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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2018-12-08 - 2018-12-10


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Bodenheim: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros
    sowie planungsbezogene Leistungen
PD: 20181208
ND: 2018/S 237-541577
OJ: 2018237
DS: 20181206
DD:
DT: 20190111 11:30
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71240000
PN: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Verbandsgemeinde Bodenheim
TW: Bodenheim
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Verbandsgemeinde Bodenheim
    Postanschrift: Am Dollesplatz 1
    Ort: Bodenheim
    Postleitzahl: 55294
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Verbandsgemeindeverwaltung Bodenheim
    Telefon: +49 613572249
    E-Mail: vergabestelle@vg-bodenheim.de
    Fax: +49 613572263
    N2016:NUTS: DEB3J

    Hauptadresse:
    www.vg-bodenheim.de
    URL: https://tinyurl.com/ydagtczp
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Objektplanung Rathauserweiterung für die Verbandsgemeindeverwaltung Bodenheim
    an 2 Standorten
    CPV-Code Hauptteil: 71240000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Verbandsgemeindeverwaltung Bodenheim verfügt über ein Rathaus in der
    Sitzgemeinde. Aufgrund zusätzlichen Bedarfs von Arbeitsplätzen muss die
    Verwaltung räumlich erweitert werden. Am Standort Bodenheim soll das
    aufgegebene Feuerwehrgerätehaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum heutigen
    Rathaus genutzt werden. An einem weiteren, neuen Standort in Nackenheim soll
    das dortige, ebenfalls aufgegebene Feuerwehrgerätehaus, umgebaut werden. Zu
    beiden Objekten liegen Studien vor, die mit dem Teilnahmeantrag
    heruntergeladen werden können. Die Verbandsgemeindeverwaltung möchte die
    Erweiterung nutzen, um dort (voraussichtlich an beiden Standorten) das
    Bürgerbüro unterzubringen. Zusätzlich wird Raum für die Jugendpflege
    benötigt. Neben den Räumlichkeiten für die Verwaltung sollen für die
    Ortsgemeinde Bodenheim eine Touristinfo und ein eigenes Büro entstehen. Am
    Standort Bodenheim ist zudem die erhöhte städtebauliche Anforderung am Rande
    des Sanierungsgebiets zu berücksichtigen.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    2000000.00
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71240000
    N2016:NUTS: DEB3J

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Verbandsgemeinde Bodenheim
    Beschreibung der Beschaffung:

    Planungsleistungen nach HOAI, Objektplanung für zwei Gebäude gem § 33 HOAI,
    Lph. 1 bis 9 (vorbehaltlich der stufenweisen Beauftragung). Daneben werden die
    besonderen Leistungen wie Gebäudebestandsdokumentation, Erstellen der
    Wartungs- und Pflegeanweisungen und eines Instandhaltungskonzeptes zur Lph. 9
    beauftragt.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    300000.00
    Beginn: 01.05.2019
    Ende: 31.12.2022
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Verlängerung abhängig von Planungs- und Baudurchführung
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 25 %

    Fachliche Leistungsfähigkeit: 75 %

    Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung
    geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den
    Referenzprojekten.
    Beschreibung der Optionen:

    Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:

    Stufe 1: Lph. 1 bis 4

    Stufe 2: Lph. 5 bis 9

    Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung
    Zusätzliche Angaben

    Für die Umsetzung des Vorhabens soll eine Landesförderung nach den
    einschlägigen Vorschriften beantragt werden.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
    nachweisen:

    — Erklärung, dass Ausschlussgründe iSv § 42 VgV i. V. m. §§ 123, 124
    GWB nicht vorliegen,

    — Erklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und
    Lieferinteressen erfolgt (§ 73 Abs.3 VgV),

    — Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Gewährleistung der
    gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus ist
    durch eine verbindliche Erklärung nachzuweisen.

    Die Vergabestelle erkennt grundsätzlich die Vorlage von Eigenerklärungen an.
    Mehrfachbewerbungen (für mehrere Bieter) werden ausgeschlossen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    1) Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden i.
    H. v. 3 Mio EUR, für Sach- undVermögensschäden iHv 2 Mio. EUR, 2-fach pro
    Versicherungsjahr.

    Bei Bietergemeinschaften ist von jedem Mitglied eine Versicherung über
    vorgenannte Deckungssummenvorzulegen. Nachweis durch Vorlage der
    Versicherungspolice;

    2) Erklärung über den Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen
    Geschäftsjahre (2015-2017). Angabe des Umsatzes in dem Tätigkeitsbereich der
    letzten 3 abgeschlossenen Jahre (2015-2017). Zusätzlich ist jeweils eine
    Prognose für das Jahr 2018 vorzulegen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    1) Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung des
    öffentlichen Vergaberechts, Architekten- und Ingenieurvergaben nach VOB/A
    (neues und altes Vergaberecht) haben. Beim Nachweis sind Referenzobjekte der
    letzten 5 Jahre (2014-2018) zu benennen. Alle aufgeführten Referenzprojekte
    müssen planungsseitig und bauausführend in den Leistungsphasen 1-9 des
    Leistungsbildes nach HOAI betreut worden sein. Laufende Projekte müssen sich
    im vorgenannten Zeitraum mindestens in der Leistungsphase 8 befunden haben;

    2) Zu den unter Ziffer 1 genannten Projekten ist eine Referenz des
    öffentlichen Auftraggebers vorzulegen;

    3) Erfahrung im Neubau und/oder Umbau von Verwaltungsgebäuden mit
    Servicebereichen in vergleichbarer Größenordnung. Die Größenordnung ergibt
    sich aus den beigestellten Machbarkeitsstudien. Beim Nachweis sind
    Referenzobjekte der letzten 5 Jahre (2014-2018) zu benennen. Alle
    aufgeführten Referenzprojekte müssen planungsseitig und bauausführend in
    den Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes nach HOAI betreut worden sein.
    Laufende Projekte müssen sich im vorgenannten Zeitraum mindestens in der
    Leistungsphase 8 befinden;

    4) Zu den unter Ziffer 3 genannten Projekten ist eine Referenz des
    Auftraggebers vorzulegen;

    5) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des
    Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren
    (2015-2017) und einer Prognose für 2018 ersichtlich sind;

    6) Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche
    Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung
    des Auftrags verfügt;

    7) Angabe, ob beabsichtigt ist, Aufträge als Unteraufträge zu vergeben und
    welcher Teil des Auftrages vergeben werden soll. Die Vergabestelle strebt eine
    Ausführung ohne Unteraufträge an.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Architekten und Ingenieure, Eignung i. S. v. § 75 VgV: Es wird zugelassen,
    wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht
    berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der
    Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI 2013

    Förderrichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    11.01.2019
    Ortszeit
    11:30
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    11.02.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    31.05.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Teilnahmeanträge sind schriftlich einzureichen und von einer
    bevollmächtigen Person zu unterzeichnen. Für die Darstellung der
    Referenzprojekte ist das zur Verfügung gestellte Formular zu verwenden. Nur
    vollständig ausgefüllte Formulare werden in die Wertung einbezogen.
    Ergänzend zum Formular können Projektdatenblätter beigefügt werden. Dem
    Teilnahmeantrag sind alle Erklärungen, Nachweise inkl. aller Unterlagen und
    ggf. Anlagen in einfacher Ausfertigung beizulegen. Der Umschlag ist
    verschlossen mit dem Hinweis „Nicht öffnen!Teilnahmeantrag im
    Vergabeverfahren Erweiterung Rathaus VGV Bodenheim“ zu kennzeichnen. Für
    die Erstellung der Teilnahmeanträge erhält der Teilnehmer keine
    Kostenerstattung. Auf Basis der Ergebnisse der Bewertung der Teilnahmeanträge
    erfolgt die Entscheidung über die Abgabe eines Angebots. Die ausgewählten
    Bieter erhalten die Vergabeunterlagen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau
    Postanschrift: Stiftsstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131160
    Fax: +49 6131162113
    URL: www.mwvlw.rlp.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Nach § 160 GWB gelten nachfolgende Fristen für Rechtsbehelfe:

    (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

    (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
    öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
    Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
    Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen
    durch die behauptete Verletzung derVergabevorschriften ein Schaden entstanden
    ist oder zu entstehen droht;

    (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
    unberührt.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau
    Postanschrift: Stiftsstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131160
    Fax: +49 61312113
    URL: www.mwvlw.rlp.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    06.12.2018


TI: Deutschland-Montabaur: Dienstleistungen von Architekturbüros
PD: 20181208
ND: 2018/S 237-541646
OJ: 2018237
DS: 20181206
DD:
DT: 20190107 10:00
RN: 2018/S 132-300685
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
TW: Montabaur
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
    Postanschrift: Konrad-Adenauer-Platz 8
    Ort: Montabaur
    Postleitzahl: 56410
    Land: DE
    Telefon: +49 261/301326
    E-Mail: katharina.strauss@kunzrechtsanwaelte.de
    N2016:NUTS: DEB1B

    Hauptadresse:
    http://www.vg-montabaur.de
    URL: https://www.subreport.de/E93982434
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E93982434
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur – Objektplanung
    Gebäude
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Gebäude
    gemäß §§ 33 ff. HOAI zur Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus in
    Montabaur auf dem Grundstück Humboldtstraße 15 in 56410 Montabaur.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    136500.00
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DEB1B

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Montabaur
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Gebäude
    gemäß §§ 33 ff. HOAI zur Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus in
    Montabaur auf dem Grundstück Humboldtstraße 15 in 56410 Montabaur.

    Als Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses
    (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p Abs. 2 BGB) werden –
    im Sinne einer werkvertraglichenBeschaffenheitsvereinbarung – folgende
    Mindestanforderungen definiert:

    A. Raumprogramm:

    Es muss die Erweiterung der Schule geplant werden. Die Vorgaben des
    Raumkonzeptes sind wie folgt:

    1) Erweiterung um 5 Klassenräume (in qm= 5 x 60) 2. Erweiterung um 2
    ganztagsspezifische Räume (in qm= 2x 60) B. Technische Aspekte:

    Der derzeitige Brandschutz an der Schule muss ertüchtigt werden. Es gibt dort
    im Rahmen der Entfluchtung des Gebäudes einige Mängel bzw. fehlende
    Rettungstreppen. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem Auszug des Schreibens
    der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an den Auftraggeber vom 4.7.2017 zum
    Aktenzeichen BR-001321/11. Die zu planende Erweiterung der Schule muss später
    mit der Gesamtkonzeptionierungder Schule auch brandschutztechnisch
    berücksichtigt werden. Zudem müssen bestimmte Kosten bei der
    Kostenermittlung einkalkuliert werden. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus
    § 1 des Vertragsentwurfes.

    Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des Vertragsentwurf
    die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie 8 und
    9, die dem Leistungsbild ObjektplanungGebäude (§ 34 HOAI in Verbindung mit
    Anlage 10 zu § 34 Abs. 4 HOAI) zuzuordnen sind. Leistungsphase 7 erbringt die
    zentrale Vergabestelle selbst. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
    Zunächst werdennur die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4
    beauftragt. Der Auftraggeber kann die nachfolgenden Grundleistungen der
    Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 – ganz oder teilweise – in einer oder
    mehrerenweiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
    Auftragnehmer in Auftrag geben. EinRechtsanspruch des Auftragnehmers auf
    Beauftragung mit weiteren Leistungen über den laut
    Vertragsentwurfbeauftragten Leistungsumfang hinaus besteht nicht.

    Die Vergabestelle betrachtet mit Blick auf die Rechtsprechung (OLG München,
    Beschluss v. 13.3.2017 – Verg 15/16) die einzelnen erforderlichen
    Planungsleistungen auf Grund eines funktionalen Zusammenhangs als
    „gleichartige Leistungen“ i. S. v. § 3 Abs. 7 S. 2 VgV und führt wegen
    Erreichen/Überschreiten des maßgeblichen Schwellenwertes bei Addition aller
    geschätzten Auftragsvolumina ein EU-weites Vergabeverfahren durch.

    Die einzelnen Planungsleistungen werden in separaten Vergabeverfahren
    vergeben. Parallel zu dieser Ausschreibung erfolgt eine Ausschreibung von
    Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung.

    Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber in zeitlicher Hinsicht folgende
    Anforderungen auf:

    — die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 müssen bis Juni 2019
    vollständig erbracht werden (Abschluss aller Planungsleistungen mit Ausnahme
    der Leistungsphase 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung und
    Dokumentation),

    — mit der Ausführung zur Erweiterung der Schule erforderlichen
    Bauleistungen ist spätestens im Oktober 2019 zu beginnen (Baubeginn),

    — die zur Erweiterung der Schule erforderlichen Bauleistungen sind
    spätestens bis zum Oktober 2020 fertigzustellen (Bauende),

    — die Erweiterung der Schule ist unmittelbar nach Fertigstellung in Betrieb
    zu nehmen.

    Der Auftragnehmer hat spätestens im Dezember 2018 mit der Ausführung der
    geschuldeten Planungsleistungen zu beginnen (Beginntermin). Er hat die
    gesamten im Rahmen der Leistungsphasen 1 bis 4 des § 34 Abs. 3 HOAI
    vertraglich geschuldeten Leistungen bis spätestens April 2019 fertig zu
    stellen und insbesondere den für die Erweiterung der Schule erforderlichen
    Bauantrag spätestens bis April 2019 einzureichen (Endfertigstellungstermin).
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    36
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Sofern eine Fertigstellung der Planungsleistung nicht bis zum Ablauf der
    angesetzten Zeit insb. wegen Unvorhergesehenem erbracht werden konnte.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Der Auftraggeber behält sich die Beschränkung der Zahl der Bewerber wie
    folgt vor:

    Höchste Anzahl der unter Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung geforderten und in
    Anlage 7 des Anlagenverzeichnisses zum Teilnahmewettbewerb angeführten
    vergleichbaren Referenzprojekte.

    Liegen mehrere Bewerber auf dem 3. bzw. 5. Platz, entscheidet das Los.
    Beschreibung der Optionen:

    Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer nach näherer Maßgabe des
    Vertragsentwurfes mit der Erbringung von Planungsleistungen der
    Leistungsphasen 1 bis 9, die dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude (§ 34
    HOAI in Verbindung mit Anlage 10 zu § 34 Abs. 4 HOAI) zuzuordnen sind. Die
    Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.

    a) Zunächst werden nur die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4
    beauftragt;

    b) Der Auftraggeber kann die nachfolgenden Grundleistungen der Leistungsphasen
    5 bis 9 – ganz oderteilweise – in einer oder mehreren weiteren
    Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmerin
    Auftrag geben. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auch die über die im
    Vertragsentwurf genannten Leistungen hinausgehenden Leistungen nach den
    Bedingungen dieses Vertrages zu erbringen, sofern diese Leistungen durch den
    Auftraggeber beauftragt werden. Diese Bindung entfällt für Leistungen, die
    nicht spätestens 12 Monate nach Abschluss der zuletzt (ganz oder teilweise)
    beauftragten Leistungsstufe beauftragt werden. Aus Projektverzögerungen, die
    allein auf die stufenweise Beauftragung zurückzuführen sind, kann der
    Auftragnehmer einen zusätzlichen Vergütungs- oder sonstigen Zahlungsanspruch
    nicht herleiten.

    Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiteren Leistungen
    über den vertraglich festbeauftragten Leistungsumfang hinaus besteht nicht.

    Der Auftragnehmer hat im Rahmen des werkvertraglich geschuldeten Gesamterfolgs
    – auch bei Beauftragung weiterer Leistungsstufen/Leistungsphasen –
    sämtliche beauftragten Grundleistungen der beauftragten Leistungsphasen nach
    § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 zu § 34 Abs. 4 HOAI zu erbringen. Die
    beauftragten Leistungen werden daher im Sinne selbstständiger, von der
    Erzielung des Gesamterfolges unabhängig zu erbringender Einzelleistungen
    geschuldet.

    Der Auftragnehmer ist zudem verpflichtet, die beauftragten Leistungen in allen
    Leistungsstufen/Leistungsphasen so zu erbringen, dass die Baumaßnahme
    mangelfrei geplant und durchgeführt werden kann bzw. wird.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Die nachfolgend geforderten Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in
    der aufgeführten Reihenfolgeabgeheftet abgegeben werden. Bei mehreren
    Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sollte auf eine entsprechende Bezeichnung
    der Unterlagen geachtet werden (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für
    Firma 2 usw.).

    1) Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister, nicht älter als 3 Monate
    (Stichtag: Bewerbungsfrist nach Ziffer IV.2.2). Bei ausländischen Bewerbern
    ist ein vergleichbarer Nachweis einer zuständigen Stelle vorzulegen;

    2) Eigenerklärung zur Eignung, u.a. Angaben zum Unternehmen und
    Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (Anlage 1);

    3) Erklärung Antikorruption (Anlage 8);

    4) Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 2), falls erforderlich;

    5) Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Anlage 3), falls erforderlich.

    Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die vorgenannten
    Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.

    Bei Einsatz von Nachunternehmern, auf die sich der Bewerber zum Nachweis
    seiner wirtschaftlichen odertechnischen Leistungsfähigkeit beruft
    (Eignungsleihe), haben auch die Nachunternehmer alle vorgenannten
    Erklärungen/Nachweise abzugeben.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im
    Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt
    erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Die
    Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge
    abgeheftet abgegeben werden.

    1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung; nicht älter als 12 Monate
    (Stichtag: Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.2.2). Alternativ kann eine
    Erklärung des Versicherungsgebers abgegeben werden, dass eine den
    Mindeststandards entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall
    für das Projekt abgeschlossen wird. In diesem Falle ist spätestens vor
    Zuschlagserteilung ein entsprechender Nachweis unaufgefordert an die unter
    Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu übergeben;

    2) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen
    in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage 4). Vergleichbar
    sind Planungsleistungen des hier betroffenen Leistungsbildes der Objektplanung
    Gebäude.

    Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen
    Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Dritten/
    Nachunternehmers, sind die Erklärungen/Nachweise für den
    Dritten/Nachunternehmergesondert beizufügen. In diesem Fall muss der Bewerber
    eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers (Anlage 3)
    vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie
    zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Diese
    sind ins Deutsche von einem öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer
    in beglaubigter Form zu übersetzen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Zu 1.: Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR je Schadensfall für
    Personenschäden sowie 1 Mio. EUR für sonstige Schäden, wobei der Betrag je
    Versicherungsjahr 2-fach maximiert sein muss. Eine projektbezogene Aufstockung
    der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert.
    In diesem Fall ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des
    Versicherungsgebers abzugeben, dass eine den Mindeststandards entsprechende
    Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen
    wird. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist ein entsprechender Nachweis
    unaufgefordert an die unter Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu
    übergeben.

    Zu 2: Mindestens ein durchschnittlicher Jahresumsatz mit vergleichbaren
    Leistungen von 250 000 EUR netto in den letzten 3 abgeschlossenen
    Geschäftsjahren. Vergleichbar sind Planungsleistungen des hier betroffenen
    Leistungsbildes der Objektplanung Gebäude.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im
    Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt
    erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.

    Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten
    Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.

    1) Aussagekräftige Darstellung von den Mindeststandards entsprechenden
    Referenzen zu Planungsleistungen betreffend die Erweiterung oder der Neubau
    einer Bildungseinrichtung (d. h. jegliche Form einer Lehranstalt wie z. B.
    Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Kindertagesstätte etc.) gemäß Anlage
    7.

    Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf
    Erklärungen/Nachweise eines Dritten/Nachunternehmers, sind die Erklärungen/
    Nachweise für den Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem
    Fall muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung des
    Dritten/Nachunternehmers (Anlage 3) vorlegen. Ausländische Bewerber haben
    gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres
    Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche von einem öffentlich
    bestellten und vereidigten Übersetzer in beglaubigter Form zu übersetzen.

    2) Erklärung über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens
    im Zeitraum von 2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem. Ziffer IV.2.2)
    gemäß Anlage 9.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Zu 1. Inhaltliche Anforderungen an die Referenzen:

    Es muss mindestens eine mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare
    Referenz vorgelegt werden. Als vergleichbar gilt eine Referenz, wenn sie die
    folgenden Anforderungen erfüllt:

    — Inhalt des Referenzprojektes ist die Erweiterung oder der Neubau einer
    Bildungseinrichtung (d. h. jegliche Form einer Lehranstalt wie z. B.
    Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Grund-schule, Kindertagesstätte oder
    Vergleichbares) – Die Leistungen umfassten die Leistungsphasen 1 bis 6 und 8
    und 9 nach § 34 Abs. 3 HOAI, wobei die Leistungsphasen nicht zwingend in
    einem Referenzprojekt verwirklicht sein müssen.

    Das Projekt wurde nach dem 1.1.2010 abgeschlossen. Ein Projekt gilt als
    abgeschlossen, wenn die Leistungsphase 8 bis zum Schlusstermin für den
    Eingang der Teilnahmeanträge er-bracht wurde. Für den Nachweis, dass
    Leistungsphase 9 erbracht wurde, reicht ihre Beauftragung nach dem 1.1.2010
    aus, sie muss nicht bis zum Schlusstermin für den Eingang der
    Teilnahmeanträge fertiggestellt sein.

    Zu 2. Inhaltliche Anforderungen an die Beschäftigten:

    Es müssen über den Zeitraum von 2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem.
    Ziffer IV.2.2) mindestens 2 Architekten dem Unternehmen angehören. Zugelassen
    ist, wer nach dem Architektengesetzen der Länderberechtigt ist, die
    Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EU-Richtlinien,
    insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome
    bzw. Bachelor und Master berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als
    Architekt tätig zu werden. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine entsprechende
    Befugnis der (in Anlage 9) benannten Beschäftigten nachzuweisen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist,
    die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EU-Richtlinien,
    insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome
    berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu
    werden.

    Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn ihnen für die
    Durchführung der Aufgabe ein entsprechender Architekt zur Verfügung steht.
    Zudem muss der satzungsmäßige Zweck der juristischen Person auf
    Planungsleitungen ausgerichtet sein und der verantwortliche Verfasser der
    Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die
    natürliche Person gerichteten Anforderungen erfüllen.

    Der Bewerber muss nach § 64 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO)
    bauvorlageberechtigt sein odereinen bauvorlageberechtigten Architekten als
    Nachunternehmer hinzuziehen.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Die Bewerber haben die Erklärungen zur Mindestentlohnung nach § 19 Abs. 1
    MiLoG (Anlage 5) und zur Tariftreue nach § 3 LTTG (Anlage 6) abzugeben. Bei
    Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied beide Erklärungen abzugeben. Bei
    Einsatz von Nachunternehmern im Wege der Eignungsleihe haben auch die
    Nachunternehmen diese beiden Erklärungen abzugeben.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Bekanntmachungsnummer im ABl
    2018/S 132-300685
    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    07.01.2019
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    18.01.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    31.05.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    1) Formelles a) Sämtliche Formblätter können unter www.subreport/ELViS
    heruntergeladen werden;

    b) Für den Teilnahmeantrag sind ausschließlich die vom Auftraggeber
    vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen
    Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben;

    c) Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an
    seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen
    dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

    d) Die Teilnahmeanträge sind elektronisch in Schriftform gem. § 126b BGB
    (nicht mit elektronischer Signatur) über das Portal Subreport einzureichen.

    e) Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.1. angegebenen
    E-Mail-Adressen zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht
    beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten
    sie doch erteilt werden, nicht verbindlich.

    2) Bewerbergemeinschaften

    a) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
    Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen
    einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen
    zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften;

    b) Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziffer
    III.1.1) und III. 2) aufgeführten Erklärungen und Nachweise beizubringen;

    c) Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein Ausschlussgrund
    nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden;

    d) Es ist ein Projektleiter/Stellvertreter zu benennen. Die
    Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen;

    3) Eignungsleihe, § 47 VgV a) Beabsichtigen Bewerber auf die erforderliche
    wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
    Leistungsfähigkeit, die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch
    zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien
    nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124
    GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden;

    b) Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden
    sollen, sind die unter Ziff. III.1.1) und III.2) aufgeführten Unterlagen und
    Nachweise einzureichen;

    c) Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen
    Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende
    Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens gemäß Anlage 3 mit dem
    Teilnahmeantrag vorzulegen.

    4) Unteraufträge,§ 36 VgV a) Beabsichtigt der Bewerber eine
    Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrages, die er an
    Dritte zu vergeben beabsichtigt, und - soweit bekannt – die Namen der
    vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen;

    b) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur Eignung
    (Anlage 1), die Erklärung Antikorruption (Anlage 8) und die Erklärungen zu
    Mindestlohn und Tariftreue (Anlagen 5 und 6) vorzulegen;

    c) Vor Zuschlagserteilung hat der Bieter unaufgefordert die
    Verpflichtungserklärung (Anlage 3) vorzulegen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
    Postanschrift: Stiftstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131162234
    E-Mail: vergabekammer@mwvlw.rlp.de
    Fax: +49 6131162113
    URL: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

    Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160
    Abs. 3 GWB unzulässig, soweit a) der Antragsteller den geltend gemachten
    Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrages
    erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
    Kalendertagen gerügt hat,

    b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden;

    c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
    Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

    d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Die Regelung des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf
    Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. §
    134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
    Postanschrift: Stiftstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131162234
    E-Mail: vergabekammer@mwvlw.rlp.de
    Fax: +49 6131162113
    URL: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    06.12.2018


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

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