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Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2021-12-03 - 2021-12-03


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: DE-Wiesbaden: Neubau Turnhalle Wickerbach-Grundschule für Leistungen der
    Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI inkl. Abriss Bestandsturnhalle
PD: 20211203
ND: 2021/S 235-617852
OJ: 2021235
DS: 20211129
DD:
DT: 20220111 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
RC: DE714
RG: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt
CY: DE
OL: DE
AU: Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden - Hochbauamt
TW: Wiesbaden
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden - Hochbauamt
    Postanschrift: Gustav-Stresemann-Ring 15
    Ort: Wiesbaden
    Postleitzahl: 65189
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Hochbauamt
    Telefon: +49 61131-6400
    E-Mail: hochbauamt@wiesbaden.de
    Fax: +49 61131-5979
    N2021:NUTS: DE714

    Hauptadresse:
    www.wiesbaden.de
    URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17d6b13f07f-5138289b74922934
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Stadtbauplan GmbH
    Postanschrift: Rheinstraße 40-42
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Telefon: +49 6151-99570
    E-Mail: wbs@stadtbauplan.de
    Fax: +49 6151-995730
    N2021:NUTS: DE711

    Hauptadresse:
    www.stadtbauplan.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.had.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Neubau Turnhalle Wickerbach-Grundschule für Leistungen der Objektplanung
    Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI inkl. Abriss Bestandsturnhalle
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    866/21
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    In diesem Verfahren sollen Leistungen der Objektplanung Gebäude für den
    Neubau einer Turnhalle sowie Leistungen für den Abriss der Bestandsturnhalle
    an der Wickerbach-Grundschule in Wiesbaden-Naurod vergeben werden. Parallel
    werden in anderen Verfahren Leistungen der Technischen Ausrüstung (in 2
    Losen) und Tragwerksplanung ausgeschrieben.

    Die Turnhalle der Wickerbach-Grundschule (ehem. Rudolf-Dietz-Schule) soll als
    Zweifeldsporthalle mit dazu gehörigen Nebenräumen gemäß aktueller DIN
    18032-1 neu errichtet werden.

    Die Halle, mit einem Spielfeld von 22m x 44m und einer lichten Höhe von 7m,
    soll mittig teilbar sein. Als Nutzung ist neben der schulischen Nutzung auch
    der Vereinssport mit der Wettkampftauglichkeit für Basketball und Volleyball,
    nicht im internationalen Wettkampfbetrieb, vorgesehen. Die Turnhalle soll
    nicht als Versammlungsstätte genutzt werden, Tribünen oder Behindertensport
    ist nicht vorgesehen.
    II.2: Beschreibung
    N2021:NUTS: DE714

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Rudolf-Dietz-Straße 10, 65207 Wiesbaden
    Beschreibung der Beschaffung:

    In der Anlage zu dieser Bekanntmachung ist eine Studie von 2014 beigelegt.
    Diese zeigt einen Entwurf sowie eine Variantenbetrachtung des Standortes der
    Turnhalle auf dem Grundstück.

    Der in der Studie gezeigte Entwurf sowie die Lage der Turnhalle ist in den
    unterschiedlichsten Gremien der Stadt als Vorzugsvariante kommuniziert, aber
    nicht zwingend verbindlich. Die Bieter können in der 2. Phase des Verfahrens
    eigene Ideen und Vorschläge einbringen. Darüber hinaus ist der in der Studie
    gezeichnete 5. Zug nicht Gegenstand der Planung. Eine Umsetzung ist aktuell
    nicht vorgesehen, bleibt aber vorbehalten.

    ---

    Wichtig bei Planung und Umsetzung des Neubaus ist eine weitgehende
    Orientierung in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte in jeglicher Hinsicht.

    Aufgrund des ausgerufenen Klimanotstandes sollen Neubauten in der
    Landeshauptstadt grundsätzlich an den Passivhausstandard angelehnt errichtet
    werden (ohne Zertifizierung). Daher spielen eine integrative Planung,
    ganzheitliche Konzeptideen und Nachhaltigkeitsaspekten bei der Planung und
    Umsetzung eine zentrale Rolle.

    Besondere Vorgaben gibt es zum aktuellen Projektstand noch nicht, es wird aber
    schon jetzt von einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung und Übergabe des
    Überschusses ausgegangen.

    ---

    Leistungsumfang:

    Vergeben werden Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI
    LPH 1-9, zzgl. besondere Leistungen für den Abriss der Bestandsturnhalle
    (Abbruchkonzept, Abbruchantrag, Mitwirkung bei der Vergabe inkl. Preisspiegel
    und Vergabeempfehlung, Bauüberwachung).

    Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (zunächst LPH 1-4, nach
    Gremienfreigabe dann LPH 5-9). Die einzelnen Projektstufen werden nach
    Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden,
    dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein
    weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer
    Projektstufen besteht nicht.

    ---

    Projektzeitraum:

    Der Neubau der Schule ist bereits fertig gestellt, der Abriss der alten
    Schulgebäude erfolgt zum Jahresende (nicht Gegenstand dieses Verfahrens).
    Danach soll die neue Turnhalle errichtet und daraufhin die alte Turnhalle (im
    Süden des Grundstücks) abgerissen werden.

    Die Vergabe der Planungsleitungen für den Neubau der Turnhalle wird
    voraussichtlich Anfang 2022 erfolgen. Da von ca. einem Jahr Planung
    ausgegangen wird, soll mit der Errichtung der Turnhalle Anfang bis Mitte 2023
    begonnen werden. Bei einer Bauzeit von ca. 1,5 Jahren soll die Turnhalle Mitte
    2024 fertiggestellt sein. Danach erfolgt der Abriss der alten Turnhalle bis
    Ende 2024.

    Für die Planer zu beachten ist, dass das Projekt bis zum Beginn der
    Ausführung voraussichtlich 3-6 Monate aufgrund von Gremienbeschlüssen ruhen
    wird.

    ---

    Projektkosten:

    Nach einer Kostenschätzung von 2014 und einer Indexierung mit 5% auf 2023
    inkl. Aufrundung für Unvorhergesehenes wird von Kosten in Höhe von ca. 3,1
    Mio. Euro netto für die Baukonstruktion und 1,4 Mio. Euro netto für die
    Technischen Anlagen ausgegangen.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Projektteam/Projektorganisation
    Gewichtung: 25,00
    Qualitätskriterium
    Projektanalyse/Herangehensweise
    Gewichtung: 55,00
    Preis
    Gewichtung: 20,00
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    36
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Sofern zur Auftragserfüllung erforderlich
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend
    beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten
    Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zur Abgabe eines Angebotes
    aufgefordert werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerbern die
    Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus
    dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber. In diesem Fall werden 5 Bieter
    ausgewählt, bzw. per Losverfahren bestimmt.

    ---

    Geforderte Nachweise:

    WIRTSCHAFTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT:

    UMSATZ:

    - Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der
    Objektplanung Gebäude

    ---

    TECHNISCHE UND BERUFLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT:

    FACHKRÄFTE:

    - Anzahl der qualifizierten Fachkräfte bezogen auf den Auftragsgegenstand

    ---

    REFERENZEN:

    - Referenzen zu vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich Sporthallen/Turnhallen
    (Neubau oder Sanierungen)

    - Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Anwendung des öffentlichen
    Vergaberechts Deutschland/EU)

    - Referenzen zu Architektursprache und Gestaltung bei beliebigen Bauaufgaben
    (grafische Nachweise sind separat beizulegen)

    ---

    Wertungsfähig sind Referenzprojekte unter den folgenden Bedingungen:

    - Leistungszeitraum: Abschluss ohne LPH 9 innerhalb der letzten 7 Jahre (nicht
    vor 2014)

    - Leistungsumfang zum Stichtag der Bekanntmachung: mind. 75 % der HOAI
    Grundleistung der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI

    - Bauwerkskosten: mind. 1,0 Mio. Euro netto KG 300+400 (für grafische
    Nachweise ausnehmen)

    ---

    Der Nachweis der erforderlichen 75% HOAI-Grundleistung bei Referenzen kann
    auch in der Addition von max. zwei Referenzen erbracht werden (z.B. Ref. 1 mit
    LPH 2-5 + Ref. 2 mit LPH 6-8). Dabei müssen beide Referenzen jeweils die
    übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeitraum, Bauwerkskosten) und die
    kriterienspezifischen Anforderung (z.B. vergleichbare Nutzung) erfüllen. Die
    zwei zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer
    Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmer) oder auch von einem Bewerber sein.

    Wenn Referenzen addiert werden sollen, ist auf dem Formblatt in der
    Projektbeschreibung ein entsprechender Hinweis zu geben - andernfalls besteht
    kein Anspruch auf Bewertung in Addition!
    Zusätzliche Angaben

    Hinweise zum Umgang mit dem Datenschutz bei diesem Verfahren finden Sie in der
    Anlage zu dieser Bekanntmachung.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge zusammen mit den erforderlichen
    Nachweisen berücksichtigt, die bis zum Ablauf der

    Bewerbungsfrist über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per
    Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen

    der Vergabeplattform sind zu berücksichtigen.

    Der Teilnahmeantrag sowie die erforderlichen Anlagen sind vollständig
    auszufüllen. Bei einem elektronisch übermittelten Teilnahmeantrag in
    Textform muss der Bewerber zwingend erkennbar sein. Der Bewerber sowie ggfls.
    alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmer zur Eignungsleihe
    sind zu benennen. Darüber hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag Angaben zur
    Definition KMU und entsprechende Erklärungen zur Eintragung ins
    Handelsregister zu tätigen.

    ---

    Hinweis für Bewerbergemeinschaften:

    Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte
    "Bewerbergemeinschaftserklärung" (Formblatt ist Anlage zur Bekanntmachung)
    mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der
    Benennung eines bevollmächtigten Vertreters einzureichen.

    ---

    Hinweis zur Eignungsleihe:

    Bei Vorliegen einer Eignungsleihe muss mit der Bewerbung der Nachweis geführt
    werden, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§
    47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis kann z.B. durch eine
    Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt Anlage zur Bekanntmachung)
    geführt werden.

    ---

    Folgende erforderliche Eigenerklärungen zur Eignung sowie zu den Verfahrens-
    und Auftragsbedingungen sind unter Pkt. 2.1. des Teilnahmeantrags abzugeben -
    eine unterlassene bzw. nicht vollständige Erklärung kann zum Ausschluss
    führen:

    - Erklärung, dass die übersandten bzw. die ggf. über die Vergabeplattform
    mitgeteilten Änderungen der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Gegenstand des
    Antrages ist,

    - Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen
    nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB (ausgenommen Selbstheilung - vgl.
    Hinweis im Teilnahmeantrag),

    - Erklärung, dass die Teilnahme am Wettbewerb nicht wegen schwerer
    Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen, ausgeschlossen ist,

    - Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz
    (HVTG) vom 01. September 2021, GVBl. S. 338,

    - Erklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung (bei
    Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied) besteht und

    dass diese im Falle einer Beauftragung ggf. entsprechend der unter Pkt.
    III.2.2 aufgeführten Deckungssummen für Personen- und sonstige Schäden
    erhöht wird,

    - Erklärung, dass diese Planungs-/ Dienstleistung unabhängig von
    Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt,

    - Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei BG von jedem Mitglied
    und der NU),

    - Erklärung, dass eine Berufszulassung, bzw. Kammereintragung als
    Architekt/in (bei ausländischen Bewerbern eine gleichwertige Zulassung) bei
    mindestens einer beim Bewerber im Angestelltenverhältnis stehenden Person
    vorhanden ist,

    - Erklärung, dass alle vom Auftraggeber in schriftlicher, mündlicher oder
    digitaler Form erhaltenen Informationen nicht an Dritte weitergegeben bzw.
    zugänglich gemacht werden und nur im Rahmen dieses Verfahrens verwendet
    werden,

    - Erklärung, dass der/die Bewerber/in keine eigenen (Allgemeinen)
    Geschäftsbedingungen zum Bestandteil seines/ihres Angebots machen wird,

    - Erklärung zur Richtigkeit aller Angaben.

    ---

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    UMSATZ:

    Umsatz des Bewerbers für Leistungen der Objektplanung Gebäude für
    Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe der letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel. Bei Nachunternehmern gilt, dass
    deren Umsätze, für die für die Eignungsleihe in Betracht kommenden
    Leistungen ebenfalls addiert und mit angegeben werden.

    ---

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Mindesteignung Umsatz: 300.000 Euro netto im Mittel der letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre.

    Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    FACHKRÄFTE:

    - Anzahl der qualifizierten Fachkräfte bezogen auf den Auftragsgegenstand.

    ---

    REFERENZEN (siehe auch II.2.9.):

    Punkte (in Summe max. 100) werden wie folgt vergeben:

    - 40 Punkte ab 2 Referenzen zu vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich
    Sporthallen/Turnhallen (Neubau oder Sanierungen), 20 Punkte je Referenz;

    - 20 Punkte ab 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Anwendung des
    öffentlichen Vergaberechts Deutschland/EU), 10 Punkte je Referenz;

    - max. 40 Punkte für Referenzen zu Architektursprache und Gestaltung bei
    beliebiger Bauaufgabe (grafische Nachweise sind separat beizulegen).

    Es werden mindestens 3 Referenzen gefordert. Bewertet wird der Gesamteindruck
    über alle eingereichten Referenzen zu dieser Kategorie, nicht nur die besten.
    Weniger als 3 Referenzen oder nicht voll überzeugende Referenzen führen zur
    Abwertung des Gesamteindrucks, mehr als 3 Referenzen müssen nicht zu einer
    Verbesserung führen. Die Bewertung erfolgt gestaffelt:

    voll überzeugend = 40 Punkte

    weitgehend überzeugend = 25 Punkte

    teilweise überzeugend = 10 Punkte

    nicht überzeugend = 0 Punkte

    ---

    Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine
    Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass
    diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.

    Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern (Anlage
    zur Bekanntmachung) benannt oder beschrieben sind.

    Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren
    geforderten Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind.

    ---

    Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.

    ---

    Bitte unbedingt berücksichtigen bzw. vor Abgabe überprüfen:

    Werden mehrere ausgefüllte Formulare direkt (ohne vorherigen Export oder
    Druck als pdf) in eine Datei zusammengefügt, werden die Inhalte von EINEM
    Formular in alle anderen übertragen. Die Inhalte der weiteren Formulare sind
    nicht mehr einsehbar und können somit u.U. nicht bei der Bewertung
    berücksichtigt werden (Besondere Vorsicht ist bei der Übertragung aus
    MacOS-Systemen erforderlich. Dort sind die Referenzen in der Vorschau des
    zusammengeführten Gesamtdokuments noch einzeln sichtbar, jedoch in
    gesonderter PDF-Software nicht mehr.).

    ---

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Mindesteignung Fachkräfte: 4 qualifizierte Fachkräfte.

    Mindesteignung Referenzen: insg. mind. 1 grundsätzlich wertbare Referenz.

    Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Gemäß § 67 und § 69 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine
    Bauvorlageberechtigung erforderlich.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Für die Ausführung des Auftrags ist eine Berufshaftpflichtversicherung (bei
    BG von jedem Mitglied) mit Deckungssummen in Höhe von 2 Mio. € für
    Personenschäden und 2 Mio. € für sonstige Schäden erforderlich.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    11.01.2022
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    02.05.2022

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV wird vorbehalten.

    ---

    Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.

    ---

    Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den
    Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die betroffenen Bieter müssen
    mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein
    Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der
    Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird
    vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der
    Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote
    ausgeschlossen.

    ---

    Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der
    Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung
    des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des
    abgegebenen Angebots verbunden ist.

    ---

    Es ist beabsichtigt, mit allen Bietern in geeigneter Form Vergabeverhandlungen
    zu führen. Gleichwohl bleibt jedoch vorbehalten, den Zuschlag auf Grundlage
    der Erstangebote zu erteilen, sofern sich im Zuge der Verhandlungen kein
    Anlass ergibt zur Abgabe überarbeiteter Angebote aufzufordern.

    Aufgrund der aktuellen COVID-19 - Situation bleibt die Form der Verhandlungen
    zunächst vorbehalten. Voraussichtlich werden Vergabeverhandlungen als
    Präsenzveranstaltungen stattfinden können, nähere Informationen werden den
    Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.

    ---

    Alle Anlagen dieser Bekanntmachung sind zu berücksichtigen.

    Dies sind:

    A) Anlagen dieser Bekanntmachung, die beim Teilnehmer verbleiben und im
    Vergabeverfahren zu beachten sind (diese werden auch Vertragsbestandteil,
    sofern eine Projektrelevanz erkennbar ist):

    - Information zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 DSGVO

    - Matrix - Eignungskriterien

    - Matrix - Zuschlagskriterien (für Phase 2)

    - Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien (für Phase 2)

    - Information zur Angebotsabgabe (für Phase 2)

    - Vertragsentwurf

    - Machbarkeitsstudie zur Lage der Halle,

    - Grundrisse und Ansichten

    ---

    B) Anlagen dieser Bekanntmachung, die, soweit erforderlich, ausgefüllt
    einzureichen sind:

    - Formular Teilnahmeantrag,

    - Formblatt Referenzprojekte (entsprechend vervielfältigt),

    - Formblatt Bewerbergemeinschaftserklärung (als Scan),

    - Formblatt Nachunternehmerverpflichtungserklärung (als Scan)

    - ggfl. Nachweise bei wirtschaftlichen Verknüpfungen

    - grafische Nachweise der Referenzprojekte

    ---

    C) Anlagen die ggfs. auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen
    sind:

    - Bescheinigungen oder sonstige Nachweise zu den geleisteten Eigenerklärungen

    - Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen im Original

    ---

    Rückfragen zum Verfahren sind an die unter Punkt I.3 genannte Kontaktstelle
    (Stadtbauplan GmbH) zu richten.

    ---

    Bei technischen Problemen mit der eHAD Plattform wenden Sie sich bitte direkt
    an die Hotline 0611/974 588-28.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
    kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
    Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der
    Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig.
    (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    29.11.2021


TI: DE-Püttlingen: KKH Saar - Standort Püttlingen - Küchenplanung -
    Generalplanerleistungen - Verhandlungsverfahren nach öffentlichem
    Teilnahmewettbewerb, §§ 17,74 VgV
PD: 20211203
ND: 2021/S 235-618255
OJ: 2021235
DS: 20211130
DD:
DT: 20220106 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 6 - Einrichtung des öffentlichen Rechts
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
    71300000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
    Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC: DEC01
RG: Regionalverband Saarbrücken
CY: DE
OL: DE
AU: Knappschaftsklinikum Saar GmbH
TW: Püttlingen
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Knappschaftsklinikum Saar GmbH
    Postanschrift: In der Humes 35
    Ort: Püttlingen
    Postleitzahl: 66346
    Land: DE
    E-Mail: vergabe@rechtsanwalt-buttler.de
    N2021:NUTS: DEC01

    Hauptadresse:
    https://www.kksaar.de/
    URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6RYY0K/documents
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Buttler Rechtsanwaltgesellschaft mbH
    Postanschrift: Kirchstr. 28
    Ort: Herten
    Postleitzahl: 45699
    Land: DE
    Telefon: +49 2366-952030
    E-Mail: vergabe@rechtsanwalt-buttler.de
    Fax: +49 2366-5829887
    N2021:NUTS: DEA36

    Hauptadresse:
    https://www.rechtsanwalt-buttler.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6RYY0K
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    KKH Saar - Standort Püttlingen - Küchenplanung - Generalplanerleistungen -
    Verhandlungsverfahren nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb, §§ 17,74 VgV
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    2021/1 KKH Saar - Püttlingen - Küchenplanung
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Knappschaftsklinikum Saar GmbH, In der Humes 35, 66346 Püttlingen,
    beabsichtigt, an ihrem Standort in Püttlingen folgende Baumaßnahme
    durchzuführen:

    - Umbau der vorhandenen Produktionsküche - Implementierung einer zentralen
    Verteilküche/eines zentralen Speisenverteilzentrums zur Speisenversorgung der
    Klinikstandorte Püttlingen und Sulzbach

    - Umstellung der Produktion von Cook & Serve auf High-Conveniance-Produkte
    unter Einsatz von Sous-vide Garverfahren

    - Erhalt der Frischküche am Standort Püttlingen zur Speisenversorgung aus
    Gründen der Diestetik sowie für Mitarbeiter, Gäste und Besucher der
    Cafeteria
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71300000
    N2021:NUTS: DEC01

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Knappschaftsklinikum Saar GmbH In der Humes 35 66346 Püttlingen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Ausgangslage:

    Die Knappschaftsklinikum Saar GmbH betreibt an ihren beiden Klinikstandorten,
    KH Püttlingen und KH Sulzbach derzeit noch eine Küche im klassischen "Cook &
    Hold" Verfahren (Frischküche).

    Die Auftraggeberin hat ein Beratungs- und Planungsunternehmen für
    Systemküchen beauftragt und eine Bestandsaufnahme beider Frischküchen der KK
    Saar GmbH vorgenommen, mit dem Ziel den notwendigen Platzbedarf für die
    Implementierung einer zentralen Verteilküche am Standort Püttlingen zu
    eruieren.

    Neben einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurden auch qualitative Aspekte in
    der Speisenversorgung berücksichtigt. Mit der Implementierung eines zentralen
    Speisenverteilzentrums können sich die Patienten aus einer sehr großen
    Auswahl von Komponenten ihr Wunschmenü zusammenstellen. Hier können sowohl
    regionale, ideelle als auch kulturelle Vorlieben Berücksichtigung finden.

    Bei Einsatz des Sous-vide Verfahrens bleiben durch die luftdichte Verpackung
    die meisten Geschmacks- und Nährstoffe erhalten, weshalb unter Vakuum gegarte
    Lebensmittel besonders aromatisch sind. Die Zubereitung im Wasserbad erzielt
    noch bessere Ergebnisse als das bereits sehr schonende Dampfgaren.

    Die Frischküchen sollen an beiden Standorten im Rahmen der Speisenversorgung
    für Mitarbeiter, Gäste und Besucher in der Cafeteria weiterhin erhalten
    bleiben, um den Einsatz von ökologischen und regionalen Bioprodukten zu
    ermöglichen.

    Die von dem Beratungs- und Planungsunternehmen erstellte Machbarkeitsstudie
    ist als Bestandteil der Verdingungsunterlagen beigefügt und bildet die
    Leistungen der LPH 1 der erforderlichen Fachplanungsleistungen ab.

    Planungsumfang:

    Die zur Durchführung dieser Maßnahmen erforderlichen Planungsleistungen

    - der Objektplanung/Innenräume, Leistungsphasen 2-9, §§ 33 ff HOAI,

    - der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8, Leistungsphasen 2-9, §§
    53 ff HOAI; spezielle Kenntnisse in der Anlagengruppe 7/Küchenplanung sind
    zwingend erforderlich

    - der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 2-6, §§ 49 HOAI

    (die jeweilige LPH 1 ist über die den Vergabeunterlagen beigefügte
    Machbarkeitsstudie gegeben)

    sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.

    Die Vergabe der Leistung erfolgt an einen Generalplaner oder eine
    Arbeitsgemeinschaft von Fachplanern, die die erforderlichen Planungsleistungen
    für den Umbau der Produktionsküche erstellen und umsetzen.

    Die Generalplanung hat alle erforderlichen ergänzenden Fachplanungsleistungen
    (bspw. Bauphysik/Schall- und Wärmeschutz, Licht/Brandschutz; Hygiene im
    Bereich der Fachplanung Küchentechnik etc.) zu beinhalten. Im dem genannten
    Leistungsumfang sind alle erforderlichen Leistungen enthalten, die zur
    sachgerechten und vollständigen Ausführung der Generalplanung gehören, auch
    dann, wenn sie nicht besonders erwähnt sind.

    Die Ausführung der Baugewerke ist durch Vergabe in Einzelgewerken
    entsprechend den anzuwendenden vergaberechtlichen Grundlagen vorgesehen.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 01.04.2022
    Ende: 30.09.2023
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Sofern mehr als 3 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern /
    Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende
    Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 3
    Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die
    höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet
    das Los. Sofern weniger als 3 Teilnahmeanträge eingehen, behält sich die
    Auftraggeberin vor, das Verfahren mit den verbleibenden wertungsfähigen
    Teilnahmeanträgen zu führen.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    a) Das ausgefüllte Formblatt "Umsatzzahlen". Nachweis des Gesamtumsatzes der
    letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2018 - 2020) sowie über den
    Umsatzteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit der ausgeschriebenen Leistung
    vergleichbaren Leistungen erzielt wurde, beides in Euro brutto. Im Fall der
    Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes
    Formblatt vorzulegen.

    b) Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im
    Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2,0 Mio. Euro
    für Personenschäden und 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden abgeschlossen
    wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Im Fall
    der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein
    entsprechender Nachweis vorzulegen.

    c) Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder
    Handelsregister mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, der nicht älter als 6
    Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist. Im Fall der
    Beteiligung als Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
    einen Berufs- oder Handelsregisterauszug vorzulegen. Ebenso ist ein
    Handelsregisterauszug von jedem Nachunternehmer abzugeben, auf dessen
    Referenzen sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft.

    d) Die ausgefüllte Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und
    Mindestentlohnung, STTG (Formblatt). Im Fall der Beteiligung als
    Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt
    vorzulegen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    a) Erklärung über die Befähigungen des bzw. der für die Erbringung der
    Leistung verantwortlichen Projektleiters/in. Angaben zu Projektleitung mit
    Nachweis der Qualifikation: Nachweis Eintragung berufsständische Kammer oder
    Diplomurkunde (oder vergleichbar), mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in dem
    ausgeschriebenen Leistungsbereich; Lebenslauf, je nach Planungsaufgabe ggf.
    mit persönlichen Referenzprojekten, sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in
    Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1).

    b) Angaben zur stellvertretenden Projektleitung mit Nachweis der
    Qualifikation: Nachweis Eintragung berufsständische Kammer oder Diplomurkunde
    (oder vergleichbar), mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in dem
    ausgeschriebenen Leistungsbereich; Lebenslauf, je nach Planungsaufgabe ggf.
    mit persönlichen Referenzprojekten, sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in
    Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1).

    c) Darstellung des Büros (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische
    Gliederung, Mitarbeiter, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen).

    d) Erklärungen zur technischen Ausstattung

    e) Vorlage einer Referenzliste der vom Büro erbrachten Leistungen, die mit
    der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind (Leistungsbilder und
    Leistungsphasen nach HOAI; Angabe inwieweit die jeweiligen Leistungen
    selbst/in einer Bietergemeinschaft/als Nachunternehmer ausgeführt wurden).

    f) Es sind mindestens 3 Referenzen mit den nachstehenden in a. und b.
    genannten Mindestanforderungen vorzulegen. Die Vorlage von mehr als 3
    Referenzen ist zugelassen. Die jeweils 3 für den Teilnehmer günstigsten
    Referenzen fließen in die Wertung ein. Die Vorlage von weniger als 3
    Referenzen, die die Anforderungen nach a. und b. erfüllen, führt zum
    Ausschluss des Teilnahmeantrages.

    a. Vorlage von 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen einer
    Planungsleistung zum Umbau/Erweiterung einer Krankenhausküche

    b. Alle 3 Referenzen müssen abgeschlossene Baumaßnahmen der letzten 5 Jahre
    (zulässiger Zeitraum 01.10.2021 - 01.01.2016) betreffen.

    Referenzen, die die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen, werden nach den
    folgenden Kriterien bewertet:

    - Referenz betrifft die Realisierung von Krankenhausküchen mit mehr als 500
    Essen täglich

    - Referenz betrifft die Realisierung als Generalplaner oder
    Arbeitsgemeinschaft im Krankenhausbereich bei laufendem Betrieb mit
    Interimslösung

    - Referenz betrifft Umbauten von Räumlichkeiten größer als 500 m2 BGF

    - Referenz betrifft die Leistungsbilder (additiv) der Objektplanung und der
    TGA und der Tragwerksplanung

    - Referenz betrifft Leistungen für öffentlichen Auftraggeber (kirchliche
    Auftraggeber werden in diesem Kontext als öffentliche Auftraggeber gewertet)

    Zusätzliche Anforderung für 1 der 3 Referenzen:

    Baukosten nach DIN 276 (300+400) brutto mindestens >= 2,5 Mio. EUR

    Kosten der küchentechnischen Ausstattung brutto mindestens > = 0,5 Mio EUR

    Im Falle der Teilnahme einer Bietergemeinschaft sind die Referenzanforderungen
    erfüllt, sofern ein Mitglied oder die Mitglieder der Bietergemeinschaft in
    Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügt.

    Für die Wertungsfähigkeit der Referenzen müssen jeweils folgende
    Unterangaben vorhanden sein:

    - Benennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer

    - Leistungsphasen

    - Ausführungsjahr

    - Fertigstellung

    - Gesamtkosten in EUR brutto

    - Kosten für küchentechnische Anlagen in EUR brutto

    - Textliche Kurzbeschreibung

    - Visualisierung

    Die Referenzen müssen darüber hinaus mindestens Angaben enthalten, ob sie
    als Hauptunternehmer, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer erbracht worden
    sind.

    Die Referenzen dienen neben den Ausschlusskriterien als Auswahlkriterien zur
    Reduzierung der Bewerberzahl auf 3 Bewerber, die zur Abgabe eines
    Erstangebotes aufgefordert werden.

    Jede der drei eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllt
    wird mit Punkten von 0-25 (0 oder 5 Punkte pro Kriterium) bewertet. Die
    Erfüllung der Zusatzanforderung wird einmalig mit 5 Punkten bewertet. Der
    Bewerber kann über 3 Referenzen plus Zusatzanforderung maximal 80 Punkte
    erreichen. Die Gesamtwertung über 3 Referenzen erfolgt mittels Addition der
    je Referenz nach vorstehender Darstellung ermittelten Punktzahl. Die 3
    Teilnehmer mit den höchsten Gesamtpunktzahlen qualifizieren sich für das
    weitere Verfahren. Bei Punktegleichstand von Teilnahmeanträgen entscheidet
    das Los.

    Die Bewertungsmatrix wird als Dokument "Bewertungsmatrix" zum Download
    bereitgestellt.

    Ein Hinweis auf eine etwaige Präqualifizierung eines Bieters / Mitglied einer
    Bietergemeinschaft / Nachunternehmer kann die Vorlage der gemäß D. dieser
    Teilnahmebedingungen geforderten Nachweise, Erklärungen und Referenzen nur
    insoweit ersetzen, soweit sich diese decken.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Zur Bewerbung sind alle in den Mitgliedsstaaten des EWR und der Schweiz
    ansässigen

    a) natürlichen Personen zugelassen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres
    Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung des
    "beratenden Ingenieurs" oder "Ingenieurs" gemäß § 75 Abs. 2 VgV berechtigt
    sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise
    verfügen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die
    Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.

    b) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem
    Projekt entsprechenden Fach- / Planungsleistungen gehören, sofern einer der
    Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter der juristischen Person
    oder der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen
    gestellten Anforderungen erfüllt;

    c) Bietergemeinschaften (ArGe), bei denen ein Mitglied die Anforderungen
    erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
    Bietergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit
    Bewerbung zum Verfahren anzugeben.

    Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    06.01.2022
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    18.01.2022
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben, Erklärungen und
    Nachweise nachzufordern. Sofern der Bewerber dieser Aufforderung nicht oder
    nicht fristgerecht nachkommt, führt dies zum Ausschluss aus dem
    Teilnahmewettbewerb.

    Mit den Teilnahmebedingungen werden den Bewerbern folgende Unterlagen zur
    Verfügung gestellt:

    Zum Verbleib beim Bieter:

    - Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages

    - Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien Teilnahmestufe)

    - Zuschlagskriterien

    - Vertragsentwurf für die Erbringung der Generalplanungsleistungen

    - Formular zur Datenschutzgrundverordnung (Formular 312a 322a-EU)

    Mit dem Teilnahmeantrag (Verfahrensstufe 1) sind folgende Unterlagen/Nachweise
    einzureichen:

    - ausgefüllter Teilnahmeantrag (Formblatt)

    - Eigenerklärung des Bewerbers, dass die Leistungen unabhängig von
    Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen - § 73 Abs. 3 VgV (keine
    Formvorlage)

    - Eigenerklärung des Bewerbers zur wirtschaftlichen Verknüpfung - § 124 (1)
    Nr. 5 GWB (keine

    Formvorlage)

    - Eigenerklärung des Bewerbers - Ausschlussgründe - §§ 123 und 124 GWB
    (Formblatt 521 EU)

    - Bietergemeinschaftserklärung (Formblatt)

    - Einsatz Nachunternehmer (Formblatt)

    - Erklärung Nachunternehmer (Formblatt)

    - Eignungsleihe (Formblatt)

    - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Formblatt)

    - Umsatzahlen (Formblatt)

    - Erklärung eines Versicherungsunternehmens/Berufshaftpflichtversicherung

    - Nachweis Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung - §§ 44, 75 VgV

    - Handelsregisterauszug nicht älter als 6 Monate ab Bekanntmachung der
    Vergabe

    - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die
    Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen, STTG
    (Formblatt)

    - Referenzen (Formblatt)

    Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6RYY0K
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Bundes
    Postanschrift: Villemombler Straße 76
    Ort: Bonn
    Postleitzahl: 53123
    Land: DE
    Telefon: +49 2289499-0
    E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
    Fax: +49 2289499-163
    URL: https://www.bundeskartellamt.de
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Bundes
    Postanschrift: Villemombler Straße 76
    Ort: Bonn
    Postleitzahl: 53123
    Land: DE
    Telefon: +49 2289499-0
    E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
    Fax: +49 2289499-163
    URL: https://www.bundeskartellamt.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das
    Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 GWB).

    Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
    soweit:

    1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt.

    2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs- /Nachprüfungsverfahren

    Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen
    Vergabebestimmungen ist die:

    Vergabekammer des Bundes

    Villemombler Straße 76

    53123 Bonn

    Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de

    Telefon: +49(228)94990

    Fax: +49(228)9499163
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Bundes
    Postanschrift: Villemombler Straße 76
    Ort: Bonn
    Postleitzahl: 53123
    Land: DE
    Telefon: +49 2289499-0
    E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
    Fax: +49 2289499-163
    URL: https://www.bundeskartellamt.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    30.11.2021


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