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Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Stadt Wegberg, Vergabe Generalplanung Sanierung Erich Kästner Grundschule & Turnhalle der Schule am Grenzlandring
OJ S 235/2025 05/12/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Stadt Wegberg, Vergabe Generalplanung Sanierung Erich Kästner Grundschule & Turnhalle der Schule am Grenzlandring
Beschreibung: Die Stadt Wegberg beabsichtigt die Vergabe von Generalplanungsleistungen für die umfassende bauliche, funktionale und energetische Sanierung der Erich-Kästner-Grundschule Wegberg einschließlich Erweiterungen, Interimsschule sowie der Neustrukturierung des OGS-Bereichs sowie für die Kernsanierung der Turnhalle der Schule am Grenzlandring. Gegenstand der Vergabe sind sämtliche Grundleistungen und ausgewählte Besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen, Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung nach HOAI einschließlich bauphysikalischer Nachweise und ergänzender planerischer Leistungen. Die Planungen basieren auf vorliegenden Machbarkeitsstudien und werden stufenweise beauftragt.
Kennung des Verfahrens: 113d4a1a-e971-4d26-a94d-e123ab765a9e
Interne Kennung: Wegberg 1/25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Auftragsvergabe erfolgt im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach den Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV). Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines im elektronischen Projektraum bereitgestellten Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Bei einer hinreichenden Anzahl geeigneter Bewerber werden mind. 3 und höchstens 5 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe am Verhandlungsverfahren beteiligt. Maßgebliches Auswahlkriterium ist die anhand entsprechender Referenzprojekte belegte Erfahrung mit Planungsaufgaben möglichst vergleichbarer Art. Nähere Angaben zur Methodik der Bewerberauswahl enthält eine im elektronischen Projektraum bereitgestellte Verfahrensbeschreibung. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als zwei geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. Ebenso behält er sich vor, im Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerbergemeinschaften entsprechend ihrer Rangfolge bis zur Höchstzahl von fünf Verfahrensteilnehmern nachträglich, als Nachrücker am weiteren Verfahren zu beteiligen, soweit einzelne im Teilnahmewettbewerb ausgewählte Bewerber/ Bewerbergemeinschaften mitteilen, von einer Teilnahme am weiteren Verfahren absehen zu wollen.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71312000Beratung im Hochbau, 71420000Landschaftsgestaltung
Titel: Stadt Wegberg, Vergabe Generalplanung Sanierung Erich Kästner Grundschule & Turnhalle der Schule am Grenzlandring
Beschreibung: Gegenstand des Auftrags ist die Generalplanung für zwei Sanierungsvorhaben der Stadt Wegberg: 1. Erich-Kästner-Grundschule (EKS): Umfassende bauliche, funktionale und energetische Gesamtsanierung der denkmalgeschützten und weiteren förderfähigen Gebäudeteile auf Basis der Machbarkeitsstudie (2025), einschließlich Erweiterungsbauten, Umsetzung des neuen Raum- und Nutzungskonzepts, Anpassung der OGS-Kapazitäten auf 360-400 Plätze sowie Planung einer Interimsschule (Containeranlage) für den durchgehenden Schul- und OGS-Betrieb. Die Schule wird zukünftig vierzügig mit einer Reserve für zwei zusätzliche Klassen betrieben und täglich von 400-450 Kindern besucht. Die Bestandsgebäude aus den 1950er-Jahren weisen einen erheblichen baulichen und energetischen Sanierungsbedarf auf. Die Maßnahme umfasst Tragwerks- und Brandschutzertüchtigungen, energetische Ertüchtigungen, Umbauten sowie Erweiterungen. In Bezug auf einen Großteil der Gebäude wird eine Förderung über das Förderprogramm "REVIER.GESTALTEN - Energetische Sanierung kommunaler Gebäude" angestrebt. 2. Turnhalle der Schule am Grenzlandring: Planung und Durchführung einer umfassenden Kernsanierung der bestehenden Sporthalle aus dem Jahr 1987. Die Maßnahme umfasst insbesondere die energetische Modernisierung, die Neugestaltung der Fassade und Innenräume, die Herstellung der Barrierefreiheit sowie die Erneuerung des Sportbodens in der vorhandenen Kubatur. Die Tragstruktur ist im Bestand grundsätzlich erhaltenswert. Die Halle dient dem Schul- und Vereinssport als multifunktionale Einzelhalle gemäß DIN 18032-1. Die geschätzten Baukosten (netto) betragen für die Erich-Kästner-Grundschule insgesamt rund KG 200-600: ca. 16,9 Mio. EUR, für die Turnhalle rund KG 300-600: ca. 2,0 Mio. EUR. Der Leistungsumfang umfasst sämtliche Grundleistungen und ausgewählte Besondere Leistungen der folgenden HOAI-Leistungsbilder: - Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI, Lph 1-9), - Objektplanung Freianlagen (§ 39 HOAI, Lph 1-9), - Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI, Anlagengruppen 1-6, Lph 1-9), - Fachplanung Tragwerksplanung (§ 51 HOAI, Lph 1-6), - Nachweise des baulichen Schall- und Wärmeschutzes, - Planung und Nachweis der Barrierefreiheit (für die EKS), - weitere Besondere Leistungen, u. a. Planung und Ausschreibung der Interimsschule, vertiefte Kostenermittlungen und Kostenprognosen, differenzierte Zeit- und Kostenplanung, Bestandsaufnahme und Substanzerkundung, Fortschreibung der Raumbücher und Dokumentation in der Gewährleistungsphase. Die Leistungen basieren auf den erarbeiteten Machbarkeitsstudien und dem Raum- und Nutzungskonzept. Der Generalplaner hat die Studienergebnisse zu prüfen, zu bewerten und ggf. Verbesserungsvorschläge einzubringen. Während der Bauausführung wird eine hohe Präsenz des Generalplaners auf beiden Baustellen erwartet. Die Beauftragung erfolgt stufenweise und ist hinsichtlich der Weiterbeauftragung der höheren Leistungsphasen abhängig vom Zuwendungsbescheid und den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Wegberg. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf weiterer Stufen besteht nicht.
Interne Kennung: Wegberg 1/25
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71312000Beratung im Hochbau, 71420000Landschaftsgestaltung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LPH) i.S.d. § 34 Abs. 3 HOAI bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor: In Stufe 1 erfolgt die Beauftragung für die Erich Kästner Grundschule: - Für den finanziell geförderten Bereich: LP 1 - 4 - Für den finanziell nicht-geförderten Bereich: LP 1 - 4 In Stufe 2 erfolgt die Beauftragung für die Erich Kästner Grundschule: -Für den finanziell geförderten Bereich: LP 5 - 6 -Für den finanziell nicht-geförderten Bereich: LP 5 - 6 In Stufe 3 erfolgt die Beauftragung für die Erich Kästner Grundschule: -Für den finanziell geförderten Bereich: LP 7 - 9 -Für den finanziell nicht-geförderten Bereich: LP 7 - 9 Für die Turnhalle der Schule am Grenzlandring erfolgt die Beauftragung: -Stufe 1: LP 1 - 4 -Stufe 2: LP 5 - 6 -Stufe 3: LP 7 - 9 Die Planung und Realisierung der beiden Sanierungsvorhaben sind ohne die finanziellen Mittel aus dem Förderprogramm (s.a. Abschnitt IV "Finanzielle Förderung") für die Stadt Wegberg grundsätzlich nicht möglich. Die Beauftragung der Stufe 2 und Stufe 3 erfolgt in terminlicher Abhängigkeit vom Zuwendungsbescheid des Fördergebers sowie in Abhängigkeit von den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Wegberg in Bezug auf die Umsetzung der "nicht-förderfähigen" Teilmaßnahmen der Sanierungen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Rathausplatz 25
Stadt: Wegberg
Postleitzahl: 41844
Land, Gliederung (NUTS): Heinsberg (DEA29)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 31/03/2026
Enddatum der Laufzeit: 15/07/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens Angaben zu in den letzten fünfzehn Jahren erbrachten Leistungen möglichst vergleichbarer Art zu machen. Mindestanforderungen: Die Bewerber / die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen gemeinsam für den Zeitraum der letzten 15 Jahre (ab dem 01.01.2010) zwingend folgende Referenzanforderungen entweder selbst erfüllen oder entsprechende Erfahrung von Unternehmen nachweisen können, die im Auftragsfall die entsprechenden Leistungen als Nachunternehmer erbringen würden: a) Mindestens ein Referenzprojekt mit beauftragten Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume i.S.d. § 34 HOAI, welches sämtliche folgenden Anforderungen erfüllt: - Leistungen der Leistungsphasen 1-8 wurden vollständig innerhalb des vorgegebenen Zeitraums (nach dem 01.12.2010) erbracht, davon mindestens die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 im eigenen Büro, - Baukosten KG 300+400 nach DIN 276 von mehr als 4,0 Mio. EUR brutto, - Referenzprojekt ist bei Ablauf der Bewerbungsfrist fertiggestellt. b) Mindestens ein Referenzprojekt über Leistungen der Fachplanung Technischen Ausrüstung i.S.d. § 55 HOAI in mindestens 4 von 8 Anlagengruppen i.S.d. § 53 Abs. 2 HOAI, welches sämtliche folgende Anforderungen erfüllt: - Leistungen der Leistungsphasen 1-8 wurden vollständig innerhalb des vorgegebenen Zeitraums (nach dem 01.12.2010) erbracht, davon mindestens die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 im eigenen Büro, - Baukosten KG 400 nach DIN 276 von mehr als 1,0 Mio. EUR brutto, - Referenzprojekt ist bei Ablauf der Bewerbungsfrist fertiggestellt. c) Mindestens ein Referenzprojekt über Leistungen der Objektplanung Freianlagen i.S.d. § 39 HOAI, welches sämtliche folgende Anforderungen erfüllt: - Leistungen der Leistungsphasen 1-8 wurden vollständig innerhalb des vorgegebenen Zeitraums (nach dem 01.12.2010) erbracht, davon mindestens die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 im eigenen Büro, - Baukosten KG 500 nach DIN 276 von mehr als 500.000 EUR brutto, - Referenzprojekt ist bei Ablauf der Bewerbungsfrist fertiggestellt. Die vorstehend unter a) bis c) definierten Anforderungen können kumulativ in einem Referenzprojekt nachgewiesen werden oder alternativ in separaten Referenzprojekten. Als Referenzprojekt gelten dabei jeweils auch Bauvorhaben, die in mehreren Bauabschnitten realisiert wurden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens Angaben zur Anzahl der in den letzten drei Kalenderjahre sowie aktuell Beschäftigten (einschl. Inhaber/Geschäftsführer) zu machen, gegliedert nach Architekten/Architektinnen, Ingenieure/Ingenieurinnen und sonstige Beschäftigte.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung: Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens Angaben zum Brutto-Gesamtumsatz in den letzten 3 Kalenderjahren (2022, 2023, 20224), getrennt nach Jahren zu machen.
Beschreibung: Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens eine Erklärung zum Bestehen oder zur Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr, abzugeben.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität des Konzepts zur terminlichen und organisatorischen Umsetzung der konkreten Planungs- und Bauaufgaben
Beschreibung: Bewertet wird die Qualität des Konzepts zur Umsetzung der Generalplaneraufgabe (insbes. Terminplan, Schwerpunktsetzung/ Identifikation Herausforderungen, Zielgruppenorientierung).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Auftragsbezogene Qualifikation u. Organisation des vorgesehenen Planungsteams
Beschreibung: Bewertet wird die auftragsbezogene Qualifikation (Berufserfahrung, durch persönliche Referenzen möglichst vergleichbarer Art belegte Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen) von vorgesehener Projektleitung, stellv. Projektleitung sowie Bauleitung und die Organisation des Projektteams (Zuständigkeiten, Vertretungsregelungen, interne Abläufe sowie Schnittstellen zum Auftraggeber und den weiteren Planungsbeteiligten).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Gesamthonorar
Beschreibung: Bewertet wird das voraussichtliche Gesamthonorar für alle auftragsgegenständlichen Leistungen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 31/12/202523:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Name: Die Kommunikation im Verfahren erfolgt grundsätzlich über den für die Auftragsvergabe eingerichteten elektronischen Projektraum auf der Vergabeplattform DTVP.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 12/01/202610:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabe erfolgt nach den Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV). Bezüglich der Nachforderung von im Teilnahmeantrag oder im (endgültigen) Angebot fehlenden Unterlagen gilt § 56 Abs. 2 und Abs. 3 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Besondere Bedingungen folgen aus dem Tariftreue- und Vergabesetz NRW sowie aus Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2878.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Bieter, welche sich in ihrem Recht auf Einhaltung der Vergabebestimmungen verletzt sehen, können bei der zuständigen Vergabekammer Rheinland eine Nachprüfung des Vergabeverfahrens i.S.d. §§ 160 ff. GWB beantragen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Bewerber/ Bieter einen von ihm erkannten/erkennbaren Vergabeverstoß nicht ordnungsgemäß gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rüge- und Antragsfrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Wegberg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadt Wegberg
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Sanierung Freibad Landau an der Isar - Architekt
Beschreibung: Der Auftrag umfasst die Objektplanungsleistungen des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume nach § 33 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für die Sanierung Freibad in Landau an der Isar.
Kennung des Verfahrens: 2bbd53db-8727-4f71-9756-3c3615b154b3
Interne Kennung: Architekt
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Landau an der Isar
Postleitzahl: 94405
Land, Gliederung (NUTS): Dingolfing-Landau(DE22C)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass Antworten auf gestellte Fragen im Zuge des Teilnahmewettbewerbs (Bewerbungsverfahren) auf https://www.subreport-elvis.de/ eingestellt werden. Der Bewerber hat sich eigenverantwortlich laufend darüber zu informieren. Fragen zu den Unterlagen dürfen nur über das Onlineportal https://www.subreport-elvis.de/ gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass im Zeitraum vom 19.12.2025 bis einschließlich 06.01.2026 keine Bieterfragen beantwortet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber, dass der Auftraggeber von der Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht, besteht nicht. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben des Bewerbers in den Bewerbungsunterlagen gehen zulasten des Bewerbers. Sämtlicher Schriftverkehr an Arbeitsgemeinschaften wird ausschließlich über die in der Vergabeplattform von der Arbeitsgemeinschaft bekannt gegebene E-Mail-Adresse geführt. Angaben zur Verhandlung: Unter Umständen fordert der öffentliche Auftraggeber die Bieter auf, ein finales Angebot (oder auch nur Teile des Angebotes) nach Verhandlung einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor den Zuschlag bereits auf das Erstangebot zu erteilen. Gemäß EU-Verordnung 2022/576 ist es erforderlich, eine Eigenerklärung zum Russlandbezug abzugeben. Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 3 Monate
Korruption: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Betrug: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Zahlungsunfähigkeit: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Architekt
Beschreibung: Saniert werden sollen die drei großen Becken (Nichtschwimmer, Schwimmer und Springerbecken). Es sollen Edelstahlbecken in die jetzt gefliesten Becken eingesetzt werden. Die Form der Becken soll – stand heute – so erhalten bleiben. Wenn während der Planung Verbesserungspotential aufgedeckt wird ist der Bauherr dafür offen. Wichtig ist, dass das Schwimmerbecken die offiziellen Maße für die Wettkämpfe auch später wieder hat. Außerdem soll die zugehörige Technik für diese drei Becken erneuert werden. Die Technik ist in den Bestandsgebäuden unterzubringen. Auch hier ist eine Planung mit ggf. Verbesserungspotenzial zu erarbeiten, um eine wirtschaftliche Lösung anzustreben. Weiterhin ist der Rohrleitungsbau von der Technik zu den Becken Inhalt zur Sanierung. Ebenso die drei Schwallwasserbehälter für die Becken. Die vier Durchschreitebecken zu den Schwimmbecken hin müssen auch saniert werden. Nach den Sanierungen sind die Außenanlagen wieder anzupassen. In der Planung ist weiterhin zu berücksichtigen, ob Synergieeffekte zwischen der Badewassertechnik Freibad und Hallenbad möglich sind. Die Installation einer Breitwellenrutsche ist optional. Eine finale Entscheidung kann vom Bauherrn erst im Rahmen der Planung getroffen werden. Die veröffentlichten Pläne sind wie folgt zu lesen: Zu Plan 1: Das ist der Schwimmmeisterturm: darin befindet sich die Pumpentechnik und das Schwallwasserbecken für das Springerbecken. Der Turm soll vom baulichen her so bleiben. Die Technik soll wie bereits beschrieben erneuert werden. Zu Plan 2: Links unten ist hier das Technikgebäude für das Freibad dargestellt. Dieses wurde mal nachträglich zugebaut. Die Bemerkungen in den Plänen sind zu beachten. Zu Plan 3: Stellt die Anordnung der Becken dar. Das Planschbecken muss in der Planung nicht berücksichtigt werden. Folgende Kosten werden im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens angewendet. KG 300 Baukonstruktion: 3.500.000,00 € netto KG 410 Abwasser- Wasser und Gasanlagen: 50.000,00 € netto KG 420 Wärmeversorgungsanlagen: 80.000,00 € netto KG 430 Raumlufttechnische Anlagen: 25.000,00 € netto KG 440 Elektrische Anlagen: 100.000,00 € netto KG 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen: 0,00 € netto KG 460 Förderanlagen: 50.000 € KG 470 Badewassertechnik: 1.600.000,00 € netto (Badewassertechnik + Verrohrung zu den Becken) KG 480 Gebäudeautomation: 100.000,00 € netto KG 600: Außenanlagen 500.000,00 € netto
Interne Kennung: LOT-0001 01-01
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Stufe 1 - LPH 1-2 Stufe 2 - LPH 3-4 Stufe 3 - LPH 5-7 Stufe 4 - LPH 8-9 Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Stufe 1. Es ist beabsichtigt, weitere Stufen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Stufen 2-4 besteht jedoch nicht.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische, berufliche Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen) in Textform. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, maximal 2 Punkte. Technische Leistungsfähigkeit Bürokapazität, Personalstärke, durchschnittliche Anzahl der festangestellten Beschäftigten in den letzten 3 Jahren mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung, maximal 4 Punkte. Referenzen Referenzen für Aufträge nach HOAI § 33 ff in Verbindung mit Anlage 10 bei denen die Leistungsphase 8 im Zeitraum von 10/2020 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung abgeschlossen wurde. Es können maximal 5 Referenzen eingereicht werden, es müssen jedoch mindestens 2 wertbare Referenzen abgegeben werden, um im weiteren Verfahren Berücksichtigung zu finden. In die Bewertung werden jedoch nur die drei Referenzen mit der höchsten Punktzahl einbezogen (siehe Formblatt Eignungskriterien Teilnahmewettbewerb). Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Beim Kriterium Referenzen können maximal 18 Punkte erreicht werden. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: maximale Punktzahl/Gewichtung/erreichte Punktzahl. Sofern mehrere Bewerber die Kriterien in gleichem Maße erfüllen, entscheidet gemäß § 75 (6) VgV das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der unter https://www.subreport-elvis.de/ heruntergeladen werden kann. Zur Angabe der Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt in Textform mit Angabe des Namens der natürlichen Person einzureichen. Geforderte Nachweise sind: Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem entsprechenden Register (z. B. Handelsregister) nicht älter als 12 Monate bezogen auf das Datum der Absendung der Bekanntmachung oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie). Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gegen ihn vorliegen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen nach HOAI § 33 in Euro/netto im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre max. 2 Punkte bei >/= 600.000 EUR netto. Bei Arbeitsgemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der ARGE einzeln anzugeben. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer gültigen Versicherungsbestätigung bezogen auf den Tag der Abgabe des Teilnahmeantrags oder eine Bestätigung des Versicherungsunternehmens über die geforderte Deckung für das ausgelobte Projekt im Auftragsfall. Bei Arbeitsgemeinschaften muss eine Versicherung für alle ARGE-Mitglieder gemeinsam nachgewiesen werden. Die Bestätigung muss also gerade auf die Bietergemeinschaft lauten. Alternativ kann jedes ARGE-Mitglied alleine eine Versicherung in der geforderten Höhe nachweisen, jedoch muss jeder Versicherungsbestätigung entnommen werden können, dass die Tätigkeit der ARGE gesamtschuldnerisch mitversichert ist. Des Weiteren muss der Versicherungsbestätigung entnommen werden können, dass die geforderten Deckungssummen mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen. Die geforderten Mindestdeckungssummen belaufen sich für Personenschäden auf >/= 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden auf >/= 1,5 Mio. EUR. Sollten die Nachweise nicht entsprechend vorgelegt werden, erfolgt ein Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden entsprechende Formblätter mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Durchschnitt der in den letzten 3 Jahren festangestellten Beschäftigten mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung max. 4 Punkte bei >/= 6 festangestellten Mitarbeitern.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Referenzen (die Angaben sind im Formblatt B zu machen, das Formblatt B ist hierzu entsprechend zu vervielfältigen und mit 1 bis 5 zu nummerieren), Referenzportfolio, Kontaktdaten des Auftraggebers, Auskunftsstelle, Art des Auftraggebers (informelle Angaben), Abschluss der Leistungsphase 8 zwingend im Zeitraum von 10/2020 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung, erbrachte Leistungsphasen gemäß HOAI (max. 2 Punkte bei LPH 2-8), Gegenstand des Auftrags bei Planung eines Freibads/Hallenbads max. 2 Punkte, Projektgegenstand nach HOAI § 33 ff in Verbindung mit Anlage 10 für Gebäude mit Planungsanforderungen von mindestens Honorarzone III oder höher (max. 1 Punkt), für die Planung eines Edelstahlschwimmbeckens (max. 1 Punkt). Auch bei Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft können in Summe nur maximal 5 Referenzprojekte (Formblätter B maximal 5x) eingereicht werden. Die drei besten (höchste erreichte Punktzahl) Referenzen werden gewertet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Zugelassen ist, wer nach den Architekten-/Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt/in oder Ingenieur/in zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in oder Ingenieur/in tätig zu werden. Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine/n entsprechende/n Architekt/in oder Ingenieur/in benennen, der die entsprechende Bauvorlageberechtigung hat.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Kriterium:
Art: Preis
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/01/202610:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber, dass der Auftraggeber von der Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht, besteht nicht. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben des Bewerbers in den Bewerbungsunterlagen gehen zulasten des Bewerbers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, - der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadtwerke Landau an der Isar
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadtwerke Landau an der Isar
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Landau an der Isar
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Neubau einer Kläranlage nach dem Belebungsverfahren für den Markt Kirchzell - Ingenieurleistungen
Beschreibung: Der Markt Kirchzell plant eine neue Kläranlage nach dem Belebungsverfahren zu errichten. Kirchzell betreibt derzeit eine belüftete Teichkläranlage mit einer Ausbaugröße von 4.000 EW. Da zukünftig weitergehende Anforderungen an die Abwasserreinigung gestellt werden, ist ein langfristiger Weiterbetrieb der Kläranlage nicht möglich. Im Ergebnis einer Studie stellte sich als wirtschaftliche Variante der Neubau einer Kläranlage nach dem Belebtschlammverfahren mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung mit Auslegung auf eine gezielte Stickstoffelimination am derzeitigen Kläranlagenstandort dar. Der Nachweis der Mischwasserbehandlung liegt vor. Es liegt eine erste Projektkonzeption vor. Bisher wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI erbracht. Die Gesamtbaukosten werden vorläufig auf 5,99 Mio.€ brutto (zzgl. Baunebenkosten) geschätzt. Der Auftraggeber strebt eine Förderung nach RZWas 2025 an. Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.
Kennung des Verfahrens: a86b9bca-612b-4915-bd74-d3cbd57da8a4
Interne Kennung: 631
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71320000Planungsleistungen im Bauwesen, 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Miltenberg(DE269)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: a) Die Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum kostenlosen Download unter der gewählten Vergabeplattform des AG zur Verfügung. b) Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat er unverzüglich die Vergabestelle vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform darauf hinzuweisen. c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in den Eignungskriterien unter 5.1.9 vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt notwendig. (Siehe auch Vergabeunterlagen – Anlage 02: Wertungsmatrix Stufe 1) d) Gesonderte Formulare (z.B. Teilnahmeanträge) werden nicht ausgegeben bzw. sind nicht erforderlich. e) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird. f) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend den zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch (exakt gleiche bzw. Höchstpunktzahl), behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen g) Bei weniger als drei Bewerbern nach Eignungsprüfung in der 1. Stufe, behält sich der Auftraggeber vor, die 2. Stufe mit einer geringeren Anzahl durchzuführen. h) Sofern nach VgV §17 (10) verhandelt wird, weist der Auftraggeber hiermit darauf hin, dass die persönliche Teilnahme am vorgesehenen Verhandlungstermin von den Bietern Stufe 2 erwartet wird. Eine Nichtteilnahme kann zum Ausschluss führen. i) Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Weitere Auskünfte zum Datenschutz sind unter dem Link https://www.kirchzell.de/meta/datenschutzerklaerung einsehbar.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Die Ausschlusskriterien sind unter Punkt 5.1.9 der Bekanntmachung (Kriterium 1. Eignung zur Berufsausübung) genannt. Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlusskriterien nach §§ 123 bis 126 GWB.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Neubau einer Kläranlage nach dem Belebungsverfahren für den Markt Kirchzell - Ingenieurleistungen
Beschreibung: Verfahrensgegenstand sind die Ingenieurleistungen zur Gesamtplanung der Objekt- und Fachplanung für den Neubau der Kläranlage Kirchzell: Kläranlage – Bauwerke, Anlagen und Technik zur Abwasserbehandlung - Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 3, § 41 ff. LPH 1-9 - Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2021 Teil 4, Abschn. 2, § 53 ff. LPH 1-9, Anlagengruppe 1/4, 5/7, 8 einschl. Maschinen- und Verfahrenstechnik, Prozess- und EMSR-Technik - Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2021 Teil 4, Abschn. 1, § 49 ff. Betriebsgebäude einschl. gebäudetechnische Ausstattung - Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff. LPH 1-9 - Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2021 Teil 4, Abschn. 1, § 49 ff. LPH 1-6 - Fachplanung Techn. Ausrüstung HLS+ELT nach HOAI 2021 Teil 4, Abschn. 2, § 53 ff. LPH 1-9 Regenüberlaufbecken RÜB - Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 3, § 41 ff. LPH 1-9 - Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2021 Teil 4, Abschn. 1, § 49 ff. LPH 2-6 - Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1+8 nach HOAI 2021 Teil 4, Abschn. 2, § 53 ff. LPH 1-9 je Leistungsbild für alle Objekte: - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der LPH 1 bis 9 bzw. LPH 1 bis 6 (TWP), - vorerst nur Stufe 1 mit LPH 1 – 4 einschl. zugehörige Besonderer Leistungen. - LPH 4 wird nur beauftragt, soweit diese in den einzelnen Leistungsbildern erforderlich ist. - weitere Stufen gem. Vertragsmuster: Stufe 2 mit LPH 5-9 Der Vertragsabschluss für die Gesamtplanung Kläranlage erfolgt auf Basis des Ingenieurvertrags nach HIV-KOM (Boorberg-Verlag) inkl. AVB und ZVB. Besondere Leistungen: - Beraten des AG und Mitwirken bei Förderverfahren (Stufe 1, nach RZWas) und Mitwirken bzw. Zu-arbeit zum Verwendungsnachweis (Stufe 2); Die jew. Antragsstellung erfolgt durch den AG selbst. - Örtliche Bauüberwachung Ingenieurbauwerke (nach HOAI 2021 Anlage 12, LPH 8) - Örtliche Bauüberwachung TWP (nach HOAI 2021 Anlage 14, LPH 8) Funktionale Nebenflächen der Kläranlage: Die Außenanlagen umfassen u.a. befestigte Flächen, Be-triebsstraßen, Rangierflächen, Geländemodellierung und Umzäunung innerhalb des Kläranlagengeländes. Die Planung und Betreuung dieser Außenanlagen ist integraler Bestandteil des Gesamtauftrags und vom Ingenieur / Fachplaner zu berücksichtigen. Es sind keine Planungsleistungen im Sinne der HOAI § 47 ff. erforderlich. Die Zufahrtsstraße ist nicht Bestandteil des Verfahrens. Einarbeitungsaufwand (außer Wertung im VgV): Einarbeitung, Überprüfung und Bewertung der vorliegen-den Studie / erste Projektkonzeption einschl. Kostenrahmen sowie verantwortliche Übernahme der vorhan-denen Unterlagen und Berechnungen als Grundlage für die Planung und Bearbeitung gemäß § 8 HOAI. Die Vergabe der ausgeschriebenen Objekt- und Fachplanungen für die Gesamtplanung der Kläranlage erfolgt ausschließlich gemeinsam an einen Auftragnehmer. Die Beauftragung ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel und Förderzusage beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung, sowie die Beauftragung mit weiteren Stufen oder Besonderen Leis-tungen, besteht nicht. Grundlegende Informationen sind bereits mit der Auftragsbekanntmachung Stufe 1 veröffentlicht. Weitere Unterlagen werden den ausgewählten Bietern erst mit Einladung in Stufe 2 zur Verfügung gestellt. Hinweis: Mit Inkrafttreten der neuen Fassung der HOAI 2021 zum 01.01.2021 ist die Bindung an Mindest- und Höchst-sätze aufgehoben. Die Honorartafeln der HOAI 2021 weisen Orientierungswerte aus. Das Ho-norar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Der AG weist darauf hin, dass gemäß § 7 HOAI ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Hono-rar-tafeln der HOAI festgelegten Orientierungswerte vereinbart werden kann. Sofern keine Vereinbarung getroffen wurde, gilt für die Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die angegebene Laufzeit ist geschätzt für den Zeitraum der Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung. Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Miltenberg (DE269)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 39Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: 1. Eignung zur Berufsausübung a) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium), b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforder-ten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium) c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen fin-den Sie unter: https://eee.evergabe-online.de/ d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV, e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV, f) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht, g) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftrags-vergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Ver-ordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt. h) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Un-ternehmen ein KMU ist. i) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder Freie Mitarbeiter) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen: i.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV, i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10, i.3) Erklärung zu 1.c durch den FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber i.4) Erklärungen / Nachweise zu 1.d bis 1.i und zu 2. durch den FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber j) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben: j.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil, j.2) Erklärung zur Rechtsform, j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied, j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied, j.6) Organigramm zur Leistungserbringung, j.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte 1.c) bis 1.i) getrennt je Mitglied bzw. für die Bietergemeinschaft j.8) Nachweis der wirtschaftl. und finanziellen Leistungsfähigkeit nach 2.) getrennt je Mitglied bzw. für die Bietergemeinschaft
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 1.000.000 EUR beträgt und die geforderten Leistungen abbildet (Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke, der Fachplanung Technische Ausrüstung, der Fachplanung Tragwerksplanung). Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Berufshaftpflicht des Bewerbers kann ein oder auch mehrere der geforderten Leistungen abdecken, die Angaben sind dann gesondert darzustellen bzw. die Abdeckung zu bestätigen. b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in € brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier: Objektplanung und Fachplanung für Kläranlagen) der letzten 3 Geschäftsjahre. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der v. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkten. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit: Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier: Objektplanung und Fachplanung für Kläranlagen): - Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen) - sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende) Angabe Name, Qualifikation (außer Wertung im VgV Stufe 1) - einer projektverantwortlichen Person über die gesamte Projektdauer Angabe Organigramm im Auftragsfall (außer Wertung im VgV Stufe 1) - Darstellung der Leistungserbringung / Koordination der einzelnen ausgelobten Fachdisziplinen: Objektplanung Ingenieurbauwerke | Objektplanung Gebäude und Innenräume | Fachplanung Tragwerksplanung | Fachplanung Technische Ausrüstung einschl. Maschinen- und Verfahrens-technik, Prozess- und EMSR-Technik Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkten. 3.b. Referenzobjekte / Technische Leistungsfähigkeit: Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. vier Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe „Kläranlage nach Belebungsverfahren“ vergleichbar sind: Referenz 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke Referenz 2: Objektplanung Ingenieurbauwerke Referenz 3: Fachplanung Technische Ausrüstung Maschinen-/ Verfahrens-/ Prozesstechnik Referenz 4: Fachplanung Technische Ausrüstung EMSR (Elektro-/ Mess-/ Steuer-/ Regeltechnik) je Referenz sind anzugeben: - Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild - Nachweis / Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (siehe geforderte Mindeststandards) mit Angabe des Auftragnehmers, Angabe des Vertragsverhältnisses zum Bauherrn (Auftraggeber) z.B. direkter / alleiniger Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.; Angabe Ansprechpartner/in beim AG zur ergänzenden Auskunft (Anschrift, Name, Telefonnummer). - Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung „Kläranlage nach Belebungsverfahren“ - Angabe der Kläranlagen Größenklasse / Kapazität: (siehe geforderte Mindeststandards) - Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards) - Angabe der Herstellungs- bzw. Baukosten nach DIN 276 (1. Ebene) - Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen - Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.) - Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Fläche in m2, Volumen in m3, Einwohnerwert etc.) - Angabe der selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI), insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als Nachunternehmen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entsprechend den LPH nach HOAI. Mehrfachnennung ist möglich: Bei 3.b. kann ein Referenzprojekt ein oder auch mehrere der geforderten Referenzkriterien (Objekt- und Fachplanung) erfüllen. Die v. g. Referenz-Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium / Leistungsbild bzw. die zugehörige Teilplanungsleistung anzugeben. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.b. ergibt sich aus der Summe der v. g. Kriterien zu insgesamt: 56 Punkten. 3.c. Besondere technische Leistungsfähigkeit Nennung und Beschreibung der besonderen techn. Fähigkeiten bei je 1 Referenz vergl. Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikationen / Erfahrungen: 1. Objektplanung Gebäude und Innenräume: Kenntnisse und Erfahrung in der Planung und Bauausführung vergleichbar Betriebsgebäude auf einer Kläranlage. 2. Fachplanung Technische Ausrüstung HLS/ELT: Kenntnisse und Erfahrung vergleichbar Betriebsgebäude / Sozialgebäude. 3. Fachplanung Tragwerksplanung: Kenntnisse und Erfahrung vergleichbar Betriebsgebäudes auf einer Kläranlage 4. Fachplanung Tragwerksplanung: Kenntnisse und Erfahrung vergleichbar Regenüberlaufbecken 5. Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren vergleichbar RZWas, Verwaltungsvorschriften und sonstige Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) od. vergleichbar" 6. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern od. vergleichbar Bei 3.c.) kann eine Referenz ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. An-gaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.c. ergibt sich aus der Summe der v. g. Kriterien zu insgesamt: 30 Punkten. 3.d. Technische Leistungsfähigkeit – Ausstattung Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.). Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 5 Punkten.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Geforderte Mindeststandards zu 3.): - Es werden nur Referenzen für 3.b) und 3.c) gewertet, wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2015 erfolgte. - Zu Nachweis / Erklärung unter 3.b): Referenzen eines Unternehmens können einem Bewerber grundsätzlich nur dann als Eigenreferenzen zugerechnet werden, wenn die Organisation des übernommenen Unternehmens im Wesentlichen unverändert blieb. Bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen steht weniger die Betriebsorganisation als vielmehr das eingesetzte Personal im Fokus; geprüft wird dabei auch die weitgehende Personenidentität. - Die Referenzen zu 3.b müssen mindestens Kläranlage-Größenklasse 2 (Kapazität: 1.000 - 5.000 EW) oder größer sein. - Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend. - Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden. - Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen. Die maximal zu erreichende Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der genannten Kriterien unter 5.1.9 zu insgesamt: 111 Punkten. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: 0. Bürovorstellung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: 1. Fachkunde und Qualifikation
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 20/01/202609:30:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV zum Ausschluss führen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Gesetzliche Grundlagen bilden die Bestimmungen über den Werkvertrag nach BGB. Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der Förderzusage und damit finanziellen Absicherung abhängig. Die Vergabe der Ingenieurleistungen zur Gesamtplanung der Kläranlage erfolgt ausschließlich gemeinsam an einen Auftragnehmer. Es wird ein Ingenieurvertrag nach HIV-KOM (Boorberg-Verlag) einschl. AVB + ZVB geschlossen. Die Vertragsmuster können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens, bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Markt Kirchzell
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Markt Kirchzell
Registrierungsnummer: 10273
Postanschrift: Hauptstr. 19
Stadt: Kirchzell
Postleitzahl: 63931
Land, Gliederung (NUTS): Miltenberg (DE269)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Mario Schneider, Geschäftsleitender Beamter
Deutschland – Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen – Verkehrsanlagenplanung einschließlich Freianlagen für die Neugestaltung der Weichselstraße im Bezirk Neukölln
OJ S 235/2025 05/12/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Verkehrsanlagenplanung einschließlich Freianlagen für die Neugestaltung der Weichselstraße im Bezirk Neukölln
Beschreibung: Es sollen Planungsleistungen der Verkehrsanlagen und den damit zusammenhängenden Freianlagen im Rahmen der Neugestaltung der Weichselstraße vergeben werden. Ziel ist die fußgänger- und fahrradfreundliche sowie klimaangepasste Umgestaltung der Weichselstraße zwischen Karl-Marx-Straße und Pflügerstraße.
Kennung des Verfahrens: 348945ad-f251-4ce2-8fcd-c17e37de40dd
Interne Kennung: SGA_Weichsel_Verkehr_25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71322500Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71400000Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Weichselstraße
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12045
Land, Gliederung (NUTS): Berlin(DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Eigenerklärung (IV 124 EU F) sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren „Weichsel_Verkehr“ öffnen). Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch in Textform über die dafür vorgesehene Funktion auf der Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z.B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen. Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, sind Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen. Bewerber-/Bietergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der im Bewerbungsbogen verlangten Angaben. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten einen separaten Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ vorlegen. Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe): Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe sind pro Unternehmen ein separater Bewerbungsbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen. Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe): Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will, ist pro Unternehmen die „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen. Ein separater Bewerbungsbogen ist hingegen nicht beizufügen. Der Hauptauftragnehmer muss im Bewerbungsbogen Angaben zu dem Unternehmen vornehmen. Bewerbungsbogen: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber: Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Eignungskriterien/Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen. Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren! Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten Eigenerklärung und des Bewerbungsbogens gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen: - Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers - Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des im Bewerbungsbogen genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen. Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss. Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß §§ 123 und 124 GWB
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Verkehrsanlagenplanung einschließlich Freianlagen für die Neugestaltung der Weichselstraße im Bezirk Neukölln
Beschreibung: Der Auftrag beinhaltet Leistungen entsprechend der HOAI Teil 3 Objektplanung Abschnitt 4 Verkehrsanlagen und Abschnitt 2 Freianlagen. Es ist beabsichtigt, die LP 1 bis 9 gemäß §§ 47 und 39 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Zu den besonderen Leistungen gehören die Planung der Entwässerung, eine landschaftsplanerische Beratung und Begleitung sowie die Mitwirkung an Verfahren der Beteiligung. Mit Vertragsschluss werden zunächst die LP 1 bis 4 beauftragt. Das Projekt „Umgestaltung Weichselstraße“ basiert auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie, die im Jahr 2023 vom Bezirk Neukölln in Auftrag gegeben wurde. Ziel der Studie war es, die Umsetzbarkeit von verschiedenen Gestaltungskonzepten zur Verbesserung der Fahrradnutzung, Fußgängersicherheit und der Aufenthaltsqualität im Straßenraum zu prüfen. Die Studie untersuchte mehrere Varianten für die Umgestaltung der Weichselstraße, wobei Variante 2 als Grundlage für die weitere Planung ausgewählt wurde. Diese Variante umfasst 3 Abschnitte: - Abschnitt 1: Nord (Ossastr. – Weserstr.) als Fahrradstraße, - Abschnitt 2: Mitte (Weserstr. – Sonnenallee) als Fahrradstraße und - Abschnitt 3: Süd (Sonnenallee – Karl-Marx-Str.) als Fußgängerzone, unter Berücksichtigung von Klimaanpassungsmaßnahmen und Begrünungskonzepten. Der fahrradgerechte Ausbau zwischen Sonnenallee (bzw. Donaustr.) und Pflügerstr., ggf. die verkehrsrechtliche Anordnung einer Fahrradstraße, soll die Funktionsfähigkeit der Weichselstraße als Teil des Berliner Fahrradergänzungsnetzes stärken und reagiert auf die hohe Radverkehrsdichte in diesem Abschnitt (9.072 Radfahrende/Tag). Im Straßenabschnitt zwischen Ossastraße und Sonnenallee muss zu diesem Zweck mindestens die Fahrbahn fahrradtauglich umgebaut werden. Außerdem sind im Abschnitt zwischen Ossastraße und Weserstraße die Gehwege sanierungsbedürftig. Das Entwässerungskonzept der Machbarkeitsstudie sieht vor, dass alles oberflächlich abfließende Regenwasser vor Ort versickert. Im nördlichen Bereich der Fahrradstraße wird es dazu beidseitig, in entlang der Fahrbahn positionierten Mulden eingeleitet. Das Konzept sieht vor, dass dafür alle Belagsflächen mit einem Gefälle in Richtung Grünflächen geneigt werden. Zum einen entstehen dadurch flach geböschte Mulden in den größeren Grünbereichen, zum anderen sogenannte Tiefbeete in den schmaleren Bereichen, die mit einer steilen Kante ausgebildet werden, um ausreichend Volumen vorzuhalten. Die Oberflächen der Seitenräume werden weitestgehend mit teildurchlässigen Belägen geplant, bis auf die Fahrbahn, die mit Asphalt ausgeführt werden soll. Es bleibt im Rahmen des weiteren Planungsprozesses zu prüfen und abzuwägen, in welchem Umfang und in welcher Ausführung dezentrale Entwässerungsmaßnahmen umgesetzt werden können, da diese besonders zeit- und kostenkritisch sind. Es sollen ebenso Alternativen wie Baumscheibenvergrößerungen und Grüne Gullis geprüft werden. Der südliche Abschnitt zwischen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße stellt die größte Herausforderung in der Planung dar. Die Umgestaltung und Begrünung des Straßenraums als Fußgängerzone zwischen Karl-Marx-Straße und Sonnenallee bietet ein großes Potential zur Minimierung der vorhandenen Umwelt-Mehrfachbelastungen. Das Niederschlagswasser soll vollständig in begrünten Mulden versickert werden. Zusätzlich sollen weitere Grünflächen im Straßenraum entstehen. Mit Blick auf die Zentrumsfunktion soll die Einrichtung der Fußgängerzone zudem die Aufenthaltsqualität stärken. Sie erhöht außerdem die Verkehrssicherheit in diesem Bereich, insbesondere unter Betrachtung der nahegelegenen Rixdorfer Grundschule (Schulwegsicherheit). Die vorgeschlagene Variante zeigt, dass durch regelmäßigen Belagwechsel und Einsatz von Pflaster statt Asphalt und durch Vorstreckungen mit Vegetationsflächen ein Stadtplatzcharakter entstehen kann und dabei auch die Belange von Feuerwehrfahrzeugen, Ver- und Entsorgungsverkehren und die Erschließung privater Kfz-Stellplätze auf einzelnen Hinterhöfen berücksichtigt werden können. Der Lieferverkehr soll durch festgelegte Zeitfenster geregelt werden, sodass Be- und Entladungen weiterhin möglich sind. Es bleibt im Rahmen des weiteren Planungsprozesses abzuwägen, ob die Fußgängerzone zwischen Karl-Marx- und Sonnenallee oder nur auf einem der beiden Abschnitte bis zur Donaustraße angelegt werden soll. In der Machbarkeitsstudie wurden für die Variante 2 Baukosten von rund 3,5 Mio. EUR geschätzt (entspricht Gesamtkosten inkl. Baunebenkosten iHv. rd. 3,85 Mio. EUR). Dabei handelt es sich um eine vorläufige Grobeinschätzung. Für die Baumaßnahme (ink. Nebenkosten) stehen aktuell etwa 2,2 Mio. EUR aus der Städtebauförderung für den Zeitraum 2026 bis 2029 zur Verfügung. Mit der Grundlagenermittlung und Vorplanung ist der Finanzierungsbedarf genauer zu bestimmen. In Abstimmung mit dem AG sind ggf. geeignete Bauabschnitte in Abhängigkeit der Kosten und des erforderlichen Zeitbedarfs der Maßnahmen zu planen. Der AG beabsichtigt darüber hinaus, weitere Fördermittel für die Maßnahme zu beantragen, um den Umbau aller Teilabschnitte der Straße im Umfang der Machbarkeitsstudie zu ermöglichen. Aktuell ist die Durchführung von Maßnahmen bzw. Bauabschnitten (BA) im bislang verfügbaren Förderrahmen vorgesehen. Im Zuge der Planung sind in den LP 1 bis 4 geeignete BA zu definieren. Ferner sind die planerischen Lösungen auf ihre Wirtschaftlichkeit hin (Kosten-Nutzen-Betrachtung) zu überprüfen. Eine Beauftragung der LP 5 bis 9 erfolgt voraussichtlich nach BA bzw. in dem Umfang, wie Finanzierungsmittel für die BA tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Ausfinanzierung aller BA ist somit zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesichert. Die Bearbeitung der LP 1 – 4 soll 2026, der LP 5 bis 7 2027 erfolgen. Die Bauausführung des 1. BA ist für 2028/29 geplant, die weiteren BA folgen nach zur Verfügung stehender Finanzierung bis 2030. Daher werden die mit dem 2. BA zu erbringenden Leistungen optional vergeben.
Interne Kennung: SGA_Weichsel_Verkehr_25
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71322500Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71400000Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es sind Leistungen der Verkehrsanlagenplanung einschließlich Freianlagen LPH 1 bis 9 nach §§ 47 und 39 HOAI zu erbringen. Die Vergabe erfolgt stufenweise, zunächst werden die LPH 1 bis 4 beauftragt. Nach Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 4 werden die Leistungsphasen 5 bis 9 mit den Optionen Abschnitt Nord, Mitte und Süd, je nach verfügbaren Mitteln, optional ganz oder teilweise, jeweils stufenweise beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht. Aus einer stufenweisen Beauftragung ist keine Honorarerhöhung abzuleiten. Je nach zur Verfügung stehenden Förder- oder Haushaltsmitteln kann sich das Projekt bis 2032 verlängern. Es sind besondere Leistungen zu übernehmen, unter anderem: - Umfassendes Versickerungskonzept, welches die bestehende Abwasserabflussstrategie ablöst - Ökologische Baubegleitung (Kontrolle des Artenschutzes im Baugebiet, Baumfachliche Baubegleitung (inkl. Gehölzbestand, Baumschutz auf Baustellen), Protokollpflicht an das Sachgebiet Straßenbäume). - Örtliche Bauüberwachung (Leistungen gemäß § 47 HOAI) - Beteiligung der Öffentlichkeit (Die Veranstaltungen zur Beteiligung sollen eine Inklusion der verschiedenen Nutzungsgruppen und Betroffenen zum Ziel haben und dabei einen inhaltlichen Austausch über die Entwurfsvarianten ermöglichen. Die Ergebnisse sollen in die weitere Planung einfließen.) Folgende besondere Leistungen sind optional zu übernehmen, unter anderem: - Teilnahme an weiteren Terminen in Gremien (Pauschalpreis für einen weiteren Termin, einschließlich Vor- und Nachbereitung) - SiGeKo nach BaustellV (Warnehmung der Aufgaben eines Sicherheits- und Gesundheitskoordinators (SiGeKo) gemäß Baustellenverordnung. Einzelheiten sind in den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) zu entnehmen. Die Eignung ist nachzuweisen) - Wirtschaftlichkeitsprüfung (Analyse der Alternativen und eine vertiefte Kostenberechnung) - Untersuchungen der Verkehrsauswirkungen (Untersuchungen der Verkehrsauswirkungen auf die umliegenden Straßen) - Organisations- und Strategieleistung im Rahmen der Bauplanung (Festlegung geeigneter Bauabschnitte in Abhängigkeit zu Zeit und Kosten) - Kostenkontrolle (Die Kostenkontrolle umfasst die kontinuierliche Überwachung und den Abgleich der fortgeschriebenen Kostenermittlungen mit dem festgelegten Kostenrahmen, inklusive Dokumentation der Abweichungen und Einleitung von Korrekturmaßnahmen) - Prüfen von Nachträgen (Erstellung eines Prüfvermerkes für Nachträge der ausführenden Firma mit inhaltlicher und preislicher Prüfung des Angebotes) - Grüne Bauleitung (Controlling Neupflanzung, Ansaat bzw. Vegetationsarbeiten, inkl. Protokollpflicht an das Sachgebiet Straßenbäume, GRIS-konformes Aufmaß) - Rechnungsprüfung (Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit der Auftragssumme) Je nach Fortgang des Projekts kann der Auftrag bis Fertigstellung des Projekts verlängert werden.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Weichselstraße
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 12045
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/04/2026
Enddatum der Laufzeit: 15/12/2030
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst# 1. Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 2. Änderungen in den zur Verfügung gestellten Unterlagen sind unzulässig. 3. Der Bewerbungsbogen und die Eigenerklärung müssen auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen. 4. Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister des Bundes haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. 5. Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. 6. Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die genannte Kontaktstelle. 7. Der Auftraggeber beabsichtigt, das für die Bearbeitung der Leistung im Angebot vorgesehene Personal mit seiner Qualifikation und Erfahrung verbindlich in den Vertrag für die freiberuflichen Leistungen aufzunehmen. Die vereinbarten Mitarbeiter dürfen nur mit Zustimmung des öffentlichen Auftraggebers ersetzt werden, wenn das Ersatzpersonal ein gleichwertiges Qualitätsniveau hat. 8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird. 9. Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekanntwerdenden Informationen vertraulich zu behandeln. 10. Es gelten die „Bewerbungsbedingungen Teilnahmewettbewerb EU“ gemäß IV 1220EU der ABau Berlin. 11. Losentscheidung bei Punktgleichheit: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen nach den festgelegten Eignungskriterien unter 5.1.9 und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den Bewerbern mit gleicher Punktzahl durch Los getroffen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel, Der Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme, Die nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Klimaschutz, Sonstiges, Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
Gefördertes soziales Ziel: Zugang für alle
Innovatives Ziel: Die erbrachten Bauleistungen, Dienstleistungen oder gelieferten Güter beinhalten Prozessinnovationen.
5.1.8.
Zugänglichkeitskriterien
Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen wurden berücksichtigt
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: https://my.vergabeplattform.berlin.de/eignungskriterien.php?lv_id=201042 Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.500.000 EUR für Personen- und 500.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen. Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Fall von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist es ausreichend, wenn der Hauptauftragnehmer den Nachweis ausreichender Deckungssummen vorlegt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung: Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV 5 Punkte erhält der Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Verkehrsanlagenplanung, einschließlich Freianlagen) der letzten 3 Jahre (2022/2023/2024) in Höhe von mindestens 200.000 EUR (netto)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung: Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV 3.1 4 Punkte: In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerbenden werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Verkehrsanlagenplaner/innen nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Verkehrsanlagenplaner/innen nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Verkehrsanlagenplaner/innen sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. 3.2 4 Punkte: In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerbenden werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Freianlagenplaner/innen nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Freianlagenplaner/innen nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Freianlagenplaner/innen sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 8
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitenden nach § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Insgesamt können 25 Punkte erreicht werden: 4.1 Der/die Hauptbearbeiter/in verfügt über: 4.1.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Verkehrsplaner/nach Diplom oder gleichwertig) 4.1.2 (3 Pkt) – ein realisiertes vergleichbares Referenzprojekt mit Baukosten (KG 500 brutto) von mind. 1 Mio. € 4.1.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 3 Jahren 4.2 Der/die stellvertretende Bearbeiter/in verfügt über: 4.2.1 (4 Pkt**) – 5 Jahre Berufserfahrung als Verkehrsplaner/nach Diplom oder gleichwertig) 4.2.2 (3 Pkt) – ein realisiertes vergleichbares Referenzprojekt mit Baukosten (KG 500 brutto) von mind. 0,5 Mio. € 4.2.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren 4.3 (4 Pkt) – Die hauptbearbeitende Person und deren Stellvertretung verfügen insgesamt über Planungs- und Baustellenerfahrung (Bauleitung). 4.4 (2 Pkt) Das Projektteam verfügt über Berufserfahrung in der Durchführung von Beteiligungsverfahren, nachgewiesen durch mindestens 1 realisierte persönliche Referenz. [* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.] [** Je Monat Berufserfahrung wird ein 4/60 Punkt vergeben. Max. können 4 Punkte für 5 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.] Es dürfen max. 2 Projektmitarbeitende vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 25
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Angaben zu den Referenzprojekten nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit zwei Referenzen maximal erzielbar wären. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a-f erfüllt sind: a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.) b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein. c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden. d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre zurückliegen, d. h. die Übergabe an den Bauherrn (Abschluss LPH 8 gem. § 47 HOAI) muss bereits erfolgt sein und darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung). e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 erfüllt worden sein. f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um eine Straßenumgestaltung handeln. Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 31 Pkt. bewertet. 5.1 (5 Pkt) – Die Baukosten (brutto) gem. DIN 276 KG 500 betragen mindestens 2 Mio. EUR. 5.2 (3 Pkt) – Es wurde ein Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. 5.3 (3 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht. 5.4 (3 Pkt) – Es wurden Maßnahmen zur Klimaanpassung in den enthaltenen Freianlagenflächen implementiert. 5.5 (4 Pkt) – Es wurden Maßnahmen zur Stärkung des Fahrrad- und Fußverkehrs umgesetzt. 5.6 (3 Pkt) – Es wurden Maßnahmen zur Stärkung der Aufenthaltsqualität umgesetzt. 5.7 (3 Pkt) – Es beinhaltet die Herstellung von Barrierefreiheit. 5.8 (5 Pkt) – Der/die Hauptbearbeiter/in oder der/die stellvertretende Bearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, war maßgeblich, d.h. als Hauptbearbeiter/in oder stellvertretende Bearbeiter/in am Referenzprojekt tätig. 5.9 (2 Pkt) –Erfahrungen mit Berliner Verwaltungen und Regelwerke (Regelpläne, AV Geh- und Radwege) beziehungsweise vergleichbaren Regelwerken anderer Großstädte. Es dürfen max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 62
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personal
Beschreibung: Personalkonzept, Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter zur Abdeckung der in der Aufgabenstellung dargestellten Leistungen, Bürointerne Organisation, geplante Zusammenarbeit mit dem AG und anderen Planern.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Herangehensweise
Beschreibung: Darstellung der Herangehensweise unter der Berücksichtigung der besonderen Anforderungen bspw. anhand von vergleichbaren Referenzprojekten ähnlicher Aufgabestellung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kosten, Termine, Qualitäten
Beschreibung: Darstellung der vorgesehenen und im Angebot enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen, Qualitäten, sowie Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentationen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Präsentation
Beschreibung: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Honorarangebot für Gesamtleistung einschließlich besonderer Leistungen, Nebenkosten und Berücksichtigung von Zu- und / oder Abschlägen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25,00
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Stundensätze
Beschreibung: Stundensätze
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 08/01/202610:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 15/01/202610:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs können alle Unterlagen nachgefordert werden
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 521.V-I F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Verkehrsanlagen- und Ingenieurbau einschließlich AVB (abrufbar unter: https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/). Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau mit die der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d.h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB /BVB abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml). Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen elektronisch unterschrieben einzureichen: — IV 4021 F Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung - Teil A (Wirt-2141), — IV 407 F Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz (Wirt-240), (Auflistung nicht abschließend.)
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (keine abschließende Auflistung).
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Landes Berlin
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Registrierungsnummer: 11-1383306000-53
Abteilung: Geschäftsbereich I Bezirksbürgermeister Serviceeinheit Facility Management Zentrale Vergabestelle
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Sanierung des Freibades in Lünen - Leistungen der Generalplanung
OJ S 235/2025 05/12/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Freizeit, Sport, Kultur und Religion
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Sanierung des Freibades in Lünen - Leistungen der Generalplanung
Beschreibung: Die Bädergesellschaft Lünen mbH (Auftraggeberin/Vergabestelle) plant die Sanierung des Freibades Cappenberger See. Die Auftraggeberin beabsichtigt, insgesamt die folgenden Leistungen auf der Grundlage eines Generalplanervertrags zu vergeben: a) Planungsleistungen Gebäude und Innenräume (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-8, §33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10) b) Planungsleistungen Freianlagen (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-8, §38 ff. HOAI i.V.m. Anlage 11) c) Planungsleistungen Tragwerksplanung (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-6, §49 ff. HOAI i.V.m. Anlage 14) aa) Planungsleistungen Technische Ausrüstung (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-8, §53 ff. HOAI i.V.m. Anlage 15) bb) Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen cc) Wärmeversorgungsanlagen dd) Lufttechnische Anlagen ee) Starkstromanlagen ff) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gg) Nutzungsspezifische Anlagen hh) Gebäudeautomation d) Planungsleistungen Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-7, Anlage 1 Ziff. 1.2) e) Planungsleistungen Brandschutz (Grundleistungen der Leistungsphasen 1-5 und 8, AHO-Heft Nr. 17, 12/2022) f) SiGeKo-Leistungen (Regelleistungen und Regelleistungen im Bedarfsfall, AHO-Heft Nr. 15, 06/2022) Eine losweise Vergabe der gegenständlichen Leistungen kommt nicht in Betracht. Die für diese Entscheidung maßgeblichen Gründe im Sinne des § 97 Abs. 4 GWB sind in der Vergabeakte ausführlich vermerkt. Die zu vergebenden Leistungen werden in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb im Rahmen der europaweit veröffentlichten Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nach den Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV) ausgeschrieben. Die Maßnahme wird durch das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" gefördert. Alle Leistungen bei Planung, Nachweisführung und Dokumentation sind unter Berücksichtigung der Förderbedingungen zu erbringen. Die Kosten sind nach DIN 276 auf der 3. Ebene anzugeben. Wegen der weiteren Einzelheiten wird insbesondere auf die Leistungsbeschreibung (Teil B) und den Generalplanervertrag (Teil C) verwiesen.
Kennung des Verfahrens: b32c26bc-9503-41f2-836d-cd0ca4f9fb72
Interne Kennung: SWL-EU-11-2025
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: 1. Teilnahmewettbewerb: Alle interessierten Bewerber haben die Möglichkeit, einen Teilnahmeantrag einzureichen. 2. Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme an der Verhandlungsphase und die Möglichkeit zur Abgabe eines verbindlichen Angebots setzt die Erfüllung spezifischer Eignungskriterien voraus, die in den Vergabeunterlagen detailliert beschrieben sind. Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung erfüllen, werden 3 bis 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an (formell und materiell) geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Sollten mehr als 3 Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, wird die Vergabestelle diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebots auffordern, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der bekanntgemachten Kriterien. Erzielen mehrere Teilnahmeanträge die gleiche Punktzahl und stehen damit auf dem gleichen Rang, ist aber nur noch ein Platz zu vergeben, erfolgt die Vergabe des Platzes durch Losentscheid. 3. Verhandlungsphase: Nach Eingang der indikativen Angebote finden getrennte Verhandlungsgespräche mit den Bietern statt, die ein anforderungsgerechtes indikatives Angebot eingereicht haben. 4. Verbindliches Angebot: Nach Abschluss der ersten Verhandlungsrunde werden deren Teilnehmer, die zuvor ein anforderungsgerechtes indikatives Angebot eingereicht haben, zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert werden. 5. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, welches die Anforderungen des Auftraggebers am besten erfüllt. 6. Transparenz: Das Verfahren wird insbesondere unter Beachtung der Grundsätze von Transparenz und Nichtdiskriminierung durchgeführt. 7. Maßgeblich sind die Regelungen der VgV für ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71320000Planungsleistungen im Bauwesen, 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71321200Heizungsplanung, 71220000Architekturentwurf, 71356400Technische Planungsleistungen, 71250000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste, 71314000Dienstleistungen im Energiebereich, 71313000Umwelttechnische Beratung, 71317200Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit, 71317100Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung, 71315000Haustechnik
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Cappenberger See 1
Stadt: Lünen
Postleitzahl: 44534
Land, Gliederung (NUTS): Unna(DEA5C)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YXS5VKS# (A.) Die Vorgaben des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG NRW) sind zu beachten und werden vertraglich abgebildet. (B.) Bei der Öffnung der Teilnahmeanträge und der Angebote dürfen keine Personen außer der Auftraggeberin und deren Berater anwesend sein.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.:
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Sanierung des Freibades in Lünen - Leistungen der Generalplanung
Beschreibung: Die Bädergesellschaft Lünen mbH (Auftraggeberin/Vergabestelle) plant die Sanierung des Freibades Cappenberger See. Die Auftraggeberin beabsichtigt, insgesamt die folgenden Leistungen auf der Grundlage eines Generalplanervertrags zu vergeben: a) Planungsleistungen Gebäude und Innenräume (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-8, §33 ff. HOAI i.V.m. Anlage 10) b) Planungsleistungen Freianlagen (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-8, §38 ff. HOAI i.V.m. Anlage 11) c) Planungsleistungen Tragwerksplanung (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-6, §49 ff. HOAI i.V.m. Anlage 14) aa) Planungsleistungen Technische Ausrüstung (Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-8, §53 ff. HOAI i.V.m. Anlage 15) bb) Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen cc) Wärmeversorgungsanlagen dd) Lufttechnische Anlagen ee) Starkstromanlagen ff) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gg) Nutzungsspezifische Anlagen hh) Gebäudeautomation d) Planungsleistungen Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Grundleistungen der HOAI, Leistungsphasen 1-7, Anlage 1 Ziff. 1.2) e) Planungsleistungen Brandschutz (Grundleistungen der Leistungsphasen 1-5 und 8, AHO-Heft Nr. 17, 12/2022) f) SiGeKo-Leistungen (Regelleistungen und Regelleistungen im Bedarfsfall, AHO-Heft Nr. 15, 06/2022) Eine losweise Vergabe der gegenständlichen Leistungen kommt nicht in Betracht. Die für diese Entscheidung maßgeblichen Gründe im Sinne des § 97 Abs. 4 GWB sind in der Vergabeakte ausführlich vermerkt. Die zu vergebenden Leistungen werden in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb im Rahmen der europaweit veröffentlichten Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nach den Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV) ausgeschrieben. Die Maßnahme wird durch das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" gefördert. Alle Leistungen bei Planung, Nachweisführung und Dokumentation sind unter Berücksichtigung der Förderbedingungen zu erbringen, die auf der E-Vergabeplattform hinterlegt werden. Die Kosten sind nach DIN 276 auf der 3. Ebene anzugeben. Die Auftraggeberin und der Auftragnehmer werden mit Abschluss der Leistungsphase 3 auf der Grundlage der Kostenberechnung einen dann noch zu definierenden Betrag als Baukostenobergrenze vereinbaren. Erfolgt hierzu im Einzelfall keine explizite Festlegung in der Leistungsphase 3, so gelten die in der freigegebenen Kostenberechnung enthaltenen Bruttobeträge der Kostengruppen 200 bis 600 als Bauobergrenze. Die Bauleistungen werden vorläufig mit 3,85 Mio. EUR netto veranschlagt. Das Projekt soll bis zum 31.12.2030 abgeschlossen sein. Die Projektrealisierung findet abschnittsweise jeweils während der saisonbedingten Schließung statt. Im Sommer soll das Bad stets betrieben werden. Eine detaillierte Terminierung wird nach Beauftragung durch den Auftragnehmer erarbeitet und mit der Auftraggeberin abgestimmt. Wegen der weiteren Einzelheiten wird insbesondere auf die Leistungsbeschreibung (Teil B) und den Generalplanervertrag (Teil C) verwiesen.
Interne Kennung: SWL-EU-11-2025
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71320000Planungsleistungen im Bauwesen, 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71321200Heizungsplanung, 71220000Architekturentwurf, 71356400Technische Planungsleistungen, 71250000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste, 71314000Dienstleistungen im Energiebereich, 71313000Umwelttechnische Beratung, 71317200Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit, 71317100Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung, 71315000Haustechnik
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Cappenberger See 1
Stadt: Lünen
Postleitzahl: 44534
Land, Gliederung (NUTS): Unna (DEA5C)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/04/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme# (A) Die Maßnahme wird durch das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" gefördert. Alle Leistungen bei Planung, Nachweisführung und Dokumentation sind unter Berücksichtigung der Förderbedingungen zu erbringen. Die Kosten sind nach DIN 276 auf der 3. Ebene anzugeben. (B) Die Vergabeunterlagen sowie die Antworten zu den Fragen der Interessenten / Bewerber/Bieter / Bewerber-/Bietergemeinschaft sind unter dem genannten Direktlink unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abrufbar. Die gesamte Kommunikation im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren erfolgt über das mittels des Direktlinks erreichbare Portal. (C) Die von der Vergabestelle mit dieser EU-Bekanntmachung und darüber hinaus geforderten Erklärungen und Unterlagen müssen über die elektronische Vergabeplattform zu dieser Ausschreibung hochgeladen werden. Eine Einreichung auf dem Postweg, über die Nachrichtenfunktion der E-Vergabeplattform oder per E-Mail ist unzulässig. Etwaige in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. (D) Mehrere Bewerber/Bieter können sich zu einer Bewerber-/Bietergemeinschaft zusammenschließen. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag / den Angeboten die Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (gemäß Vordruck Anlage A.1 zu Teil A) einzureichen. Soweit ausdrücklich gefordert, sind die Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag / den Angeboten vorzulegen. Die übrigen Nachweise zum Nachweis der Eignung können für die Bewerber-/Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch jeweils für die vollständige Erfüllung der Verträge. Mit dem Teilnahmeantrag / den Angeboten wird die Vorlage einer Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung verlangt. Jede beabsichtigte oder vorgenommene Veränderung der Zusammensetzung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (Eintritt, Austritt oder Austausch von Mitgliedern) während der laufenden Angebotserstellungs-/- wertungsphase bis zur Erteilung des Zuschlags muss der Vergabestelle gegenüber unverzüglich schriftlich angezeigt und begründet werden. Die Um- oder Neubildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft kann nach obergerichtlicher Rechtsprechung unzulässig sein und führt dann zu der Nichtberücksichtigung der Gemeinschaft bzw. ihres Angebots. Sollte eine Bewerber-/Bietergemeinschaft im Einzelfall eine Um-/ oder Neubildung erwägen, wird empfohlen, sich mit der einschlägigen obergerichtlichen Rechtsprechung im Vorfeld vertraut zu machen. (E) Beabsichtigt der Bieter / die Bietergemeinschaft, Teile der zu vergebenden Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (sog. Unteraufträge) gilt das Folgende: Im Falle der Unterauftragsvergabe an andere Unternehmen (ohne Eignungsleihe) von dem Bieter / der Bietergemeinschaft sind mit der Angebotsabgabe die Teile des Auftrags, die sie im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben beabsichtigen, mit Hilfe des vorgesehenen Vordrucks "Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe" (gem. Vordruck Anlage A.2 zu Teil A) anzugeben. Spätestens vor Zuschlagserteilung, sind die vorgesehenen Unterauftragnehmer namentlich zu benennen. Hinweis: Soweit sich ein Bewerber/Bieter / eine Bewerber-/Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten (Mittel oder Fähigkeiten) eines Unterauftragnehmers beruft, gelten vorrangig die Bedingungen der "Eignungsleihe". Ferner muss der Bieter / die Bietergemeinschaft nachweisen, dass ihr zum Zeitpunkt der Auftragserfüllung die erforderlichen Mittel der vorgesehenen Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen. Hierfür ist in den Vergabeunterlagen die "Verpflichtungserklärung" (gem. Vordruck Anlage A.3 zu Teil A) zu verwenden. Der Vordruck ist vor Zuschlagserteilung einzureichen. Vor Zuschlagserteilung sind außerdem für jedes andere Unternehmen die Vordrucke Anlage A.4 (Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 22 Abs. 1 LkSG), A.5 (Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG, § 19 MiLoG und § 98c AufenthG) und A.6 (Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Russland-Bezuges) zu Teil A einzureichen. Die Auftraggeberin überprüft vor der Erteilung des Zuschlags, ob Gründe für den Ausschluss des Unterauftragnehmers vorliegen. Bei Vorliegen zwingender Ausschlussgründe verlangt die Auftraggeberin die Ersetzung des Unterauftragnehmers. Bei Vorliegen fakultativer Ausschlussgründe kann die Ersetzung verlangt werden. Die Auftraggeberin wird dem Bieter/der Bietergemeinschaft dafür eine Frist setzen. Abschließend wird auf § 36 VgV hingewiesen. (F) Beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft, im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (sog. Eignungsleihe), so gilt das Folgende: Im Falle der Eignungsleihe müssen die anderen Unternehmen bereits mit der Abgabe des Teilnahmeantrags benannt werden und es sind Art und Umfang der von ihnen in Anspruch genommenen Kapazitäten anzugeben. Dies geschieht mit Hilfe des Vordrucks "Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe" (gemäß Vordruck Anlage A.2 zu Teil A). Jedes der benannten Unternehmen hat sich zudem zu verpflichten, für den Zuschlagsfall dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft die entsprechenden Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Für die mitzuteilenden Angaben und die Verpflichtung ist in den Vergabeunterlagen der Vordruck "Verpflichtungserklärung" (gemäß Vordruck Anlage A.3 zu Teil A) zu verwenden. Ein Bewerber / die Bewerbergemeinschaft kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Die Eigenerklärungen/Nachweise über die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind insoweit für Dritte vorzulegen, wie sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft auf ihre Eignung beruft. Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für jedes andere Unternehmen zudem die geforderten Nachweise zur Eignung für diejenigen Eignungskriterien mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, für die die Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Mit dem Teilnahmeantrag ist außerdem für jedes der benannten Unternehmen die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (gemäß der Vordrucke Anlagen A.4, A.5 und A.6 zu Teil A) einzureichen. Soweit die Auftraggeberin vorliegend auf zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB Bezug genommen hat, schreibt sie hiermit vor, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ein Unternehmen, das das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen, ersetzen muss. Soweit die Auftraggeberin vorliegend auf fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB Bezug genommen hat, schreibt sie hiermit vor, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ein Unternehmen, bei dem fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, ersetzen muss. Die Auftraggeberin wird dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft dafür eine Frist setzen. Abschließend wird auf § 47 VgV hingewiesen. (G) Etwaige Veränderungen in Bezug auf die Eignung oder das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen während des laufenden Vergabeverfahrens haben die Bieter unaufgefordert und unverzüglich mitzuteilen. Die Mitteilungspflicht erstreckt sich auch auf Veränderungen bei Unterauftragnehmern sowie auf Veränderungen bei anderen Unternehmen, auf deren Kapazitäten sich der Bieter beruft (Eignungsleihe). Die Mitteilungspflicht umfasst sämtliche Veränderungen, soweit sie Erklärungen oder Nachweise zur Eignung oder zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen betreffen, die die Bieter im Zuge des Vergabeverfahrens abgegeben haben. Die Beurteilung, ob eine Veränderung für die Eignung oder das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen bedeutsam ist, obliegt der Vergabestelle. Die Nichteinhaltung dieser Mitteilungspflichten, kann zum Ausschluss des Bieters vom weiteren Vergabeverfahren führen. (H) Die Auftraggeberin wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung eine Abfrage aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt einholen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, § 21 Abs. 1 LkSG (gem. Anlage A.4 zu Teil A). Hinweis: Der Vordruck ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 21 AentG, § 21 SchwarzArbG, § 19 MiLoG (gem. Anlage A.5 zu Teil A). Hinweis: Der Vordruck ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Russland-Bezuges (gem. Anlage A.6 zu Teil A). Hinweis: Der Vordruck ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens (gem. Vordruck Anlage A.7 zu Teil A) jeweils bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre (sofern das Unternehmen noch nicht drei Jahre besteht seit Unternehmensgründung). Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft, sofern eine Mehrfachnennung erfolgt, werden addiert. Umsätze von eignungsleihenden Unternehmen werden in die Berechnung einbezogen, wenn mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens gemäß dem vorgegebenen Formblatt (gem. Vordruck Anlage A.3) vorgelegt wird.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung: Eigenerklärung (gem. Vordruck Anlage A.8 zu Teil A) über den Umsatz für den Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist (hier: Leistungen der Generalplanung), bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, falls dieses weniger als drei volle Jahre zurück liegt). Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft, sofern eine Mehrfachnennung erfolgt, werden addiert. Umsätze von eignungsleihenden Unternehmen werden in die Berechnung einbezogen, wenn mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens gemäß dem vorgegebenen Formblatt (gem. Vordruck Anlage A.3) vorgelegt wird. Die Bepunktung erfolgt bei mehr als drei geeigneten Bewerbern (vgl. insoweit auch Ziffer 5. der Bewerbungsbedingungen (Teil A)) in folgender Weise: > 50 Millionen Euro netto (Durchschnitt/Jahr) = 20 Punkte > 40 Millionen Euro netto (Durchschnitt/Jahr) = 16 Punkte > 30 Millionen Euro netto (Durchschnitt/Jahr) = 12 Punkte > 20 Millionen Euro netto (Durchschnitt/Jahr) = 8 Punkte > 10 Millionen Euro netto (Durchschnitt/Jahr) = 4 Punkte < 10 Millionen Euro netto (Durchschnitt/Jahr) = 0 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 20
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung: Auszug aus dem Handelsregister oder alternativer Nachweis, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate ist - Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist. Ist ein Bewerber nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z.B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Dieser Nachweis ist - soweit erforderlich - zwingend ins Deutsche zu übersetzen und die Übersetzung ist beglaubigt vorzulegen. - Alternativer Nachweis: Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z.B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung). Dieser Nachweis ist - soweit erforderlich - zwingend ins Deutsche zu übersetzen und die Übersetzung ist beglaubigt vorzulegen. - Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG, Abl. L 94 v. 28. März 2014, S. 65, aufgeführt. - Mindestanforderung: Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder eines alternativen Nachweises, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate ist. - Hinweis: Diese Unterlage ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Eigenerklärung über mindestens zwei Referenzen (gem. Vordruck Anlage A.9 zu Teil A) aus den letzten 5 Jahren (Stichtag: Datum der Absendung der EU-Bekanntmachung) bei denen jeweils Leistungen der Generalplanung, vergleichbar mit den gegenständlich ausgeschriebenen Leistungen erfolgte, für die Sanierung oder den Neubau eines Schwimmbades oder vergleichbarer Anlagen (Freibad, Hallenbad, Sportbad/Schwimmsportzentrum, Freizeitbad/Erlebnisbad/Wasserpark, Spa, Therme, Wellnesslandschaft, u. ä.) als Generalplaner über die Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung und Brandschutz. Das mit der Referenz benannte Vorhaben befindet sich in der Bauausführung oder ist fertiggestellt, wobei sich die Baukosten (nach aktuellem Stand der Kostenermittlung) in den KG 300 und 400 (entspr. DIN 276) zusammen auf mind. 2 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen. Anzugeben sind dabei je Referenz (a) Art und Umfang der Leistung (Projektbeschreibung), (b) Art und Umfang des Projektes (Baumaßnahme unter Angabe der Projektkosten KG 300 bis 400 (entspr. DIN 276)), (c) der Auftraggeber mit Ansprechstelle (Te-lefonnummer/E-Mail-Adresse) sowie (d) der Erbringungszeitpunkt. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften und eignungsleihenden Unternehmen muss für jede Referenz klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und / oder welchem eignungsleihenden Unternehmen zuzuordnen ist. Es ist ausreichend, wenn ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder ein eignungsleihendes Unternehmen die Mindestanforderung erfüllt, soweit diese die maßgeblichen Leistungen im Falle der Auftragserteilung auch erbringen werden, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Die Bepunktung erfolgt bei mehr als drei geeigneten Bewerbern (vgl. insoweit auch Ziffer 5. der Bewerbungsbedingungen (Teil A)) in folgender Weise: Gewertet werden max. 10 Referenzen, wobei die Mindestreferenzen nicht gewertet werden. Wertung mit je 5 Punkten. Max. 50 Punkte möglich.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung: Eigenerklärung (gem. Vordruck Anlage A.10 zu Teil A) über das in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigte Personal des Bewerbers einschließlich (gesonderte Ausweisung) der Zahl seiner Führungskräfte, Architekten/Ingenieure, Techniker/Zeichner, Mitarbeiter, die über ein Zertifikat im Bereich Projektsteuerung verfügen, sonstige Mitarbeiter.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Wertungspunkte für das Kriterium "Preis" werden aus der Wertungssumme des Angebotes unter Bezugnahme auf die von dem Bieter eingereichten und unterschriebenen Preisblätter als Anlage zu diesen Bewerbungsbedingungen (Teil A) ermittelt. Der niedrigste Preis erhält die maximal erreichbare Wertungspunktzahl von 300 Punkten. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 1,5-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Wertungspunktermittlung für die dazwischen liegenden Angebotspreise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Sicherstellung der Vor-Ort-Präsenz
Beschreibung: Die Wertungspunkte für das Kriterium "Vor-Ort-Präsenz" werden bezogen auf die Anwesenheit des Projektleiters in den Geschäftsräumen der Auftraggeberin bzw. auf den Baustellen des Freibades in Lünen ab der Leistungsphase 8 in folgender Weise ermittelt: - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 5 Tagen/Woche - 100 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 4 Tagen/Woche - 80 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 3 Tagen/Woche - 60 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 2 Tagen/Woche - 40 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 1 Tag/Woche - 20 Punkte - Vor-Ort-Präsenz des Projektleiters an 0 Tagen/Woche - 0 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) in weniger als 2 Stunden ab Mitteilung - 100 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) zwischen 2 und 4 Stunden ab Mitteilung - 75 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) zwischen 4 und 6 Stunden ab Mitteilung - 50 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) zwischen 6 und 8 Stunden ab Mitteilung - 25 Punkte - Problembezogene Reaktionszeit (entscheidungsbefugtes Personal vor Ort) von mehr als 8 Stunden ab Mitteilung - 0 Punkte Es soll von dem Bieter im Angebot dargelegt werden, wie sich der Bieter die vor-Ort-Präsenz des Projektleiters im vorgenannten Sinne vorstellt. Weiterhin ist vom Bieter anzugeben, wie er auf unvorhergesehene Probleme reagiert und wie schnell eine Entscheidung vor Ort herbeigeführt werden kann. Hier ist anzugeben, in welcher Zeit entscheidungsbefugtes Personal des Bieters eine Klärung vor Ort herbeiführen kann. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Projekt- und Schnittstellenorganisation
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen (Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne. Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln, zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung der Organisation und Verfahren zur optimalen Ausgestaltung der Zusammenarbeit und der Abstimmungsprozesse zwischen den Architekten und weiteren Beteiligten an der Planung (z.B. Fachingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung, der Tragwerksplanung). In diesem Zusammenhang hat der Bieter plausibel zu erläutern, wie er durch die vorgesehenen Maßnahmen den Bedürfnissen, Zielen und Anforderungen des Bauherrn verlässlich zu entsprechen vermag. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 20, 40, 60, 80 oder 100 Punkte - vergeben. Eine Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Kommunikation mit der Auftraggeberin
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen (Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne. Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln, zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle erwartet die Vorlage eines Kommunikationskonzepts. Hierzu wird vom Bieter erwartet, dass er in einem Kommunikationskonzept die Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin darstellt. Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu folgenden Aspekten: o Kommunikationsprozesse im Verhältnis zu der Auftraggeberin (ggf. Abstimmung und Verteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Auftragnehmer und Nachunternehmer), o Erreichbarkeit der Ansprechpartner des Auftragnehmers für die Auftraggeberin, o Reaktion auf Fehler / besondere Situationen, o Dokumentation der Kommunikation zwischen den Parteien. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 20, 40, 60, 80 oder 100 Punkte - vergeben. Eine Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zum Terminmanagement
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen (Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne. Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln, zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung zum Terminmanagement. Hierzu wird vom Bieter eine Darstellung der Maßnahmen zur termingerechten Projektrealisierung gefordert. Erwartet wird dabei die Vorstellung eines realistischen Ansatzes für Vorgangsdauern und Anordnungsbeziehungen, wobei die verschiedenen Abläufe im Projekt besonders in den Blick genommen werden. Wünschenswert ist in diesem Zusammenhang eine Darstellung, auf welche IT-Unterstützung der Bieter zurückgreifen kann. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 20, 40, 60, 80 oder 100 Punkte - vergeben. Eine Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Qualitätssicherung
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen (Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne. Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln, zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle erwartet eine wirkungsvolle projektbezogene Darlegung zur Qualitätssicherung. Sinnvoll erscheinen dabei insbesondere Aussagen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu folgenden Aspekten: o Planung und Ausführung auf mangelfreier Grundlage o Erkennung und Kontrolle der Projektrisiken o Einleitung von Korrekturmaßnahmen o Durchsetzung der Qualitätsvorgaben o Reaktionszeit bei Konflikten o Vermeidung und Beseitigung von Mängeln Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 20, 40, 60, 80 oder 100 Punkte - vergeben. Eine Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle
Beschreibung: Die Vergabestelle erwartet eine Darlegung des Bieters, wie er durch das Konzept mit Aufnahme seiner Tätigkeiten den Bedürfnissen der Vergabestelle gerecht zu werden gedenkt. Das Konzept darf 10 Seiten DIN A4 einschließlich Tabellen und Abbildungen (Arial, Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand einfach) nicht überschreiten. Ist das Konzept länger als 10 Seiten, werden nur die ersten 10 Seiten bewertet. Bei den Aspekten, die in den nachstehenden Erörterungen angesprochen werden, handelt es sich nicht um Unterkriterien im vergaberechtlichen Sinne. Vielmehr sollen die betreffenden Darlegungen den Bietern eine Vorstellung davon vermitteln, zu welchen Themen die Vergabestelle Erörterungen im Konzept erwartet. Die Vergabestelle erwartet eine wirkungsvolle projektbezogene Darlegung des Verfahrens zur Kostenbudgetsteuerung und Kostenkontrolle sowie der zeitlichen Weitergabe dieser an die Auftraggeberin während der Projektdurchführung. Der Bieter hat dabei die Bezugsquellen für die ermittelten Kosten je Leistungsphase transparent zu beschreiben. Zu beachten ist ferner, dass die in den Vergabeunterlagen geregelten Mindestvorgaben zur Leistungserbringung nicht geändert oder unterschritten werden dürfen. Das Konzept wird im Rahmen einer Gesamtbewertung am nachfolgenden Maßstab bewertet. Es werden ausschließlich die nachstehend genannten Punktzahlen - also 0, 20, 40, 60, 80 oder 100 Punkte - vergeben. Eine Bepunktung außerhalb dieser explizit genannten Stufen erfolgt nicht. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf Ziffer 24. der Bewerbungsbedingungen (Teil A) verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 19/12/202523:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Siehe Generalplanervertrag (Teil C).
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 05/01/202612:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung erfolgt im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben des § 56 VgV und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bädergesellschaft Lünen mbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bädergesellschaft Lünen mbH
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 45379c49-676a-4a7e-9b29-3ee4c8010902-01
Hauptgrund für die Änderung: Korrektur – Beschaffer
Beschreibung: Der Zeitpunkt des Projektabschlusses wurde an die Vorgabe des Zuwendungsbescheids angepasst (Ende: 31.12.2029). Aufgrund der Dauer dieses Vergabeverfahrens verschiebt sich der Beginn der Leistungen voraussichtlich auf den 01.05.2026. Das Enddatum der Laufzeit wurde an die Vorgabe des Zuwendungsbescheids angepasst (Ende: 31.12.2029).
10.1.
Änderung
Abschnittskennung: PROCEDURE
Beschreibung der Änderungen: Unter Ziffer 5.1. Los heißt es statt "... Das Projekt soll bis zum 31.12.2030 abgeschlossen sein. ..." nunmehr "... Das Projekt soll bis zum 31.12.2029 abgeschlossen sein. ...". Unter Ziffer 5.1.3. Geschätzte Dauer heißt es statt "Datum des Beginns: 01/04/2026" und "Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030" nunmehr "Datum des Beginns: 01/05/2026" und "Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029".
Änderung der Auftragsunterlagen am: 04/12/2025
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e8ad7e21-8144-468e-869e-c0f40eb57bc2 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 04/12/202510:02:33 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 809693-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 235/2025
Datum der Veröffentlichung: 05/12/2025
Detaillierte Informationen
über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum
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