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AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2020-02-26 - 2020-02-26


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Saalfeld: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20200226
ND: 2020/S 040-094806
OJ: 2020040
DS: 20200224
DD:
DT: 20200326 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC: DEG0I
RG: Saalfeld-Rudolstadt
CY: DE
OL: DE
AU: Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH
TW: Saalfeld
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH
    Postanschrift: Rainweg 68
    Ort: Saalfeld
    Postleitzahl: 07318
    Land: DE
    Telefon: +49 3671540
    E-Mail: kontakt@thueringen-kliniken.de
    N2016:NUTS: DEG0I

    Hauptadresse:
    www.thueringen-kliniken.de
    URL: https://www.subreport.de/E92415687
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Ingenieurbüro Prof. Fellmann
    Ort: Taucha
    Land: DE
    Telefon: +49 1629435624
    E-Mail: vof@pm-fellmann.de
    N2016:NUTS: DED53

    Hauptadresse:
    www.pm-fellmann.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E92415687
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Kommunaler Krankenhausträger in der Rechtsform der GmbH
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Rahmenvereinbarung L5 Medizin- und Labortechnik für die Baumaßnahmen der
    Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem
    überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für
    die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen
    Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich
    überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit
    Anbindung an den Bestand.

    Für alle Leistungen der Medizin- und Labortechnik AG 7 soll mit 2
    Planungsbüros eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des
    Vertrages beträgt 4 Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal
    12 Monate. Die ersten zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am
    Standort Saalfeld im Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein
    Planungsaufruf vorliegt und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres
    siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    750000.00
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DEG0I

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Saalfeld und weitere Standorte des Auftraggebers
    Beschreibung der Beschaffung:

    Rahmenvereinbarung zur Fachplanung Medizin- und Labortechnik HOAI § 55,
    Anlagengruppen 7 in den LP 1-9 Der Abschluss der Einzelaufträge, die sich aus
    dieser Rahmenvereinbarung ergeben, erfolgt gem. § 21 VgV, die Bedingungen
    werden in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren benannt.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    250000.00
    Beginn: 01.06.2020
    Ende: 31.05.2024
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die
    Umstrukturierungsmaßnahmen – z. B. in Abhängigkeit von der Gewährung von
    Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein
    Leistungsabruf binnen 4 Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die
    Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der
    Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Die in der Bekanntmachung unter „III.1.1 + 2)“ geforderten Nachweise und
    Erklärungen müssen vorliegen, sonst erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.

    Die in der Bekanntmachung unter „III.1.3) Möglicherweise geforderte
    Mindeststandards“ genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren
    Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt.

    Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen
    in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn
    sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt
    zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

    Diese Einschränkung gilt nicht für Unterauftragnehmer, soweit sichergestellt
    ist, dass sie den Angebotsinhalt nicht kennen.

    Sollten nach der formalen Wertung noch mehr als 5 Bewerber im Verfahren sein,
    erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter
    Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 1.2) und III 1.3) wie folgt:

    — wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 1.2) (Umsatz und Personal) mit
    max. 18 Punkten,

    — technische Leistungsfähigkeit III 1.3) mit max. 54 Punkten.

    Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem, das der Bewerber mit dem
    Bewerbungsformblatt zum Teilnahmeantrag abrufen kann.

    Der Auftraggeber will mit 5 Bewerbern verhandeln. Bei Punktgleichheit
    entscheidet der höhere Wert der Technischen Leistungsfähigkeit. Ist damit
    noch keine hinreichende Differenzierung möglich, entscheidet das Los.
    Zusätzliche Angaben

    Teile der Vergabeunterlagen (u. a. Aufgabenstellung, Vertrag) werden nur
    denjenigen Bewerbern, die als Bieter auf der zweiten Stufe des
    Vergabeverfahrens zugelassen wurden, zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt in
    Übereinstimmung mit den Entscheidungen des OLG Düsseldorf, Beschluss vom
    17.10.2018 – VII Verg 26/18, und der VK Westfalen, Beschluss vom 19.7.2019
    – VK 2 – 13/19. Der Auftraggeber geht davon aus, dass interessierten
    Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sämtliche Informationen zur
    Verfügung stehen, die erforderlich sind, um ihnen eine Entscheidung über
    eine Teilnahme Weitere Angaben zum Bauvorhaben am Standort Saalfeld:

    Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und befindet sich als Krankenhaus im
    Betrieb, womit alle Umbauten im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt
    werden müssen. (Staubschutz, Klinikhygiene, Verfügbarkeit der Sicherheits-
    und Mediensysteme). Auf die Notwendigkeit von Bauarbeiten am Wochenende
    und/oder nachts wird besonders hingewiesen.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    a) Berufsqualifikation des vorgesehenen Personals Der Bewerber muss den
    Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige
    berufliche Qualifikation verfügt. Sowohl für den/die Projektleiter(in) als
    auch den/die Fachbauleiter(in) ist kein Hochschulabschluss erforderlich, aber
    der Nachweis einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung im Fachgebiet.

    Notwendige Angaben zum Personal in allen Losen für Projektleiter und
    Fachbauleiter:

    — Name,

    — Nachweis der mindestens fünfjährigen Berufserfahrung z. B. mit einem
    Kurzlebenslauf und Nennung bearbeiteter Referenzprojekte.

    b) keine Ausschlussgründe nach § 123f GWB Der Bewerber muss eine
    Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB
    nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom
    bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben
    werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens
    einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich
    bestätigte Auskünfte zu verlangen. Für Nachunternehmer sind keine
    Eigenerklärungen erforderlich;

    c) Falls zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung Bewerbergemeinschaften
    müssen eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des
    bevollmächtigten Vertreters und der Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen
    Haftung vorlegen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    a) Nachweis Berufshaftpflicht:

    Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer
    Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je mindestens 3 Mio.
    EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden führen (z. B. durch Vorlage
    der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für
    jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein
    Versicherungsnachweis erforderlich.

    Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme,
    muss die Bereitschaft erklärt werden, im Auftragsfall die Deckungssumme für
    dieses Projekt wie gefordert zu erhöhen;

    b) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung: Eigenerklärung, ob und
    auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen
    verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu
    gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei
    Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für
    Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich
    vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern;

    c) Umsatz netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im jeweiligen
    Fachgebiet.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Anzahl des fest angestellten Personals im Fachgebiet in den Jahren 2018 und
    2019 – jeweils mindestens 3 Mitarbeiter
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Es sind insgesamt bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte, die nach dem
    1.1.2010 in Betrieb genommen wurden, zu benennen. Weiteres siehe Formblatt zum
    Teilnahmeantrag.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Mindestbedingung für die Teilnahme am Verfahren ist der Nachweis eines
    Krankenhausreferenzprojektes, bei dem im laufenden Betrieb Umbauten erfolgten.
    Das ist erfüllt, wenn mehr als 30 % oder mindestens 2 Mio. EUR der
    Gesamtbaukosten KG 200-700 auf Umbaumaßnahmen unter laufendem Betrieb
    entfielen. Folgende Anforderungen sind zu erfüllen:

    — in Betrieb genommen zwischen dem 1.1.2013 bis 31.7.2019,

    — Kosten Medizintechnik brutto >= 0,75 Mio. EUR,

    — im Projekt muss mindestens 1 OP-Saal und ein ITS-Bereich mit
    Medizintechnik vom Bewerber ausgestattet worden sein,

    — es muss unter Beachtung der VOL/A und VOB/A ausgeschrieben worden sein,

    — es muss auch die Objektüberwachung erbracht worden sein,

    — im Projekt müssen die Termine und Kosten eingehalten worden sein. Dafür
    ist eine Eigenerklärung zur Einhaltung. bzw. eine plausible Erklärung für
    Abweichungen, falls zutreffend, erforderlich.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Siehe III.1.1).
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform
    aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur
    Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer
    Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit
    bevollmächtigtem Vertreter organisieren.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
    Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer
    2
    Begründung einer Rahmenvereinbarung, deren Laufzeit sieben Jahre übersteigt

    Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die
    Umstrukturierungsmaßnahmen – z.B. in Abhängigkeit von der Gewährung von
    Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein
    Leistungsabruf binnen vier Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die
    Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der
    Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    26.03.2020
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    02.04.2020
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform
    subreport ELVIS, ausgenommen die Information zur beabsichtigten Vergabe nach
    GWB § 134, diese erfolgen direkt per Mail. Auch Fragen zum Vergabeverfahren
    sind über die Vergabeplattform an den Verfahrensbetreuer zu stellen.

    Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die
    Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49
    22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos.

    Termine:

    — Veröffentlichung 24.2.20,

    — Eingang Teilnahmeanträge 26.3.20 – 10 Uhr,

    — Auswahl Teilnehmer 2.4.20,

    — Erstangebote 24.4.20 10 Uhr,

    — Verhandlung 29.4.20,

    — finale Angebote und danach Info gemäß GWB 5.5.20 – 10 Uhr,

    — Ende Wartefrist 16.5.20.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Freistaates Thüringen
    Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
    Ort: Weimar
    Postleitzahl: 99423
    Land: DE
    Telefon: +49 361573321254
    E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
    Fax: +49 361573321059
    URL: www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/index.aspx
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB:

    (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

    (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
    öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
    Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften
    geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete
    Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
    entstehen droht;

    (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

    1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt
    unberührt.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    24.02.2020


TI: Deutschland-Saalfeld: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20200226
ND: 2020/S 040-094853
OJ: 2020040
DS: 20200224
DD:
DT: 20200326 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC: DEG0I
RG: Saalfeld-Rudolstadt
CY: DE
OL: DE
AU: Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH
TW: Saalfeld
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH
    Postanschrift: Rainweg 68
    Ort: Saalfeld
    Postleitzahl: 07318
    Land: DE
    Telefon: +49 3671540
    E-Mail: kontakt@thueringen-kliniken.de
    N2016:NUTS: DEG0I

    Hauptadresse:
    www.thueringen-kliniken.de
    URL: https://www.subreport.de/E77496154
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Ingenieurbüro Prof. Fellmann
    Ort: Taucha
    Land: DE
    Telefon: +49 1629435624
    E-Mail: vof@pm-fellmann.de
    N2016:NUTS: DED53

    Hauptadresse:
    www.pm-fellmann.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.subreport.de/E77496154
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Kommunaler Krankenhausträger in der Rechtsform der GmbH
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Rahmenvereinbarung Los 3 TGA-Planung HLS AG 1-3, 7 und 8 für die
    Baumaßnahmen der Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem
    überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für
    die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen
    Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich
    überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit
    Anbindung an den Bestand.

    Für alle Leistungen der TGA-Planung HLS soll mit 2 Planungsbüros eine
    Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4
    Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal 12 Monate. Die ersten
    zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am Standort Saalfeld im
    Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein Planungsaufruf vorliegt
    und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres siehe II.2.14)
    Zusätzliche Angaben.
    Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/des Loses ohne MwSt. EUR
    1500000.00
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DEG0I

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Standorte der Thüringen-Kliniken Saalfeld, Rudolstadt, Pößneck
    Beschreibung der Beschaffung:

    Rahmenvereinbarung zur Fachplanung HOAI § 55, Anlagengruppen 1-3, 7
    Medizinische Gase und Feuerlöschtechnik, 8 Gebäudeautomation in den LP 1-9
    Der Abschluss der Einzelaufträge, die sich aus dieser Rahmenvereinbarung
    ergeben, erfolgt gem. § 21 VgV, die Bedingungen werden in den
    Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren benannt.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.6: Geschätzter Wert ohne MwSt. EUR
    500000.00
    Beginn: 01.06.2020
    Ende: 31.05.2024
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die
    Umstrukturierungsmaßnahmen – z. B. in Abhängigkeit von der Gewährung von
    Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein
    Leistungsabruf binnen 4 Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die
    Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der
    Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Anzahl der Bewerber
    5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    Die in der Bekanntmachung unter „III.1.1 + 2)“ geforderten Nachweise und
    Erklärungen müs-sen vorliegen, sonst erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.

    Die in der Bekanntmachung unter „III.1.3) Möglicherweise geforderte
    Mindeststandards“ genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren
    Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt.

    Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen
    in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn
    sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt
    zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

    Diese Einschränkung gilt nicht für Unterauftragnehmer, soweit sichergestellt
    ist, dass sie den Angebotsinhalt nicht kennen.

    Sollten nach der formalen Wertung noch mehr als 5 Bewerber im Verfahren sein,
    erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter
    Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III.1.2) und III.1.3) wie folgt:

    — wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III.1.2) (Umsatz und Personal) mit
    max. 18 Punkten,

    — technische Leistungsfähigkeit III.1.3) mit max. 54 Punkten.

    Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem, das der Bewerber mit dem
    Bewerbungsformblatt zum Teilnahmeantrag abrufen kann.

    Der Auftraggeber will mit 5 Bewerbern verhandeln. Bei Punktgleichheit
    entscheidet der höhere Wert der Technischen Leistungsfähigkeit. Ist damit
    noch keine hinreichende Differenzierung möglich, entscheidet das Los.
    Zusätzliche Angaben

    Teile der Vergabeunterlagen (u. a. Aufgabenstellung, Vertrag) werden nur
    denjenigen Bewerbern, die als Bieter auf der zweiten Stufe des
    Vergabeverfahrens zugelassen wurden, zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt in
    Übereinstimmung mit den Entscheidungen des OLG Düsseldorf, Beschluss vom
    17.10.2018 – VII Verg 26/18, und der VK Westfalen, Beschluss vom 19.7.2019
    – VK 2 – 13/19. Der Auftraggeber geht davon aus, dass interessierten
    Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sämtliche Informationen zur
    Verfügung stehen, die erforderlich sind, um ihnen eine Entscheidung über
    eine Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen Weitere Angaben zum Bauvorhaben am
    Standort Saalfeld:

    Das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz, womit Änderungen im äußeren
    Erscheinungsbild und verschiedene Änderungen im Innenbereich mit der Behörde
    abzustimmen sind. Deshalb sind Kompromisse im Brandschutz des Gebäudes
    festgelegt worden, die bei jeglichen Umbauten wieder auf den Prüfstand
    gestellt werden.

    Es handelt sich um einen Mauerwerksbau mit einer Tragkonstruktion aus den
    1950-ziger Jahren (Betonträger mit Einlegekörpern).

    Bisherige Sanierungen wurden geschossweise durchgeführt, womit bei weiteren
    Umbauten/Sanierungen zwingend auch die Bestände in den Zwischendecken
    bearbeitet werden müssen (z. B. Leitungsdurchführungen).

    Das Gebäude befindet sich als Krankenhaus im Betrieb, womit alle Umbauten im
    laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt werden müssen. (Staubschutz,
    Klinikhygiene, Verfügbarkeit der Sicherheits- und Mediensysteme). Für die
    Objektüberwachung ist zu beachten, dass Umschlussarbeiten an das
    Krankenhausnetz vorwiegend am Wochenende und/oder nachts stattfinden müssen.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    a) Berufsqualifikation des vorgesehenen Personals Der Bewerber muss den
    Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige
    berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise
    die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses
    oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder
    Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer.
    Weitere zusätzliche Qualifikationsnachweise sind nicht erwünscht! Der/die
    Projektleiter(in) muss über die Qualifikation „Ingenieur“ oder
    „Techniker“ verfügen, der/die Fachbauleiter(in) über die Qualifikation
    „Ingenieur“, „Techniker“ oder „Meister“.

    Alle vorgenannten Personen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens
    über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen.

    Notwendige Angaben zum Personal in allen Losen für den Projektleiter und den.
    Fachbauleiter:

    — Name,

    — Berufsstand und akad. Grad,

    — Datum Studienabschluss.

    b) keine Ausschlussgründe nach § 123f GWB Der Bewerber muss eine
    Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB
    nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom
    bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben
    werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens
    einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich
    bestätigte Auskünfte zu verlangen. Für Nachunternehmer sind keine
    Eigenerklärungen erforderlich;

    c) falls zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung Bewerbergemeinschaften
    müssen eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des
    bevollmächtigten Vertreters und der Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen
    Haftung vorlegen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    a) Nachweis Berufshaftpflicht:

    Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer
    Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je mindestens 3 Mio.
    € für Personen-, Sach- und Vermögensschäden führen (z. B. durch Vorlage
    der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für
    jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein
    Versicherungsnachweis erforderlich.

    Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme,
    muss die Bereitschaft erklärt werden, im Auftragsfall die Deckungssumme für
    dieses Projekt wie gefordert zu erhöhen;

    b) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung: Eigenerklärung, ob und
    auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen
    verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu
    gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei
    Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für
    Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich
    vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern;

    c) Umsatz netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im jeweiligen
    Fachgebiet;

    d) Anzahl des fest angestellten Personals in den Jahren 2017 bis 2019.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) für HLS-Planung
    in den Jahren 2018 und 2019 jeweils mindestens 3 Ingenieure/Techniker/Meister;
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Es sind insgesamt bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte, die nach dem
    1.1.2010 in Betrieb genommen wurden, zu benennen. Weiteres siehe Formblatt zum
    Teilnahmeantrag.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Mindestbedingung für die Teilnahme am Verfahren ist der Nachweis eines
    Krankenhausreferenzprojektes, bei dem im laufenden Betrieb Umbauten erfolgten.
    Folgende Anforderungen sind zu erfüllen:

    — in Betrieb genommen zwischen dem 1.1.2013 bis 31.7.2019,

    — Investitionsvolumen >= 3 Mio. EUR brutto (KG 200-700 gemäß DIN 276),
    davon mindestens 1 Mio. EUR brutto für Umbaumaßnahmen unter laufendem
    Betrieb,

    — im Projekt müssen die Anlagengruppen 1-3, 7 Med.-Gase und 8 GLT
    bearbeitet worden sein. Sollten Anlagengruppen in diesem Referenzprojekt nicht
    bearbeitet worden sein, kann je fehlender Anlagengruppe ein weiteres
    Referenzprojekt benannt werden, bei dem ebenfalls Umbauten im Bestand unter
    laufendem Betrieb erfolgten,

    — im Projekt müssen mindestens die Leistungsphasen 3-8 erbracht worden
    sein, zwingend muss die LP 8 im vollen Leistungsbild der Objektüberwachung
    erbracht worden sein, nicht nur z. B. Qualitätskontrolle bei einer
    GU-Vergabe,

    — im Projekt müssen die Termine und Kosten eingehalten worden sein. Dafür
    ist eine Eigenerklärung zur Einhaltung bzw. eine plausible Erklärung für
    Abweichungen, falls zutreffend, erforderlich.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Siehe III.1.1).
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform
    aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur
    Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer
    Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit
    bevollmächtigtem Vertreter organisieren.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
    Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer
    2
    Begründung einer Rahmenvereinbarung, deren Laufzeit sieben Jahre übersteigt

    Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die
    Umstrukturierungsmaßnahmen – z.B. in Abhängigkeit von der Gewährung von
    Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein
    Leistungsabruf binnen vier Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die
    Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der
    Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    26.03.2020
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.3: Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
    02.04.2020
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform
    subreport ELVIS, ausgenommen die Information zur beabsichtigten Vergabe nach
    GWB § 134, diese erfolgen direkt per Mail. Auch Fragen zum Vergabeverfahren
    sind über die Vergabeplattform an den Verfahrensbetreuer zu stellen.

    Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die
    Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49
    22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos.

    Termine:

    — Veröffentlichung 24.2.20,

    — Eingang Teilnahmeanträge 26.3.20 – 10 Uhr,

    — Auswahl Teilnehmer 2.4.20,

    — Erstangebote 17.4.20 – 10 Uhr,

    — Verhandlung 21.4.20,

    — finale Angebote und danach Info gemäß GWB 24.4.20 – 10 Uhr.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer des Freistaates Thüringen
    Postanschrift: Postfach 2249
    Ort: Weimar
    Postleitzahl: 99423
    Land: DE
    Telefon: +49 361573321254
    E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
    Fax: +49 361573321059
    URL: www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/index.aspx
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB:

    (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

    (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
    öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
    Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften
    geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete
    Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
    entstehen droht;

    (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

    1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

    Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
    Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt
    unberührt.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    24.02.2020


Detaillierte Informationen über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum Inhalt der Tender-Dienste finden Sie auf dieser Seite.

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