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AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2022-05-25 - 2022-05-25


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: DE-Karlsruhe: Sanierung und Umbau Haus V in ein Bildungscampus am Städtischen
    Klinikum Karlsruhe – Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5,
    Leistungsphasen 3-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
PD: 20220525
ND: 2022/S 101-280070
OJ: 2022101
DS: 20220520
DD:
DT: 20220621 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71321000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
RC: DE122
RG: Karlsruhe, Stadtkreis
CY: DE
OL: DE
AU: Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
TW: Karlsruhe
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
    Postanschrift: Moltkestr. 90
    Ort: Karlsruhe
    Postleitzahl: 76133
    Land: DE
    Telefon: +49 721/974-1581
    E-Mail: vergabe@klinikum-karlsruhe.de
    Fax: +49 721/974-921581
    N2021:NUTS: DE122

    Hauptadresse:
    http://www.klinikum-karlsruhe.com
    Adresse des Beschafferprofils
    https://www.subreport.de/E85655153
    URL: https://www.subreport.de/E85655153
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    HITZLER INGENIEURE
    Postanschrift: Weimarer Straße 32
    Ort: München
    Postleitzahl: 80807
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    HITZLER INGENIEURE – VergabemanagementE
    Telefon: +49 892555950
    E-Mail: vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de
    Fax: +49 8925559511
    N2021:NUTS: DE212

    Hauptadresse:
    https://www.hitzler-ingenieure.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://www.subreport.de/E85655153
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E85655153
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    gGmbH
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Sanierung und Umbau Haus V in ein Bildungscampus am Städtischen Klinikum
    Karlsruhe – Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5, Leistungsphasen
    3-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH plant die Umnutzung des Hauses V in
    eine Schule für Pflegeberufe, Hebammenschule, MTR- und MTL-Schule.

    Das Gebäude Haus V ist ein Bestandsgebäude aus den Anfängen des Klinikums,
    Baujahr ca. 1912 mit teilweise unter Denkmalschutz stehenden Teilbereichen im
    Innen- und Außenbereich.

    Gemäß vorliegender Vorplanung sollen im Haus V 586 Plätze für
    Schüler*innen entstehen und folgende Flächen untergebracht werden:

    - NUF: 3.487 m²,

    - TF: 538 m²,

    - VF: 1.091 m².

    Derzeitig wird von Baukosten (KG 300+400, DIN 276) in Höhe von ca. 7,6 Mio.
    € brutto ausgegangen.

    Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise)
    zu beauftragen:

    Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde-
    und informationstechnische Anlagen), Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 53
    ff. HOAI.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71321000
    N2021:NUTS: DE122

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Moltkestraße/Kußmaulstraße,

    76133 Karlsruhe.
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH plant die Umnutzung des Hauses V in
    eine Schule für Pflegeberufe,

    Hebammenschule, MTR- und MTL-Schule.

    Das Gebäude Haus V ist ein Bestandsgebäude aus den Anfängen des Klinikums,
    Baujahr ca. 1912 mit teilweise unter Denkmalschutz stehenden Teilbereichen im
    Innen- und Außenbereich.

    Gemäß vorliegender Vorplanung sollen im Haus V 586 Plätze für
    Schüler*innen entstehen und folgende Flächen untergebracht werden:

    - NUF: 3.487 m²,

    - TF: 538 m²,

    - VF: 1.091 m².

    Derzeitig wird von Baukosten (KG 300+400, DIN 276) in Höhe von ca. 7,6 Mio.
    € brutto ausgegangen.

    Terminlich sind folgende Meilensteine angedacht:

    Beginn Leistungserbringung: August 2022,

    Fertigstellung: Ende 2024.

    Für die Sanierung und den Umbau des Hauses V in ein Bildungscampus am
    Städtischen Klinikum Karlsruhe sind die Leistungen der Technischen
    Ausrüstung, Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und
    informationstechnische Anlagen) gemäß §§ 53 ff. HOAI zu vergeben.

    Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der
    Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 3 und 4 [sofern erforderlich]
    (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt.

    Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden in den weiteren Beauftragungsstufen
    abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Personelle Besetzung
    Gewichtung: 35
    Qualitätskriterium
    Fachtechnische Lösungsansätze
    Gewichtung: 25
    Qualitätskriterium
    Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse
    Gewichtung: 15
    Qualitätskriterium
    Gesamteindruck Konzept
    Gewichtung: 5
    Kostenkriterium
    Honorarangebot
    Gewichtung: 20
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    297000.00
    Beginn: 08.08.2022
    Ende: 31.12.2024
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    1. Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in
    den letzten 3 Jahren von 2019 bis 2021 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5
    %.

    Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:

    — ≥ 300.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre) (5
    Punkte);

    — < 300.000 EUR/a und ≥ 250.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (4 Punkte);

    — < 250.000 EUR/a und ≥ 200.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (3 Punkte);

    — < 200.000 EUR/a und ≥ 150.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (2 Punkte);

    — < 150.000 EUR/a und ≥ 100.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (1 Punkt);

    — < 100.000 EUR/a (im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre) (0
    Punkte).

    2. Angabe der durchschnittlich Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2019 bis
    2021 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der
    ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in
    Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs.
    3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.

    Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:

    — ≥ 5 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (5 Punkte);

    — < 5 Gesamtmitarbeiter und ≥ 2 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über
    die letzten 3 Geschäftsjahre) (2,5 Punkte);

    — < 2 Gesamtmitarbeiter (im Durchschnitt über die letzten 3
    Geschäftsjahre) (0 Punkte).

    3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von
    2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der
    Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung
    des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht –
    Wichtung 90 %.

    Referenzprojekte die vor dem 01.01.2017 in Betrieb genommen wurden, werden bei
    der Wertung nicht berücksichtigt.

    Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die
    Referenzprojekte erfüllt sein:

    — Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungsmaßnahme (max.
    5 Punkte);

    — Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein unter Denkmalschutz
    stehendes Gebäude (max. 5 Punkte);

    — Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr.
    440+450) ≥ 1,5 Mio. € brutto) (max. 5 Punkte);

    — Durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 4 und 5 (gem. §
    53 HOAI) erbracht (max. 5 Punkte);

    — Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3-8 (gem. §
    55HOAI) erbracht (max. 5 Punkte);

    — Derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die
    Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (max. 5 Punkte).

    Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.

    Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind
    100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für
    Gesamtmitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte).

    Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum
    Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

    Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlagen C – Kriterienkatalog“ zu
    entnehmen.
    Beschreibung der Optionen:

    — Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 55 HOAI;

    — Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 8 und 9 gemäß § 55 HOAI;

    Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete
    Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die
    Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine
    Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die
    im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer
    außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.

    — Besondere Leistungen gem. Anlage 15 HOAI, hier insbesondere:

    1. Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph.
    9).
    Zusätzliche Angaben

    Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise
    über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung
    der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich.
    Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied
    auszufüllen.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr,
    Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen
    (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit
    zuftreffend),

    2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur
    gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die
    Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht,

    3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die
    Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig
    zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV),

    4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,

    5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123
    GWB,

    5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
    GWB,

    5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach
    § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c Abs. 1 AufenthG und § 21
    SchwArbG,

    6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere
    Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der
    Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat
    er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung
    der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf
    § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung
    ist auf Anforderung nachzureichen,

    7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
    Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat
    er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen
    Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen,
    dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
    Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung
    dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe
    die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in
    dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam
    für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung
    ist auf Anforderung nachzureichen.

    8. Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von
    Unterauftragnehmern,

    Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in
    Höhe von 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000 EUR für sonstige
    Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der
    Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen
    beiliegen.

    Es wird explizit darauf hingewiesen, dass eine Einreichung eines Nachweises
    der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer zu
    geringen Höhe bzw. die Einreichung einer Eigenerklärung zur Erhöhung der
    Berufshaftpflichtversicherung die zuvor genannten Anforderungen nicht erfüllt
    und somit zwingend zum Ausschluss führt.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:

    Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2019-2021)
    erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft.
    Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes
    (brutto, Kgr. 400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder
    privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet
    werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste
    nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
    vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen
    Wirtschaftsraumes vorbehalten:

    Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe
    geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“
    zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung der
    Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische
    Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger
    Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe
    entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen
    Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.

    Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV in Verbindung
    mit § 75 Abs. 3 VgV.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    21.06.2022
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die unter II.2.7. benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen
    sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante
    Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der
    Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme,
    Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten
    Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die
    Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch
    nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten
    und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch
    dazugerechnet werden.

    Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig.
    Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als
    Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von
    Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.

    Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in
    Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe
    elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.

    Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines
    Teilnahmeantrags/Angebots.

    Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

    Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung
    genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen
    zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer
    I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 10
    Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche
    Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen
    zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor
    Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich
    bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3.
    dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob
    sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den
    Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen,
    dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch
    innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird
    unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung
    genannten Vergabeplattform informiert.

    Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter
    Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die
    Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die
    verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per
    E-Mail informiert.

    Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer
    III.1.1. auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3. geforderten
    Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.

    Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß
    § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

    Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
    Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde
    gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl
    unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu
    treffen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
    Postanschrift: Durlacher Allee 100
    Ort: Karlsruhe
    Postleitzahl: 76137
    Land: DE
    Telefon: +49 7219268730
    E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
    Fax: +49 7219263985
    URL: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung
    von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb
    einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160
    Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
    Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der
    Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
    gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
    Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig,
    soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
    GWB).
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.05.2022


TI: DE-Frankfurt am Main: Deutsche Bundesbank, Projekt Campus, Planungsleistungen
    kommunikations- und informationstechnische Anlagen Neubauten und Außenanlagen
    (VE7029.1)
PD: 20220525
ND: 2022/S 101-280330
OJ: 2022101
DS: 20220520
DD:
DT: 20220620 14:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: 1 - Offenes Verfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 6 - Einrichtung des öffentlichen Rechts
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC: DE712
RG: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
CY: DE
OL: DE
AU: Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
TW: Frankfurt am Main
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
    Postanschrift: Taunusanlage 5
    Ort: Frankfurt am Main
    Postleitzahl: 60329
    Land: DE
    E-Mail: vladimir.jungic@bundesbank.de
    N2021:NUTS: DE712

    Hauptadresse:
    www.bundesbank.de
    URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63R84T/documents
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63R84T
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.5: Haupttätigkeit(en): Wirtschaft und Finanzen

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Deutsche Bundesbank, Projekt Campus, Planungsleistungen kommunikations- und
    informationstechnische Anlagen Neubauten und Außenanlagen (VE7029.1)
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    22-0003241
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Im Rahmen eines offenen Verfahrens gem. § 15 VgV soll die Leistung der
    Fachplanung der kommunikations- und informationstechnischen Anlagen im Rahmen
    der Maßnahme "Projekt Campus" der Zentrale der Deutschen Bundesbank in
    Frankfurt am Main vergeben werden.
    II.2: Beschreibung
    N2021:NUTS: DE712

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Deutsche Bundesbank - Zentrale, Wilhelm-Epstein-Str. 14, 60431 Frankfurt am
    Main
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Deutsche Bundesbank Zentrale in Frankfurt am Main beschäftigt rund 5.000
    Mitarbeiter/innen, die derzeit auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet
    verteilt sind. Als zentraler Standort der Deutschen Bundesbank soll die
    Liegenschaft an der Wilhelm-Epstein-Straße 14 dienen, die umfänglich
    saniert, revitalisiert und restrukturiert werden muss, um den zukünftigen
    Anforderungen zu begegnen.

    Im Rahmen der Umsetzung der "Ein-Standort-Strategie" werden verschiedene
    Maßnahmen realisiert:

    - Sanierung und Modernisierung des Haupthauses (separat, parallellaufendes
    Projekt)

    - Neubauten und die hierfür erforderlichen Rückbauten im Bereich der
    gesamten Liegenschaft

    Für die Ausschreibung der Objektplanung ist derzeit folgende
    Bereichsunterteilung vorgesehen:

    - Bereich Neubau A: Sportzentrum, Kita, Wache 1 Ost und Wache 1 West,
    Tiefgarage

    - Bereich Neubau B: Bürogebäude Ost, Bürogebäude West und
    Konferenzzentrum, Logistikzentrum

    - Bereich Neubau C: Gastropavillon mit Außengastronomie und Wache Weihertor

    Gegenstand dieses Auftrags sind Planungsleistungen kommunikations- und
    informationstechnische Anlagen Neubauten und Außenanlagen (VE7029.1) für die
    Gewerke der KGR 451, 452, 453, 455 und 457 (ausgenommen von der KGR 456).

    Die Planungsleistungen kommunikations- und informationstechnische Anlagen
    erfolgen in Anlehnung an die Begrifflichkeiten der HOAI-Leistungsphasen 1 bis
    9. Die Vergabeunterlagen (einschl. Leistungsbilder) werden mit der
    Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellt. Es ist eine stufenweise
    Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die
    Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 12.09.2022
    Ende: 25.10.2030
    Beschreibung der Optionen:

    Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen.
    Zusätzliche Angaben

    Die Angabe des Leistungszeitraumes ist unter Berücksichtigung des derzeitigen
    Rahmenterminplanes erstellt und kann sich nach Finalisierung noch ändern.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    1. Erklärung zur Eignung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe nach §§
    123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB erfolgt
    sind (Vordruck "Eigenerklärung zur Eignung" als Anlage C.07 zur Aufforderung
    zur Abgabe eines Angebotes enthalten).

    2. Auszug aus dem Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle), soweit
    die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der
    Bieter stammt, vorgesehen ist.

    Bei Bietergemeinschaften sind die unter Ziffer III.1.1 geforderten
    Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft
    vorzulegen.

    3. Eigenerklärung in Bezug auf Artikel 5 k) Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr.
    833/2014 i. d. Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des
    Rates vom 08.04.2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen
    Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren.

    Sämtliche unter Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise sind
    Mindeststandards (Mindestkriterien) der Eignung. Der Auftraggeber behält sich
    vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bieters/der Mitglieder
    der Bietergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere
    Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt auch die Auskunft aus dem
    Gewerbezentralregister auf Antrag des Betroffenen (§ 150 GewO).
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    1. Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto) des Unternehmens (bzw.
    in Summe bei einer Bietergemeinschaft) in den letzten drei abgeschlossenen
    Geschäftsjahren ( s. "Evaluierungsmatrix", Anlage C.02 zur Aufforderung zur
    Abgabe eines Angebotes). Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die
    Umsatzzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft zu addieren.

    2. Bescheinigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Angaben
    zur Deckungssumme. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten
    Bescheinigungen von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft
    vorzulegen.

    Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die
    wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters und zur
    Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder
    Informationen (z. B. Creditreform-Auskunft) einzuholen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Zu 1. Der jährliche Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss
    pro Jahr (2018, 2019 und 2020) in der Evaluierungsmatrix (Anlage C.02 zur
    Aufforderung zur Abgabe eines Angebots) angegeben werden. Die Summe des
    durchschnittlichen Jahresumsatzes im Planungsbereich Schwachstrom (KGR 450)
    muss mind. 1 Mio. EUR netto betragen.

    Zu 2. Die Haftpflichtversicherung muss eine Deckungssumme für
    Personenschäden von mindestens 5.000.000 EUR und für sonstige Schäden von
    mindestens 2.000.000 EUR pro Schadensfall, jährlich jeweils 2-fach maximiert
    aufweisen.

    Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine entsprechende
    Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Hinweis: Die
    geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen explizit ausgewiesen
    sein.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    1. Eigenerklärung über die gewerkespezifische Anzahl der festangestellten
    Mitarbeiter/innen mit Angaben zur Berufsqualifikation und Berufserfahrung.

    Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Anzahl der Mitarbeiter/innen von
    allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu addieren und als Ganzes anzugeben.

    2.Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Interessenkonflikten, die mit
    der Ausführung des Auftrags in Widerspruch stehen und diese nachteilig
    beeinflussen können (§ 46 Abs. 2 VgV). Solche Interessenkonflikte liegen
    insbesondere vor, wenn der Bewerber/Bieter bereits mit
    Sachverständigenleistungen, Planungsleistungen oder
    Projektsteuerungsleistungen des von dem Auftrag betroffenen Gewerks oder der
    von dem Auftrag betroffenen Gewerke beauftragt ist.

    Im Falle einer Bietergemeinschaft muss von allen Mitgliedern die
    Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Interessenskonflikten abgegeben werden.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    zu 1. Mindestens 10 festangestellte Ingenieure/innen mit jeweils mind. 5
    Jahren Berufserfahrung im Planungsbereich Schwachstrom (KGR450)
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Die für die Durchführung des Auftrags verantwortlichen Führungskräfte
    müssen über die Berufsqualifikation des Ingenieurs oder einen vergleichbaren
    Abschluss verfügen.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Gemäß Vergabeunterlagen

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    20.06.2022
    Ortszeit
    14:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    29.08.2022
    IV.2.7: Bedingungen für die Öffnung der Angebote
    Tag: 20.06.2022
    Ortszeit
    14:00

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    1. Dieses Vergabeverfahren unterliegt den Bestimmungen von § 5 Abs. 3 VgV.
    Der Zugang zu den Vergabeunterlagen wird nach Abgabe einer
    Vertraulichkeitserklärung und Registrierung auf der Vergabeplattform DTVP
    gewährt. Für die Vertraulichkeitserklärung ist ein Formblatt zu verwenden,
    das bei dem Auftraggeber bei der unter I.1) benannten E-Mail-Adresse
    angefordert werden kann. Die Abgabe der Vertraulichkeitserklärung in Textform
    erfolgt an die gleiche E-Mail-Adresse. Die Registrierung auf der
    Vergabeplattform muss unter der genannten Bekanntmachungs-ID erfolgen. Die
    Freischaltung durch den Auftraggeber erfolgt nach Erhalt der
    Vertraulichkeitserklärung.

    Die Bieter werden gebeten, die Vergabeunterlagen nach Erhalt unverzüglich auf
    Vollständigkeit zu prüfen. Ergänzend können sich die Bieter über die
    Präsentation zur Markterkundung und Information zum Projekt Campus auf der
    Internetseite der BBk informieren:

    https://www.bundesbank.de/de/service/mediathek/videos/markterkundung-und-information-neuer-campus-der-zentrale-der-deutsche-bundesbank-843258

    2. Teile der Vergabeunterlagen unterliegen dem besonderen Schutz der
    Vertraulichkeit. Diese Teile werden nicht per Vergabeplattform, sondern mit
    individuellem Passwort verschlüsselt per E-Mail zur Verfügung gestellt.
    Nähere Informationen dazu sind in den Vergabeunterlagen enthalten.

    3. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation
    zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über
    das Deutsche Vergabeportal unter https://www.dtvp.de. Die Interessenten sind
    daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform
    nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der
    Beantwortung von Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal
    eingereicht werden.

    4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
    09.06.2022, 24.00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Der
    Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr zu
    beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der Gleichbehandlung
    der Bieter nur in Textform und anonymisiert beantwortet;

    5. Für das Angebot sind die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zu
    verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können;

    6. Angebote sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum
    über das Bietertool im Reiter "Angebote" einzureichen. Auf andere Art
    übermittelte Angebote, insbesondere schriftliche Angebote oder Angebote per
    E-Mail sind nicht zulässig. Angebote dürfen nicht über die
    Nachrichtenfunktion des Bietertools eingereicht werden;

    7. Der Bieter hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur
    Abgabe von Angeboten vertraut zu machen und sich über etwaige
    Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren.

    Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer
    bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der
    Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu
    wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren;

    8. Soweit vom Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit
    Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer
    Abgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und
    Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung
    abgibt, anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift
    erfolgen.

    9. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und
    Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung);

    10. Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im
    Amtsblatt der EU.

    11. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht Gebrauch
    zu machen.

    Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63R84T
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
    Postanschrift: Villemombler Str. 76
    Ort: Bonn
    Postleitzahl: 53123
    Land: DE
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
    unberührt.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Deutsche Bundesbank, Leiter des Beschaffungszentrums
    Postanschrift: Wilhelm-Epstein-Straße 14
    Ort: Frankfurt am Main
    Postleitzahl: 60431
    Land: DE
    Fax: +49 699566-502197
    URL: www.bundesbank.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.05.2022


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