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AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2021-04-23 - 2021-04-23


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Kempten: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20210423
ND: 2021/S 079-202659
OJ: 2021079
DS: 20210420
DD:
DT: 20210521 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
    71320000
    71321000
    71322000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Planungsleistungen im Bauwesen
    Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
    Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
RC: DE27C
RG: Unterallgäu
CY: DE
OL: DE
AU: Klinikverbund Allgäu gGmbH
TW: Kempten
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Klinikverbund Allgäu gGmbH
    Postanschrift: c/o Klinikum Kempten
    Ort: Kempten
    Postleitzahl: 87439
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    Verfahrensbetreuung: Meixner + Partner, Gögginger Str. 93, 86199 Augsburg
    Telefon: +49 82150105-22
    E-Mail: vgv@meixner-partner.de
    Fax: +49 82150105-10
    N2021:NUTS: DE273

    Hauptadresse:
    https://www.kv-keoa.de/
    URL: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av143574-eu
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av143574-eu
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    gemeinnützige Gesellschaft
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Neubau Klinik Mindelheim inkl. tlw. Umbau/Sanierung im Bestand,
    Planungsleistungen technische Ausrüstung ALG 4, 5 und 6, tlw. 9 (ELT), gem.
    § 53 ff HOAI 2021
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Der gemeinnützige Klinikverbund Allgäu gGmbH plant den Neubau der Klinik
    Mindelheim am Standort der bestehenden Kreisklinik Mindelheim in mehreren
    Bauabschnitten. Der Bestand soll teilweise umgebaut/saniert werden,
    größtenteils aber abgerissen werden.

    Im Krankenhausplan des Freistaates sind der Klinik 199 Planbetten zugeordnet.
    Die Planungsgröße ist mit 175 Betten vorgemerkt.

    Die Versorgung der jährlich ca. 7 500 Patienten durch die ca. 420 Mitarbeiter
    erfolgt in den Hauptabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und
    Radiologie. Belegabteilungen sind vorgesehen für die Gynäkologie und
    Geburtshilfe, sowie die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

    Zudem werden auch neurochirurgische Eingriffe und Operationen des MVZ an der
    Kreisklinik durchgeführt.

    Die Größenordnung der Gesamtmaßnahme wird derzeit auf ca. 115 Mio. EUR
    brutto geschätzt.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71320000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71321000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71322000
    N2021:NUTS: DE27C

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Stadt Mindelheim
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen der technischen Ausrüstung
    ALG 4, 5 und 6, tlw. 9 (ELT) gem. § 53 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei
    stufenweiser Beauftragung.

    Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden,
    insbesondere:

    — in LPH 2: Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung (3.
    Gliederungsebene),

    — in LPH 2: Erstellen des technischen Teils des Raumbuches,

    — in LPH 3-5: Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung
    (3.Gliederungsebene) inkl. Aufteilung nach einzelnen Gewerken,

    — in LPH 3: Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches,

    — in LPH 3: Detaillierte Betriebskostenberechnung für die ausgewählten
    Anlagen,

    — in LPH 3: Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis,

    — in LPH 6: Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation,

    — in LPH 9: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der
    Verjährungsfrist,

    — in LPH 9: Energiemonitoring innerhalb der Gewährleistungsphase,
    Mitwirkung bei den jährlichen Verbrauchsmessungen aller Medien,

    — in LPH 9: Vergleich mit den Bedarfswerten aus der Planung, Vorschläge
    für die Betriebsoptimierung und zur Senkung des Medien- und
    Energieverbrauchs.

    Der derzeitige Bestand entspricht insbesondere im Bereich Hygiene und
    Sicherheit (z. B. Brandschutz, Elektrotechnik), sowie bei den
    Notfallstrukturen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine Sanierung im
    laufenden Betrieb ist aus Platzgründen nicht möglich. Deshalb und wegen der
    Neuausrichtung der Medizinstrategie durch den Zusammenschluss mehrerer
    Kliniken in einem Verbund hat sich die Klinikverbund Allgäu gGmbH für einen
    Neubau entschieden, um die Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Das Baufeld
    für einen kompakten Neubau liegt im Bereich des heutigen Altbaus, der
    mittelfristig abgerissen werden soll, und im Bereich des Parkplatzes.

    Insgesamt sollen der Altbau, sowie die Bestandsgebäude Bestand II und III,
    abgerissen werden.

    Interimsmaßnahmen sollen weitestgehend vermieden werden.

    Der Neubau mit ca. 175 Betten (inkl. tlw. Umbau/Sanierung des
    Bestandsgebäudes I) soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Bisher
    angedacht ist:

    1. BA: Neubau Funktionsstellen, inkl. Notaufnahme und zentraler elektiver
    Aufnahme, sowie Haupteingang,

    2. BA: Neubau Bettenhaus und Verbindungsbau, Umbauarbeiten am Bestand I,

    3. BA: Sanierung von Flächen im Bestand I für Krankenpflegeschule und
    ambulante Strukturen, sowie Neubau Ärztehaus inkl. Kurzzeitpflege und
    Personalwohnungen.

    Bei diesem Projekt werden Förderungen u.a. beim Bayer. Staatsministerium für
    Gesundheit und Pflege beantragt.

    Eine Zielplanung/funktionale Beschreibung inkl. Überlegungen zu den einzelnen
    Umsetzungsphasen (Bauabschnitte, Neubauten, Abbruchmaßnahmen) und
    funktionaler Zusammenhänge liegt vor und wird den Teilnehmern der
    Angebotsphase ( = 2.Verfahrensstufe) zur Verfügung gestellt werden. Ein Büro
    war am Vorprojekt tätig (allerdings galten dort andere Grundvoraussetzungen)
    und gilt ggf. als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich
    das ggf. vorbefasste Büro bewerben und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden
    sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der
    Angebotsphase zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben
    Informationsstand zu bringen. Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros,
    werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt.

    Zeitlicher Ablauf: Die Angebotsfrist wird verkürzt sein auf voraussichtlich
    15 Kalendertage. Teilnehmer am Verfahren erklären sich mit Abgabe ihrer
    Bewerbungsunterlagen hiermit einverstanden. Eine Vergabeverhandlung findet –
    bei Bedarf – im Juli 2021 statt. Die Beauftragung soll im Juli/August 2021
    erfolgen. Der Beginn der Leistungserbringung soll unmittelbar nach
    Beauftragung erfolgen. Der Baubeginn wird voraussichtlich 2022 stattfinden,
    die Fertigstellung ist für 2029 geplant.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Qualitätskriterium
    Projektteam
    Gewichtung: 32
    Qualitätskriterium
    Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe
    Gewichtung: 48
    Kostenkriterium
    Honorar nach HOAI
    Gewichtung: 20
    Beginn: 01.08.2021
    Ende: 31.12.2029
    Beschreibung der Verlängerungen:

    Das genannte Ende bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8.

    Eine Verlängerung des Auftrags kann insbesondere dann eintreten, wenn eine
    zeitnahe Freigabe durch den Zuschussgeber nicht erreicht werden kann oder
    unerwartete Verzögerungen im Projektverlauf entstehen.
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 6
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    — wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,

    — technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

    Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten
    Bewertungsmatrix.

    Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV:

    Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
    Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
    gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den
    verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

    Hinweis Nachnominierung:

    Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich
    die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das
    nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen.
    Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht.
    Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor
    Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten
    Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller
    Teilnehmer sicherstellen.
    Beschreibung der Optionen:

    Beabsichtigt ist eine stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung:

    1.BA:

    — Stufe 1: LPH 1+2, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 2: LPH 3+4, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 3: LPH 5-7, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 4: LPH 8+9, gem. § 55 HOAI 2021.

    2.BA:

    — Stufe 1: LPH 1+2, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 2: LPH 3+4, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 3: LPH 5-7, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 4: LPH 8+9, gem. § 55 HOAI 2021.

    BA 3:

    — Stufe 1: LPH 1+2, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 2: LPH 3+4, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 3: LPH 5-7, gem. § 55 HOAI 2021,

    — Stufe 4: LPH 8+9, gem. § 55 HOAI 2021.

    Ggf. weitere BA

    Zunächst wird nur die Stufe 1 im 1.BA beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf
    Beauftragung der weiteren Stufen oder etwaiger besonderer Leistungen besteht
    nicht. Evtl. wird die Stufe 1 für alle 3 Bauabschnitte zeitgleich abgerufen.
    Zusätzliche Angaben

    Teilnahmeanträge und Angebote, sowie auch Rückfragen, dürfen
    ausschließlich über die elektronische Vergabeplattform eingereicht werden.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
    nach § 123 und § 124 GWB,

    b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21
    MiLoG,

    c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche
    Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen,

    d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem
    Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören,
    ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. §
    43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der
    verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten
    Anforderungen erfüllt,

    e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen
    anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss
    außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche
    Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine
    entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben,

    f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1
    des Verpflichtungsgesetzes abzugeben,

    g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften.
    Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem
    Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
    abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte
    Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle
    rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer
    Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung
    sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
    Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen
    eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und
    Arbeitsgemeinschaften.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den
    Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
    Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 600 000 EUR brutto
    im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 4, 5 und 6, tlw. 9 (ELT),

    b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4
    VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für
    Personenschäden und über 2 500 000 EUR für Sachschäden bei einem
    Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines
    Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
    zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das
    Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die
    Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann
    bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen
    abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h.
    ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des
    Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im
    Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
    abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung
    des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss
    der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall
    zusichert. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein
    gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das
    Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein. Bei
    Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender
    Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    a) Erklärung d. Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der
    festangestellten techn. Vollzeit-Mitarbeiter (MA) u. der Führungskräfte in
    den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2018, 2019, 2020) gem. § 46 Abs. 3 Nr.
    8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährl. Mittel von 6 techn.
    festangestellten Vollzeit-MA inkl. Geschäftsführung. Freie MA sind wie
    Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die
    „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen" gem. § 47 Abs. 1 VgV im
    Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien MA auszufüllen,

    b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Erklärung d. Bewerbers
    über die Berufsqualifikation eines Geschäftsführers/einer Führungskraft
    gem. § 75 VgV: Der Bewerber erfüllt die fachli. Anforderungen, wenn in der
    Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mind. 1 Person berechtigt
    ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ od. „staatl. geprüfter
    Techniker“ od. „Meister“ der Fachrichtung Elektrotechnik o. vgl. gem. §
    75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz d. Bewerbers) zu
    führen. Nachweis durch Vorlage einer Abschlussurkunde mit Angabe der
    Fachrichtung u. Abschlussdatum. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die
    Berufsbezeichnung „Ingenieur“ od. „staatl. geprüfter Techniker“ od.
    „Meister“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare
    fachli. Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen,
    deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU –
    Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist,

    c) Die Berufserfahrung des o. g. Geschäftsführers/der o. g. Führungskraft
    im Leistungsbild Techn. Gebäudeausrüstung ALG 4, 5 und 6, tlw. 9 (ELT) ist
    jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mind.
    anforderung sind 10 Jahre Berufserfahrung für mind. 1 Geschäftsführer oder
    mind. 1 Führungskraft im Leistungsbild Techn. Gebäudeausrüstung ALG 4, 5,
    und 6, tlw. 9 (ELT); [hierbei muss es sich um dieselbe Person handeln wie
    unter b)],

    d) Angabe von 2 verschiedenen Referenzen gem. § 75 Abs. 5 VgV.

    Für die Ref. projekte gelten folgende Mindestanforderungen:

    Der Ref. zeitraum muss zwischen 1.5.2010-30.4.2021 liegen, die LPH 2 darf
    nicht vor diesem Zeitraum begonnen u. die LPH 8 muss in diesem Zeitraum
    abgeschlossen sein. Die Nichteinhaltung führt zur Wertung mit 0 Punkten bei
    der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss.

    Folgende Angaben sind bei den Ref. projekten erforderlich (Referenz 1 und 2
    jeweils max. 32 Punkte):

    — Bezeichnung d. beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE,

    — ggf. Benennung d. Unterauftragnehmer,

    — ggf. Aufgabenverteilung in der ARGE/mit dem UnterAN,

    — Projektbezeichnung/-beschreibung,

    — Bauvolumen brutto (KG 400, ALG 4, 5, 6, tlw. 9) (Ref 1: max. 8 Pkte bei
    ≥ 2,5 Mio. €, Ref 2: max. 8 Pkte bei ≥ 1,75 Mio. EUR)

    — dem Bewerber beauftragte u. von ihm vollständig erbrachte LPHen (max. 10
    Pkte bei LPH 2-3 und 5-8),

    — Beauftragte Anlagengruppen (max. 9 Pkte bei ALG 4, 5, 6),

    — Neubau/Erweiterung/Anbau/Umbau im Bereich Hochbauobjekt im Sinne HOAI §
    33 ff (max. 4 Pkte),

    — Vollständigkeit Proj.darstellung (max. 1 Pkt),

    — AG mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer.

    Zusatzpunkte (max. 16 Punkte) für:

    — Zus.arbeit mit öffentl. AG/einschläg. Vergaberichlinien (3 Pkte),

    — Mitwirkung bei Beschaffung öffentl. Fördermittel (3 Pkte),

    — Vergleichbarkeit bzgl. Komplexität und Hygieneanforderungen (Krankhaus
    der Versorgungsstufe 2 oder einer höheren Versorgungsstufe (10 Punkte).

    Sonstiges: Projektdarstellung der Ref.projekte auf je höchstens 2 DIN
    A4-Seiten oder 1 DIN A3-Seite, graph. Darstellung (z. B. mit Grundrissen,
    Ansichten, Fotos etc.) u. kurze Beschreibung in Textform.

    e) Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öff. u. priv. AG über die
    Ausführung der angegebenen Ref.projekte anzufordern. Bewerber, bei denen im
    Zuge der Ref.prüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht
    korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) und c) dieser Bekanntmachung
    vorzulegen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    21.05.2021
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    3

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend
    auch die Angebote) sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den
    geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der
    Einreichungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich
    der elektronischen Vergabeplattform einzureichen. Eine Einreichung per Email
    oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt
    zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen
    werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form-
    oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der
    Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV).

    b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch
    als Bewerberfragen-/mitteilungen unverschlüsselt über den
    Kommunikationsbereich der Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor
    Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen
    werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den
    Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6
    Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.

    c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht
    werden und verbleiben beim AG. Der AG bedient sich bei der Auswertung eines
    externen Verfahrensbetreuers, dem die Bewerbungsunterlagen hierfür
    vertraulich bereitgestellt werden.

    d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in
    einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen.

    e) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten
    sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der
    Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob
    Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen
    vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf
    hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann,
    die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage
    abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen,
    Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter
    Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle
    veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen
    Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten
    Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag
    auswirken, gelten folgende Regelungen: Ist der Teilnahmeantrag bereits
    elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der
    Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern:

    — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer
    Teilnahmeantrag abgegeben wird,

    — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer
    Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der
    Teilnahmefrist elektronisch vorliegen,

    — der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs-
    oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit
    diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird
    in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben
    ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete
    Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der
    Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss,

    — der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In
    diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter
    Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs-
    oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.

    Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der
    alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
    Postanschrift: Maximilianstraße 39
    Ort: München
    Postleitzahl: 80534
    Land: DE
    Telefon: +49 892176-2411
    E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
    Fax: +49 892176-2847
    URL: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind
    in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des
    Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu
    machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt
    bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
    Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
    Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei
    Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen
    Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind
    gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu
    rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.
    Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
    Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
    Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
    gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15
    Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
    abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Siehe VI.4.1).
    Ort: München
    Land: DE
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.04.2021


TI: Deutschland-Parchim: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
    Ingenieurbüros und Prüfstellen
PD: 20210423
ND: 2021/S 079-202664
OJ: 2021079
DS: 20210420
DD:
DT: 20210506 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: B - Verhandlungsverfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71000000
    71300000
    71321300
    71321400
    71321200
    71330000
    71320000
    71321000
    71314000
PN: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Beratung im Bereich Sanitärinstallation
    Beratung im Bereich Belüftung
    Heizungsplanung
    Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
    Planungsleistungen im Bauwesen
    Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
    Dienstleistungen im Energiebereich
RC: DE80O
RG: Ludwigslust-Parchim
CY: DE
OL: DE
AU: Asklepios Klinik Parchim GmbH
TW: Parchim
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Asklepios Klinik Parchim GmbH
    Postanschrift: John-Brinckmann-Str. 8-10
    Ort: Parchim
    Postleitzahl: 19370
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    RAe Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
    Telefon: +49 94129734-10
    E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
    Fax: +49 94129734-11
    N2021:NUTS: DE80O

    Hauptadresse:
    www.asklepios.com
    URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDT2U/documents
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
    Postanschrift: Hoppestraße 7
    Ort: Regensburg
    Postleitzahl: 93049
    Land: DE
    Telefon: +49 94129734-10
    E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
    Fax: +49 94129734-11
    N2021:NUTS: DE232

    Hauptadresse:
    www.prof-rauch-baurecht.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDT2U
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Privater Betreiber von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen
    (öffentlicher AG im Sinne von § 99 Nr. 4 GWB)
    I.5: Haupttätigkeit(en): Gesundheit

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    TNW_TGA_Asklepios Klinik Parchim_Neubau Hubschrauber-Dachlandeplatz
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    56/21
    CPV-Code Hauptteil: 71000000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Asklepios Klinik Parchim plant über dem Haus F einen aufgeständerten
    Hubschrauberlandplatz.

    Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten
    Grundleistungen der Leistungsphasen 3-8 im Leistungsbild Fachplanung
    Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1 bis 7 (gem. Teil 4 Abschnitt 2
    HOAI 2021, § 55 i. V. m. Anl. 15 Nr. 15.1), Lph. 4 sofern notwendig sowie die
    Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Beantragung der Fördermittel
    sowie der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises vergeben.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71300000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71321300
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71321400
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71321200
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71330000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71320000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71321000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71314000
    N2021:NUTS: DE80O

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    Klinik Parchim

    John-Brinckmann-Str. 8-10

    19370 Parchim

    Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle,
    soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des
    Auftraggebers.
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Asklepios Klinik Parchim plant über dem Haus F einen aufgeständerten
    Hubschrauberlandplatz. Bisher ist am Klinikum kein Hubschrauberlandeplatz für
    Zwecke der Luftrettung vorhanden. Der Hubschrauberlandeplatz ist aufgrund der
    örtlichen Rahmenbedingungen ausschließlich als erhöhter Landeplatz
    (Dachlandeplatz) möglich. Der Hubschrauberlandeplatz muss den Forderungen der
    Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Genehmigung der Anlage und des Betriebs
    von Hubschrauberflugplätzen entsprechen. Auch muss er in Übereinstimmung mit
    den Betriebsvorschriften für Hubschrauber (JAR-OPS 3 deutsch) die Ansprüche
    für einen sicheren Flugbetrieb erfüllen und somit auch den Anforderungen der
    internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) genügen.

    Anlage und Betrieb des Hubschrauberlandeplatzes sind bei der zuständigen
    oberen Luftfahrtbehörde des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu beantragen, die
    daraufhin ein luftrechtliches Genehmigungsverfahren nach § 6 Abs. 1 LuftVG
    durchführt. Das luftfahrtrechtliche Genehmigungsverfahren nach § 6 LuftVG
    wird durch AAC betreut. Der Architekt muss hier eng zusammenarbeiten.

    Für den Hubschrauberlandeplatz ist eine Baugenehmigung ebenfalls notwendig,
    diese liegt im Zuständigkeitsbereich des Architekten, hierbei ist auch der
    Umweltschutz mit zu beachten. Ein Grundrissplan sowie ein erster
    Erläuterungsbericht zur luftrechtlichen Genehmigung liegt bereits vor und
    wird gegen Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt.
    Ein Bodengutachten liegt ebenfalls vor, welches jedoch noch zu ergänzen sein
    dürfte und auch gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung
    gestellt wird.

    Der Hubschrauber-Sonderlandeplatz soll als erhöhter Landeplatz am Standort
    der Klinik in der John-Brinckmann-Straße 8-10 in 19370 Parchim entstehen. Er
    soll als aufgeständerter Landeplatz über dem Haus F auf dem Klinikgelände
    entstehen.

    Am Hubschrauberlandplatz sollen nur Flüge zum Zwecke der Luftrettung
    durchgeführt werden. Der Flugbetrieb soll am Tag und in der Nacht
    ausschließlich unter Sichtflugbedingungen möglich sein. Da bei der
    Ausrichtung der An- und Abflugflächen Einschränkungen aufgrund der baulichen
    Gegebenheiten vorliegen, soll die An- und Abflugrichtung 012 o und 192 o
    betragen.

    Für das Vorhaben sollen Fördermittel gemäß § 13 Landeskrankenhausgesetz
    (LKHG M-V) verwendet werden. Durch den Architekten ist eine Unterstützung bei
    der Beantragung und der Abrechnung der Fördermittel gewünscht. Die HU-Bau
    ist ebenfalls durch den Architekten zu erstellen. Das entsprechende Merkblatt
    ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Auch ein Muster zur Kostenermittlung
    sowie zum Planungs- und Kostendatenblatt liegt den Vergabeunterlagen bei. Die
    HU-Bau ist so zügig wie nur möglich zu erstellen, gewünscht ist die
    Einreichung spätestens Ende September 2021 (bei einer Beauftragung Mitte Juni
    2021 ausgehend). Die Ausführungsplanung soll bis spätestens November 2021
    fertiggestellt sein. Die Fertigstellung des Hubschrauberlandeplatzes ist für
    Ende Dezember 2022 geplant. Hierbei handelt es sich um Zielvorstellungen, dies
    auch abhängig vom Zeitpunkt der Beauftragung. Bei Erstellung des zeitlichen
    Ablaufs für das Verhandlungsverfahren wurde davon ausgegangen, dass ein
    Einverständnis zur Fristverkürzung der Angebotsfrist von allen Bietern
    vorliegt. Bei einer verzögerten Zuschlagserteilung verschiebt sich auch der
    Zeitplan entsprechend. Ggf. kann sich auch aufgrund von verzögerten
    Genehmigungen ein anderer Zeitplan ergeben. Die angegebenen Termine sollen
    jedoch, soweit möglich, eingehalten werden.

    Da Fördermittel gewährt werden, ist bei der Vergabe der Bauleistungen das
    Vergaberecht zwingend zu beachten, hierunter zählt auch das Landesrecht, also
    insbesondere das Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern (VgG M-V) sowie der
    Vergabeerlass Mecklenburg-Vorpommern (VgE M-V).

    Die Gesamtkosten (KG 200-700) der Maßnahme liegen bei grob 5,5 Mio. EUR
    brutto. Hiervon entfallen etwa 2,7 Mio. EUR auf die KG 300, 1,6 Mio. EUR auf
    die KG 400, 200 000 EUR auf die KG 500 sowie 1 Mio. EUR auf die KG 700.

    Das Projekt muss während laufendem Klinikbetrieb umgesetzt werden. Dies ist
    in der Planung und insbesondere in der Bauausführung zu berücksichtigen.
    Gerade die Bauausführung ist vorliegend sehr wichtig, sodass hier.

    Die gesetzlichen Regelungen für einen Hubschrauberlandeplatz sind zwingend zu
    beachten. Hierzu gehören unter anderem:

    — Luftverkehrsgesetz (LuftVG),

    — Festlegungen der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zur Genehmigung der
    Anlage und des Betriebs von Hubschrauber für vom 19.12.2005,

    — Luftverkehrs-Zulassungsordnung (LuftVZO),

    — Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm (FluLärmG),

    — Anforderungen der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO),
    Internationale Standards und Empfehlungen, Anhang 14 zum Abkommen über die
    internationale Zivilluftfahrt,

    — Betriebsvorschriften für Hubschrauber (JAR-OPS 3, deutsch),

    — Verordnung (EU) Nr. 965/2012 vom 5. Oktober 2012 zur Festlegung
    technischer Vorschriften und von Verwaltungsverfahren in Bezug auf den
    Flugbetrieb gemäß der Verordnung (EG) Nr. 216/2008 des Europäischen
    Parlaments und des Rates.

    Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten
    Grundleistungen der Leistungsphasen 3-8 im Leistungsbild Fachplanung
    Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1 bis 7 (gem. Teil 4 Abschnitt 2
    HOAI 2021, § 55 i. V. m. Anl. 15 Nr. 15.1), Lph. 4 sofern notwendig sowie die
    Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Beantragung der Fördermittel
    sowie der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises vergeben.

    Der TGA-Planer ist auch für die Technischen Anlagen in den Außenanlagen
    zuständig (eigentlich KG 540). Diese Kosten sind jedoch bereits in den
    einzelnen Kosten der KG 400 mit berücksichtigt.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 21.06.2021
    Ende: 31.12.2022
    II.2.9: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe
    bzw. Teilnahme aufgefordert werden - Geplante Mindestzahl
    3
    Höchstzahl: 5
    Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    1. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz (netto):
    Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild
    Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-7: 10 %,

    2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

    2.1. Bürokapazität/Personalstärke: 10 %,

    2.2. Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Hubschrauberlandeplatz
    (Neubau): 80 %.

    Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2014 bis zum Ablauf der unter IV.2.2)
    genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit
    Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme)
    oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase (sofern nicht bis
    Lph. 8 beauftragt) innerhalb des genannten Zeitraums stattgefunden hat.

    Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Die Gesamtschau
    orientiert sich an den insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen. Eine
    Referenz gilt dann als insgesamt sehr gut vergleichbar, wenn alle
    diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte kumulativ vorliegen. Es können
    jedoch auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr
    guten Vergleichbarkeit liegen. Diese werden im Rahmen der oben dargestellten
    Gesamtschau bewertet, dann hingegen etwas abgeschwächter.

    Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand
    folgender Kriterien beurteilt:

    — Anzahl der Referenzen,

    — Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

    —— Hubschrauber-Dachlandeplatz (sehr gut vergleichbar),

    —— Neubau (sehr gut vergleichbar),

    —— auf einem Klinikgebäude (sehr gut vergleichbar),

    —— Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar),

    —— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in
    Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes Technisch
    Ausrüstung, Anlagengruppen 1-7 (sehr gut vergleichbar, wenn in allen
    Anlagengruppen insgesamt jeweils mind. 75 Prozent der Leistungen nach der
    jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind),

    —— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende
    Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 4,6
    Mio. EUR netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung
    von 3 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.

    Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der
    Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte
    Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren
    Bewertung dieser Referenz.

    Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen
    außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist
    darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar
    waren.
    Beschreibung der Optionen:

    Stufenweise Beauftragung:

    — Stufe 1: Lph. 3 u. 4 (Lph. 4 soweit erforderlich),

    — Stufe 2: Lph. 5,

    — Stufe 3: Lph. 6 u. 7,

    — Stufe 4: Lph. 8.
    Zusätzliche Angaben

    Die Angebotsfrist gem. § 17 Abs. 7 VgV soll, das Einverständnis der Bieter
    vorausgesetzt, von 30 Tage auf 10 Tage verkürzt werden. Die Erklärung zur
    Fristverkürzung ist als Anlage 6 zum Bewerbungsbogen in den
    Teilnahmeunterlagen enthalten.

    Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist der
    31.12.2022

    Folgende Unterlagen werden den Bewerbern von Anfang an zur Verfügung
    gestellt:

    — Merkblatt Antragsprüfung der HU-Bau bei Fördermaßnahmen des
    Krankenhausbaus (KH-Bau),

    — Muster 6 – Kostenermittlung mit Anlagen,

    — Planungs- und Kostendatenblatt.

    Weitere projektbezogene Unterlagen werden den Bewerbern nach Einreichung einer
    Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die
    Verschwiegenheitserklärung kann – gesondert vom Teilnahmeantrag – bereits
    während laufender Bewerbungsfrist über die Kommunikation eingereicht werden.
    Der Teilnahmeantrag selbst muss jedoch zwingend über das Bietertool
    eingereicht werden.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der
    Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage
    der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing.
    Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu
    führen.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Umsatz
    (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim
    Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlgr. 1-7.

    Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der
    Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

    Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten
    Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte
    Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

    Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in einem
    Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den
    Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder
    Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2,5 Mio. EUR für
    Personenschäden und von mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat
    zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
    Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem
    Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens
    das Zweifache der Deckungssumme betragen.

    Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten
    bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt
    sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung aller
    ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied
    vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist,
    dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem
    Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem
    Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen
    diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.

    Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht
    werden.

    Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine
    aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den
    Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

    Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen
    Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der
    Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung
    (Nachweis Kammereintragung oder entsprechende Urkunde (Dipl.-Ing.
    Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu
    führen.

    Eigenerklärungen über:

    A) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
    Beschäftigten (Ingenieuren/Technikern, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master,
    Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung),

    B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern
    „Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter“ zu machen):

    Referenzportfolio Bewerber gesamt: Hubschrauberlandeplatz (Neubau) der letzten
    7 Jahre ([Fertigstellung bzw. Abschluss der letzten beauftragten
    Leistungsphase zwischen 1.1.2014 und dem Ablauf der unter IV.2.2 genannten
    Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:

    a) Auftraggeber,

    b) Art der Aufgabenstellung: Hubschrauber-Dachlandeplatz, Neubau, auf einem
    Klinikgebäude, Bauen im lfd. Betrieb,

    c) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 des Leistungsbildes
    Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-7 (Angabe in Prozentpunkten),

    d) Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine
    Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 4,6 Mio. EUR netto, die
    Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 3 Mio. EUR netto
    oder mehr aufweisen.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung
    (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) bzw. der Abschluss der letzten beauftragten
    Leistungsphase zwischen 1.1.2014 und dem Ablauf der unter IV.2.2.) genannten
    Bewerbungsfrist stattgefunden hat.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Ingenieure
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Die Fertigstellung des Projekts soll bis Ende Dezember 2022 erfolgen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    06.05.2021
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Laufzeit in Monaten)
    2

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
    vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber
    Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:

    — gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

    — gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

    — gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als
    3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer
    Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

    Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

    Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend
    mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder
    einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher
    betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

    Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten
    Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum
    Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden
    ausgeschlossen.

    Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschliesslich nach der Registrierung über
    die Vergabeplattform zu stellen.

    Die Bieterkommunikation erfolgt ausschliesslich über das deutsche
    Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über
    versandte Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

    Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen“ ist zwingend
    einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

    Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das
    herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge“ (nicht
    als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem Formular
    „Bewerbungsbogen“ inkl. Anlagen handelt es sich um das Hauptformular der
    Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt).
    Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch
    sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers. Der Auftraggeber behält sich vor, im
    Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die
    bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum
    Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben
    keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser
    Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung
    führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht
    Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum
    Ausschluss aus dem Verfahren. Broschüren und weitere Unterlagen zur
    Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden nicht
    berücksichtigt.

    Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es
    wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten
    Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten
    hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung
    bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert
    werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst
    dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten
    gibt.

    Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf)
    zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner
    Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist
    zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist.
    Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar
    nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur
    Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf.
    ohne Fristverlängerung).

    Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYDT2U
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
    Mecklenburg-Vorpommern
    Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
    Ort: Schwerin
    Postleitzahl: 19053
    Land: DE
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
    erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
    zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    20.04.2021


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