm/jjjj)

    Ende für die Beantragung von Klarstellungen und zusätzlichen Auskünften
    für die Angebotsabgabe: 11.4.2019
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Landesverwaltungsamt Halle, Vergabekammer
    Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
    Ort: Halle/Saale
    Postleitzahl: 06112
    Land: DE
    Telefon: +49 345514-0
    Fax: +49 3455141444
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
    wollen, beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens
    vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Stadt Dessau-Roßlau, Zentrale Vergabestelle
    Postanschrift: Zerbster Str. 4
    Ort: Dessau-Roßlau
    Postleitzahl: 06844
    Land: DE
    Telefon: +49 340-2042160 / 1660
    E-Mail: ausschreibung@dessau-rosslau.de
    Fax: +49 340-2042691360
    URL: www.dessau-rosslau.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    12.11.2018


TI: Deutschland-Rattenkirchen: Dienstleistungen von Architektur- und
    Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
PD: 20181114
ND: 2018/S 219-501660
OJ: 2018219
DS: 20181111
DD:
DT: 20181212 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71240000
PN: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Pfarrkirchenstiftung St. Mariä Himmelfahrt Rattenkirchen
TW: Rattenkirchen
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Pfarrkirchenstiftung St. Mariä Himmelfahrt Rattenkirchen
    Postanschrift: Kirchenstraße 6
    Ort: Rattenkirchen
    Postleitzahl: 84431
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Erzbischöfliches Ordinariat München – Vergabestelle
    Telefon: +49 89 / 892137-2617
    E-Mail: vst@eomuc.de
    Fax: +49 89 / 892137-1748
    N2016:NUTS: DE21G

    Hauptadresse:
    http://www.erzbistum-muenchen.de
    URL: https://www.subreport.de/E74124955
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Kirchliche Einrichtung
    I.5: Haupttätigkeit/en (Andere Tätigkeit)
    Kirchenwesen

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Freianlagenplanungsleistungen Lph. 1-9 (stufenweise) für den Neubau Mariä
    Himmelfahrt, Kindertagesstätte St. Anna (Rattenkirchen)
    CPV-Code Hauptteil: 71240000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Freianlagenplanungsleistungen
    nach den Leistungsphasen (Lph.) 1 bis 9 (im Sinne des § 3, § 38 – § 40,
    Anlage 11 HOAI / Entwurf des Planervertrags) für (den Abbruch des
    Bestandsgebäudes und) den Neubau einer Kindertagesstätte bestehend aus eine
    Krippengruppe mit 12 Betreuungsplätzen und einer Kindergartengruppe mit 25
    Betreuungsplätzen (Mariä Himmelfahrt, Kindertagesstätte St. Anna) in
    Rattenkirchen.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE21G

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    84431 Rattenkirchen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Freianlagenplanungsleistungen
    nach den Leistungsphasen (Lph.) 1 bis 9 (im Sinne des § 3, § 38 – § 40,
    Anlage 11 HOAI / Entwurf des Planervertrags) für (den Abbruch des
    Bestandsgebäudes und) den Neubau einer Kindertagesstätte bestehend aus eine
    Krippengruppe mit 12 Betreuungsplätzen und einer Kindergartengruppe mit 25
    Betreuungsplätzen (Mariä Himmelfahrt, Kindertagesstätte St. Anna) in
    Rattenkirchen.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    39
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Im Falle von unvorhergesehenen Ereignissen und/oder Projektverzögerungen
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestzahl von 3 liegt, behält
    sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren fortführen, indem er den oder
    die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen (§ 51 Abs.
    3 Satz 2 VgV).

    Gibt es mehr als drei (3) Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe
    vorliegen und die einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen
    entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, behält sich der
    Auftraggeber vor, 3, 4 oder 5 Bewerber zu der Angebots- und Verhandlungsphase
    zu zulassen.

    Die Auswahl erfolgt anhand der anrechenbaren Brutto-Kosten (Freianlagenplaner)
    der Referenzprojekte wie folgt:

    Anrechenbare Brutto-Kosten (Freianlagenplaner) ≥ 90 000 EUR 6 Punkte ≥ 60
    000 EUR < 90 000 EUR 4 Punkte ≥ 30 000 EUR < 60 000 EUR 2 Punkte < 30 000
    EUR 0 Punkte Insgesamt können also für die 5 Referenzprojekte bis zu maximal
    30 Punkte (5 x 6 = 30) erzielt werden.

    Die Bewerber (für sich als Einzelbewerber; jedes Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft und den eignungsverleihenden Unterauftragnehmer) haben
    das Formblatt „Referenzprojekte“ (Anlage TW6) für die insgesamt
    mindestens 2 bis maximal 5 Referenzprojekte auszufüllen und als Bestandteil
    des Teilnahmeantrags einzureichen.

    Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (maximal eine einseitig
    bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet.
    Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden
    (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten oder ähnliches),
    werden diese nicht berücksichtigt.
    Beschreibung der Optionen:

    Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung (sog. Optionen im Sinne des § 132
    Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Var. 2 GWB).

    —— Erste Stufe: Beauftragung der Lph. 1 und 2 HOAI,

    —— Zweite Stufe: Beauftragung der Lph. 3 HOAI,

    —— Dritte Stufe: Beauftragung der Lph. 4 und 5 HOAI,

    —— Vierte Stufe: Beauftragung der Lph. 6 und 7 HOAI,

    —— Fünfte Stufe: Beauftragung der Lph. 8 und 9 HOAI Ein Rechtsanspruch
    auf Gesamtbeauftragung aller Stufen besteht nicht.

    Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete
    Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die
    Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine
    Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die
    im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer
    außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
    Zusätzliche Angaben

    Bewerber können sich freiwillig registrieren unter
    https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html für das Stellen von Bewerber-
    und Bieterfragen, für die Einreichung der Teilnahmeanträge und der Angebote
    ist eine Registrierung zwingend erforderlich.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Der Auftraggeber prüft die vorliegenden Teilnahmeanträge zunächst auf die
    Einhaltung der in diesen Vergabeunterlagen festgelegten formalen und
    inhaltlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 VgV. Dabei überprüft er die
    Vollständigkeit und Richtigkeit des jeweiligen Teilnahmeantrags und wird
    diesen gegebenenfalls gemäß § 53, § 57 Abs. 1 und 3 VgV ausschließen. Der
    Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle geforderten Unterschriften,
    Angaben und Erklärungen enthalten.

    Im Rahmen der formalen Prüfung werden gemäß § 57 VgV Teilnahmeanträge
    ausgeschlossen, die nicht den Erfordernissen des 53 VgV genügen,
    insbesondere:

    — Teilnahmeanträge, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, es
    sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 1
    VgV),

    — Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten oder nachgeforderten
    Unterlagen enthalten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 2 VgV),

    — Teilnahmeanträge, in denen Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen
    nicht zweifelsfrei sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 3 VgV),

    — Teilnahmeanträge, bei denen Änderungen oder Ergänzungen an den
    Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 4 VgV).

    Zwingende Ausschlussgründe des § 123 Abs. 1-3 GWB Eigenerklärung (gem. §
    123 Abs. 1-3 GWB), dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen des
    Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt, oder gegen das
    Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten
    rechtskräftig festgesetzt worden ist, jeweils wegen einer Straftat nach:

    — § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129 a
    des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129 b des
    Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),

    — § 89 c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der
    Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung
    finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz
    oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat
    nach § 89 a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen,

    — § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig
    erlangter Vermögenswerte),

    — § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den
    Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der
    Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,

    — § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat
    gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die
    von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,

    — § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im
    geschäftlichen Verkehr),

    — § 108 e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von
    Mandatsträgern),

    — den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und
    Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335 a des Strafgesetzbuchs
    (Ausländische und internationale Bedienstete),

    — Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
    (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem
    Geschäftsverkehr) oder — den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs
    (Menschenhandel) oder § 233a des Strafgesetzbuchs (Förderung des
    Menschenhandels).

    Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung
    Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
    Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung nachgekommen ist
    (§ 123 Abs. 4 GWB).

    Fakultative Ausschlussgründe des § 124 GWB Eigenerklärung (gemäß § 124
    GWB)
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) über eine bestehende
    Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers a) mit einer Deckungssumme von
    mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und einer Deckungssumme von
    mindestens 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;

    b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der
    Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss.

    Bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines
    Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
    zugelassenen Versicherungsunternehmens.

    Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der
    Ersatzleistung als vorstehend unter a.-b. genannt, ist eine Bestätigung des
    Versicherungsunternehmens (in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder
    eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
    zugelassenen) einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die
    Versicherung an vorstehenden Anforderungen unter a. und b. angepasst werden
    wird.

    Die Mindestanforderungen an die Versicherung müssen während der gesamten
    Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden.

    Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine
    entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens von
    jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Die vorstehenden Anforderungen unter a. und b. sind Mindestanforderungen an
    die Berufshaftpflichtversicherung.

    Die Bewerber haben daher das Formblatt
    „Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung“ (Anlage TW4) auszufüllen und
    als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten
    (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber,
    geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des
    Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
    (2015-2017) ersichtlich sind.

    Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte (w/m) und
    Führungskräfte (w/m) anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder
    sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt oder Bauingenieur oder zum
    staatlich geprüften Bautechniker verfügen.

    Angaben zu Referenzprojekten:

    Geeignete, mindestens 2 bis maximal 5 Referenzen über früher ausgeführte
    Dienstleistungsaufträge (Freianlagenplanungsleistungen Lph. 1 bis Lph. 9) in
    Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten
    wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des — Werts,

    — Erbringungszeitpunkts sowie —— öffentlichen oder privaten Empfängers
    sowie der —— Name des Referenznehmers,

    — Projektbezeichnung und — Rolle des Referenznehmers in dem
    Referenzprojekt.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 2
    Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017), die jeweils über ein Diplom,
    Master oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt, Ingenieur oder
    staatlich geprüfter Bautechniker verfügen.

    Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2015-2017)
    die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der
    Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die
    jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Bei Bewerbergemeinschaften
    ist die Summe maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten
    Mindestanforderung.

    Die Bewerber haben daher das Formblatt „Technische Fachkräfte“ (Anlage
    TW5) auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

    Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:

    Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird darauf hingewiesen,
    dass auch einschlägige Dienstleistungen berücksichtigt werden, die mehr als
    3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 Hs. 2 VgV).

    Die Referenzprojekte sind allerdings – was die Prüfung des
    Erbringungszeitpunkts anbelangt – nur dann geeignet, wenn mit der
    Leistungsphase 1 spätestens zum 1.1.2013 begonnen worden ist und die
    Leistungsphase 8 spätestens zum Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen
    worden ist.

    Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt
    welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu zuordnen ist. Die
    Mindestanforderungen erfüllenden Referenzprojekte der Mitglieder werden der
    Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Eigenerklärung, dass der Bewerber unabhängig von Ausführungs- und
    Lieferinteressen im Sinne des § 73 Abs.

    3 VgV handeln wird.

    Die Bewerber haben das Formblatt „Unabhängigkeitserklärung“ (Anlage TW7)
    auszufüllen und als Bestandteil des Teilnahmeantrags einzureichen.

    Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt von jedem Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft auszufüllen.

    Der Auftragnehmer verpflichtet sich, spätestens unverzüglich nach Erteilung
    des Zuschlags, die datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten und diese
    Einhaltung dem jeweiligen Stand der Technik entsprechend durch technische und
    organisatorische Maßnahmen (TOMs) sicherzustellen. Der Auftragnehmer wird
    dafür eine Datenschutzvereinbarung mit dem Erzbischöflichen Ordinariat
    München abschließen (Anlage OPV4).

    Projektleiter (w/m) muss über mindestes acht (8) Jahre Berufserfahrung;

    Stellvertretende Projektleiter (w/m) und Bauleiter (w/m) müssen über
    mindestens vier (4) Jahre Berufserfahrung verfügen.

    Praktika zählen nicht.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    12.12.2018
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    21.12.2018
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    29.03.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Damit der Auftraggeber mit den Bewerbern/der Bewerbergemeinschaft besser
    kommunizieren kann, empfehlen wir dringend, dass sich die Bewerber/die
    Bewerbergemeinschaften – soweit nicht bereits geschehen – über das
    E-Vergabe-Portal https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html freiwillig und
    kostenlos registrieren.

    Durch die kostenfreie Registrierung vor dem Download der Vergabeunterlagen auf
    dem E-Vergabe-Portal nehmen die Bewerber/Bieter automatisch an der
    elektronischen Bewerber-/Bieterkommunikation teil.

    Die Bewerber/Bieter haben darauf zu achten, dass sie ausschließlich über das
    E-Vergabe-Portal Ihre Fragen an den Auftraggeber richten.

    Nach Fertigstellung des Teilnahmeantrags und später der Angebote können die
    Bewerber/Bieter diese nach erfolgter Registrierung medienbruchfrei und
    kostenlos auf dem E-Vergabe-Portal abgeben.

    Änderungen oder Ergänzungen von Registrierungsangaben (bspw. die Änderung
    der E-Mail-Adresse) sind unverzüglich auf dem angegebenen E-Vergabe-Portal
    vorzunehmen.

    Ab der erfolgten Registrierung informiert das angegebene E-Vergabe-Portal die
    Unternehmen, die sich freiwillig registriert haben, ob neue beantwortete
    Bewerberfragen, etwaig überarbeitete Vergabeunterlagen sowie Mitteilungen des
    Auftraggebers zum Download auf dem E-Vergabe-Portal bereitgestellt werden.

    Hierzu erhalten die registrierten Teilnehmer eine Information per E-Mail, dass
    auf dem E-Vergabe-Portal eine neue Information zum Verfahren eingestellt
    wurde.

    Im Falle von Abwesenheitsmitteilungen eines registrierten Bewerbers erfolgt
    kein erneuter Versand der Informationen, weder an dieselbe E-Mail-Adresse noch
    an irgendeine in der Abwesenheitsmitteilung angegebene E-Mail-Adresse.

    Für den Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen ist
    eine Registrierung zwar nicht erforderlich (vgl. § 41 Abs. 1 VgV). Ohne eine
    solche Registrierung kann der öffentliche Auftraggeber die nicht
    registrierten Bewerber/die Bewerbergemeinschaften über nachträgliche
    Informationen jedoch nicht aktiv informieren. In diesem Fall obliegt es den
    nicht registrierten Bewerbern/den Bewerbergemeinschaften, sich auf dem
    E-Vergabe-Portal regelmäßig selbst über etwaige Änderungen,

    Wie beispielsweise über neue beantwortete Bewerberfragen, etwaig
    überarbeitete Vergabeunterlagen sowie Mitteilungen des Auftraggebers zu
    informieren. Diese Obliegenheit besteht bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe
    der Teilnahmeanträge.

    Bewerber sind gut beraten, spätestens 2 Arbeitstage vor Ablauf der
    Teilnahmefrist ihren Teilnahmeantrag und Bieter spätestens 2 Arbeitstage vor
    Ablauf der jeweiligen Angebotsfrist ihr Angebot rechtzeitig elektronisch über
    das E-Vergabe-Portal einzureichen. Damit besteht im Falle von technischen
    Schwierigkeiten für die Wirtschaftsteilnehmer noch ausreichend Zeit, diese
    mit ihrer internen IT und/oder mit dem E-Vergabe-Portal-

    Anbieter zu beheben. Beispielsweise könnten die Dateinamen zu lang und/oder
    die Datei könnte inhaltlich zu groß sein.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
    Postanschrift: Maximilianstraße 39
    Ort: München
    Postleitzahl: 80538
    Land: DE
    Telefon: +49 8921762411
    E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
    Fax: +49 8921762847
    URL: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
    (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

    —— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
    Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
    gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen
    gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

    —— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    —— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    —— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei
    einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs.
    1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

    Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren
    Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des
    Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der
    vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten
    Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
    gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
    Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
    Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

    Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach
    Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal)
    der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am
    Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des
    Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    11.11.2018


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

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