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AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2018-09-21 - 2018-09-21


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Biebesheim: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20180921
ND: 2018/S 182-412410
OJ: 2018182
DS: 20180920
DD:
DT: 20181025 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71313000
    90713000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Umwelttechnische Beratung
    Beratung in Umweltfragen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG –
TW: Biebesheim
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG –
    Postanschrift: Waldstraße 11
    Ort: Biebesheim
    Postleitzahl: 64584
    Land: DE
    Telefon: +49 62588953720
    E-Mail: ulrich.langer@him.de
    Fax: +49 62588953322
    N2016:NUTS: DE717

    Hauptadresse:
    http://www.him-asg.de
    URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=3917-89
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    IGB Rhein-Neckar Ingenieurgesellschaft mbH
    Postanschrift: Heinigstraße 26
    Ort: Ludwigshafen
    Postleitzahl: 67059
    Land: DE
    Telefon: +49 62167196113
    E-Mail: rosenberger@igb-ingenieure.de
    Fax: +49 62167196129
    N2016:NUTS: DEB34

    Hauptadresse:
    http://www.igb-ingenieure.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift
    HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG –
    Postanschrift: Waldstraße 11
    Ort: Biebesheim
    Postleitzahl: 64584
    Land: DE
    Telefon: +49 62588953720
    E-Mail: ulrich.langer@him.de
    Fax: +49 62588953322
    N2016:NUTS: DE717

    Hauptadresse:
    http://www.him-asg.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Öffentlicher Auftraggeber nach § 98 GWB
    I.5: Haupttätigkeit(en): Umwelt

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Farb- und Gaswerk Pionierpark Mühlheim
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    ASG/93/229
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Vergabe erfolgt für Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung
    der hydraulischen Grundwassersanierung bestehend aus Pump&Treat zur Reinigung
    i.W. von Arsen aus Grundwasser.

    Auf dem Gelände des ehem. Pionierparks in Mühlheim – Standort einer ehem.
    Fuchsinproduktion und eines Gaswerks- wurden flächendeckend
    Bodenauffüllungen mit Produktionsresten und Bauschutt festgestellt, die mit
    Arsen, Cyaniden, PAK und Schwermetallen verunreinigt waren. Von diesen
    Schadstoffen war insb. Arsen in das Grundwasser gelangt und hat zu einer
    signifikanten Verunreinigung des oberen Grundwasserleiters geführt (bis zu 42
    mg/l Arsen).

    Die Wasserreinigung wird kontinuierlich mittels Voroxidation und einer
    Fällung/Flockung betrieben.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    270000.00
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71313000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 90713000
    N2016:NUTS: DE71C

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Fährenstraße/Dietesheimer Straße

    63165 Mühlheim
    Beschreibung der Beschaffung:

    Ausgeschrieben werden Ingenieurleistungen zur gutachterlichen Begleitung der
    hydraulischen Grundwassersanierung bestehend aus Pump&Treat zur Reinigung i.W.
    von Arsen aus Grundwasser im Innen- und Außendienst einschließlich der
    dazugehörigen Auswertungen und Dokumentationen.

    Die zu erbringende Gesamtleistung gliedert sich in die folgenden wesentlichen
    Teilleistungen:

    — Einarbeitung in das bestehende Projekt und die Projektunterlagen inkl.
    Ortstermine,

    — Fortführung des bisher ausgeführten Grundwassermonitoring und der
    Grundwassersanierung/-sicherung

    — Optimierung der Grundwassersanierung (Planung, Ausschreibung und
    Bauüberwachung baulicher und verfahrenstechnischer Maßnahmen),

    — ggfs. Anschluss weiterer Förderbrunnen an die Wasseraufbereitungsanlage,

    — Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination,

    — Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen Dritter
    (Probenahmen, chemisch-analytische Leistungen für die Boden-, Abfall- und
    Grundwasseranalytik),

    — jährlicher Sanierungsbericht (Auswertung der Grundwasserproben und
    -analysen, Darstellung und Bewertung der Maßnahmen und Ergebnisse),

    — Erstellen und Anwenden eines Grundwasserströmungs- und
    -schadstofftransportmodells zur Überprüfung und Optimierung des
    Sanierungskonzeptes.

    Die Leistungen sollen für die Jahre 2019-2021 mit der einmaligen Option einer
    Verlängerung um ein weiteres Jahr vergeben werden.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    36
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0-50

    — Mindest-Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV,
    Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50;

    B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0-450:

    — Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene
    oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Wertes, des
    Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46
    Abs. 3 Nr. 1 VgV), Wichtung 50, Bewertungszahl 0-250,

    — Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene
    oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Wertes, des
    Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46
    Abs. 3 Nr. 1 VgV), Wichtung 20, Bewertungszahl 0-100,

    — Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der
    Qualität seiner Arbeit. Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50,

    — Selbstauskunft zum Datenmanagement des Bewerbers, Wichtung 10,
    Bewertungszahl 0-50.
    Beschreibung der Optionen:

    Optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen

    Bewerbungsformulare zu erfolgen. Es ist der aktuelle Nachweis nach § 44 Abs.
    1 VgV über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister
    vorzulegen sowie die Eigenerklärung mit rechtsverbindlicher Unterschrift zum
    Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit
    Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang) der für die
    Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Führungskräfte
    (Geschäftsführer, Prokurist) nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.

    Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die
    zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu
    seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen
    Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den
    Ziffern III.1.2 und III.1.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied
    einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes
    Bewerbungsformular auszufüllen. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122
    ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise
    (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die
    Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
    Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht nach § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV,
    Deckungssumme mindestens 2,5 Mio EUR für Personenschäden sowie 2,5 Mio EUR
    für Sach- und Vermögensschäden; Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4
    GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB, Nachweis der Befähigung als Sicherheits-
    und Gesundheitsschutzkoordinator nach BaustellV, Nachweis des Gesamtumsatzes
    des Bewerbers der letzten 3 Jahre (2015, 2016, 2017) nach § 45 Abs. 1 Nr. 1
    VgV.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche
    gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die
    geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt für
    Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss
    bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die
    erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den
    Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer
    auszufüllen und zu unterschreiben. Eine Bewerber/Bietergemeinschaft erklärt
    sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten
    Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die
    Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.
    Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden. Für die
    Mindestanforderung in Bezug auf den Umsatz und die Anzahl der Referenzen wird
    auf die Teilnahmunterlagen verwiesen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten (abgeschlossene
    oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Wertes, des
    Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46
    Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für:

    a) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Planung und Betreuung
    von Grundwassersanierungsanlagen mittels pump-and-treat zum Reinigen von Arsen
    aus Grundwasser;

    b) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Durchführung von
    Grundwassermonitoring mit Dokumentation und gutachterlicher Bewertung der
    Ergebnisse;

    c) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zum Erstellen und Anwenden
    von Grundwasser- und Schadstofftransportmodellen zur Überprüfung und
    Optimierung des bestehenden hydraulischen Sanierungskonzeptes;

    d) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Planung, Ausschreibung
    und Überwachung baulicher und/oder verfahrenstechnischer Maßnahmen (VOL,
    VOB) zur Grundwassersanierung;

    e) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Betreuung von
    Projekten auf Basis von öffentlich-rechtlichen Sanierungsverträgen mit
    mehreren Beteiligten, Ermittlung der Kostenaufteilungen

    Sofern nicht für jeden der Punkte a) bis e) jeweils mindestens eine Referenz
    vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.

    Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten (abgeschlossene
    oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Wertes, des
    Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46
    Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für:

    f) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Planung und Betreuung
    von Grundwassersanierungsanlagen mittels pump-and-treat zum Reinigen von Arsen
    aus Grundwasser;

    g) Mindestens 1 Referenz im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen
    Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) zur Durchführung von
    Grundwassermonitoring mit Dokumentation und gutachterlicher Bewertung der
    Ergebnisse

    Sofern nicht für jeden der Punkte f) bis g) jeweils mindestens eine Referenz
    vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.

    Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV): QM-System
    akkreditiert nach ISO 9001 oder eigenes QM-System (nicht akkreditiert) und
    akkreditiert nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Boden,
    Bodenluft und Grundwasser. Einer Akkreditierung nach DIN ISO IEC 17025
    gleichwertig ist eine Anerkennung nach den jeweiligen Ländergesetzen und
    -verordnungen zur Anerkennung von Untersuchungsstellen nach § 18 BBodSchG
    bzw. eine öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen nach
    § 36 GewO, sofern diese einen entsprechenden Bestellungstenor besitzen.

    Selbstauskunft zum Datenmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV).

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem
    Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die
    zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu
    seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen
    Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern
    III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer
    Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes

    Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    25.10.2018
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    05.11.2018
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    URL: http://www.him.de
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    URL: http://www.him.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
    kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
    Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der
    Vergabekammer beantragen.

    Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
    Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:

    1) der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden;

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).

    Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im
    Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der
    betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den
    Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach
    Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
    Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet
    die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
    Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
    Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).

    GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der
    Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das durch Artikel 2
    Absatz 2 des Gesetzes vom 18.7.2017 (BGBl. I S. 2739) geändert worden ist.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    URL: http://www.him.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.09.2018


TI: Deutschland-Darmstadt: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20180921
ND: 2018/S 182-412219
OJ: 2018182
DS: 20180919
DD:
DT: 20181022 10:40
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71200000
    71222000
    71240000
    71320000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Dienstleistungen von Architekturbüros
    Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
    Planungsleistungen im Bauwesen
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den
    Magistrat der Stadt Dieburg, Markt 4, 64807 Dieburg
TW: Darmstadt
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den
    Magistrat der Stadt Dieburg, Markt 4, 64807 Dieburg
    Postanschrift: Jägertorstraße 207
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64289
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Zentrale Auftragsvergabestelle
    Telefon: +49 61518811535
    E-Mail: zavs@ladadi.de
    Fax: +49 61518812484
    N2016:NUTS: DE716

    Hauptadresse:
    http://www.ladadi.de
    Adresse des Beschafferprofils
    www.subreport.de
    URL: www.subreport.de/E49354293
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.subreport.de/E49354293
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Planungsleistungen für die Sanierung des Ludwig-Steinmetz-Freibades Dieburg
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    Freibad VgV
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    — Gebäudeplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI 2013, LPH 1 + 2, stufenweise
    3 – 8 und ggf. besondere Leistungen,

    — Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI 2013, LPH 1 + 2, stufenweise 3 – 8
    und ggf. besondere Leistungen

    — Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, LPH 1 +2,
    stufenweise 3 – 8 und ggf. besondere Leistungen,

    — Fachplanungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 55 HOAI
    2013, LPH 1 + 2, stufenweise 3 -8, Anlagengruppen 1 – 5 + 7 sowie ggf.
    besondere Leistungen.

    Mit der Auftragsvergabe werden die LPH 1 + 2 beauftragt.

    Die Beauftragung der LPH 3 - 8 ist stufenweise, entsprechend der
    Bereitstellung der Finanzmittel, vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die
    Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang
    enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen,
    die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw.
    erforderlich sind.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71200000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71222000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71240000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71320000
    N2016:NUTS: DE716

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Dieburg
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Stadt Dieburg (ca. 15 200 EW) betreibt das Ludwig-Steinmetz-Freibad aus
    dem Jahr 1953. Das Bad verfügt über eine Beckenlandschaft von ca. 2 000 qm
    bestehend aus Schwimmerbecken (ca. 20 m x ca. 50 m), Sprungbecken (ca. 18 m x
    ca. 18 m) mit einem ca. 10 m hohen Sprungturm, Spiel- und Tummelbecken, sowie
    einem Planschbecken. Das Tummelbecken verfügt über eine ca. 20 m lange
    Wasserrutsche, einen Wasserpilz, einen Strömungskanal, eine Wassergrotte,
    Massagedüsen, ein Brodelbecken und eine Gleitbahn von ca. 7 m. Die
    Umkleidekabine und der Aufenthaltsraum des Freibades sind beheizt.

    Die gesamte Anlage ist baulich, technisch und optisch in die Jahre gekommen.
    Die Stadtverwaltung ist bestrebt ein zukunftweisendes Bäderkonzept zu
    entwickeln.

    Der Umfang der Sanierung ist abhängig vom Ergebnis der Vorplanung und der
    Bestandsanalyse.

    Die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) und die Leistungsphase 2
    (Vorplanung) sollen bis Ende Februar 2019 vorliegen.

    Das Bad soll in drei Bauabschnitten saniert werden, generell in den Herbst-und
    Wintermonaten, damit die Anlage in den Saisonmonaten zur Verfügung steht. Die
    Bauabschnitte sind darauf abzustimmen.

    Öffnungszeiten des Freibades:

    15.05. – 15.9.2019

    15.05. – 15.9.2020

    Des Weiteren bestehen Ideen zur Planung eines BHKWs, welches dann das Freibad
    und weitere Gebäude versorgen soll – nicht Bestandteil dieses Verfahrens.

    Der Wassersportverein Dieburg erstellt aktuell eine Planung für ein
    Trainingsbad auf einem Teilbereich des Freibadgrundstückes. Dieses
    Trainingsbad ist nicht mit dem Bestandsbad verbunden und wird völlig autark
    betrieben und ist nicht Bestandteil dieses Verfahrens.

    Auszug aus dem Denkmalverzeichnis des Landes Hessen (Originaltext):

    „Das im Jahr 1953 eingeweihte Schwimmbad ist von Architekt Walter Hock als
    Freibad mit L-förmigem Becken und Sprungturm konzipiert. Das nach damals
    neuesten technischen und hygienischen Maßstäben errichtete Bad weist ein
    großes achtbahniges Schwimmbecken auf, das ursprünglich nach einer
    konstruktiven Unterteilung in ein gerundetes Nichtschwimmer-Becken überging.
    Heute ist nach einer baulichen Trennung die Rundform in ein Erlebnisbad
    umgestaltet. Das westlich angefügte Sprungbecken weist eine Größe von 18 x
    18 m sowie eine Tiefe von 4,5 m auf. Beeindruckendstes Element des Bades ist
    der in klaren Formen in Betonbauweise errichtete Sprungturm, der aus einer
    geneigten, sich nach oben verjüngenden Stütze mit einer die erste Plattform
    unterstützenden Gegenstrebe besteht.

    Auskragende Unterzüge tragen drei Sprungplattformen in 5 m, 7,5 m und 10 m
    Höhe. Schlanke Leitern und zurückhaltende Eisengeländer möglichen den
    Aufstieg und sichern die Plattformen. Das in seiner Bauzeit in großem Umkreis
    einzigartige Bad wird einschließlich der erhaltenen Becken, des Sprungturmes
    und des kleineren, in gleicher Bauweiseerrichtete 3-m-Sprungturms aus
    technischen und geschichtlichen Gründen als Kulturdenkmal geschützt. "
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Fachliche Präsentation
    Gewichtung: 85
    Qualitätskriterium
    Preis
    Gewichtung: 15
    Preis
    Gewichtung: 15
    Beginn: 01.03.2019
    Ende: 30.04.2022
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert
    und zu den Vergabeverhandlungen eingeladen. Bei Punktgleichheit wird gelost.

    Eignungskriterien gemäß § 122 Abs. 2 GWB:

    1) Referenzen Gebäudeplanung/Freianlagenplanung: max. 600 Punkte,

    2) Referenzen Fachplanung technische Ausrüstung AG 7 (Badewassertechnik):
    max. 360 Punkte,

    3) Referenzen -Denkmalschutz: max. 300 Punkte,

    4) Anzahl Mitarbeiter gesamt: max. 126 Punkte.

    Maximale Gesamtpunktzahl: 1 386

    Ausführungsort: Dieburg

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    A) § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV:

    Studien-, Ausbildungsnachweise (Diplomurkunde oder vergleichbare Dokumente)
    oder die Eintragung in die Ingenieurkammer / Architektenkammer mindestens von
    einem Inhaber oder einer Führungskraft. Die Nichtvorlage führt zum
    Ausschluss aus dem Verfahren. (Ausschlusskriterium);
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    B) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV:

    Berufshaftpflichtversicherung mit 3 000 000 EUR Deckungssumme für
    Personenschäden und 3 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit
    Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der
    Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine
    Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, die die geforderte Deckungssumme im
    Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende
    Haftpflichtpolice vorgelegt werden;

    C) § 36 Abs. 1 VgV:

    Verpflichtungserklärung aller vorgesehenen Nachunternehmer
    (Ausschlusskriterium);

    D) Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
    (Ausschlusskriterium);

    E) Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
    (Ausschlusskriterium).

    Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die Vorlage
    geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    F) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV:

    Das jährliche Mittel der in den letzten drei Jahren (2015 – 2017)
    Beschäftigten inkl. Führungskräfte im Bereich der ausgeschriebenen
    Fachdisziplinen (bei Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten).

    G.1) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:

    2 Referenzobjekte für erbrachte Planungsleistungen im Bäderbau mit
    vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderungen mit
    Fertigstellung/Inbetriebnahme nach dem 31.12.2012 und Angabe des
    Auftraggebers, der Leistungszeit, beauftragte Leistungsphasen gemäß HOAI
    2013 sowie Projektmerkmalen und jeweils einer kurzen Beschreibung des Projekts
    und den erbrachten Leistungen.

    G.2) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:

    1 Referenzprojekt im Bereich Sanierung unter Denkmalschutz mit
    Fertigstellung/Inbetriebnahme nach dem 31.12.2012 und Angabe des
    Auftraggebers, der Leistungszeit, beauftragte Leistungsphasen gemäß HOAI
    2013 sowie Projektmerkmalen und jeweils einer kurzen Beschreibung des Projekts
    und den erbrachten Leistungen.

    G.3) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:

    2 Referenzobjekte für erbrachte Planungsleistungen mit vergleichbaren
    Aufgabenstellung und Planungsanforderungen für die AG 7 mit
    Fertigstellung/Inbetriebnahme nach dem 31.12.2012 und Angabe des
    Auftraggebers, der Leistungszeit, beauftragte Leistungsphasen gemäß HOAI
    2013 sowie Projektmerkmalen und jeweils einer kurzen Beschreibung des Projekts
    und den erbrachten Leistungen.

    Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die Vorlage
    geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Zu G.1 – G.3) Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn das Projekt nach
    dem 31.12.2012 (ohne LPH 9) fertiggestellt bzw. in Betrieb genommen wurde. Es
    müssen mindestens 60 Leistungspunkte (= Prozentsätze) innerhalb der LPH 1
    – 8 nach HOAI 2013 erbracht worden sein.

    Es werden nur Bäderbauprojekte (Hallenbad oder Freibad) und ein
    Denkmalschutzprojekt gewertet.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Bauvorlageberechtigung gemäß § 49 HBO Hessische Bauordnung
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    H) § 43 Abs.2 + 3 VgV 2016:

    Rechtsform der Bietergemeinschaft: Bieter- oder Bewerbergemeinschaften sind
    grundsätzlich zugelassen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der
    Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle
    der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer
    Haftung tätig. Im Teilnahmeantrag sind alle Mitglieder der
    Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter
    Vertreter zu benennen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    22.10.2018
    Ortszeit
    10:40
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    16.11.2018
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    15.03.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    – Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines
    Nachunternehmers sind zugelassen.

    Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten
    Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene
    Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis
    auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Ein Original
    ist gegebenenfalls nachzureichen,

    – Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber
    möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt: Möchte sich der
    Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer
    Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen,
    dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch
    eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu
    führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und
    Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
    Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für
    den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern,

    – Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Das Nichtvorliegen von
    Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des
    Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird
    vorbehalten,

    – die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und
    Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG),
    Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8
    Abs. 2 HVTG) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,

    – die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur
    Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften,
    sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von Nachunternehmern, derer sich der
    Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch)
    bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der
    Nachunternehmer nachzuweisen. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des
    ordnungsgemäß in Textform nach § 126 b BGB erstellten Teilnahmeantrags oder
    Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,

    – Vergaberechts relevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen
    den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit
    der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein
    Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der
    Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird
    vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der
    Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom
    weiteren Verfahren ausgeschlossen,

    – die Bewerbungsunterlagen können kostenlos unter
    www.subreport.de/E49354293 heruntergeladen werden. Eine schriftliche
    Anforderung der Unterlagen ist nicht notwendig! Diese sind ausschließlich
    digital erhältlich!

    – alle weiteren Informationen sind auf der Homepage www.ladadi.de ?Zentrale
    Auftragsvergabestelle abrufbar,

    – es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
    ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die
    Wertung miteinbezogen,

    – zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten
    Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!

    – Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase
    des Verfahrens) sind bis spätestens 11.10.2018 per E-Mail an zavs@ladadi.de
    oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von
    Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von
    zehn Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1
    GWB).

    Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten
    Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber
    geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).

    Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht
    abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit,
    innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf
    Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem
    Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

    Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen,
    werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

    Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach
    Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die
    Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.

    Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach
    § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag
    müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach §
    134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.

    Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB
    nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
    Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später
    als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
    Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
    endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
    Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der
    Europäischen Union.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    19.09.2018


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