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AUSGESCHRIEBENE ARCHITEKTENLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Architektenleistungen, 2020-11-25 - 2020-11-25


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros
PD: 20201125
ND: 2020/S 230-567236
OJ: 2020230
DS: 20201120
DD:
DT: 20201222 11:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71200000
    71221000
PN: Dienstleistungen von Architekturbüros
    Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
RC: DE212
RG: München, Kreisfreie Stadt
CY: DE
OL: DE
AU: Erzbischöfliches Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
TW: München
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Erzbischöfliches Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
    Postanschrift: Schrammerstraße 3
    Ort: München
    Postleitzahl: 80333
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Erzbischöfliches Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
    E-Mail: vst@eomuc.de
    N2016:NUTS: DE212

    Hauptadresse:
    http://www.erzbistum-muenchen.de
    URL: https://www.subreport.de/E66121678
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E66121678
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Religionsgemeinschaft, Römisch-Katholische Kirche
    I.5: Haupttätigkeit/en (Andere Tätigkeit)
    Kultur, Religion, Bildung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    München — PRJ-2016-0384 — Neubau Kindergarten St. Thomas Apostel —
    Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI
    CPV-Code Hauptteil: 71200000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Das Erzbischöfliche Ordinariat München beabsichtigt den Ersatzneubau des
    Kindergartens St. Thomas Apostel in München.

    Für die Maßnahme werden derzeitig Kosten (Kgr. 300+400) in Höhe von ca. 3,5
    Mio. EUR brutto angesetzt. Für die Kostengruppe 500 sind 129 580,00 EUR
    geschätzt.

    Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise)
    zu beauftragen:

    Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33
    ff. HOAI.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71221000
    N2016:NUTS: DE212

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Fritz-Meyer-Weg 1

    81925 München.
    Beschreibung der Beschaffung:

    Bei der bestehenden Einrichtung handelt es sich um eine Kindertagesstätte mit
    3 Kindergartengruppen und 1 Kinderkrippengruppe. Das Bestandsgebäude wurde
    nach 3-jähriger Planungs- und Bauzeit am 28.11.1971 eröffnet.

    Im Zuge einer baufachlichen Vorprüfung wurde von der Regierung von Oberbayern
    ein Ersatzneubau für die Kindertagesstätte als wirtschaftlich und
    grundsätzlich förderfähig eingestuft. Der Ersatzbau soll auf dem
    bestehenden Grundstück nach vorherigem Abbruch des Bestandes errichtet
    werden. Der Abbruch des Bestandsgebäudes sowie die erforderlichen
    Interimsmaßnahmen sind Teil dieser Ausschreibung.

    Für die Maßnahme sind die Leistungen der Leistungen der Objektplanung
    Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI zu vergeben. Die Leistungen
    werden stufenweise beauftragt.

    Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-3
    (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung) gemäß § 34 HOAI für
    beauftragt. In den darauf folgenden Beauftragungsstufen werden die
    Leistungsphasen 4-9 (stufenweise) abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf
    Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 12.04.2021
    Ende: 31.12.2024
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs müssen die untenstehende Angaben gemacht
    werden. Die Wertung der einzelnen Kriterien ist im Folgendem beschrieben:

    1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3
    Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %. Die zu
    vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:

    — Gesamtumsatz ≥ 200 000 EUR/a (5 Punkte),

    — Gesamtumsatz < 200 000 EUR/a und ≥ 100 000 EUR/a (2,5 Punkt),

    — Gesamtumsatz < 100 000 EUR/a (0 Punkte).

    2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für das
    gesamte Büro des Bewerbers aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte,
    Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
    Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:

    — durchschnittlich ≥ 2 Gesamtmitarbeiter (5 Punkte),

    — durchschnittlich < 2 Gesamtmitarbeiter (0 Punkte).

    3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von
    2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der
    Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung
    des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46
    Abs. 3 Nr. 1 VgV) – Wichtung 90 %.

    Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger
    zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins
    für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung)
    berücksichtigt werden. Referenzprojekte die vor 2015 in Betrieb genommen
    wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.

    Folgende Anforderungen sollten durch die Referenzprojekte erfüllt sein:

    — das Referenzprojekt wurde unter Berücksichtigung öffentlicher
    Vergabevorschriften abgewickelt (5 Punkte),

    — bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Erweiterungs- oder
    Neubaumaßnahme (5 Punkte),

    — bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Hochbaumaßnahme (5
    Punkte),

    — das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar
    (Kosten (Kgr. 300+400) ≥ 3,0 Mio. EUR brutto) (max. 5 Punkte),

    — durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 34
    HOAI) erbracht (max. 5 Punkte),

    — derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die
    Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (5 Punkte).

    Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:

    — Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),

    — Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

    — Leistungszeit,

    — Kosten (Kgr. 300+400, DIN 276) brutto,

    — erbrachte Leistungsphasen.

    Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden. Die maximal zu
    erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max.
    5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl + 3 x max. 30
    Punkte für Referenzprojekte).

    Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum
    Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Eine
    Übersicht ist der „Anlage C – Kriterienkatalog“ aus den
    Vergabeunterlagen zu entnehmen.
    Beschreibung der Optionen:

    — Leistungsphasen 1–9 gemäß § 34 HOAI,

    — Beauftragungsstufe 1: Leistungsphase 1-3 gemäß § 34 HOAI,

    — Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 4 + 5 gemäß § 34 HOAI,

    — Beauftragungsstufe 3: Leistungsphase 6-9 gemäß § 34 HOAI – ggf.
    besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI.

    Die Beauftragung der vorgenannten Leistungsphasen bzw. Beauftragungsstufen
    und/oder besonderen Leistungen sind optional möglich, ohne dass ein
    Rechtsanspruch darauf besteht.
    Zusätzliche Angaben

    Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich
    elektronisch über die unter 1.3) genannte Vergabeplattform. Bewerbungen sind
    ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei
    Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied
    auszufüllen.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr,
    Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen
    (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit
    zutreffend).

    2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur
    gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die
    Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht.

    3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die
    Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig
    zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV).

    4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen:

    5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
    bzw. Eigenerklärung für ausländische Bewerber, dass keine
    Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen
    Landes mit § 123 GWB vergleichbar sind.

    5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
    bzw. Eigenerklärung für ausländische Bewerber, dass keine
    Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen
    Landes mit § 124 GWB vergleichbar sind.

    5c) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs.
    1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz und § 21 Abs. 1
    Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz bzw. Eigenerklärung für
    ausländische Bewerber, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den
    Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz,
    § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz und § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
    Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz vergleichbar sind.

    6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere
    Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der
    Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat
    er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung
    der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis
    auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende
    Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.

    7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
    Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß
    § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen
    eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung
    nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich
    zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende
    Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im
    Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch,
    müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch
    genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine
    entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1
    500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden im
    Fall der Zuschlagserteilung.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in
    den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 erbrachten Leistungen (hier:
    Objektplanung Gebäude und Innenräume) die prinzipielle Eignung des Bewerbers
    geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe der
    anrechenbaren Kosten (Kgr. 300+400, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie
    der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen.
    Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn sie anhand der
    selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte
    bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen. Für die
    Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, wird
    gemäß II.2.9) dieser Auftragsbekanntmachung vorgegangen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe
    geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt" zu
    tragen. Ebenso natürlichen Personen, die über einen Befähigungsnachweis
    für Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur verfügen, der in Richtlinie
    85/384/EWG (Architektenrichtlinie) aufgeführt ist, oder dessen Anerkennung
    nach Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der Berufsträger durch
    Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure auch über die
    Bauvorlageberechtigung verfügt. Juristische Personen sind als Auftragnehmer
    zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf
    Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie
    für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
    benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.

    Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 VgV in Verbindung
    mit § 75 Abs. 3 VgV.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    22.12.2020
    Ortszeit
    11:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die unter II.2.7) der Auftragsbekanntmachung benannten Termine für die
    Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt
    (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die
    Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der
    Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der
    erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und
    Mitwirken bei der Erstellung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie
    die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch
    nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten
    und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch
    dazugerechnet werden.

    Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag zulässig. Mehrfache Teilnahmeanträge
    führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als mehrfache Teilnahmeanträge gelten
    auch mehrere Teilnahmeanträge von Einzelpersonen innerhalb verschiedener
    Bewerbergemeinschaften.

    Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in
    Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe
    elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die unter Ziffer I.3) dieser
    Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Der Bewerber/Bieter trägt das
    Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
    Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

    Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser
    Auftragsbekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung.

    Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die
    Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Auftragsbekanntmachung
    genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der
    Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als
    Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen
    auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist
    veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor
    Ablauf der Teilnahmefrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung
    genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen,
    Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es
    wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben
    kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu
    verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter
    Ziffer I.3) dieser Auftragsbekanntmachung genannten Vergabeplattform
    informiert.

    Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter
    Ziffer I.3) dieser Auftragsbekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die
    Bewerber, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen
    Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail
    informiert. Für die Einreichung des Teilnahmeantrags ist eine Registrierung
    auf der Vergabeplattform notwendig.

    Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied bzw.
    auch für solche Unternehmen (eignungsleihende Unternehmen) auszufüllen,
    deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen
    beabsichtigt.

    Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß
    § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

    Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
    Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
    gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl
    unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu
    treffen.

    Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw.
    des Bieters/der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB
    hingewiesen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
    Postanschrift: Maximilianstraße 39
    Ort: München
    Postleitzahl: 80538
    Land: DE
    Telefon: +49 8921762411
    E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
    Fax: +49 8921762847
    URL: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung
    von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb
    einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160
    Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
    Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der
    Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
    gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
    Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig,
    soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
    GWB).
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.11.2020


TI: Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20201125
ND: 2020/S 230-567249
OJ: 2020230
DS: 20201120
DD:
DT: 20210107 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71322500
    72242000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
    Entwurfsmodellierung
RC: DE712-DE300: DE7
RG: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt-Berlin: HESSEN
CY: DE
OL: DE
AU: DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
TW: Berlin
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
    Postanschrift: Zimmerstr. 54
    Ort: Berlin
    Postleitzahl: 10117
    Land: DE
    Telefon: +49 30-20243-222
    E-Mail: vergabe@deges.de
    Fax: +49 30-20243-791
    N2016:NUTS: DE300

    Hauptadresse:
    http://www.deges.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://vergabe.deges.de
    URL: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-175d6cc3339-312328ea211a0e6f
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit/en (Andere Tätigkeit)
    Straßen- und Brückenbau

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Lph. 1 + 2 Verkehrsanlagen
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    AC35290103
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Objektplanung Verkehrsanlagen § 47 HOAI Lph 1 und Lph 2

    Sowie besondere Leistungen:

    — BIM (building information modeling).
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71322500
    Weitere(r) CPV-Code(s): 72242000
    N2016:NUTS: DE300

    N2016:NUTS: DE7

    N2016:NUTS: DE712

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Hessen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Land Hessen endvertreten
    durch die DEGES, Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH plant
    die Erweiterung der A 3 auf 8 Fahrstreifen von der AS Flughafen Stadt
    Frankfurt/Main bis zum AD Mönchhof (siehe „Anlage Übersichtskarte.pdf").

    Die Maßnahme ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 im vordringlichen Bedarf
    Engpassbeseitigung eingestuft (Projektnummer: A3-G30-HE-T04-HE).

    Gemäß Prins ist das Teilprojekt 4 (A 3 AS Frankfurt-Flughafen - AD
    Mönchhof) nur zusammen mit dem Teilprojekt 5 (A 3 AK Frankfurter Kreuz - AS
    Frankfurt-Flughafen) bewertbar.

    Gegenstand der Leistungsbeschreibung ist die Erstellung der anteiligen
    Grundlagenermittlung und der Vorplanung [Leistungsphase 1 und 2 nach § 47 (1)
    HOAI] sowie Besonderer Leistungen unter Berücksichtigung der aktuellen
    Richtlinien für einen grundhaften Ausbau des Gesamtquerschnitts. Die
    Unterlagen sind nach den RE 2012 anzufertigen. Die Planung hat in der
    BIM-Methodik zu erfolgen. Entsprechende Anforderungen zu den Zielen der
    BIM-Methodik sind in den Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA)
    definiert.

    Beschreibung der Verkehrsanlage

    Die A3 ist als kontinentale Straßenverbindung geführt und verbindet die
    Metropolregionen Rhein/Ruhr, Frankfurt Rhein/Main und Nürnberg. Die
    prognostizierten Verkehrsstärken sind mit dem vorhandenen 6-streifigen
    Querschnitt nicht zu bewältigen. Die Verkehrssicherheit ist stark
    eingeschränkt und die Störanfälligkeit ist hoch. Vorgesehen ist der
    8-streifige Ausbau des Abschnitts auf einer Länge von ca. 7,5 km.

    Bestand:

    Die Richtungsfahrbahn Nürnberg weist im Bereich des AD Mönchhof 3
    Fahrstreifen einschl. Seitenstreifen auf. Im Bereich des A-Bauwerks über die
    Zufahrtsrampe der A 67 auf die A 3 wird der Seitenstreifen eingezogen. Im
    weiteren Verlauf schleift sich die zweistreifige Zufahrtsrampe mit
    Seitenstreifen von der A 67 in die A 3 ein.

    An der Anschlussstelle Kelsterbach ist eine zweistreifige Ausfahrt ohne
    Seitenstreifen angeordnet. Im Bereich der Inselspitze wird der Seitenstreifen
    der A 3 eingezogen. Eine Zufahrt auf die A 3 Richtung Nürnberg ist nicht
    vorhanden.

    Im weiteren Verlauf der A 3 beginnt auf Höhe des Bauwerks „Überführung
    der Airrail" die verlängerte Ausfahrt auf die A 5. Bis zum Ende des
    Planungsabschnittes wird dieser Querschnitt beibehalten.

    Die Richtungsfahrbahn Köln weist westlich des A-Bauwerks über die
    Kapitän-Lehmann-Straße einen 3-streifigen Querschnitt einschl.
    Seitenstreifen auf. Im weiteren Verlauf schleift sich die einstreifige
    Zufahrtsrampe (abschnittsweise ohne Seitenstreifen) von der A 5 in die A 3
    ein. An der Anschlussstelle Kelsterbach ist eine zweistreifige Einfahrt ohne
    Seitenstreifen angeordnet. Eine Ausfahrt ist nicht vorhanden.

    Im Bereich des BW Nr. 03 (Überführung Rollwegbrücke West, Zaun- bzw.
    Betriebsstraßenbrücke) beginnt die zweistreifige Ausfahrtsrampe mit
    abschnittsweise überbreiten Seitenstreifen auf die A 67. Im weiteren Verlauf
    der Ausfahrtsrampe wird ein Fahrstreifen über die Zufahrtsrampe von der A 67
    wieder auf die A 3 geführt.

    1.Planung:

    Die A 3 soll von der AS Flughafen Stadt Frankfurt/Main bis zum AD Mönchhof
    auf 8 Fahrstreifen erweitert werden.

    Die für die vollständige Vorplanung erforderlichen Vermessungsunterlagen,
    Umweltplanungen, Verkehrsuntersuchungen sowie das Sicherheitsaudit und die
    bauzeitliche Verkehrsführung werden gesondert vergeben. Die Planung der
    Verkehrsanlagen ist eng mit dem AG und den vom AG beauftragten Büros
    abzustimmen.

    Insbesondere die Ergebnisse der separat beauftragten Verkehrsuntersuchung
    bilden die Grundlage für die Entwicklung einer Vorzugslösung.

    Grundleistungen Verkehrsanlage

    Für die Verkehrsanlage sind anteilig Ingenieurleistungen gemäß HOAI § 47
    Verkehrsanlagen, Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung

    Zu erbringen.

    Folgende Punkte sind hierbei zu berücksichtigen:

    Im Zuge der bisherigen Projektbearbeitung wurde eine Besprechung mit Hessen
    Mobil durchgeführt (siehe „Anlage
    2019-01-18_C35_Protokoll_Hessen-Mobil_AD-Mönchhof.pdf").

    Für die Verkehrsanlage sind die Ingenieurleistungen gemäß HOAI § 47
    Verkehrsanlagen, Leistungsphase 2 Vorplanung zu erbringen.

    Folgende Punkte sind hierbei zu berücksichtigen:

    — Etwaige Rodungsflächen sind in den Lageplänen darzustellen. Grundlage
    hierfür bilden die Vermessungsdaten bzw. Angaben im LBP,

    — Die interne Qualitätssicherung des AN ist vor Abgabe der Unterlagen der
    Voruntersuchung zu dokumentieren (z. B. auf Grundlage Kapitel 4.1
    „Entwurfsunterlagen der Voruntersuchung" der RE 2012),

    — Die Prüfung der Voruntersuchung erfolgt DEGES-intern in zwei Stufen.
    Zuerst über den Entwurfsmitarbeiter der DEGES, anschließend Einarbeitung der
    Prüfanmerkungen durch den AN. In der 2. Stufe erfolgt die Prüfung durch die
    Abteilung Qualitätsmanagement der DEGES. Die Unterlagen sind für beide
    Prüfvorgänge im PDF-Format einzureichen.

    Besondere Leistungen Verkehrsanlage

    Das Projekt ist mit der Methodik „Building Information Modeling" (BIM) zu
    bearbeiten. Alle für die Umsetzung maßgebenden Leistungen sind den
    beiliegenden BIM-Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) zu entnehmen.
    Dabei sind v. a. folgende Leistungen zu erbringen:

    — Erstellung und Fortschreibung eines BIM-Abwicklungsplans (BAP) – 3D
    Bestandsmodelle,

    — 3D Planungsmodell,

    — Koordinationsmodell zur Ermittlung der Kollisionsfreiheit,

    — Visualisierung (Renderings),

    — Visualisierung (Filmsequenzen).

    Weitere Besondere Leistungen:

    — Termine und Abstimmung mit Dritten,

    — Erstellen von Leitungsbestandplänen,

    — Beschaffen von Auszügen aus Grundbuch, Kataster und anderen amtlichen
    Unterlagen,

    — Straßenquerschnitte.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    16
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    — Gesamtumsatz/Umsatz für entsprechende Dienstleistungen .....v. H. (§ 45
    (4) Nr. 4 VgV) – Nur Mindeststandard-

    — Qualifikation der verantwortlichen Personen (§ 46 (3) Nr. 2 VgV) 80 v. H.

    Bei der Wertung sind folgende Sachverhalte wesentlich:

    Die Gewichtung setzt sich wie folgt zusammen:

    MA 1: Objektplanung Verkehrsanlagen (50 v.H.)

    MA 2: Objektplanung Verkehrsanlagen, Entwässerung (25 v.H.)

    MA 3: BIM-Koordinator (25 v.H.)

    Bei der Wertung sind die zur beruflichen Eignung bzw. zum Referenzprojekt
    benannten projektspezifischen Angaben in der Detaillierung der Eigenerklärung
    zur Eignung wesentlich. Folgende Unterwichtung wird vorgenommen:

    —— berufliche Eignung (Ausbildung und Berufserfahrung): 20,0 v.H.

    —— Referenzen: 80,0 v.H.

    — Referenzprojekte(§ 46 (3) Nr.1 VgV) – Nur Mindeststandard- ........
    v.H,

    — Technische Leitung (§ 46 (3) Nr. 6 VgV) 20 v. H.

    Bei der Wertung sind folgende Sachverhalte wesentlich:

    Bei der Wertung sind die zur beruflichen Eignung bzw. zum Referenzprojekt
    benannten projektspezifischen Angaben in der Detaillierung der Eigenerklärung
    zur Eignung wesentlich. Folgende Unterwichtung wird vorgenommen:

    —— berufliche Eignung (Ausbildung und Berufserfahrung): 20,0 v.H.

    —— Referenzen: 80,0 v. H.

    — Personalstand (§ 46 (3) Nr. 8 VgV),

    — Nur Mindeststandard- ........ v. H,

    — Technische Ausstattung (§ 46 (3) Nr. 9 VgV) .......v. H,

    — Gewährleitung der Qualität (§ 46 (3) Nr. 3 VgV) .....v. H.

    =100 v. H.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich
    der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

    — Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem
    Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der
    Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem
    Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist.

    A) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), §
    129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle
    und terroristische Vereinigungen im Ausland),

    B) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter
    Vermögenswerte),

    C) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG
    oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet
    werden.

    D) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den
    Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag
    verwaltet werden.

    E) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des
    EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung
    internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10des Vierten
    Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der
    Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des
    Internationalen Strafgerichtshofes,

    F) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung
    (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem
    Geschäftsverkehr),

    G) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur
    Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen
    (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte
    richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.

    Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen
    entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig
    verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für
    diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst
    verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden
    gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im
    Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter
    handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr. 1, 2,
    3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und10 GWB sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB].

    — Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich
    geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder
    der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig
    bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet [§ 124 Abs.
    2 GWB]

    — dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus
    Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage
    stellt [§ 124 Abs. 3 GWB],

    — dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine schweren
    Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB],

    — dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
    Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde
    [§ 123 Abs. 4 GWB]

    Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.

    Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren satzungsgemäßem
    Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen
    gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung
    des Bewerbers zu III.2.3) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche
    Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen
    erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
    Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
    Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche
    Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer
    oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die
    Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Berufsqualifikation gem. § 75 (1) bis (3) VgV

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    07.01.2021
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    21.01.2021
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen sind die vom
    Auftraggeber vorgefertigten Teilnahmeunterlagen zu verwenden. Die
    Teilnahmeunterlagen fassen die gewünschten Informationen und Nachweise der
    Bekanntmachung zusammen.

    Bei elektronischem Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung) mit Signatur ist
    der Teilnahmeantrag (Interessensbestätigung) wie vorgegeben digital zu
    signieren und zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Einreichungsfrist
    über die Vergabeplattform (https://vergabe.deges.de und
    https://bietercockpit.de) einzureichen.

    Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die
    geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der
    vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der
    Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die
    unvollständige Verwendung / Ausfüllung der vorbereiteten Teilnahmeunterlagen
    können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht signierte
    sowie nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht
    berücksichtigt.

    Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen
    berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht
    erwünscht.

    Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.

    Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die
    Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    1. und 2. Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt,
    Dez. III 31.4
    Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der
    Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.11.2020


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

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