Tender Online

INFO


RMATIONSDIENST TENDER®
Ein Produkt der Kämpf Unternehmensberatung, Kelkheim/Taunus


INFO


PRESSE


E-MAIL


IMPRESSUM
.DATENSCHUTZ
....täglich aktuell

AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2018-12-08 - 2018-12-10


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Hainichen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20181208
ND: 2018/S 237-541565
OJ: 2018237
DS: 20181206
DD:
DT: 20190122 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: 1 - Offenes Verfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 6 - Einrichtung des öffentlichen Rechts
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71322200
    71317200
    71521000
    32500000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Planung von Rohrleitungen
    Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
    Baustellenüberwachung
    Fernmeldebedarf
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Stadt Hainichen
TW: Hainichen
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Stadt Hainichen
    Postanschrift: Markt 1
    Ort: Hainichen
    Postleitzahl: 09661
    Land: DE
    Telefon: +49 37207832190
    E-Mail: vergabe@list.smwa.sachsen.de
    Fax: +49 3514511784120
    N2016:NUTS: DED43

    Hauptadresse:
    www.hainichen.de
    URL: www.evergabe.de/unterlagen
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen
    mbH
    Nationale Identifikationsnummer
    140200
    Postanschrift: Ernst-Thälmann-Straße 5
    Ort: Hainichen
    Postleitzahl: 09661
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Fr. Ebner
    Telefon: +49 37207832190
    E-Mail: vergabe@list.smwa.sachsen.de
    Fax: +49 3514511784120
    N2016:NUTS: DED43

    Hauptadresse:
    www.list.sachsen.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.evergabe.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift
    LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen
    mbH
    Nationale Identifikationsnummer
    140200
    Postanschrift: Ernst-Thälmann-Straße 5
    Ort: Hainichen
    Postleitzahl: 09661
    Land: DE
    Telefon: +49 37207832190
    E-Mail: vergabe@list.smwa.sachsen.de
    Fax: +49 3514511784120
    N2016:NUTS: DED43

    Hauptadresse:
    www.list.sachsen.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Breitbandausbau in Hainichen
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    47-2018-50-2018
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Auftraggeber beabsichtigt die Ingenieurleistungen im Rahmen einer
    Fördermaßnahme zur Errichtung eines flächendeckenden, hochleistungsfähigen
    Breitbandausbaus mittels Betreibermodell (FTTB) im Offenen Verfahren losweise
    zu vergeben. Gegenstand der Ausschreibung sind jeweils die Leistungsphasen 1
    bis 9 des Fachloses Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI für die
    Planung der Tief-/Kanalbauarbeiten und der Leerrohre sowie des Fachloses
    Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI für die Errichtung der
    Netzwerk-Infrastruktur. Des weiteren werden Besondere Leistungen vergeben. Die
    Beauftragung erfolgt entsprechend der Vertragsbedingung stufenweise.

    Die Umsetzung der Fördermaßnahme erfolgt auf der Grundlage der
    NGA-Rahmenregelung sowie den Richtlinien der entsprechenden
    Zuwendungsbescheide.
    II.1.6: Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
    Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können
    2
    Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, Aufträge unter
    Zusammenfassung der folgenden Lose oder Losgruppen zu vergeben

    Angebote sind möglich für ein Los oder für beide Lose (keine
    Loslimitierung). Die Zuschlagserteilung erfolgt getrennt auf das je Los
    wirtschaftlichste Angebot. Gibt ein Bieter/eine Bietergemeinschaft auf beide
    Lose jeweils das wirtschaftlichste Angebot ab, erfolgt der Zuschlag für beide
    Lose. Gewährte Rabatte für Loskombinationen werden im Zuge der
    Angebotswertung nicht berücksichtigt.
    II.2: Beschreibung
    Bezeichnung des Auftrags:

    Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI und Besondere
    Leistungen
    Los-Nr.
    1
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71322200
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71317200
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71521000
    N2016:NUTS: DED43

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Stadt Hainichen, 09661
    Beschreibung der Beschaffung:

    A) Objektplanung Ingenieurbauwerke (OP IngBw) für die Errichtung der passiven
    Infrastruktur (Tiefbau u. Rohrleitungen): Lph. 1-9 sowie Besondere Leistungen;
    Leistungsbild entsprechend HOAI § 43 i. V. m. HOAI Anlage 12 sowie den
    Technischen Vertragsbedingungen TVB-Ingenieurbauwerke in der aktuellen
    Fassung, den Richtlinien und Bestimmungen des Breitbandausbaus und der
    Fördermittelgeber und der Leistungsbeschreibung in den Vergabeunterlagen. Die
    Leistung ist in deutscher Sprache zu erbringen;

    B) Umfang der zu erbringenden Ingenieurleistungen: Die Stadt Hainichen
    gliedert sich in einen zentralen Stadtkern mit mehreren außerhalb liegenden
    Ortsteilen, Einzelgehöften als auch Gewerbegebieten. Die Gesamtfläche
    einschließlich des unmittelbaren Umkreises beträgt ca. 52 km 2 . Durch die
    Stadt fließt die Kleine Strieges bzw. einige untergeordnete
    Wasserläufe/Bäche.

    Auf der Grundlage des ermittelten Ausbaubedarfs ist das konkret zu beplanende
    Gebiet zu bestimmen. Die Grobschätzung geht dabei von folgenden Kenndaten
    (circa) aus: Anzahl der Haushalte: 4 400, Adresspunkte: 2 650, Grobschätzung
    Tiefbau: 125 km, Grobschätzung Leerrohre: 245 km, Grobschätzung
    Glasfaserkabel: 715 km;

    C) Leistungszeitraum: voraussichtlich ab 05/2019.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    ZK 2.1: Qualität – auftragsbezogene Qualifikation des Verantwortlichen der
    Leistungserbringung und dessen Vertreter für die Leistungen der Objektplanung
    Ingenieurbauwerke
    Gewichtung: 30,00
    Qualitätskriterium
    ZK 2.2: Qualität – projektspezifische Darstellung von Maßnahmen zur
    Qualitätssicherung
    Gewichtung: 20,00
    Qualitätskriterium
    ZK 2.3: Qualität – Maßnahmen zur Sicherstellung der zeitlichen Vorgaben
    zum Projektablauf des Auftraggebers
    Gewichtung: 10,00
    Kostenkriterium
    ZK 1: Honorar/Preis – Grund- und Besondere Leistungen und Nebenkosten
    Gewichtung: 40,00
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    25
    Beschreibung der Optionen:

    Die in dieser Ausschreibung zu vergebenden Planungsleistungen werden je Los
    stufenweise (optional) beauftragt. In der ersten Stufe sollen die
    Planungsleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 1-2 gem. § 43
    HOAI für das Los 1 beauftragt werden. Bei fortschreitender Planung und
    Ausführung der Gesamtmaßnahme beabsichtigt der Auftraggeber die weiteren
    Leistungsphasen gem. § 43 HOAI je Los stufenweise (optional) zu beauftragen.
    Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht
    nicht.
    Zusätzliche Angaben

    Weitere Informationen zu den Zuschlagskriterien (ZK) sind unter Pkt. VI.3)
    dieser Bekanntmachung und ausführlich in den Vergabeunterlagen (VU) in der
    Anlage Übersicht über die Zuschlagskriterien zu finden.
    II.2: Beschreibung
    Bezeichnung des Auftrags:

    Los 2: Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI und Besondere
    Leistungen
    Los-Nr.
    2
    Weitere(r) CPV-Code(s): 32500000
    N2016:NUTS: DED43

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Stadt Hainichen, 09661
    Beschreibung der Beschaffung:

    A) Fachplanung Technische Ausrüstung (FP TA) für die Errichtung der
    Netzwerk-Infrastruktur: Lph. 1-9 sowie Besondere Leistungen; Leistungsbild
    entsprechend HOAI § 55 i. V. m. HOAI Anlage 15 sowie den Technischen
    Vertragsbedingungen TVB-Technische Ausrüstung in der aktuellen Fassung, den
    Richtlinien und Bestimmungen des Breitbandausbaus und der Fördermittelgeber
    und der Leistungsbeschreibung in den Vergabeunterlagen. Die Leistung ist in
    deutscher Sprache zu erbringen;

    B) Umfang der zu erbringenden Ingenieurleistungen: Die Stadt Hainichen
    gliedert sich in einen zentralen Stadtkern mit mehreren außerhalb liegenden
    Ortsteilen, Einzelgehöften als auch Gewerbegebieten. Die Gesamtfläche
    einschließlich des unmittelbaren Umkreises beträgt ca. 52 km 2 . Durch die
    Stadt fließt die Kleine Strieges bzw. einige untergeordnete
    Wasserläufe/Bäche.

    Auf der Grundlage des ermittelten Ausbaubedarfs ist das konkret zu beplanende
    Gebiet zu bestimmen. Die Grobschätzung geht dabei von folgenden Kenndaten
    (circa) aus: Anzahl der Haushalte: 4 400, Adresspunkte: 2.650, Grobschätzung
    Tiefbau: 125 km, Grobschätzung Leerrohre: 245 km, Grobschätzung
    Glasfaserkabel: 715 km;

    C) Leistungszeitraum: voraussichtlich ab 05/2019.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    ZK 2.1: Qualität – auftragsbezogene Qualifikation des Verantwortlichen der
    Leistungserbringung und dessen Vertreter für die Leistungen der Fachplanung
    Technische Ausrüstung
    Gewichtung: 30,00
    Qualitätskriterium
    ZK 2.2: Qualität – projektspezifische Darstellung von Maßnahmen zur
    Qualitätssicherung
    Gewichtung: 20,00
    Qualitätskriterium
    ZK 2.3: Qualität – Maßnahmen zur Sicherstellung der zeitlichen Vorgaben
    zum Projektablauf des Auftraggebers
    Gewichtung: 10,00
    Kostenkriterium
    ZK 1: Honorar/Preis – Grund- und Besondere Leistungen und Nebenkosten
    Gewichtung: 40,00
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    25
    Beschreibung der Optionen:

    Die in dieser Ausschreibung zu vergebenden Planungsleistungen werden je Los
    stufenweise (optional) beauftragt. In der ersten Stufe sollen die
    Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung Lph. 1-2 gem. § 55
    HOAI für das Los 2 beauftragt werden. Bei fortschreitender Planung und
    Ausführung der Gesamtmaßnahme beabsichtigt der Auftraggeber die weiteren
    Leistungsphasen gem. § 55 HOAI je Los stufenweise (optional) zu beauftragen.
    Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht
    nicht.
    Zusätzliche Angaben

    Weitere Informationen zu den Zuschlagskriterien (ZK) sind unter Pkt. VI.3)
    dieser Bekanntmachung und ausführlich in den Vergabeunterlagen (VU) in der
    Anlage Übersicht über die Zuschlagskriterien zu finden.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften (BG) ist von jedem Mitglied (MG) eine
    separate Eigenerklärung zur Eignung (EE) abzugeben. Im Falle der Bindung
    eines Unterauftragnehmers (UAN), ist vom UAN für den vorgesehenen
    Leistungsbereich (LB) eine EE abzugeben.

    Eignungskriterium (EK) 1 – Los 1 und Los 2: Es ist vom Bieter (bei BG von
    allen MG) und von jedem UAN, unterschrieben durch den Bevollmächtigten, in
    der EE (ggf. gesondert in einer separaten Anlage) anzugeben, dass keine
    Ausschlussgründe nach § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB und § 123 (4) Nr. 1 GWB
    sowie nach § 124 (1) Nr. 2 GWB vorliegen.

    EK 2 – Los 1 und Los 2: Es ist vom Bieter (bei BG von allen MG) und von
    jedem UAN, unterschrieben durch den Bevollmächtigten, in der Anlage zur EE
    eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 124 (1) Nr.
    1, 3-9 GWB vorliegen.

    EK 3 – Los 1 und Los 2: es ist in der Anl. zur EE eine Erkl. der
    Berechtigung zur Erbringung der Dienstleistung nach § 43 (1) VgV i. V. m. §
    44 (1) und (2) VgV sowie zum Besitz der Berufsqualifikation nach § 75 (2)
    bzw. (3) VgV vom Bieter (bei BG von allen MG) abzugeben.

    EK 4 – Los 1 und Los 2: Im Falle der Bindung eines UANs, ist zur Sicherung
    des Wettbewerbs bzw. zur Verhinderung von Absprachen zu gewährleisten, dass
    der UAN keine Einsicht in die Preisgestaltung des Bieters/der BG erlangt. Dies
    ist durch die Vorlage einer entsprechenden Erkl. in der Anl. zur EE zu
    bestätigen.

    EK 5 – Los 1 und Los 2: Im Falle der Bildung einer BG, ist dem Angebot das
    ausgefüllte Formular HVA F-StB Erkl. der BG beizulegen. Die Erkl. muss von
    allen MG der BG durch die entsprechenden Bevollmächtigten unterzeichnet sein.

    EK 6 – Los 1 und Los 2: Teil des Auftrages, der unter Umständen an UAN vom
    Bieter bzw. BG vergeben werden soll. Beabsichtigt der Bieter/die BG einen
    Unterauftrag zu erteilen oder sich der Eignungsleihe zu bedienen, sind dem
    Angebot die entsprechenden HVA F-StB Formulare mit Angaben zu den
    Auftragsteilen beizulegen und auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die
    Verpflichtungserklärungen einzureichen.

    EK 7 – Los 1 und Los 2: Nachw. der Berufshaftpflichtversicherung –
    geforderte Mindeststandards zum EK 7: Nachw. der Berufshaftpflichtversicherung
    des Bieters (bei BG von allen MG) mit den folgenden Deckungssummen und
    Anforderungen: Deckungssummen für Personenschäden in Höhe von 2,0 Mio. EUR
    und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2,0
    Mio. EUR. Es ist zusätzlich der Nachw. zu erbringen, dass die Maximierung der
    Ersatzleistung min. das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Bei
    vorliegender Unterdeckung der bestehenden Versicherungsleistungen ist
    zusätzlich die Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die
    bestehende Berufshaftpflichtversicherung auf die geforderten Deckungssummen
    und Anforderungen erhöht wird, zu erbringen. Vor Vertragsabschluss ist dem
    Auftraggeber auf Anforderung eine aktuelle Versicherungsbestätigung
    vorzulegen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    EK 8 – Los 1 und Los 2: Gesamtumsatz (netto) bezogen auf die letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    EK 8 – Los 1 und Los 2: Gesamtumsatz des Bieters (bei BG von jedem MG)
    größer oder gleich 500 000 EUR (netto) im Mittel der letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017).
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    EK 9 mit EK 9.1 – Los 1; EK 9.2 – Los 2: Ausführung von Leistungen in den
    letzten 7 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

    EK 10 mit EK 10.1 – Los 1; EK 10.2 – Los 2: Durchschnittliche jährliche
    Beschäftigtenzahl des Unternehmens mit objektbezogener Eignung (Eig.) im
    vorgesehenen LB in den letzten 3 Jahren sowie aktuell für 2018.

    EK 11 – Los 1 und Los 2: Ausstattung, die für die Ausführung des Auftrags
    zur Verfügung steht.

    EK 12, 13, 14 – Los 1: fachliche Qualifikation sowie Berufserfahrung des
    vorgesehenen Personals für die Leistungen:

    — EK 12 – Los 1: OP IngBw Bauoberleitung (BOL),

    — EK 13 – Los 1: OP IngBw örtliche Bauüberwachung (öBÜ),

    — EK 14 – Los 1: SiGe-Koordinierung nach BaustellV.

    EK 15 – Los 1: Ausschluss Personalunion.

    EK 16 – Los 1: Qualifikationsnachweise Personal der Überwachung
    Verkehrssicherung.

    EK 17 – Los 2: fachliche Qualifikation sowie Berufserfahrung des
    vorgesehenen Personals für die Leistungen der FP TA Objektüberwachung (Lph.
    8).
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    EK 9: für den vorgesehenen LB des Bieters (bei BG von den entsprechenden MG)
    und der UAN ist eine Referenzliste über Leistungen der:

    — EK 9.1 – Los 1: OP IngBw Lph. 3, 5, 6, 8 und öBÜ,

    — EK 9.2 – Los 2: FP TA Lph. 3, 5, 6 und 8 vorzulegen.

    Folgende Angaben zu den Referenzen (Ref.) EK 9 sind erforderlich:
    Projektbezeichnung, Nennung AG mit Tel.-nummer, Bearbeitungszeitraum (im
    vorgesehenen LB), Angabe der erbrachten Leistungsanteile und kurze
    Beschreibung des Bauvorhabens, zusätzlich für

    — EK 9.1 – Los 1: Baukosten netto, Leitungslänge Leerrohr, Angabe
    inner-/außerorts,

    — EK 9.2 – Los 2: Baukosten Techn. Ausrüstung.

    Es werden nur Ref. bewertet, die folgende Mindestanforderungen erfüllen:
    Leistungserbringung (im vorgesehenen LB) 2012 bis 2018; zusätzlich für

    — EK 9.1 – Los 1: Straßentiefbau-/Kanalbauarbeiten/Leerrohrnetze in
    Anlehnung an HOAI Anlage 12, Gruppe 4; Baukosten (netto) min. 200 000 EUR,

    — EK 9.2 – Los 2: Planung/Bau von Telekommunikationsnetzen; Vorhaben mit
    Versorgung von min. 20 Haushalts-/Unternehmensanschlüssen oder mit min.

    10 km Glasfaserkabel.

    Mindestanzahl Ref. EK 9: je benannter Lph.

    — EK 9.1 – Los 1: 2 Ref., davon min. 1 Ref. innerorts,

    — EK 9.2 – Los 2: 2 Ref.

    EK 10: Angaben zum Personalbestand in den letzten 3 Jahren (2015-2017) sowie
    aktuell für 2018 mit objektb. Eig. für den vorgesehenen LB des Bieters (bei
    BG von den entsprechenden MG) und der UAN: Mindestanzahl der
    jahresdurchschnittlich angestellten Mitarbeiter (MA) für:

    — EK 10.1 – Los 1: OP IngBw Lph. 3, 5, 6, 8 und öBÜ: je 2 MA,

    — EK 10.2 – Los 2: FP TA Lph. 3, 5, 6 und 8: je 2 MA.

    EK 11 – Los 1 und Los 2: Angaben über die verwendete Software und den
    Datenaustausch über die der Bieter (bei BG von denentsprechenden MG) und die
    UAN für die Ausführung des Auftrages im vorgesehenen LB verfügen. Software:
    Planungssoftware (CARD/1-kompatibel); Ausschreibungssoftware, Microsoft Office
    (Word, Excel, Outlook) oder 100 % kompatibel; Datenaustausch: dxf, dwg, PDF
    (Version 1.4); GAEB 90-Datenformate.

    EK 12 – Los 1: Angabe Name; fachliche Qualifikation (Abschluss Dipl.-Ing.
    oder gleichwertig), Angabe der projektbezogenen Berufserfahrung (min. 3
    Jahre), Darstellung der Berufserfahrung anhand einer Übersicht von
    vergleichbaren Referenzprojekten im vorgesehenen Leistungsbereich.
    Mindestanforderungen an Referenzen:
    Straßentiefbau-/Kanalbauarbeiten/Leerrohrnetze in Anlehnung an HOAI Anlage
    12, Gruppe 4 mit Baukosten min. 200 000 EUR (netto).

    EK 13 – Los 1: Angabe Name; fachliche Qualifikation (Abschluss
    Dipl.-Ing./Techniker/Meister oder gleichwertig), Angabe der projektbezogenen
    Berufserfahrung (min. 3 Jahre), Darstellung der Berufserfahrung anhand einer
    Übersicht von vergleichbaren Referenzprojekten im vorgesehenen
    Leistungsbereich. Mindestanforderungen an Referenzen:
    Straßentiefbau-/Kanalbauarbeiten/Leerrohrnetze in Anlehnung an HOAI Anlage
    12, Gruppe 4 mit Baukosten min. 200 000 EUR (netto).

    EK 14 – Los 1: Angabe Name; fachliche Qualifikation (Abschluss
    Techniker/Meister/geprüfter Polier/Dipl.-Ing./Master/Architekt),
    Qualifikationsnachweis für arbeitsschutzfachliche und
    Koordinatoren-Kenntnisse gem. RAB 30 Anlagen B und C oder gleichwertig;
    Darstellung min. 2 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Ausführung von
    Bauvorhaben anhand einer Übersicht von vergleichbaren Ref.-projekten.
    Mindestanforderungen an Referenzen: Straßenbauprojekte bzw.
    Ingenieurbauwerke.

    EK 15 – Los 1: keine Personalunion der Verantwortlichen EK 12 bis 14.

    EK 16 – Los 1: MVAS-Nachweis oder gleichwertig.

    EK 17 – Los 2: Angabe Name; fachliche Qualifikation (Abschluss Dipl.-Ing.
    oder gleichwertig), Angabe der projektbezogenen Berufserfahrung (min. 3
    Jahre), Darstellung der Berufserfahrung anhand einer Übersicht von
    vergleichbaren Referenzprojekten im vorgesehenen Leistungsbereich.
    Mindestanforderungen an Referenzen: Planung/Bau von Telekommunikationsnetzen;
    Vorhaben mit Versorgung von min. 20 Haushalts-/Unternehmensanschlüssen oder
    mit min.

    10 km Glasfaserkabel.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    § 75 (2) und (3) VgV

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    22.01.2019
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    6
    IV.2.7: Bedingungen für die Öffnung der Angebote
    Tag: 22.01.2019
    Ortszeit
    10:00
    Zusätzliche Angaben

    Entfällt

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    a) Die Angebote sind mit den geforderten Angaben (Ang.), Erkl. und Nachweisen
    (Nachw.) zwingend innerhalb der Angebotsfrist elektronisch oder schriftlich,
    in einem verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung, bei der
    LISt GmbH einzureichen. Es gilt der Posteingangsstempel mit Zeitvermerk;

    b) Die in Pkt. II.2.5) und Pkt. III.1.1) bis III.1.3) aufgeführten Ang.,
    Erkl. und Nachw. sind vom Bieter (bei BG von allen MG) und ggf. der UAN in der
    gem. Angebotsschreiben aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Das Angebot,
    inkl. der darin benannten erforderlichen Anl., ist mit der
    Unterschrift/Signatur der/des Bevollmächtigten zu versehen. Maßgeblich ist
    der Inhalt der Bekanntmachung. Ein Verweis auf frühere Angebote reicht nicht
    aus. Wertbare Ref. müssen an vergleichbaren Projekten in vergleichbaren
    Leistungsbildern und -phasen erbracht worden sein;

    c) Die Darstellung der abgeforderten Ang., Erkl., Nachw. und Ref. zu Pkt.
    II.2.5), III.1.1) bis III.1.3) beziehen sich konkret auf die jeweiligen
    Leistungserbringer;

    d) Der Ausschreibende macht von seinem Recht auf Nachforderung nach § 56 (2)
    VgV insofern Gebrauch, dass nur fehlende unternehmens- oder leistungsbezogene
    Unterlagen (U) (Erkl./Nachw.) vom Bieter/BG/UAN nachgefordert werden.
    Unvollständige oder fehlerhafte unternehmens- oder leistungsbezogene Ang. in
    vorliegenden U werden ausdrücklich nicht nachgefordert und führen zum
    Ausschluss vom weiteren Verfahren. Auch nach Nachforderung nicht vorliegende
    geforderte Erkl. oder Nachw., gemäß Pkt. III.1.1) bis III.1.3) dieser
    Bekanntmachung, führen zum Ausschluss. Gemäß § 56 (3) VgV ist die
    Nachforderung von leistungsbezogenen U, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung
    der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ausgeschlossen;

    e) Die Bieter/BG, welche die Bedingungen unter Pkt. II.2.5), III.1.1) bis
    III.1.3) und VI.3) nicht erfüllen oder in min. einem Kriterium die
    veröffentlichten Mindeststandards (MSt) nicht erfüllen, werden im Zuge der
    Angebotsprüfung ausgeschlossen;

    f) Der Bieter/die BG ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten UAN den
    MSt für die übernommenen Leistungen genügen;

    g) Der vorgesehene Leistungserbringer und das vorgesehene Personal der
    Leistungserbringung sind bindend.

    h) Gewährte Rabatte für Loskombinationen werden im Zuge der Angebotswertung
    nicht berücksichtigt.

    Zusätzliche Informationen zu den Zuschlagskriterien (ZK):

    ZK 2.1: Der Bieter/die BG hat die auftragsbezogene Qualifikation des
    Verantwortlichen der Leistungserbringung und und des Vertreters nachzuweisen.

    Geforderte Ang. und Nachw.: Name; Nachw. des fachlichen Ausbildungsabschlusses
    Dipl.-Ing. oder gleichwertig, Angabe der projektbezogenen Berufserfahrung
    (min. 3 Jahre), Darstellung der Berufserfahrung anhand einer Übersicht
    vergleichbarer Referenzprojekte im vorgesehenen Leistungsbereich.
    Mindestanforderungen an vergleichbare Referenzprojekte

    ZK 2.1 – Los 1: Leistungen der OP IngBw Lph. 3, 5 und 6,
    Straßentiefbau-/Kanalbauarbeiten/Leerrohrnetze, jede benannte Leistung muss
    mindestens 1x in der Übersicht der Referenzprojekte dargestellt sein.

    ZK 2.1 – Los 2: Leistungen der FP TA Lph. 3, 5 und 6, Planung/Bau von
    Telekommunikationsnetzen, jede benannte Leistung muss mindestens 1x in der
    Übersicht der Referenzprojekte dargestellt sein.

    ZK 2.2 – Los 1 und Los 2: Der Bieter/jedes BG-MG hat seine
    projektspezifischen Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu erläutern, die
    insb. Ang. zu geeigneten Managementinstrumenten, zur Fortbildung des
    Personals, zur Projekthierarchie sowie zu den Projektrisiken beinhalten.

    ZK 2.3 – Los 1 und Los 2: Der Bieter/jedes BG-MG hat seine Maßnahmen zur
    Sicherstellung der zeitlichen Vorgaben zum Projektablauf des Auftraggebers zu
    erläutern. Insb. sind Möglichkeiten zur Einflussnahme auf Planungstermine,
    die Berücksichtigung von etwaig auftretenden unvorhergesehenen Ereignissen
    und Engpässen sowie die Reaktion bei Soll/Ist-Abweichungen darzustellen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
    Postanschrift: Postfach 101364
    Ort: Leipzig
    Postleitzahl: 04013
    Land: DE
    Telefon: +49 3419773800
    E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
    Fax: +49 3419771049
    URL: www.lds.sachsen.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Gem. § 160 Abs. 1 GWB wird ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
    eingeleitet. Auf die Unzulässigkeiteines solchen Antrages gem. § 160 Abs. 3
    Nr. 1 bis 4 GWB (Rügeobliegenheit ggü. dem Auftraggeber, Rügeobliegenheit
    ggü. zuständiger Stelle für Nachprüfungsverfahren nicht mehr als 15
    Kalendertage nach Eingang des Nichtabhilfeschreibens auf eine Rüge) wird
    hingewiesen.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen
    mbH
    Postanschrift: Ernst-Thälmann-Straße 5
    Ort: Hainichen
    Postleitzahl: 09661
    Land: DE
    Telefon: +49 37207832190
    E-Mail: vergabe@list.smwa.sachsen.de
    Fax: +49 3514511784120
    URL: www.list.sachsen.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    06.12.2018


TI: Deutschland-Montabaur: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20181208
ND: 2018/S 237-541641
OJ: 2018237
DS: 20181206
DD:
DT: 20190107 10:00
RN: 2018/S 133-303204
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
TW: Montabaur
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
    Postanschrift: Konrad-Adenauer-Platz 8
    Ort: Montabaur
    Postleitzahl: 56410
    Land: DE
    Telefon: +49 261/301326
    E-Mail: katharina.strauss@kunzrechtsanwaelte.de
    N2016:NUTS: DEB1B

    Hauptadresse:
    http://www.vg-montabaur.de
    URL: https://www.subreport.de/E46481215
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Erweiterung der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur-Technische
    Gebäudeausrüstung
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Technische
    Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI zur Erweiterung der
    Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur auf dem Grundstück Humboldtstraße
    15 in 56410 Montabaur.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DEB1B

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Montabaur
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Technische
    Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI zur Erweiterung der
    Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur auf dem Grundstück Humboldtstraße
    15 in 56410 Montabaur.

    Die hier maßgeblichen Leistungen sind solche der Fachplanung Technische
    Ausrüstung für die Anlagengruppen nach § 53 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HOAI.

    Als Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses
    (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p Abs. 2 BGB) werden –
    im Sinne einer werkvertraglichen Beschaffenheitsvereinbarung – folgende
    Mindestanforderungen definiert:

    A) Raumprogramm:

    Es muss die Erweiterung der Schule geplant werden. Die Vorgaben des
    Raumkonzeptes sind wie folgt:

    1) Erweiterung um 5 Klassenräume (in qm = 5 x 60)

    2) Erweiterung um 2 ganztagsspezifische Räume (in qm = 2 x 60)

    B) Technische Aspekte:

    Zudem müssen bestimmte Kosten bei der Kostenermittlung einkalkuliert werden.
    Weitere Einzelheiten ergeben sich dem Vertragsentwurf.

    Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des Vertragsentwurf
    die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie 8 und
    9, die dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (§ 55 Abs. 3 in Verbindung
    mit Anlage 15 HOAI) zuzuordnen sind. Die Leistungsphase 7 erbringt die
    zentrale Vergabestelle.

    Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Zunächst werden nur die
    Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt. Der Auftraggeber kann
    die nachfolgenden Grundleistungen der Leistungsphasen 5 und 6 sowie 8 und 9
    – ganz oder teilweise – in einer oder mehreren weiteren Leistungsstufen
    durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer in Auftrag geben.
    Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiteren Leistungen
    über den laut Vertragsentwurf beauftragten Leistungsumfang hinaus besteht
    nicht.

    Die Vergabestelle betrachtet mit Blick auf die Rechtsprechung (OLG München,
    Beschluss v. 13.3.2017 – Verg 15/16) die einzelnen erforderlichen
    Planungsleistungen auf Grund eines funktionalen Zusammenhangs als
    „gleichartige Leistungen“ i. S. v. § 3 Abs. 7 S. 2 VgV und führt wegen
    Erreichen/Überschreiten des maßgeblichen Schwellenwertes bei Addition aller
    geschätzten Auftragsvolumina ein EU-weites Vergabeverfahren durch.Die
    einzelnen Planungsleistungen werden in separaten Vergabeverfahren vergeben.
    Parallel zu dieser Ausschreibung erfolgt eine Ausschreibung von
    Ingenieurleistungen für die Tragwerksplanung und von Architekturleistungen
    betreffen die Objektplanung Gebäude.

    Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in
    zeitlicher Hinsicht:

    — die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 müssen bis Juni 2019
    vollständig erbracht werden (Abschluss aller Planungsleistungen mit Ausnahme
    der Leistungsphase 8 Objektüberwachung –Bauüberwachung und Dokumentation),

    — mit der Ausführung zur Erweiterung der Schule erforderlichen
    Bauleistungen ist spätestens im Oktober 2019 zu beginnen (Baubeginn),

    — die zur Erweiterung der Schule erforderlichen Bauleistungen sind
    spätestens bis Oktober 2020 fertigzustellen (Bauende),

    — die Erweiterung der Schule ist unmittelbar nach Fertigstellung in Betrieb
    zu nehmen.

    Der Auftragnehmer hat spätestens im Dezember 2018 mit der Ausführung der
    geschuldeten Planungsleistungen zu beginnen (Beginntermin). Er hat die
    gesamten im Rahmen der Leistungsphasen 1 bis 4 des § 55 Abs. 1 HOAI
    vertraglich geschuldeten Leistungen bis spätestens April 2019 fertig zu
    stellen und insbesondere den für die Erweiterung der Schule erforderlichen
    Bauantrag spätestens bis April 2019 einzureichen (Endfertigstellungstermin).
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    36
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Sofern eine Fertigstellung der Planungsleistung nicht bis zum Ablauf der
    angesetzten Zeit insb. wegen Unvorhergesehenem erbracht werden konnte.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Der Auftraggeber behält sich die Zahl der Bewerber wie folgt einzugrenzen:

    Höchste Anzahl der unter Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung geforderten und in
    Anlage 7 des Anlagenverzeichnisses zum Teilnahmewettbewerb angeführten
    vergleichbaren Referenzprojekte.

    Liegen mehrere Bewerber auf dem 3. bzw. 5. Platz, entscheidet das Los.
    Beschreibung der Optionen:

    Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer nach näherer Maßgabe des
    Vertragsentwurfes mit der Erbringung von Planungsleistungen der
    Leistungsphasen 1 bis 6 sowie 8 und 9, die dem Leistungsbild Technische
    Ausrüstung (§ 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 HOAI) zuzuordnen sind. Die
    Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Die Leistungsphase 7 erbringt die
    zentrale Vergabestelle.

    a) Zunächst werden nur die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4
    beauftragt;

    b) Der Auftraggeber kann die nachfolgenden Grundleistungen der Leistungsphasen
    5 und 6 sowie 8 und 9 – ganz oder teilweise– in einer oder mehreren
    weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
    Auftragnehmer in Auftrag geben. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auch die
    über die im Vertragsentwurf genannten Leistungen hinausgehenden Leistungen
    nach den Bedingungen dieses Vertrages zu erbringen, sofern diese Leistungen
    durch den Auftraggeber beauftragt werden. Diese Bindung entfällt für
    Leistungen, die nicht spätestens 12 Monate nach Abschluss der zuletzt (ganz
    oder teilweise) beauftragten Leistungsstufe beauftragt werden. Aus
    Projektverzögerungen, die allein auf die stufenweise Beauftragung
    zurückzuführen sind, kann der Auftragnehmer einen zusätzlichen Vergütungs-
    oder sonstigen Zahlungsanspruch nicht herleiten. Ein Rechtsanspruch des
    Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiteren Leistungen über den vertraglich
    festbeauftragten Leistungsumfang hinaus besteht nicht.

    Der Auftragnehmer hat im Rahmen des werkvertraglich geschuldeten Gesamterfolgs
    – auch bei Beauftragung weiterer Leistungsstufen/Leistungsphasen –
    sämtliche beauftragten Grundleistungen der beauftragten Leistungsphasen nach
    § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 HOAI zu erbringen. Die beauftragten
    Leistungen werden daher im Sinne selbstständiger, von der Erzielung des
    Gesamterfolges unabhängig zu erbringender Einzelleistungen geschuldet.

    Der Auftragnehmer ist zudem verpflichtet, die beauftragten Leistungen in allen
    Leistungsstufen/Leistungsphasen so zu erbringen, dass die Baumaßnahme
    mangelfrei geplant und durchgeführt werden kann bzw. wird.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Die nachfolgend geforderten Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in
    der aufgeführten Reihenfolgeabgeheftet abgegeben werden. Bei mehreren
    Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sollte auf eine entsprechende Bezeichnung
    der Unterlagen geachtet werden (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für
    Firma 2 usw.).

    1) Auszug aus dem Handels-oder Berufsregister, nicht älter als 3 Monate
    (Stichtag: Bewerbungsfrist nach Ziffer IV.2.2). Bei ausländischen Bewerbern
    ist ein vergleichbarer Nachweis einer zuständigen Stelle vorzulegen;

    2) Eigenerklärung zur Eignung, u. a. Angaben zum Unternehmen und
    Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (Anlage 1);

    3) Erklärung Antikorruption (Anlage 8);

    4) Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 2), falls erforderlich;

    5) Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Anlage 3), falls erforderlich.

    Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die vorgenannten
    Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.

    Bei Einsatz von Nachunternehmern, auf die sich der Bewerber zum Nachweis
    seiner wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit beruft
    (Eignungsleihe), haben auch die Nachunternehmer die vorgenannten
    Erklärungen/Nachweise abzugeben.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im
    Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt
    erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Die
    Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge
    abgeheftet abgegeben werden.

    1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung; nicht älter als 12 Monate
    (Stichtag: Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.2.2). Alternativ kann eine
    Erklärung des Versicherungsgebers abgegeben werden, dass eine den
    Mindeststandards entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall
    für das Projekt abgeschlossen wird. In diesem Falle ist spätestens vor
    Zuschlagserteilung ein entsprechender Nachweis unaufgefordert an die unter
    Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu übergeben;

    2) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen
    in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage 4). Vergleichbar
    sind Leistungen der Planungsleistungen zu des hier betroffenen Leistungsbildes
    der Technischen Ausrüstung bezogen auf die relevanten Anlagegruppen nach §
    53 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 8 HOAI.

    Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen
    Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Dritten/
    Nachunternehmers, sind die Erklärungen/Nachweise für den
    Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem Fall muss der
    Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers (Anlage 3)
    vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie
    zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Diese
    sind ins Deutsche von einem öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer
    in beglaubigter Form zu übersetzen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Zu 1.: Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR je Schadensfall für
    Personenschäden sowie 700 000 EUR für sonstige Schäden, wobei der Betrag je
    Versicherungsjahr 2-fach maximiert sein muss. Eine projektbezogene Aufstockung
    der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert.
    In diesem Fall ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des
    Versicherungsgebers abzugeben, dass eine den Mindeststandards entsprechende
    Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen
    wird. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist ein entsprechender Nachweis
    unaufgefordert an die unter Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu
    übergeben.

    Zu 2: Mindestens ein durchschnittlicher Jahresumsatz mit vergleichbaren
    Leistungen in den letzten dreiabgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von
    180 000 EUR netto.

    Vergleichbar sind Leistungen der Planungsleistungen zu des hier betroffenen
    Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung bezogen auf die relevanten
    Anlagegruppen nach § 53 Abs. 2 Nr.1 bis Nr. 5 HOAI.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein.
    Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.

    Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten
    Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.

    1) Aussagekräftige Darstellung von den Mindeststandards entsprechenden
    Referenzen jeweils auf der Anlage 7, d. h. Referenzen zu Planungsleistungen
    betreffend die Anlagengruppen nach § 53 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 5 HOAI, wobei
    die einzelnen Anlagengruppen mittels verschiedener Referenzprojekte
    nachgewiesen werden können.

    Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf
    Erklärungen/Nachweise eines Dritten/Nachunternehmers, sind die Erklärungen/
    Nachweise für den Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem
    Fall muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung des
    Dritten/Nachunternehmers (Anlage 3) vorlegen. Ausländische Bewerber haben
    gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres
    Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche von einem öffentlich
    bestellten und vereidigten Übersetzer in beglaubigter Form zu übersetzen;

    2) Erklärung über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens
    im Zeitraum von 2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem. Ziffer IV.2.2),
    (Anlage 9).
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Es müssen mindestens 2 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare
    Referenzen vorgelegt werden. Als vergleichbar gilt eine Referenz, wenn sie die
    folgenden Anforderungen erfüllt:

    — die Leistungen betreffen die Anlagengruppen nach § 53 Abs. 2 Nr. 1 bis
    Nr. 5 HOAI, wobei die einzelnen Anlagengruppen mittels verschiedener
    Referenzprojekte nachgewiesen werden können – Die Leistungen umfassten die
    Leistungsphasen 1 bis 6 sowie 8 und 9 nach § 55 Abs. 1 HOAI, wobei die
    Leistungsphasen nicht zwingend in einem Referenzprojekt verwirklicht sein
    müssen,

    — das Projekt wurde nach dem 1.1.2010 abgeschlossen. Ein Projekt gilt als
    abgeschlossen, wenn die Leistungsphase 8 bis zum Schlusstermin für den
    Eingang der Teilnahmeanträge erbracht wurde. Für den Nachweis, dass
    Leistungsphase 9 erbracht wurde, reicht ihre Beauftragung nach dem 1.1.2010
    aus, sie muss nicht bis zum Schlusstermin für den Eingang der
    Teilnahmeanträge fertiggestellt sein.

    Zu 2. Inhaltliche Anforderungen an die Beschäftigten:

    Es müssen über den Zeitraum von 2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem.
    Ziffer IV.2.2) mindestens 2 Ingenieure dem Unternehmen angehören. Zugelassen
    ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länderberechtigt ist, die
    Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Richtlinien,
    insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome
    bzw. Bachelor und Master berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als
    Ingenieur tätig zu werden. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine entsprechende
    Befugnis der (in Anlage 9) benannten Beschäftigten nachzuweisen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die
    Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Richtlinien,
    insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome
    bzw. Bachelor und Master berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als
    (beratender) Ingenieurtätig zu werden.

    Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn ihnen für die
    Durchführung der Aufgabe ein entsprechender Ingenieur zur Verfügung steht.
    Zudem muss der satzungsmäßige Zweck der juristischen Person auf
    Planungsleitungen ausgerichtet sein und der verantwortliche Verfasser der
    Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die
    natürliche Person gerichteten Anforderungen erfüllen.

    Der Bewerber muss nach § 64 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO)
    bauvorlageberechtigt sein oder einen bauvorlageberechtigten Architekten bzw.
    Ingenieur als Nachunternehmer hinzuziehen.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Die Bewerber haben die Erklärungen zur Mindestentlohnung nach § 19 Abs. 1
    MiLoG (Anlage 5) und zur Tariftreue nach § 3 LTTG (Anlage 6) abzugeben. Bei
    Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied beide Erklärungen abzugeben. Bei
    Einsatz von Nachunternehmern im Wege der Eignungsleihe haben auch die
    Nachunternehmen diese beiden Erklärungen abzugeben.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Bekanntmachungsnummer im ABl
    2018/S 133-303204
    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    07.01.2019
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    18.01.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    31.05.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    1) Formelles

    a) Sämtliche Formblätter können unter www.subreport/ELViS heruntergeladen
    werden;

    b) Für den Teilnahmeantrag sind ausschließlich die vom Auftraggeber
    vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen
    Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben;

    c) Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an
    seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen
    dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig;

    d) Die Teilnahmeanträge sind elektronisch in Schriftform gem. § 126b BGB
    (nicht mit elektronischer Signatur) über das Portal Subreport einzureichen;

    e) Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.1. angegebenen
    E-Mail-Adressen zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht
    beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten
    sie doch erteilt werden, nicht verbindlich.

    2) Bewerbergemeinschaften

    a) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
    Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen
    einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen
    zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften;

    b) Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziffer
    III.1.1) und III. 2) aufgeführten Erklärungen und Nachweise beizubringen;

    c) Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein Ausschlussgrund
    nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden;

    d) Es ist ein Projektleiter/Stellvertreter zu benennen. Die
    Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen;

    3) Eignungsleihe, § 47 VgV

    a) Beabsichtigen Bewerber auf die erforderliche wirtschaftliche und
    finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die
    Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt
    dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei
    diesem Unternehmen ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss
    dieses Unternehmen ersetzt werden;

    b) Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden
    sollen, sind die unter Ziff.III.1.1) und III.2) aufgeführten Unterlagen und
    Nachweise einzureichen;

    c) Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen
    Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende
    Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens gemäß Anlage 3 mit dem
    Teilnahmeantrag vorzulegen;

    4) Unteraufträge,§ 36 VgV a) Beabsichtigt der Bewerber eine
    Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrages, die er an
    Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der
    vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen;

    b) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur Eignung
    (Anlage 1), die Erklärung Antikorruption (Anlage 8) und die Erklärungen zu
    Mindestlohn und Tariftreue (Anlagen 5 und 6) vorzulegen;

    c) Vor Zuschlagserteilung hat der Bieter unaufgefordert die
    Verpflichtungserklärung (Anlage 3) vorzulegen.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
    Postanschrift: Stiftstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131162234
    E-Mail: vergabekammer@mwvlw.rlp.de
    Fax: +49 6131162113
    URL: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

    Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160
    Abs. 3 GWB unzulässig, soweit

    a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

    b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
    Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Die Regelung des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf
    Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. §
    134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
    Postanschrift: Stiftstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131162234
    E-Mail: vergabekammer@mwvlw.rlp.de
    Fax: +49 6131162113
    URL: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    06.12.2018


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

tender ist eine eingetragene Marke der Kämpf Unternehmensberatung