Tender Online

INFO


RMATIONSDIENST TENDER®
Ein Produkt der Kämpf Unternehmensberatung, Kelkheim/Taunus


INFO


PRESSE


E-MAIL


IMPRESSUM
.DATENSCHUTZ
....täglich aktuell

AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2019-01-19 - 2019-01-21


Falls diese Sendung unleserlich oder unvollständig ist, informieren Sie uns bitte umgehend!

Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Tübingen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20190121
ND: 2019/S 014-029028
OJ: 2019014
DS: 20190117
DD:
DT: 20190218 13:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 6 - Einrichtung des öffentlichen Rechts
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Universitätsklinikum Tübingen Geschäftsbereich C / C1 – Bau
TW: Tübingen
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Universitätsklinikum Tübingen Geschäftsbereich C / C1 – Bau
    Postanschrift: Geissweg 7
    Ort: Tübingen
    Postleitzahl: 72076
    Land: DE
    E-Mail: vgv@sppm.de
    N2016:NUTS: DE142

    Hauptadresse:
    https://my.vergabe.rib.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://my.vergabe.rib.de
    URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/79587
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://my.vergabe.rib.de
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Umbau Zell- und molekularbiologisches Labor Derendingen, Integration
    MTLA-Schule
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    UKT-2019-02-ELT
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Planung technische Ausrüstung, LPH 5-9 gem. Leistungsbild Par. 55 HOAI,
    Anlagengruppen 4,5.

    Das Universitätsklinikum Tübingen (nachfolgend als Vergabestelle bezeichnet)
    beabsichtigt die MTA Schule von ihrem derzeitigen Standort in das Gebäude in
    der Waldhörnlestrasse 22 in Tübingen-Derendingen zu verlegen.
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DE14

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Tübingen-Derendingen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Ist-Zustand des Gebäudes:

    Das Gebäude besitze ein Untergeschoss, welches nur zu ca. 2/3 im Gelände
    liegt, ein Erdgeschoss und ein Obergeschoss über dem ein Teil der Technik im
    Dach untergebracht ist. Die Gebäudestruktur ist ein H-Typ mit zentralem
    Eingang und je Seitenflügel einem Treppenhaus. Die Geschosserschließung
    erfolgt über einen Mittelflur mit Räumen beidseitig. Räume in der Größe
    von ca. 19 m 2 bis zu ca. 30 m 2 sind vorhanden. Das Gebäude ist im inneren
    Tragwerk als Skelettbau errichtet. Die Außenwände sind massiv und die
    Fassade hat Lochfenster in regelmäßigen Abständen.

    Umbau / Integration MTLA-Schule:

    Eine räumliche Anpassung des Gebäudes für die Belange der MTA-Schule ist
    mit Umbauten im Bereich des Ausbaues und der Haustechnik möglich. Durch die
    Notwendigkeit von Seminarräumen bzw. Schulungsräumen mit bis zu 100 m 2 ist
    ein erheblicher Umbau der Raumstruktur unter Berücksichtigung der
    Versammlungsstättenverordung/ Schulbaurichtlinien erforderlich.

    Soweit in den vorhandenen Räumen eine Labornutzung war, werden die
    laborspezifischen Medien bis in die Decke zurückgebaut bzw. falls diese
    weitergenutzt werden können, werden diese entsprechend umgebaut.

    Eine genaue Bestandsaufnahem ist hier noch erforderlich!

    Der Umbau konzentriert die MTA-Schule auf den rechten Gebäudeflügel
    (Ostflügel), sowie die Gebäudemitte.

    Durch vorhandene oder neu einzubauende Brandschutztüren in den Fluren, kann
    die MTA-Schule von den anderen Nutzern gut getrennt werden.

    Im EG zur Gartenseite ist der Schüleraufenthaltsraum mit Gartenzugang
    geplant, der zentrale Aufenthaltsraum im EG wird ebenfalls von der Schule
    mitbenutzt.

    Auf der Ostseite des Erdgeschosses sind drei Seminarräume externer Nutzer neu
    renoviert, deren Schwerpunktnutzung außerhalb der Unterrichtszeiten der
    MTA-Schule liegen, die aber auch von der Schule mitgenutzt werden können.

    Die WC-Anlagen im geplanten Schulbereich reichen aus, allerdings können nicht
    für beide Geschlechter WC-Anlagen auf jedem Geschoss angeboten werden.

    Da jetzt für die übrigen Nutzer des Gebäudes notwendige WC-Anlagen
    wegfallen, muss im anderen Gebäudeflügel pro Geschoss 1 WC-Anlage
    nachgerüstet bzw. umgebaut werden.

    Der Autoklavenraum wird im 1.OG in der Nähe der Laborräume untergebracht.
    Hier soll der Raum an der Außenwand liegen, mit der Möglichkeit für Zu- und
    Abluft auf kurzem Wege. Es ist dennoch zu prüfen, ob Aufgrund der hohen
    Wärmeentwicklung eine zusätzliche Lüftungsanlage notwendig ist.

    Zusätzlich soll im gesamten Gebäude die IT-Infrastruktur erneuert werden.

    Ebenso ist die Brandmeldeanlage (flächendeckend, Vollschutz) nachzurüsten
    und anzupassen.

    Aufgabenbeschreibung:

    Planung von 5 Kursräumen mit sämtlichen Nebenräumen + Autoklav. Zu Planen
    sind alle nötigen Anschlüsse an die Labormöbel, Großgeräte wie
    Werkbänke, Gefahrenstoffschränke, Chemikalienabzüge etc. inkl. sämtlicher
    Anschlüsse und Versorgungsleitungen für Möbel zur Lagerung usw. inklusive
    aller Medien und Haustechnik. Ebenso ist der Autoklav mit allem nötigen
    Zubehör zu planen. Den Ausstattungsbedarf entnehmen Sie bitte der Liste und
    dem Raumbuch im Anhang. Ebenso sind der EDV-Raum, alle übrigen Seminar- und
    Kursräume, die Büros und alle Nebenräume mit den entsprechenden Medien
    auszurüsten. Die Anlagentechnik muss teilweise erneuert werden. Dies betrifft
    in erster Linie die Lüftungsanlagen sowie die Kälteanlagen – diese
    entsprechen aufgrund des Baujahrs zum Teil nicht mehr der gültigen Normen.
    Der Warmwasserspeicher weist erhebliche Mängel auf und muss ersetzt werden.

    Die im Bestand noch vorhandenen Löschwasserleitungen (nass) entsprechen nicht
    den Anforderungen der Hygiene und den Brandschutzbestimmungen und müssen
    durch trockene Löschwasserleitungen ersetzt werden. Brandschutzanpassungen
    sind für alle Gewerke erforderlich. Die Elektroanlagen sind ebenfalls
    komplett zurückzubauen und zu erneuern – inklusive Aufrüstung der
    IT-Infrastruktur.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 01.04.2019
    Ende: 31.12.2022
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Eignungskriterien gem Auftragsunterlagen
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Gem. Auftragsunterlagen

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    18.02.2019
    Ortszeit
    13:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    01.07.2019

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
    Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
    Ort: Karlsruhe
    Postleitzahl: 76133
    Land: DE
    Telefon: +49 721 / 926-4049
    Fax: +49 721 / 926-3985
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsantrag nur auf Antrag ein.
    Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine
    Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
    Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen
    durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
    droht.

    Der Antrag ist unzulässig, soweit:

    a) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
    Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer
    Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

    b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in der Bekanntmachung und/oder im
    Bewerbungsbogen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
    Bekanntmachung benannten Bewerbungsfrist gerügt werden.5 / 5,

    c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in den
    Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden,

    d) Wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
    Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Universitätsklinikum Tübingen Geschäftsbereich C / C1 – Bau
    Postanschrift: Geissweg 7
    Ort: Tübingen
    Postleitzahl: 72076
    Land: DE
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    17.01.2019


TI: Deutschland-Füssen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
    Ingenieurbüros und Prüfstellen
PD: 20190121
ND: 2019/S 014-029085
OJ: 2019014
DS: 20190117
DD:
DT: 20190204 11:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71000000
    71300000
    71320000
    71327000
PN: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Planungsleistungen im Bauwesen
    Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
RC:
RG:
CY: DE
OL: DE
AU: Stadt Füssen
TW: Füssen
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Stadt Füssen
    Postanschrift: Lechhalde 3
    Ort: Füssen
    Postleitzahl: 87629
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Andreas Linder
    Telefon: +49 8362 / 903-171
    E-Mail: a.linder@fuessen.de
    Fax: +49 8362 / 903-204
    N2016:NUTS: DE27B

    Hauptadresse:
    www.fuessen.de
    URL: https://www.subreport.de/E91698272
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E91698272
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    VgV-Tragwerksplanung Generalsanierung Grundschule Füssen-Schwangau und der
    Anton Sturm Schule
    CPV-Code Hauptteil: 71000000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Grundschule Füssen-Schwangau und die Anton-Sturm-Mittelschule Füssen
    entsprechen nicht mehr den baulichen, funktionellen und räumlichen
    Anforderungen an ein zeitgemäßes Schulgebäude. Die beiden Schulen samt
    Sporthallen sind in einem baulich zusammenhängenden Gebäudekomplex
    untergebracht. Das Büro f64 wurde beauftragt, eine „Machbarkeitsstudie“
    zu erstellen, die mit Datum vom 18.9.2018 (zusammengefasst im
    „Abschlussbericht“ vom 31.10.2018) abgeschlossen wurde. Danach wurden
    Konzeptvarianten vorgeschlagen. Der Auftraggeber hat entschieden,
    Konzeptvariante 2 weiterzuverfolgen. Hierzu empfiehlt die
    „Machbarkeitsstudie“ die Beauftragung einer umfassenden Sanierung, den
    Umbau und die Erweiterung der bestehenden Schulgebäude, den Neubau einer
    Dreifachsporthalle sowie einer Tiefgarage. „Machbarkeitsstudie“ und
    „Abschlussbericht“ stellen die Grundlage für die Aufgabenbeschreibung
    dar. Sie sind unter dem unter Abschnitt I.1.3) angegebenen Link auffindbar.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71300000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71320000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71327000
    N2016:NUTS: DE27B

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    87629 Füssen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der Auftraggeber beabsichtigt die Grundleistungen (GL) Fachplanung
    Tragwerksplanung § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14.1, Leistungsphasen
    (LPH) 1 bis 6 zu beauftragen, außerdem einzelne Besondere Leistungen (BL).
    Dabei unterscheidet der Auftraggeber honorartechnisch in die einzelnen
    Tragwerke Generalsanierung/Umbau Schulgebäude, Neubau der Dreifachsporthalle
    + der Tiefgarage.

    Folgende Besondere Leistungen sind zur Beauftragung vorgesehen:

    Zu LPH 2: Aufstellen eines Lastenplanes, z. B. als Grundlage für die
    Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung sowie Vorläufige nachprüfbare
    Berechnung der Gründung Zu LPH 3: Vorgezogene, prüfbare und für die
    Ausführung geeignete Berechnung der Gründung Zu LPH 7: Mitwirken bei der
    Prüfung und Werten von Nebenangeboten Zu LPH 7: Mitwirken beim Kostenanschlag
    nach DIN 276 oder anderer Vorgaben des Auftraggebers aus Einheitspreisen oder
    Pauschalangeboten Zu LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des
    Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.

    Folgende Beauftragungsstufen werden gebildet:

    Beauftragungsstufe 1: Leistungsphasen (LPH) 1 Grundlagenermittlung, LPH 2
    Vorplanung (GL+BL), LPH 3 Entwurfsplanung (GL+BL), LPH 4 Genehmigungsplanung.
    Hier sind alle Bauabschnitte als Gesamtkonzept zu bearbeiten.

    Beauftragungsstufe 2: LPH 5 Ausführungsplanung, LPH 6 Vorbereitung der
    Vergabe, LPH 7 Mitwirkung Vergabe (BL) LPH 8 Objektüberwachung (BL).

    Ab LPH 5 bis 8 ist die bauliche Umsetzung in Bauabschnitten zu beachten. Damit
    der Schulbetrieb während der umfangreichen Baumaßnahmen sichergestellt
    werden kann, sollen insgesamt 5 zeitlich aufeinanderfolgende Bauabschnitte
    gebildet werden, vgl. Konzeptvariante 2 der Machbarkeitsstudie.

    Geplante Bauabschnitte (BA):

    BA 1 (2021-2022): Umbau Grundschule (GS) Geb.1 inkl. Neubau Verlängerung als
    Anbau, Abbruch ehemaliger Verwaltung + der Hausmeisterwohnung GS, Neubau
    Verbindungsgang GS, Neubau Tiefgarage BA 2 (2022-2023: Umbau GS Geb.2, Abbruch
    + Neubau Querbau 1 BA 3 (2023-2024) Umbau Mittelschule (MS) Geb.1, Abbruch +
    Neubau Querbau 2 BA4 (2024-2025) Umbau MS Geb.2, Abbruch + Neubau Querbau 3 BA
    5 (2025-2026) Abbruch der ehemaligen Turnhallen + Verbindungsgang, Neubau
    Dreifachsporthalle, Neubau Verbindungsgang MS.

    Die Anschlüsse und Übergänge zwischen den einzelnen Bauabschnitten sind im
    Zuge der weiteren Planung zu klären. Für die Auslagerung werden vom
    Auftraggeber Ersatzräume in Containeranlagen geschaffen. Um in Nähe der
    Schule zu bleiben bietet sich der nördlich gelegene Parkplatz des Gymnasiums
    an. Da diese Fläche auf dem Nachbargrundstück liegt, muss die Abstimmung mit
    dem Eigentümer (LK Ostallgäu) noch erfolgen. Planungen + Konstruktionen der
    Tragwerke sind hinsichtlich der Erdbebensicherung auf „0-R“ abzustimmen.

    Die vorgenannten Leistungen werden stufenweise beauftragt, wenn die
    erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen für die weitere
    Realisierung des Planungs- und Bauvorhabens vorliegen und eine
    bestandskräftige Zusage der für die weitere Realisierung des Planungs- und
    Bauvorhabens erforderlichen Förder- und Finanzmittel gegeben ist.

    Kostenrahmen: Der Auftraggeber hat aufgrund der Machbarkeitsstudie für
    Generalsanierung, Umbau und Erweiterung Grund- und Mittelschule den folgenden
    Kostenrahmen definiert: Bauwerkskosten (KG 300+400) = 16 825 000 EUR brutto.
    Hinzu kommt der Kostenansatz für den Ersatzneubau Dreifachsporthalle mit
    Bauwerkskosten (KG 300+400) = 5 243 200 EUR brutto sowie für die Tiefgarage
    mit Bauwerkskosten (KG 300+400) = 1 072 710 EUR brutto. Teile der Ausstattung
    werden ebenfalls in Abstimmung mit dem Auftraggeber vom Auftragnehmer zu
    planen und zu überwachen sein.

    Terminrahmen: Die Stadt Füssen strebt an, den 1. Förderantrag spätestens im
    September 2019 bei der Regierung von Schwaben einzureichen (Stichtag:
    30.9.2019). In diesem Falle könnte der Baubeginn der Sanierung und Umbau der
    Schulen bei laufendem Betrieb voraussichtlich im August 2021 starten (s. o. BA
    1).
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Projektorganisation (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.)
    angegebenen Link, hier Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.)
    Gewichtung: 20
    Qualitätskriterium
    Herangehensweise (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.)
    angegebenen Link, hier Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.)
    Gewichtung: 30
    Qualitätskriterium
    Kostenkontrlle (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.)
    angegebenen Link, hier Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.)
    Gewichtung: 30
    Kostenkriterium
    Honorarangebot gemäß HOAI (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I.
    3.) angegebenen Link, hier Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.)
    Gewichtung: 20
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    96
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Im Falle einer Bauzeitenverlängerung
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    3
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Die Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern, die zum
    Verhandlungsgespräch eingeladen werden, sind unter Abschnitt III.1.1), 1.2)
    und 1.3) abgedruckt.

    Das Ergebnis der unter Abschnitt III.1) beschriebenen Eignungsprüfung ist die
    Bildung einer Rangfolge. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zum
    Verhandlungsgespräch eingeladen. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl
    erhält die höchste Rangstelle. Der Bewerber mit der zweithöchsten Punktzahl
    erhält eine Rangstelle weniger als der beste Bewerber. Bei gleicher Punktzahl
    erhalten die Bewerber die gleiche Rangstelle. Bei Mehrfachbesetzung einer
    Rangstelle bleibt die darauf folgende Rangstelle im Umfang der
    Mehrfachbesetzung frei. Sollten beispielsweise 2 Bewerber die Rangstelle 2
    erreichen, wird der Platz 3 nicht besetzt. Der in der Bewertung nächstbeste
    Bewerber erhält Rang 4.

    Es ist beabsichtigt höchstens 3 Bewerber zur Teilnahme am
    Verhandlungsgespräch aufzufordern. Für den Fall, dass mehr als 3 Bewerber
    die Anforderungen gleichermaßen erfüllen, z. B. durch Mehrfachbesetzung des
    Ranges, den der 3. Bewerber einnimmt, behält der Auftraggeber sich vor, über
    die Teilnahme am Verhandlungsgespräch des Bewerbers dieser Rangstelle durch
    ein Losverfahren zu entscheiden, vgl. § 75 Abs. 6 VgV. Der ggf.
    durchzuführende Losentscheid ist anonym und findet unter anwaltlicher
    Aufsicht statt.
    Beschreibung der Optionen:

    Siehe unter II.2.4) Beauftragung in 2 Stufen
    Zusätzliche Angaben

    Das Projekt wird durch Landesmittel gefördert.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Zur Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlusskriterien und
    Vollständigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag durch die Bewerber die folgenden
    Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:

    1) Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners des Teilnahmeantrags, bei
    juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage
    eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des
    Herkunftslandes, bei Personengesellschaften (z. B. GbR,
    Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der
    Vertretungsmacht, z. B. in Form eines Auszuges aus dem
    Gesellerschaftervertrag;

    2) Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer
    Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu
    benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter (mit
    Benennung und Namensangabe der konkreten Person und deren Bürozugehörigkeit)
    für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu
    bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft
    als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft
    unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend;

    3) Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung
    unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV;

    4) Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach
    §§ 123 und 124 GWB vorliegen;

    5) Nachweis über die Berechtigungen zur Führung der Berufsbezeichnung
    „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder
    nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von
    Berufsqualifikationen;

    6) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften
    und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV
    zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen
    verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß
    Ziff. 5. nachweisen;

    7) Sofern ein Bewerber gemäß § 47 Abs.1 VgV im Hinblick auf die
    erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche
    Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen
    will, muss der Bewerber nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
    erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Unternehmen,
    deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter
    Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden
    Eignungskriterien erfüllen. Der Nachweis kann beispielsweise als
    Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden. Es steht
    dem Bewerber oder Bieter frei einen hierfür geeigneten
    Verfügbarkeitsnachweis vorzulegen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach
    §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Es sind die unter den Ziff. 1. und unter den
    Ziff. 3. bis 6. geforderten Angaben und Nachweise vorzulegen;

    8) Im Falle einer Arbeits- und Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied
    die unter den Ziff. 1. bis 6. geforderten Angaben und Nachweise vorzulegen;

    9) Fehlen Angaben, Erklärungen oder Nachweise zu den Ziff. 1. bis 8. bis zum
    Schlusstermin gemäß Ziffer IV.2.2), werden die fehlenden Unterlagen
    nachgefordert. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der vom
    Auftraggeber vorgegebenen angemessenen Frist vorgelegt, führt dies zwingend
    zum Ausschluss des Bewerbers, vgl. § 56 VgV;

    10) Alle Angaben, Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache
    vorzulegen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Zur Prüfung und Bewertung sind die folgenden Angaben in Form von
    Eigenerklärungen vorzulegen:

    1) Durchschnittlicher Jahresumsatz netto für Leistungen Fachplanung
    Tragwerksplanung bei Gebäuden aus den letzten 3 Jahren (2016, 2017 und 2018).

    Es können maximal 6 Punkte (Wichtung 10 = max. 60 Punkte) erreicht werden.
    Punkteverteilung:

    Umsatz ≥ 300 000 EUR netto: 6,Punkte,

    Umsatz < 300 000 EUR netto: 4 Punkte,

    Umsatz < 200 000 EUR netto: 2 Punkte,

    Umsatz < 100 000 EUR netto: 0 Punkte.

    2) Hinweise:

    2.1) Bei der Bildung von Arbeits- /Bietergemeinschaften gilt, dass für die
    Eignungsnachweise /-angaben unter der Ziff. 1. getrennte Angaben verlangt
    werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben
    bezüglich der Ziff. 1. addiert.

    2.2 Fehlen unter der Ziff. 1. Angaben, Eigenerklärungen oder Nachweise bis
    zum Schlusstermin gemäß Ziff. IV.2.2) dieser Bekanntmachung, so dass eine
    Bewertung nicht möglich ist, werden diese fehlenden Angaben,
    Eigenerklärungen oder Nachweise nicht nachgefordert. In dem Fall, dass für
    die Bewertung erforderliche Angaben, Eigenerklärungen oder Nachweise fehlen,
    führt dies jedoch nicht zum Ausschluss, sondern dazu, dass bei den jeweils
    betroffenen Kriterien 0 Punkte vergeben werden.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Zur Prüfung und Bewertung sind die folgenden Angaben in Form von
    Eigenerklärungen und Nachweisen vorzulegen:

    1) Zahl der Ingenieure, die als Führungskräfte (Inhaber, Partner,
    Mitarbeiter) im Bereich der Fachplanung Tragwerksplanung bei Gebäuden im
    Bewerberbüro tätig sind. Es können maximal 6 Punkte (Wichtung 15 = max. 90
    Punkte) erreicht werden. Es sind Namen und Qualifikationen der
    Führungskräfte anzugeben. Zum Nachweis der Angaben ist je Führungskraft ein
    Hochschulabschluss (Kopie) im Studiengang Bauingenieurwesen (oder vgl.)
    vorzulegen oder der Nachweis über die Berechtigung zur Führung der
    Berufsbezeichnung „Ingenieur“, vgl. Abschnitt III.1.1) Ziff. 5. und
    Nachweis über die Berechtigung zur der Erstellung des
    Standsicherheitsnachweises, z. B. durch Nachweis der Eintragung in die Liste
    der Tragwerksplaner der jeweiligen Ingenieurkammer. In die Bewertung fließen
    nur Personen ein, für die die geforderten Angaben und Nachweise vorliegen.
    Sofern die erforderlichen Nachweise und Angaben vorliegen, werden die
    folgenden Punkte erteilt:

    Bei ≥ 3 Führungskräften/ Ingenieuren: 6 Punkte,

    Bei 2 Führungskräften/ Ingenieuren: 3,5 Punkte,

    Bei 1 Führungskraft/ Ingenieur: 1 Punkt.

    Bei für die Bewertung fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Angabe
    von maximal 3 Führungskräften, die die Anforderungen erfüllen, ist zur
    Erreichung der maximalen Punktzahl ausreichend.

    2) Darstellung von 3 ausgewählten Referenzprojekten, deren
    Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind
    und für die der Bewerber die Fachplanung Tragwerksplanung für Gebäude
    geleistet hat. Für die 3 Referenzprojekte können insgesamt maximal 18 Punkte
    (Wichtung 25 = 450 Punkte) erreicht werden. Zur Sicherstellung der Aktualität
    werden nur Projekte gewertet, deren Leistungserbringung im Zeitraum ab
    01.01.2010 liegt und die bis dato abgeschlossen (Datum der Fertigstellung des
    Rohbaus) ist. Es sind je Projekt die folgenden projektbezogenen Angaben zu
    machen:

    Projektbezeichnung (Name, Art, Ort),Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner
    und Telefonnummer, Beginn (Datum) und Ende der Leistungserbringung (Datum der
    Fertigstellung des Rohbaus), Bauwerkskosten (KG 300+400) brutto, Angaben zu
    den erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen (in Bezug zu § 51 HOAI i. V.
    m. Anlage 14.1) und Leistungszeiträume, Angaben zu Projektmerkmalen.

    Die vom Bewerber anzugebenden Projektdaten zu den Referenzprojekten sind im
    Bewerbungsbogen einzutragen. Zusätzlich ist je Referenzprojekt ein
    Projektdatenblatt beizufügen, siehe unter Ziffer 3. (Hinweise), hier Ziff.
    3.3.

    Die Referenzprojekte werden einzeln bewertet. Es können je Referenzprojekt
    maximal 6 Punkte (Wichtung 25 = max. 150 Punkte) erreicht werden. Zur
    Bewertung der Vergleichbarkeit werden die folgenden Projektmerkmale
    herangezogen. Die Projektmerkmale werden jeweils einzeln bewertet. Die einzeln
    erzielten Punkte werden addiert. Für nicht zutreffende Projektmerkmale werden
    0 Punkte erteilt.

    a) Die Bauwerkskosten (KG 300+400) betragen mindestens 5,0 Mio. EUR brutto:
    0,5 Punkte;

    b) Der erbrachte Leistungsumfang umfasst alle Leistungsphasen (LPH), hier LPH
    2 bis 6, Grundleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.
    V. m. Anlage 14.1: 0,5 Punkte;

    c) Die Gründung hatte auf gestörtem Baugrund (z. B. auf einer
    Abbruchfläche) zu erfolgen: 0,5 Punkte;

    d) Der Bau erfolgte im Bestand mit Auswirkungen auf den laufenden Betrieb des
    Bestandes: 0,5 Punkte;

    e) Planung und Bau erfolgte in Bauabschnitten: 1 Punkt;

    f) Es wurde die Besondere Leistung zu LPH 8 Objektüberwachung
    „Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf
    Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen“ erbracht: 1
    Punkt;

    g) Bei dem Projekt handelt es sich um den Neubau einer Mehrfachsporthalle: 1
    Punkt;

    h) Bei dem Projekt handelt es sich um eine eigenständige Tiefgarage (ohne
    Überbauung): 1 Punkt.

    4) Hinweise, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.) angegebenen Link, hier in der
    Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Zur Teilnahme sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der
    Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften
    ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung
    „Ingenieur“ oder „Beratender Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV
    berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige
    Befähigungsnachweise verfügen, (vgl. Abschnitt III.1.1) Ziff. 5.). Die oben
    formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der
    verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten
    Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften muss jedes
    Mitglied genannt werden und in der Summe die vorgenannten
    Teilnahmeanforderungen erfüllen
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    1) Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung
    einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/
    Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für
    Sach- und Vermögensschäden von 2 000 000 EUR und für Personenschäden von
    mindestens 3 000 000 EUR vorzulegen. Im Falle einer Beauftragung haftet die
    Arbeits-/ Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch;

    2) Im Falle der Beauftragung an eine Arbeits-/Bietergemeinschaft haften alle
    Mitglieder der Gemeinschaft als Gesamtschuldner;

    3) Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß
    Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI);

    4) Es gelten die besonderen Bedingungen für die Vergabe öffentlicher
    Aufträge im Sinne des § 99 GWB gemäß Landesgesetz zur Gewährleistung von
    Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (LTTG).

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Beschleunigtes Verfahren

    Die notwendige Ertüchtigung der Grund- und Mittelschule bedurfte intensiver
    Voruntersuchungen und Abwägungen, um die anstehenden Ausschreibungen
    sachgerecht zu erfassen. Hierzu waren zeitaufwändige Alternativen zu
    betrachten und zu bewerten. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie hat nun
    gezeigt, dass die baulichen, funktionellen und räumlichen Anforderungen der
    Schule sind nicht mehr gegeben sind und zeitnaher Handlungsbedarf besteht. Aus
    diesem Grund strebt die Stadt Füssen an, den Förderantrag zum Stichtag
    30.9.2019 bei der Regierung einzureichen, dem jährlich festgesetzten Termin
    zur Einreichung von Förderanträgen. Voraussetzung hierfür sind die
    abgeschlossenen Objekt- und Fachplanungen bis mindestens einschließlich LPH 3
    einschließlich der Kostenberechnung. Laut Machbarkeitsstudie nehmen diese
    Planungsstufen einen Zeitrahmen von min. 6-9 Monaten in Anspruch. Wird der
    Stichtag 30.9.2019 nicht erreicht, entsteht eine Verzögerung von 1 Jahr, was
    nicht hinnehmbar ist.
    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    04.02.2019
    Ortszeit
    11:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    1) Angaben zu laufenden Bewerber-/Bieterinformationen während des
    Teilnahmewettbewerbs:

    1.1) Für den Teilnahmeantrag wird die Verwendung des Bewerbungsbogens als
    Formularvordruck empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der
    EU-Bekanntmachung. Zum Download des Bewerbungsbogens, siehe unter dem in
    Abschnitt I. 3.) angegebenen Link. Hierfür ist keine Registrierung
    erforderlich;

    1.2) Rückfragen von Bewerbern (z. B. zur EU-Bekanntmachung oder zu den
    Auswahlkriterien) werden nur elektronisch über den unter Abschnitt I.3.)
    angegebenen Link entgegen genommen. Rückfragen sollen möglichst bis zum
    29.1.2019 gestellt werden.

    Hierfür ist jedoch eine freiwillige Registrierung sinnvoll. Dies bietet den
    Bewerbern den Vorteil, dass sie automatisch über die Beantwortung von
    Rückfragen und eventuelle Änderungen an den Vergabeunterlagen informiert
    werden. Bewerber, die von der freiwilligen Registrierung keinen Gebrauch
    machen, müssen sich selbständig unter dem in Abschnitt I.3) angegebenen Link
    informiert halten.

    1.3) Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeanträge) sind ausschließlich
    elektronisch in Textform unter dem in Abschnitt I.3) angegebenen Link
    einzureichen. Hierzu ist ebefalls eine Registrierung erforderlich. Die
    Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher
    Sprache vorzulegen. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht
    zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen
    Anlagen nicht überschreiten. Teilnahmeanträge per Telefon, Fax, Email und in
    Papierform sind nicht zulässig.

    2) Angaben zu der Bieterkommunikation:

    Für die individuelle Bieterkommunikation, wie z. B. für die Einladungen zum
    Verhandlungsgespräch und für die Versendung der Informationsschreiben
    gemäß § 134 GWB und gemäß § 62 VgV, verwendet der Auslober die vom
    Bewerber angegebene Email-Adresse. Im Falle der Bewerbung einer
    Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit
    dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten
    des bevollmächtigten Büros.

    3) Verhandlungsverfahren und Ablauf des Zuschlagsverfahrens:

    Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb aufgrund der
    nachfolgenden Verhandlungen mit den ausgewählten Bietern im Rahmen des
    Verhandlungsverfahrens (vgl. § 17 VgV).

    Die aufgrund der Eignungskriterien gemäß Abschnitt III.1.1), 1.2) und 1.3)
    ausgewählten Bieter werden zu einer Präsentation zu den Zuschlagskriterien
    beim Auftraggeber eingeladen, ferner zur Abgabe eines – zunächst
    unverbindlichen – Honorarangebotes. Die Bieter erhalten ferner Gelegenheit,
    den vom Auftraggeber vorgelegten Vertragsentwurf in Form von Anmerkungen und
    Änderungswünschen zu kommentieren. Ein Anspruch der Bieter auf Änderung des
    Vertragsentwurfs besteht nicht.

    Die Präsentation gegenüber dem Auftraggeber und das Verhandlungsgespräch
    findet voraussichtlich Anfang März (10.KW) 2019 in Füssen statt. Im Nachgang
    zu den Verhandlungsgesprächen werden die verbliebenen Bieter aufgefordert,
    auf Basis des finalen Vertragsentwurfs ein verbindliches Honorarangebot
    abzugeben, das abschließend bewertet wird. Die Angaben in der Präsentation
    werden nicht erneut bewertet.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Südbayern,
    Postanschrift: Maximilianstraße
    Ort: München
    Postleitzahl: 80534
    Land: DE
    Telefon: +49 8921762411
    E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
    Fax: +49 8921762847
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Entsprechend der Regelung in § 160 GWB. Zitat:

    „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein
    (§ 160 GWB);

    (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen
    Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach
    § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
    Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
    Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

    (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt
    unberührt.“
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Stadt Füssen
    Postanschrift: Lechhalde 3
    Ort: Füssen
    Postleitzahl: 87629
    Land: DE
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    17.01.2019


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

tender ist eine eingetragene Marke der Kämpf Unternehmensberatung