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AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2019-09-20 - 2019-09-20


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Großolbersdorf: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20190920
ND: 2019/S 182-443680
OJ: 2019182
DS: 20190918
DD:
DT: 20191022 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 4 - Europäische Union
AA: R - Regional- oder Lokalbehörde
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Gemeinde Großolbersdorf
TW: Großolbersdorf
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Gemeinde Großolbersdorf
    Postanschrift: Am Rathaus 8
    Ort: Großolbersdorf
    Postleitzahl: 09432
    Land: DE
    Telefon: +49 37369141-0
    E-Mail: buergermeister@grossolbersdorf.de
    Fax: +49 37369141-20
    N2016:NUTS: DED42

    Hauptadresse:
    https://www.grossolbersdorf.de/
    URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYH6/documents
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYH6
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Planungsleistungen Breitbandausbau Gemeinde Großolbersdorf/Drebach
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    B001
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Gemeinden Großolbersdorf/Drebach beabsichtigten den Ausbau einer
    flächendeckenden Breitband-Versorgung im definierten Ausbaugebiet. Es wurde
    ein Fördermittelantrag auf Grundlage der Richtlinie für die Förderung zur
    Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland
    („Förderrichtlinie des Bundes") gestellt. Der Zuwendungsbescheid liegt vor.
    Die Anforderungen des Betreibers des NGA-Netzes sind in der Planung und
    Ausführung zu berücksichtigen. Die geschätzten Gesamtkosten betragen rund
    21,1 Mio. EUR brutto.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DED42

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Gemeinde Großolbersdorf

    Am Rathaus 8

    09432 Großolbersdorf
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Auftraggeber beabsichtigt die Ingenieurleistungen zur Errichtung einer
    hochleistungsfähigen Telekommunikationsnetzinfrastruktur (Next Generation
    Access) mit einem nutzer- und anbieterneutralen Standard im Sinne von Ziff.
    3.2 der Förderrichtlinie des Bundes für das Planungsgebiet in der Gemeinde
    Großolbersdorf/Drebach zu vergeben. Der Auftraggeber orientiert sich hierbei
    an der Objektplanungsleistung Ingenieurbauwerke in Anlehnung an HOAI 2013 §
    43 ff. i. V. m. Anlage 12 und die Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung
    in Anlehnung an HOAI 2013 § 55 ff. i. V. m. Anlage 15, jeweils LPH 4 bis 9
    (der prozentuale Anteil der LPH ist dem Honorarblatt zu entnehmen). Der
    Auftraggeber weist daraufhin, dass sich die zu erbringenden Leistungen an den
    o. g. Leistungsbildern und den zugehörigen Grundleistungen sowie den LPH
    gemäß HOAI 2013 orientieren. Des weiteren werden diverse zusätzliche und
    Besondere Leistungen vergeben. Die Beauftragung erfolgt entsprechend den
    Vertragsbedingungen stufenweise. Zunächst wird nur die LPH 4 (Stufe 1)
    beauftragt. Im Anschluss erfolgt die Beauftragung der LPH 5-7 (Stufe 2), der
    LPH 8 (Stufe 3) und der LPH 9 (Stufe 4).
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 10.03.2020
    Ende: 31.12.2021
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 4
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
    (TA) anhand der in der Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen
    formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal
    zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der gef. Mindeststandards) anhand
    einer Bewertungsmatrix I (BM I), wobei die Kriterien wie folgt bewertet
    werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die
    Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der
    erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. die 4 Bewerber mit der
    höchsten Punktzahl zur Verhandlung eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber
    mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet das Los.

    Formale Prüfung:

    1) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs-/Lieferinteressen gem.
    §73 (3) VgV 2016;

    2) Angaben zu gewerblichen Schutzrechten gem. § 53 (3) VgV 2016;

    3) Angabe Art der Bewerbung;

    4) bei Bewerbergemeinschaften: vollständig ausgefüllte Erklärung zur
    Bewerbergemeinschaft;

    5) Organigramm;

    6) Angabe NAN gem. §36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung der NAN im Original
    gezeichnet;

    7) Angabe Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
    gem. §47(1) VgV 2016;

    8) bei Eignungsleihe: vollständig ausgefüllte Verpflichtungserklärung d.
    anderen Unternehmen;

    9) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch
    eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
    Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw.
    unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller
    Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge;

    10) Handelsregisterauszug;

    11) Honorarumsatz;

    12) Berufshaftpflichtversicherung;

    13) Mindestreferenz A;

    14) Mindestreferenz B;

    15) Erklärung zur Erfüllung der geforderten Mindeststandards zur beruflichen
    Befähigung.

    Auswahlkriterien:

    A) Mindestref. A, 26 %;

    B) Mindestref. B, 26 %;

    C) Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste 48 %, davon:

    – C Ref. C.1, 13 %,

    – C Ref. C.2, 13 %,

    – C Ref. C.3, 11 %,

    – C Ref. C.4, 11 %.
    Beschreibung der Optionen:

    Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des
    Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Leistungsphase 4 für die
    Errichtung einer hochleistungsfähigen Telekommunikationsnetzinfrastruktur
    (Next Generation Access) beauftragt. Im Anschluss erfolgt die Beauftragung der
    LPH 5-7 (Stufe 2), der LPH 8 (Stufe 3) und der LPH 9 (Stufe 4). Ein
    Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
    Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung
    erster Leistungsphasen. Des Weiteren werden optionale zusätzliche und
    Besondere Leistungen mit dem Angebot abgefragt.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag (TA) = Bewerbungsformular ist über
    die Vergabeplattform in Textform unterschrieben (Ausschlussgrund) fristgerecht
    elektronisch einzureichen. TA, per Post, E-Mail, Fax oder über
    Kommunikationsbereich der Vergabeplattform eingereicht, werden nicht
    berücksichtigt. Mitglieder von BG haben grundsätzlich alle
    Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, außer Angaben zum
    Projektteam und Referenzen.

    Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

    1) Angaben zur Identität des Bewerbers;

    2) Allgemeine Angaben, Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016; Bestätigung
    Wirtschaftsteilnehmer gem. § 73 (3) VgV 2016 (Unabhängigkeit von
    Ausführungs- und Lieferinteressen); Angabe Wirtschaftsteilnehmer gem. §53
    (8) VgV 2016 (gewerbliche Schutzrechte);

    3) Art der Bewerbung: Einzelbewerbung o. BG (bei BG gem. § 43 (2) VgV 2016
    Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorlegen); bei BG: Erklärung über
    gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten Vertreter als Anlage
    (Formblatt) beifügen;

    4) Organigramm;

    5) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers;

    6) Angaben zu Nachauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016;

    7) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 47
    (1) VgV 2016;

    8) Eigenerklärung zu § 123 (1) und 124 (1) GWB.

    Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV 2016:

    1) Nachweis Eintragung in ein Handelsregister: Kopie Handelsregisterauszug;

    Falls nicht vorliegend: Begründung. Der Handelsregisterauszug muss die
    aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate
    zum Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des
    Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die
    Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018) betreffen
    (in EUR brutto): Honorarumsatz im Bereich Ingenieurbauwerke in Anlehnung an §
    43 HOAI 2013 für die Jahre 2016, 2017 und 2018 sowie Honorarumsatz im Bereich
    Fachplanung Technische Ausrüstung in Anlehnung an § 55 HOAI 2013 für die
    Jahre 2016, 2017 und 2018.

    Bei Bewerbergemeinschaften werden die jeweiligen durchschnittlichen
    Jahresumsätze je Fachbereich addiert;

    2) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis durch Kopie als
    Anlage.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der
    Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre) wird im Bereich
    Ingenieurbauwerke in Anlehnung an § 43 HOAI 2013 in Höhe von 800 000 EUR
    brutto und im Bereich Technische Ausrüstung in Anlehnung an § 55 HOAI 2013
    in Höhe von 800 000 EUR brutto festgelegt;

    2) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:

    2.1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme
    Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage;

    2.2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR
    für Personenschäden, mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und die
    geforderte zweifache Maximierung bei Einzelpersonen und Einzelunternehmen als
    AN nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass
    1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2.
    im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei
    Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine
    Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht
    älter als 12 Monate zum Schlusstermin/der Bewerbungsfrist des
    Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!

    Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des
    Bewerbers/Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
    Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
    Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt
    er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen
    entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:

    I) Referenzen:

    Es ist einzureichen: Mindestreferenz A und B mit unten aufgeführten
    Mindestbedingungen.

    Es kann darüber hinaus eingereicht werden:

    a) Referenz C.1: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3
    (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung und Erstellung der
    Tief- und Kanalbauarbeiten eines NGA-Netzausbauprojekts, mind. LPH 5-7 (in
    Anlehnung an § 43 oder § 55 HOAI 2013) erbracht; im Zeitraum 1.10.2014 bis
    30.9.2019 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer);

    b) Referenz C.2: Erfahrungen mit Fördermittelgebern bei der Planung der Tief-
    und Kanalbauarbeiten eines NGA-Netzausbauprojekts mind. LPH 4 (in Anlehnung an
    §§ 43 oder 55 HOAI 2013) erbracht, Erfahrungen bei der Verwendung von
    Fördermitteln, Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Fördermittelantrag (FMA)
    und/oder Verwendungsnachweis (VNW); Erstellung im Zeitraum 1.10.2014 bis
    30.9.2019;

    c) Referenz C.3: Erfahrungen bei der Objektplanung/Fachplanung mit Lage des
    Planungsgebiets in oder an Schutzgebieten gemäß BNatSchG; im Zeitraum
    1.10.2014 bis 30.9.2019 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer);

    d) Referenz C.4: Erfahrungen bei der Objektplanung/Fachplanung mit der Querung
    von: Fluss, Bahntrasse, Bundesstraße. Im Zeitraum 1.10.2014 bis 30.9.2019
    fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer).
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    I) Es ist mindestens eine Mindestreferenz A mit folgenden Mindestanforderungen
    beizufügen, sonst wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen:

    Objektplanung Ingenieurbauwerke (in Anlehnung an § 43 HOAI 2013) für die
    Tief- und Kanalbauarbeiten bei der Erstellung eines NGA-Netzausbauprojektes;
    mind. LPH 4 erbracht; Herstellungskosten (Kosten für Kanal-/Tiefbau +
    Infrastrukturkosten (passiv)) von mind. 5,0 Mio. EUR brutto; LPH 4
    abgeschlossen im Zeitraum 1.10.2014 bis 30.9.2019, mind. 350 km Glasfaserkabel
    oder mind. 150 km Leerrohr für Glasfasernetz oder mind. 2 500
    Haushalts-/Unternehmensanschlüsse;

    II) Es ist mindestens eine Mindestreferenz B mit folgenden
    Mindestanforderungen beizufügen, sonst wird der Teilnahmeantrag
    ausgeschlossen:

    Fachplanung Technische Ausrüstung (in Anlehnung an § 55 HOAI 2013) für die
    Erstellung eines NGA-Netzausbauprojekts; mind. LPH 4 erbracht;
    Herstellungskosten (Kosten für Kanal-/Tiefbau + Infrastrukturkosten (passiv))
    von mind. 5,0 Mio. EUR brutto; LPH 4 abgeschlossen im Zeitraum 1.10.2014 bis
    30.9.2019, mind. 350 km Glasfaserkabel oder mind. 150 km Leerrohr für
    Glasfasernetz oder mind. 2.500 Haushalts-/Unternehmensanschlüsse;

    III) Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufl. Befähigung
    des Projektteams gem. § 46 (1) i. V. m. §46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016:

    — mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber zu bestätigen, dass die
    unten aufgeführten geforderten Mindeststandards an den Projektleiter und den
    stellv. Projektleiters erfüllt werden. Können die Anforderungen nicht
    erfüllt werden, ist dies ein Ausschlussgrund,

    — die unten aufgeführten Angaben zum vorgesehenen Projektteam, sowie die
    Nachweise zur Erfüllung der geforderten Mindeststandards sind erst mit Abgabe
    der Angebotsunterlagen (Stufe 2) einzureichen,

    — die Vorlage von persönlichen Referenzen von Projektleiter und stellv.
    Projektleiters ist ein Zuschlagskriterium (siehe Bewertungsmatrix Stufe II).
    Die entsprechenden Nachweise sind mit Angebotsabgabe einzureichen.

    Mindestanforderungen an das Projektteam:

    a) Nachweis der berufl. Qualifikation des Projektleiters: Es ist ein
    abgeschlossenes Studium (mind. Master/Dipl. Ing.) in der Fachrichtung
    Bauingenieurwesen oder Fachrichtung gemäß der geforderten
    Planungsleistungen, Berufserfahrung mind. 3 Jahre in zuvor genannter
    Fachrichtung, gefordert. Nachweis durch Bescheinigung über
    Studienabschluss/Urkunde mit Angaben zu Name des Projektleiters, Hochschule,
    Fachrichtung und Datum des Abschlusses und Lebenslauf;

    b) Nachweis der berufl. Qualifikation des stellv. Projektleiters: Es ist ein
    abgeschlossenes Studium (mind. Master/Dipl. Ing.) in der Fachrichtung
    Bauingenieurwesen oder Fachrichtung gemäß der geforderten
    Planungsleistungen, Berufserfahrung mind. 3 Jahre in zuvor genannter
    Fachrichtung, gefordert. Nachweis durch Bescheinigung über
    Studienabschluss/Urkunde mit Angaben zu Name des stellv. Projektleiters,
    Hochschule, Fachrichtung und Datum des Abschlusses und Lebenslauf.

    Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Studienabschlusses
    bis zum Fristende zur Einreichung dieses Teilnahmeantrages.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    § 75 (2) und (3) VgV
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit
    bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE)
    gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG
    muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das
    vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen
    beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen.
    Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche
    Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich
    im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern
    oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur
    mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht
    erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt
    wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u.
    Zuverlässigkeit hat.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    22.10.2019
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    19.11.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Das Bauvorhaben ist ein Fördervorhaben auf Grundlage der Richtlinie
    „Förderung und Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik
    Deutschland" und dem Landesförderprogramm „Digitale Offensive Sachsen".

    Für den Teilnahmewettbewerb wurde das Vertragsmuster zur Information
    beigelegt. Die Einreichung der TA u. Angebote per Telefax, E-Mail od. über
    Kommunikationsbereich der Vergabeplattform ist nicht zulässig. Elektr.
    Bewerbungsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener u. qualifizierter Signatur
    ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen,
    Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen etc.) wird über das
    Vergabemanagementsystem bereitgestellt. Eingehende Rückfragen per Post,
    E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.

    Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen
    in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau u. korrekt sind u. sie
    sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die
    Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen
    u. andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage
    beizubringen.

    Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
    auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die geforderten Angaben u.
    Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im
    Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden.
    Nicht fristgerecht elektr. eingereichte Unterlagen werden nicht
    berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende
    Nachweise u. Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle
    geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen,
    sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist
    nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
    keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
    Anlagen z. TA d. Bewerbers dürfen max. 100 MB nicht überschreiten.

    Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in
    Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die
    ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im TA zu
    erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine
    weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig.
    Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich
    der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.

    Nicht erwünscht sind allg. Werbebroschüren u. Unterlagen zur Vorstellung des
    Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen.
    Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.

    Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine
    Kosten erstattet. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47
    VgV 2016 der Nachunternehmer (NU) u. ggf. deren NU, soweit sich der Bieter,
    der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag
    erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von NU beruft.
    Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der
    beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein
    nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).

    Enthalten die Bekanntmachung od. Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
    Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers
    gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich
    darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen
    Einwendungen präkludiert.

    Bei den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die
    gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich anders
    bestimmt, sind mit „Bewerber" oder „Bieter" sowohl einzelne Unternehmen
    als auch BG gemeint, mit „Auftragnehmer" der Bieter bzw. die BG.

    Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYYH6
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
    Postanschrift: PF 101364
    Ort: Leipzig
    Postleitzahl: 04013
    Land: DE
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160
    (3) GWB unzulässig ist, soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden;

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe
    oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    18.09.2019


TI: Deutschland-Wiesbaden: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20190920
ND: 2019/S 182-443687
OJ: 2019182
DS: 20190918
DD:
DT: 20191018 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden
TW: Wiesbaden
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden
    Postanschrift: Gustav-Stresemann-Ring 15
    Ort: Wiesbaden
    Postleitzahl: 65189
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Hochbauamt
    Telefon: +49 611316400
    E-Mail: hochbauamt@wiesbaden.de
    N2016:NUTS: DE714

    Hauptadresse:
    www.wiesbaden.de
    URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d44205a1f-7a3f3c04e2456cad
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Stadtbauplan GmbH
    Postanschrift: Rheinstraße 40-42
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Telefon: +49 6151-99570
    E-Mail: rbs@stadtbauplan.de
    Fax: +49 6151-995730
    N2016:NUTS: DE711

    Hauptadresse:
    www.stadtbauplan.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.had.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Wiesbaden, Riederbergschule – Sanierung Stützmauer
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    64-886/19
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Sanierung der historischen Stützmauer der Riederbergschule – Vergabe der
    Leistungen für Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE714

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Philippsbergstraße 26/28

    65195 Wiesbaden
    Beschreibung der Beschaffung:

    Projektbeschreibung:

    Die Riederbergschule liegt in Wiesbadens Stadtgebiet Mitte. Aufgrund Ihrer
    topografischen Lage ist die Schule im südlichen Bereich (Riederbergstraße)
    von einer historischen Stützmauer umgeben. Die Mauer ist denkmalgeschützt.
    Ein statisches Gutachten zur Standsicherheit hat ergeben, dass Teile der Mauer
    lokale Beeinträchtigungen in der Standsicherheit aufweisen. Die betroffenen
    Bauteile wurden daraufhin abgesperrt. Besonders betroffen ist hierbei der
    Bereich, an welchem der Schulhof mit Bepflanzung anschließt. Dort sind
    bereits deutliche Durchwurzelungen zu erkennen. Weiterhin ist der
    Treppenzugang zum Schulhof von den Sanierungsmaßnahmen betroffen. Auch hier
    ergab sich ein Sanierungsbedarf am Mauerwerk, Geländer und den Stufen selbst.
    Die straßenseitige Mauerwerkseinfriedung zeigt Durchfeuchtungen und
    Verformungen, auch hier ist eine Sanierung erforderlich. Detaillierte Angaben
    zum Umfang der Maßnahme können dem statischen Gutachten entnommen werden,
    welches in der Anlage zu finden ist. Weiterhin ist den Anlagen ein erster
    grundsätzlicher Lösungsansatz, zur Stabilisierung des oberen
    Maueranschlusses zu finden, der bereits mit der Denkmalschutzbehörde
    abgestimmt wurde

    Die Sanierung der Stützmauer und Treppenanlage sowie der
    Mauerwerkseinfriedung soll bei laufendem Betrieb erfolgen.

    Leistungsumfang:

    Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI LPH 1-9 zzgl.
    Objektüberwachung sowie Tragwerksplanung gem. §51 HOAI LPH 1-6

    Projektzeitraum: ca. 18 Monate

    Die Baukosten werden überschlägig mit ca. 1,6 Mio. EUR netto veranschlagt.

    Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen
    werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber
    entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird,
    erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf
    weiterer Projektstufen besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Projektteam/Projektorganisation
    Gewichtung: 40,00
    Qualitätskriterium
    Projektanalyse/Herangehensweise
    Gewichtung: 50,00
    Preis
    Gewichtung: 10,00
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    18
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend
    beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten
    Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Sollten mehr
    als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen,
    erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten
    Bewerber.

    Geforderte Nachweise:

    — Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der
    Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 41 (7) und Tragwerksplanung,

    — Anzahl der auftragsspezifisch qualifizierten Fachkräfte für
    Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.

    Nachweis von realisierten Projekten/Referenzen mit Leistungen der
    Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI und Tragwerksplanung
    gem. §§ 49 ff. HOAI:

    — Referenzen zu vergleichbaren Bauwerken wie z. B. Staumauern, Stützmauern,
    -bauwerke gegen Wasser- oder Erddruck in Mauerwerksbauweise für Leistungen
    der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI und Tragwerksplanung
    gem. §§ 49 ff.HOAI,

    — Referenzen zu Bauen mit Denkmalschutzanforderungen oder Sanierung
    historischer Bausubstanz für Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke
    gem. §§ 41 ff. HOAI oder Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI,

    — Referenzen mit öffentlichem Auftraggeber oder verbindlicher Anwendung des
    öffentlichen Vergaberechts für Leistungen der Objektplanung
    Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI oder Objektplanung Gebäude gem. §§
    33 ff. HOAI.

    Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Bedingungen:

    — Leistungszeitraum: Abschluss der Grundleistungen innerhalb der letzten 7
    Jahre (nicht vor 2012),

    — Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI Grundleistungen,

    — Baukosten: anrechenbare Kosten von mind. 500 000 EUR netto.

    Die Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer
    Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmern) oder auch von einem Bewerber
    sein.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die
    Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die
    aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten
    (insb. aktuelle Java-Version).

    Folgende Unterlagen sind über die Vergabeplattform einzureichen:

    — vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag mit Anlagen (zur Bewerbung sind
    zwingend die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zu verwenden!),

    — bei Bewerbergemeinschaften eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte
    „Bewerbergemeinschaftserklärung" (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem
    Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der
    Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (die Bewerbergemeinschaft besteht
    im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und
    wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig),

    — möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und
    Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den
    Nachweis führen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§
    47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis kann z. B. durch eine
    Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag)
    geführt werden,

    — bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende
    Register (z. B. Handelsregisterauszug), in Ermangelung eines solchen eine
    gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des
    Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft
    bzw. NU),

    — Nachweis der Bauvorlageberechtigung, bei ausländischen Bewerbern ist ein
    gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen,

    — Nachweis der Qualifikation als Nachweisberechtigter für Standsicherheit
    gem. NBVO bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des
    Herkunftslandes vorzulegen,

    — ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden
    Berufshaftpflichtversicherung (bei einer BG von jedem Mitglied), im
    Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und
    5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden/Sachschäden nachzuweisen,

    — ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei
    Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU),

    — die Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder
    Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB werden mit der Abgabe
    des vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages versichert,

    — Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz
    (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6
    HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den
    vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen abgegeben.

    Die Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV wird vorbehalten.

    Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.

    Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den
    Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der
    Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß
    gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den
    vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet,
    dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb
    verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.

    Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der
    Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung
    des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des
    abgegebenen Angebots verbunden ist.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    — Umsatz des Bewerbers für Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke
    gem. HOAI § 41 (7) und der Tragwerksplanung gem. HOAI § 51 (in Summe) im
    Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre für Einzelbewerber, Bewerber in
    Bewerbergemeinschaften oder Nachunternehmer in Summe.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung,
    Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.

    Die nachfolgend beschriebenen Werte gelten als Mindesteignung.

    Umsatz der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für
    vergleichbare Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 41
    (7) und der Tragwerksplanung gem. HOAI §51 (in Summe): mind. 0,3 Mio. EUR
    netto.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    — Anzahl der auftragsspezifisch qualifizierten Fachkräfte für
    Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung (Mindesteignung, siehe
    unten).

    Wertung der Referenzen:

    Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.

    Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:

    — 30 Punkte ab 1 Ref. zu vergleichbaren Bauwerken wie z. B. Staumauern,
    Stützmauern, -bauwerke gegen Wasser- oder Erddruck in Mauerwerksbauweise für
    Objektplanung Ingenieurbauwerke,

    — 30 Punkte ab 1 Ref. zu vergleichbaren Bauwerken wie z. B. Staumauern,
    Stützmauern, -bauwerke gegen Wasser- oder Erddruck in Mauerwerksbauweise für
    Tragwerksplanung,

    — 20 Punkte ab 1 Ref. zu Bauen mit Denkmalschutzanforderungen oder Sanierung
    historischer Bausubstanz,

    — 20 Punkte ab 1 Ref. mit öffentlichem Auftraggeber oder Anwendung
    öffentliches Vergaberecht.

    Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine
    Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass
    diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.

    Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des
    Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind.

    Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist
    möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte"
    doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen
    Kategorien gekennzeichnet werden.

    Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.

    Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
    Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden
    zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und
    Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.

    Als Mindesteignung gelten:

    — jeweils mind. 2 Fachkräfte für Objektplanung Ingenieurbauwerke und
    Tragwerkplanung, das können ggf. die gleichen Personen sein, aber insg.
    mindestens 3 Fachkräfte,

    — mindestens eine grundsätzlich wertbare Referenz für Objektplanung
    Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI und Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff.
    HOAI,

    — mindestens 30 Punkte in der Bewertung der Referenzen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine
    Bauvorlageberechtigung erforderlich.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    18.10.2019
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    12.11.2019
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    29.02.2020

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Es ist bereits ein Planungsbüro mit Voruntersuchungen befasst gewesen. Diesem
    steht es frei, sich bei diesem Verfahren zu bewerben.

    Alle weiteren Anlagen dieser Bekanntmachung sind ebenfalls zu
    berücksichtigen.

    Dies sind:

    01) Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 DSGVO;

    02) Formular Teilnahmeantrag;

    03) Formblatt Referenzprojekte;

    04) Bewerbergemeinschaftserklärung;

    05) Nachunternehmerverpflichtungserklärung;

    06) Matrix – Eignungskriterien;

    07) Matrix – Zuschlagskriterien (für Phase 2);

    08) Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien (für Phase 2);

    09-1) Vertragsentwurf Objektplanung Ingenieurbauwerke;

    09-2) Vertragsentwurf Tragwerksplanung;

    10) Statisches Gutachten;

    11) Lösungsansatz.

    Rückfragen zum Verfahren sind an die unter Punkt I.3 genannte Kontaktstelle
    (Stadtbauplan GmbH) zu richten.

    Bei technischen Problemen mit der eHAD Plattform wenden Sie sich bitte direkt
    an die Hotline 0611/974 588-28.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.2: Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
    kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
    Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der
    Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig.
    (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
    Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
    Ort: Darmstadt
    Postleitzahl: 64283
    Land: DE
    Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    18.09.2019


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

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