Tender Online

INFO


RMATIONSDIENST TENDER®
Ein Produkt der Kämpf Unternehmensberatung, Kelkheim/Taunus


INFO


PRESSE


E-MAIL


IMPRESSUM
DATENSCHUTZ
....täglich aktuell

AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2020-09-25 - 2020-09-25


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Amberg: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie
    Tiefbauarbeiten
PD: 20200925
ND: 2020/S 187-448368
OJ: 2020187
DS: 20200921
DD:
DT: 20201023 12:00
RN:
HD: 01A02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 1 - Bauauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 6 - Einrichtung des öffentlichen Rechts
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 45200000
    45210000
PN: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
    Bauleistungen im Hochbau
RC: DE231
RG: Amberg, Kreisfreie Stadt
CY: DE
OL: DE
AU: Klinikum St. Marien Amberg
TW: Amberg
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Klinikum St. Marien Amberg
    Postanschrift: Mariahilfbergweg 7
    Ort: Amberg
    Postleitzahl: 92224
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Dr. Felix Siebler, LL.M.
    Telefon: +49 89237086-155
    E-Mail: fsiebler@wfw.com
    Fax: +49 89237086-222
    N2016:NUTS: DE231

    Hauptadresse:
    www.klinikum-amberg.de
    URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/5e8b84cd-7a6c-463e-8dab-a26fd1ae964e
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Watson Farley & Williams LLP
    Postanschrift: Dienerstraße 12/Alter Hof
    Ort: München
    Postleitzahl: 80331
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Dr. Felix Siebler, LL.M.
    Telefon: +49 89237086-155
    E-Mail: fsiebler@wfw.com
    Fax: +49 89237086-222
    N2016:NUTS: DE212

    Hauptadresse:
    www.wfw.com
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.deutsche-evergabe.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Generalunternehmerleistungen zur Errichtung eines ambulanten OP-Zentrums (AOZ)
    CPV-Code Hauptteil: 45200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Bauauftrag
    Beschreibung der Beschaffung:

    Zur Erweiterung der bestehenden Klinikinfrastruktur plant das Klinikum St.
    Marien Amberg die Realisierung eines ambulanten OP-Zentrums mit 2
    Operationssälen und entsprechenden Nebenräumen (AOZ). Das ambulante
    OP-Zentrum soll im Wege einer Modul-/Systembauweise auf dem Gelände des
    Klinikums St. Marien Amberg realisiert werden und als
    Generalunternehmerleistung durch den Auftragnehmer ausgeführt werden.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 45210000
    N2016:NUTS: DE231

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Klinikum St. Marien Amberg

    Mariahilfbergweg 7

    92224 Amberg
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Leistungen zur Planung und Errichtung
    eines ambulanten OP-Zentrums (AOZ) in der Gesamtverantwortung eines geeigneten
    und leistungsfähigen Auftragnehmers (Generalunternehmer). Die Errichtung soll
    durch eine schlüsselfertige Errichtung des ambulanten OP-Zentrums in
    Modul-/Systembauweise erfolgen.

    Hierzu hat der Auftragnehmer auf die bereits vorhandenen Vorplanungen im
    Bereich Objektplanung (Gebäude) gemäß §§ 33 ff. HOAI des Auftraggebers
    (Entwurfs- und Genehmigungsplanung gem. LPh 3 und 4) aufzusetzen und in
    eigener Verantwortung unter Einbeziehung des Auftraggebers als
    Ausführungsplanung (LPh 5) fortzuschreiben sowie sämtliche notwendigen
    technischen Berechnungen wie Statik, Schallschutz und Brandschutz
    durchzuführen. Darüber hinaus hat der Auftragnehmer die Planungsleistungen
    im Bereich Technische Fachplanung gemäß §§ 53 ff. HOAI für das ambulante
    OP-Zentrum in Modul-/Systembauweise in eigener Verantwortung zu erbringen, der
    Auftraggeber ist lediglich bis zur Schnittstelle am Gebäude für die
    Übergabe der Medien verantwortlich. Neben den planerischen Leistungen
    beinhaltet die Leistungserbringung zudem die bauliche Umsetzung des
    Bauvorhabens. Der Antrag auf Erteilung einer entsprechenden Baugenehmigung
    wurde bereits durch den Auftraggeber gestellt. Die Inbetriebnahme des
    ambulanten OP-Zentrums (AOZ) ist für November 2021 geplant.

    Details können der Aufgaben- und Leistungsbeschreibung sowie der
    Ausführlichen Leistungsbeschreibung nebst Raum- und Funktionsprogramm und den
    Bestands- und Planunterlagen entnommen werden, die Bestandteil der
    Vergabeunterlagen sind.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 01.01.2021
    Ende: 31.12.2021
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Öffentliche Aufträge sind gemäß § 2 Abs. 3 EU VOB/A an fachkundige und
    leistungsfähige (geeignete) Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach §
    6e EU VOB/A ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen
    geeignet ist, hat der Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen
    Bestimmungen auf der Grundlage der ihm zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung
    verfügbaren Informationen eine in die Zukunft auf die mögliche
    Auftragsausführung gerichtete Prognose vorzunehmen. Daraus ergeben sich für
    das Vergabeverfahren die folgende Prüfreihenfolge und der dargestellte Umfang
    der Prüfung bzw. Wertung durch den Auftraggeber. Dieser Prüf- und
    Wertungsvorgang erfolgt anhand der vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft
    abgegebenen Erklärungen und Nachweis im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs, kann
    aber in begründeten Einzelfällen auch zu einem späteren Zeitpunkt der
    Vergabeverfahrens wiederholt werden.

    Vom Auftraggeber ist beabsichtigt, gemäß § 3b Abs. 2 Nr. 3 EU VOB/A
    mindestens 3 und höchstens 5 geeignete Unternehmen auszuwählen und im
    nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an
    Verhandlungen aufzufordern.

    Im Einzelnen:

    1. Kein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU VOB/A

    Im ersten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht
    eingegangen Angebote der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob
    Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A einschlägig sind bzw. – falls dies
    der Fall sein sollte –, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 6f
    Abs. 1 und 2 EU VOB/A durchgeführt und nachgewiesen sind.

    2. Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung

    Die zweite Wertungsstufe umfasst die Prüfung der Eignung des Bewerbers anhand
    der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge der einzelnen
    Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften gemäß § 3b Abs. 3 Nr. 1 EU VOB/A, die
    positiv anhand der Angaben und Erklärungen des Bewerbers festgestellt werden
    muss sowie die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung.

    3. Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen:

    Im dritten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht
    eingegangenen Angebote der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften –
    die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Auswahlverfahren
    auszuschließen waren – den Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten
    Referenzen mit dem Leistungsgegenstand.

    Bei diesem Wertungsvorgang werden in Anlehnung an die Grundsätze zur Wertung
    von Referenzen im Rahmen der Eignungsprüfung nach aktuellen Entscheidungen in
    der vergaberechtlichen Rechtsprechung berücksichtigt (vgl. z. B. VK Bund,
    Beschl. v. 30. Oktober 2017 – VK 2-114/17). Wesentliche Kriterien für diese
    Auswahl sind, ob ein Bewerber über besser vergleichbare, das heißt nach der
    Aufgabenstellung (Art, Umfang sowie Komplexität) näher an dem in Rede
    stehenden Auftrag liegende Referenzen verfügt. Dabei kann auch die Qualität
    der Leistung nach (vom Auftraggeber abgefragter) Aussage der Referenzgeber
    sowie die Anzahl solcher – über die Mindestanzahl von 3 hinausgehend –
    eingereichten Referenzen in jüngster Vergangenheit von Bedeutung sein
    können.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Folgende Angaben/Nachweise/Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der
    Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:

    1. Angabe von vollständigem Firmennamen, Anschrift und Ansprechpartner nebst
    Kontaktdaten sowie Gründungsdatum und Niederlassung des Bewerbers.

    2. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und haben sich bereits als solche zu
    bewerben. Mit dem Teilnahmeantrag muss eine von allen Mitgliedern
    unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorgelegt werden:

    (a) In der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

    (b) In der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter
    bezeichnet ist,

    (c) In der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
    gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

    (d) In der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften,

    (e) In der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine
    leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird.

    Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag
    eingereicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Mehrfachbewerbungen sind
    nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen stellen auch
    Teilnahmeanträge unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers sowie
    mehrerer Mitglieder ständiger Arbeitsgemeinschaften dar.

    3. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6e EU VOB/A
    vorliegen.

    4. Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt zudem,
    dass:

    (a) Er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der
    Leistung selbst erfüllt oder durch Dritte, wobei er dies auf einem Beiblatt
    erläutert, falls er diese Voraussetzungen nicht selbst erfüllt.

    (b) Er Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers und der
    Vergabestelle keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat,

    (c) Er unverzüglich weitere gewünschte angaben machen bzw. Nachweise
    vorlegen wird, falls der auftraggeber rückfragen oder weiteren
    klärungsbedarf insbesondere zur eignung äußert oder erläuterungen oder
    nachweise wünscht (z. B. Die bescheinigung eines sozialversicherungsträgers,
    einen gewerbezentral- oder handelsregisterauszug oder eine bankerklärung).

    (d) Er nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
    verpflichtet ist oder er in einem solchen eingetragen ist; und

    (e) Er den Auftraggeber unverzüglich informiere(n) und gegebenenfalls
    aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise abgeben werde(n), falls
    sich während des weiteren Verfahrens (vor oder nach Angebotsabgabe)
    Änderungen an den von ihm vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen
    für ihn erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung
    ergeben.

    5. Einverständniserklärung zur Speicherung und Verarbeitung mitgeteilter
    personenbezogener Daten für das Vergabeverfahren.

    6. Falls sich der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) für dieses Projekt
    auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe
    von Leistungsbereich, Name und Adresse des Dritten, Art und Weise der
    Einbindung des Dritten (z. B. Unterauftragnehmer) und eine Bestätigung, dass
    auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung(en)
    für wesentliche Teilleistungen auf der Vorlage des Formblatts
    Verpflichtungserklärung des Dritten dazu vorgelegt werden, dass ihm die
    erforderlichen Mittel dieser Unternehmen zur Verfügung stehen, und für
    Unternehmen, die nach ihrem Umfang und/oder ihrer Bedeutung wesentliche
    Leistungsteile erbringen sollen, entsprechende Erklärungen und auf
    Anforderung Nachweise zur Eignung; sofern eine Berufung auf die Eignung des
    vorgesehenen Unternehmens beabsichtigt ist, sind die Verpflichtungserklärung
    sowie die Nachweise der Eignung unmittelbar mit dem Teilnahmeantrag
    einzureichen.

    7. Vertraulichkeitserklärung des Bewerbers bzw. jedes Mitglieds einer
    Bewerbergemeinschaft.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der
    Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:

    1. Erklärung über den Gesamtumsatz in Deutschland in Euro (netto) des
    Bewerbers in den Jahren 2017, 2018 und 2019 und Angaben zur Dauer des
    jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum
    Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach
    2017); sowie

    2. Nachweis — nicht älter als 10 Monate — über eine gültige Betriebs-
    und Vermögenshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und
    Vermögensschäden von einem in der Europäischen Union zugelassenen
    Versicherer. Die Mindestdeckungssummen müssen jeweils 5 000 000,00 EUR für
    Personenschäden und jeweils 5 000 000,00 EUR für sonstige Schäden bei
    2-facher Maximierung der Versicherungssumme betragen. Die Versicherung muss im
    Falle der Liquidation des Versicherungsnehmers eine Nachhaftungsfrist von
    mindestens 5 Jahren aufweisen (Mindestanforderungen).
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der
    Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:

    1. Angabe von mindestens 3 abgeschlossenen Referenzprojekten, die mit den zu
    vergebenden Leistungen nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und
    Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Anzugeben ist der Auftraggeber
    nebst Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Anschrift, Name, Telefon, Telefax und
    E-Mail), der Projektleiter beim Auftragnehmer (Name, Vorname),
    Kurzbeschreibung des Projekts sowie Zeitraum der Errichtung, Zeitpunkt der
    Inbetriebnahme sowie Projektvolumen (KG 200 – 700) in EUR (netto). Die
    Referenzen müssen aktuell sein, d. h. die Inbetriebnahme des Modulbauwerks in
    den letzten 5 Jahren (1. Juli 2015 bis 30. Juni 2020) erfolgt sein.

    Folgende Anforderungen müssen mit den Referenzen erfüllt werden
    (Mindestanforderungen):

    (a) Errichtung von Bauwerken in Modul-/Systembauweise im Bereich Kliniken und
    Krankenhäuser,

    (b) Nutzung muss medizinischen Eingriffsraum (z. B. Funktions- bzw.
    Operationsraum) beinhalten; und

    (c) Projektvolumen (KG 200 – 700) von mindestens 4 Millionen EUR (netto).

    2. Angaben zum vorgesehenen (stellvertretenden) Projektleiter mit Nachweis der
    fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung, Dauer der
    Zugehörigkeit zum Bewerber bzw. Mitglied der Bewerbergemeinschaft und zur
    branchenspezifischen Berufserfahrung in Jahren. Dabei muss der Projektleiter
    über mindestens acht Jahre und der stellvertretende Projektleiter über
    mindestens 4 Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen
    (Mindestanforderung).

    Ein tabellarischer Lebenslauf nebst Angaben zu wesentlichen Referenzprojekten
    ist für die Personen jeweils als Anhang beizufügen.

    3. Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (2017,
    2018 und 2019) unterteilt nach Geschäftsführer und Gesellschafter/Inhaber,
    Festangestellte Mitarbeiter mit fachbezogener Ausbildung und Freie Mitarbeiter
    (keine Unterauftragnehmer), sowie

    4. Erklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und
    gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer
    vorgesehenen Unternehmens, mit der Unterauftragnehmer versichert, dass im
    Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur
    Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft verpflichten sich für den Fall der
    Zuschlagserteilung zur Einhaltung der (gesetzlichen) Vorgaben von
    Tarifverträgen, dem MiLoG sowie dem AEntG.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    23.10.2020
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    31.01.2021

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Vergabeunterlagen für das gegenständliche Verfahren können unter dem
    Direktlink von der eVergabeplattform abgerufen werden und werden
    ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Die
    Vergabeunterlagen sind gemäß §§ 11 Abs. 2, Abs. 3 Satz 1, 11a EU VOB/A
    unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter vorstehender
    Internetadresse abrufbar.

    Ausgenommen hiervon sind diejenigen Bereiche der Vergabeunterlagen, die
    aufgrund von detaillierten Angaben zur klinischen Infrastruktur besonders
    schützenswert sind. Die Voraussetzungen für die Übermittlung dieser
    Unterlagen und zur Sicherstellung des erforderlichen Maßes an Vertraulichkeit
    gemäß § 11b Abs. 2 EU VOB/A i. V. m. § 5 Abs. 3 VgV wird erst nach Zugang
    einer unterzeichneten sowie mit Firmenstempel versehenen
    Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) zugänglich gemacht.
    Diese Vertraulichkeitserklärung ist zeitgleich mit dem Teilnahmeantrag
    (Bewerbung) form- und fristgerecht einzureichen. Die schützenswerten Teile
    der Vergabeunterlagen werden dann mit der Aufforderung zur Abgabe eines
    Angebots und der Teilnahme an Verhandlungen gesondert an diejenigen Bieter
    übersandt, bei denen die erforderliche Eignung im Rahmen des
    Teilnahmewettbewerbs festgestellt wird. Eine Bewerbung um die Teilnahme am
    Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom
    Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil D der Vergabeunterlagen)
    nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind
    sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die
    Vertraulichkeitserklärung einzureichen. Angaben, Erklärungen und Nachweise,
    die von einem Bieter nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt
    wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden
    Nachfrist bei dem Bewerber angefordert werden. Reicht der Bewerber die
    geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb einer vom
    Auftraggeber verbindlich gesetzten Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag
    ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber
    Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu
    geben. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch als Scan auf der angegebenen
    eVergabeplattform mit Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten
    Stellen einzureichen. Eine Übermittlung des Teilnahmeantrages per Post/Boten,
    Telefax oder E-Mail ist ausgeschlossen. Für den Fall einer Bewerbung als
    Bewerbergemeinschaft muss jedes einzelne Mitglied die
    Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) und das
    Bewerbungsformular (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen
    Anlagen ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben auf der angegebenen
    eVergabeplattform zusammen mit dem Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der
    Bewerbungsgemeinschaft mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den
    entsprechend gekennzeichneten Stellen einreichen.

    Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, dort in
    den Teilen A („Allgemeine Verfahrensbedingungen“), C
    („Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb“) und E
    („Vergabebedingungen für Angebots- und Verhandlungsphase“).
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Regierung von Mittelfranken - Vergabekammer Nordbayern
    Postanschrift: Postfach 606
    Ort: Ansbach
    Postleitzahl: 91511
    Land: DE
    Telefon: +49 981531277
    E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
    Fax: +49 981531837
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Für die Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff. GWB
    verwiesen. Hinsichtlich der zu beachten Fristen für die Einlegung von
    Rechtsbehelfen ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten.

    Dieser lautet:

    „Der Antrag ist unzulässig, soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
    unberührt."
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Regierung von Mittelfranken — Vergabekammer Nordbayern
    Postanschrift: Postfach 606
    Ort: Ansbach
    Postleitzahl: 91511
    Land: DE
    Telefon: +49 981531277
    E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
    Fax: +49 981531837
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    21.09.2020


TI: Deutschland-Bad Nauheim: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
    Ingenieurbüros und Prüfstellen
PD: 20200925
ND: 2020/S 187-450953
OJ: 2020187
DS: 20200922
DD:
DT: 20201023 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71000000
PN: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
RC: DE731-DE7
RG: Kassel, Kreisfreie Stadt-HESSEN
CY: DE
OL: DE
AU: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
TW: Bad Nauheim
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
    Postanschrift: Dieselstraße 1-7
    Ort: Bad Nauheim
    Postleitzahl: 61231
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Fachbereich Vergabe Freiberuflicher Leistungen
    E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de
    Fax: +49 6032 / 8862-126
    N2016:NUTS: DE7

    Hauptadresse:
    https://vergabe.hessen.de
    URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171eeb37606-8cfc57ae908389a
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://vergabe.hessen.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    WE132156, Bundespolizeiinspektion KS, Neubau Nebentrakt, Generalplaner
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    VG-0454-2020-0871
    CPV-Code Hauptteil: 71000000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Bundespolizeiinspektion Kassel, Neubau Nebentrakt mit vorherigen Abriss des
    Bestandsgebäudes sowie Aufstellung eines Interims-Container Gebäudes
    während der Bauzeit zur Unterbringung des Nutzers.

    Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die gemeinsame Vergabe von

    — Leistungen der Objektplanung Gebäude (§ 33 ff HOAI);

    — Leistungen der Objektplanung Freianlagen (§ 38 ff HOAI);

    — Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung (§ 49 ff HOAI);

    — Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 53 ff HOAI)
    Anlagegruppen 1-5;

    — Leistungen der Vermessung;

    — Leistungen der Thermischen Bauphysik;

    — Leistungen der Planung für Brandschutz;

    — Leistungen des Nachhaltigkeitskoordinators;

    — Leistungen zur Baufeldfreimachung/Rückbau sowie Stellung eines
    Interimsgebäudes.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    972281.24
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE7

    N2016:NUTS: DE731

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Kassel
    Beschreibung der Beschaffung:

    Das Dienstgebäude aus den 1960-ern der Bundespolizeiinspektion in Kassel
    besteht aus mehreren Gebäudeteilen. Der Haupttrakt ist mit dem Nebentrakt
    durch einen Eingangsbereich verbunden. Aufgrund von standsicherheitsrelevanten
    Mängeln wurde entschieden den Nebentrakt abzureißen. Anschließend wird ein
    Neubau im gleichen Baufeld entstehen. Als Bindeglied zwischen Haupt-und
    Nebentrakt wird eine Sicherheitsschleuse neu errichtet. In der Zeit der
    Abriss- und Neubaumaßnahme ist die Schaffung eines Interims mittels Container
    erforderlich. Zu berücksichtigen ist hier die Schaffung einer
    Interims-Energieversorgung des Haupttraktes, da dieser bisher über den
    Nebentrakt versorgt wird.

    Das Raumprogramm des Nebentrakts sieht eine Gesamtnutzfläche von ca. 820 m 2
    vor, aufgeteilt in Büroräume (ca. 115 m 2 ), Umkleidebereiche (ca. 310 m 2
    ), Sanitärbereiche WC + Duschen sowie KFZ- Hallen (ca. 250 m 2 ). Ggf. ist
    eine Erweiterung der Flächen möglich.

    Da das Hauptgebäude sowie die wesentlichen Parkplatzflächen während der
    gesamten Maßnahme weiter in Betrieb sein sollen, ist dies bei der
    Konzeptentwicklung und Bauausführung zu berücksichtigen.

    Bei der Liegenschaft ist mit Kampfmitteln zu rechnen. Ein externes Büro ist
    bereits eingebunden.

    Hauptgegenstand des Auftrags sind die Fachdisziplinen Objektplanung Gebäude,
    Freianlagen, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung, Vermessung,
    Thermische Bauphysik sowie Planung für Brandschutz als
    Generalplaner-Leistung. Hierbei sind die Leistungen gemäß der HOAI 2013 für
    die Leistungsphasen 2 bis 9 zu erbringen. Im Rahmen der zu erbringenden
    Leistungsphasen ist zunächst die Bauunterlage gem. RBBau Teil D zu erstellen.
    Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Die
    Leistungen für einen Nachhaltigkeitskoordinator und der
    Baufeldfreimachung/Rückbau sowie die Interim-Containerstellung ergänzen den
    Leistungsumfang.

    Das Bruttobauvolumen beläuft sich auf ca. 4 800 000 EUR.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
    Gewichtung: 30,00
    Qualitätskriterium
    Projektorganisation allgemein
    Gewichtung: 20,00
    Qualitätskriterium
    Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
    Gewichtung: 25,00
    Kostenkriterium
    Grundleistungen inkl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
    Gewichtung: 20,00
    Kostenkriterium
    Stundensätze
    Gewichtung: 5,00
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    972281.24
    Beginn: 15.03.2021
    Ende: 31.10.2026
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,

    2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,

    3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.

    Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller
    Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:

    Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den
    anzufordernden Bewerbungsunterlagen.

    Gewichtung gem. Wertungsmatrix:

    Gemittelter Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre: 8 %

    Gemittelte Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure der letzten
    3 Jahre für die Objektplanung Gebäude: 5 %

    Gemittelte Anzahl der festangestellten Ingenieure der letzten 3 Jahre für die
    Tragwerksplanung: 5 %

    Gemittelte Anzahl der festangestellten Ingenieure der letzten 3 Jahre für die
    für die Technische Ausrüstung HKLS (AG 1, 2, 3): 5 %

    Gemittelte Anzahl der festangestellten Ingenieure der letzten 3 Jahre für die
    für die Technische Ausrüstung Elektro (AG 4, 5): 5 %

    Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen
    1 bis 6 mit jeweils 12 %): 72 %

    Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
    Beschreibung der Optionen:

    Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2 und 3 beauftragt.
    Weitere Leistungsphasen sowie besondere Leistungen sollen optional beauftragt
    werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch
    auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
    einzureichen:

    1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine
    Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
    vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern,
    Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist,

    2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen
    Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.
    Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736),

    3) Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach §18 Abs. 3 HVTG (in
    der aktuell vorliegenden Fassung),

    4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:

    Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in
    ein Berufs- und Handelsregister; Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122
    ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise
    (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die
    Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
    Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
    einzureichen:

    1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1
    (3) VgV,

    2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten
    3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU
    zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden
    2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 2 000 000,00 EUR im
    Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem
    Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten
    Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der
    Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten
    Architekten, Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten
    3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV,

    2) Nachweise der Kompetenzen in Tragwerksplanung, Freianlagen, Brandschutz,
    Vermessung, Thermische Bauphysik und Nachhaltigkeitskoordinator,

    3) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
    Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche
    Bauüberwachung vorgesehenen Personen durch die Berechtigung die
    Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46
    Abs. 3 (8) VgV,

    4) Darstellung von 6 Referenzen (2 jeweils Haupt-Fachdisziplin: Objektplanung
    Gebäude, TA HKLS (AG 1, 2, 3) und TA Elektro (AG 4, 5) nach § 46 Abs. 3 Nr.
    1 VgV für in den letzten 8 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit
    Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:

    — Bezeichnung der Referenz;

    — Bewerber/Referenzerbringer;

    — Kurzbeschreibung Referenz;

    — Projektgröße;

    — Projektzeit;

    — Leistungsumfang des Bewerbers;

    — Auftraggeber/Empfänger.

    Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte
    Anlagen sind beizulegen.

    Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen
    belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN
    A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht
    werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).

    Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren
    Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende
    schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers
    vorliegt.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:

    — Gesamtzahl Beschäftigte: mind. 12 festangestellte Mitarbeiter;

    — Objektplanung Gebäude: mind. 2 mit vergleichbaren Leistungen betraute
    Architekten/Ingenieure;

    — Tragwerksplanung: mind. 1 mit vergleichbaren Leistungen betrauter
    Ingenieur;

    — TA HKLS (AG 1, 2, 3): mind. 2 mit vergleichbaren Leistungen betraute
    Ingenieure;

    — TA Elektro (AG 4, 5): mind. 2 mit vergleichbaren Leistungen betraute
    Ingenieure.

    Zu 4) Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenzen gestellt.
    Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss vom Verfahren:

    — Alle Projekte haben mind. 2 500 000 EUR Bruttobaukosten (KG 200-600);

    — Alle Projekte haben eine Fläche ≥ 800 m 2 Netto Raumfläche (gilt nur
    für die Referenzen der Objektplanung Gebäude);

    — Referenzen dürfen nicht älter als 8 Jahre sein (Übergabe an Nutzer
    nicht vor 1.1.2012);

    — Der Projektbearbeitungsstand muss den Leistungsstand erreicht haben, dass
    die Bauunterlagen (EW-Bau, Leistungsphase 3 HOAI) genehmigt wurden.

    Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der wertbaren
    Referenzprojekte der Haupt-Fachdisziplinen (Objektplanung Gebäude, TA HKLS
    (AG 1, 2, 3) und TA Elektro (AG 4, 5)) abgedeckt werde. Es handelt sich
    hierbei um K.O.-Kriterien, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der
    Bewerbung am weiteren Verfahren:

    — Bei mind. 1 Referenz muss die Übergabe an den Nutzer (Abschluss LPH 8)
    erfolgt sein;

    — Bei mind. 2 Projekten muss der Baubeginn erfolgt sein (Beginn LPH 8);

    — Bei mind. 2 Projekten muss die Bauausführung im fortlaufenden Betrieb
    erfolgt sein;

    — Bei mind. 1 Projekt parallele Errichtung einer Interims-Containerfläche.

    Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen
    anhand der Wertungskriterien gemäß der Wertungsmatrix
    „743_Eignungskriterien mit Bewertungsmatrix (Stufe 1)“.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der
    Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche
    Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische
    Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei
    natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie
    gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der
    Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen.

    Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht
    geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein
    Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen
    Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie
    – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über
    die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.

    Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu
    ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der
    anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte
    Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die
    an die natürliche Person gestellt werden.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
    juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied
    der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

    Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
    bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller
    Mitglieder vorzulegen.

    Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle
    Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.

    Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

    Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw.
    Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des
    Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung zur
    Überprüfung wird vorausgesetzt.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    23.10.2020
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    2

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
    Auflagen zu überprüfen:

    Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen
    Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des
    Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche
    Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
    Eigenerklärung (EEE).

    Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:

    1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich
    elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen
    (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §
    126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung
    abgibt.

    2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden
    nur auf Anforderung zurückgegeben.

    3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
    Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmer (gem. § 36 VgV) sind die
    Formblätter „Bewerbungsbogen“ (HE 734) inkl. Der geforderten Anlagen und
    Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen.

    4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von
    allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
    einzureichen (HE 740).

    5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle
    von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
    Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche
    sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741).
    Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen
    nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung
    stehen (HE 742).

    6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale
    Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei
    europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen
    Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in
    offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur
    noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen
    eingereicht werden können.

    Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
    Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
    Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren
    ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.

    Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte
    teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
    Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen
    Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im
    Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das
    Bietercockpit digital abgeben.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    1., 2. und 3. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
    Postanschrift: Villemombler Straße 76
    Ort: Bonn
    Postleitzahl: 53123
    Land: DE
    Telefon: +49 228-9499-0
    Fax: +49 228-9499-163
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
    ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4
    GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang
    der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr
    als 15 Kalendertage vergangen sind.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    22.09.2020


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

tender ist eine eingetragene Marke der Kämpf Unternehmensberatung