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AUSGESCHRIEBENE INGENIEURLEISTUNGEN

Kämpf Unternehmensberatung - Ausschreibungsdaten

Ingenieurleistungen, 2020-07-16 - 2020-07-16


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Kämpf Unternehmensberatung, Tel.: 06195 - 90 14 20, Fax: 06195 - 90 14 55, Mail: info@tender-online.de


Inhalt

TD: 3 - Auftragsbekanntmachung - DE

Daten

TI: Deutschland-Lustadt: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
    Ingenieurbüros und Prüfstellen
PD: 20200716
ND: 2020/S 136-334931
OJ: 2020136
DS: 20200713
DD:
DT: 20200814 12:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: 1 - Offenes Verfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 3 - Körperschaften
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71000000
    71300000
    71315000
    71320000
PN: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    Haustechnik
    Planungsleistungen im Bauwesen
RC: DEB3E
RG: Germersheim
CY: DE
OL: DE
AU: Ortsgemeinde Lustadt
TW: Lustadt
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    Ortsgemeinde Lustadt
    Postanschrift: Obere Hauptstraße 140
    Ort: Lustadt
    Postleitzahl: 67363
    Land: DE
    E-Mail: Lustadt@Bieteranfrage.de
    N2016:NUTS: DEB3E

    Hauptadresse:
    https://www.lustadt.de
    Adresse des Beschafferprofils
    https://www.vg-lingenfeld.de/vg_lingenfeld/Aktuelles/Ausschreibungen/
    URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJVDKFP/documents
    I.3.0.4: Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
    Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH
    Postanschrift: Auf dem Kalk 5
    Ort: Montabaur
    Postleitzahl: 56410
    Land: DE
    E-Mail: Lustadt@Bieteranfrage.de
    N2016:NUTS: DEB1B

    Hauptadresse:
    www.Vergabeberatungsstelle.de
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJVDKFP
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Lokalbehörde
    I.5: Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    KiTa Lustadt – Los 02
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    20-08-14-1200
    CPV-Code Hauptteil: 71000000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Ortsgemeinde Lustadt beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für
    Gebäude und Freianlagen zur Erweiterung der Kindertagesstätte Villa
    Murmelstein. Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden kommunalen
    Kindergärten Villa Lustica und Villa Murmelstein und der
    Grundstücksgegebenheiten ist eine Erweiterung der Villa Murmelstein ggf.
    durch eine Verbindung der beiden Kindergartengebäude so zu realisieren, dass
    im Ergebnis durch die Erweiterung in der Summe beider Kindertagesstätten 6
    Gruppen anstatt bislang 4 Gruppen zur Verfügung stehen. Das Ergebnis einer
    entsprechenden Machbarkeitsstudie ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
    II.2: Beschreibung
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71300000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71315000
    Weitere(r) CPV-Code(s): 71320000
    N2016:NUTS: DEB3E

    II.2.3: Erfüllungsort / Hauptort der Ausführung:

    67363 Lustadt
    Beschreibung der Beschaffung:

    Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Planungsleistungen für
    Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI Leistungsphasen 1-9),
    Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 und 7 sowie die in diesem

    Zusammenhang erforderlichen Besonderen Leistungen. Die vergebende Stelle
    beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen.

    In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 für Leistungen
    nach § 55 HOAI 2013 sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen
    Leistungen beauftragt werden.

    In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt die vergebende Stelle für die genehmigte
    Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 55 HOAI 2013 sowie die
    in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen.

    Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional
    ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht
    kein Rechtsanspruch.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    II.2.7: Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen
    Beschaffungssystems
    9
    Beschreibung der Optionen:

    Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Planungsleistungen für
    Fachplanung Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI Leistungsphasen 1-9),
    Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 und 7 sowie die in diesem

    Zusammenhang erforderlichen Besonderen Leistungen. Die vergebende Stelle
    beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen.

    In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 für Leistungen
    nach § 55 HOAI 2013 sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen
    Leistungen beauftragt werden.

    In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt die vergebende Stelle für die genehmigte
    Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 55 HOAI 2013 sowie die
    in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen.

    Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional
    ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht
    kein Rechtsanspruch.
    Zusätzliche Angaben

    Innerhalb der unter II.2.7) genannten Zeitspanne von 9 Monaten sind die
    Planungsleistungen so zu erbringen, dass die Vorlage einer
    genehmigungsfähigen Planung sichergestellt ist. Die Termine für weitere
    Leistungen werden mit der Beauftragung der weiteren Leistungen festgelegt.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    1. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein
    Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem
    Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in
    Verbindung mit § 123 GWB begründet sind.

    2. Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein
    Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem
    Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in
    Verbindung mit § 124 GWB begründet sind.

    3. Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und
    Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber
    einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären,
    inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.

    4. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Angebot einen
    Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates
    entsprechenden Nachweis vorzulegen.

    5. Erklärung des Bewerbers, dass bei der Ausführung der vertraglichen
    Leistung im Auftragsfall nicht die von der Scientology-Organisation
    verbreitete „Technologie von L. Ron Hubbard“ angewendet, gelehrt oder in
    sonstiger Weise verbreitet wird.

    Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Angebot zu erklären. Werden die
    Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß
    vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu
    erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten
    bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die
    Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in
    den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV).

    2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der
    Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen
    Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).

    3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an
    Dritte vergeben will.

    Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Angebot zu erklären. Werden die
    Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für
    jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei
    der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom
    Dritten abzugeben.
    III.1.2.3: Möglicherweise geforderte wirtschaftliche / finanzielle
    Mindeststandards

    Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren
    Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR, für
    Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR und für

    Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
    Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine
    Exzedentenversicherung nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind mit dem
    Angebot einzureichen. Für den Nachweis genügt die Zusicherung des Bewerbers
    zum Abschluss dieser Versicherung im Auftragsfall in Verbindung mit einer
    schriftlichen Zusicherung des Haftpflichtversicherers über die Möglichkeit
    des Abschlusses einer entsprechenden Versicherung in der geforderten Höhe. Im
    Falle einer Beauftragung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft haftet jedes
    Mitglied gesamtschuldnerisch.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen
    Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur
    Berufsausübung aufgeführt werden. Diese ist auf Verlangen durch Vorlage von
    Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren
    Belegen nachzuweisen (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).

    2. Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung
    der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker
    etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).

    3. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen,
    sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten
    abzugeben.

    Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Angebot zu erklären.
    III.1.3.3: Möglicherweise geforderte technische und berufliche
    Mindeststandards

    I. Mindestanforderung an die Bürogröße:

    Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers und des
    Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des
    Ingenieurwesens verfügen und jeweils einem Vertreter von mind. vergleichbarer
    Qualifikation verfügen. Gleichwertig zum abgeschlossenen Studium des
    Ingenieurwesens wird für den Vertreter die Qualifikation durch eine
    abgeschlossene Ausbildung zum Techniker mit mindestens 10 Jahren
    Berufserfahrung in diesen Planungsbereichen anerkannt.

    II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:

    Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit dem Neubau, der Sanierung oder
    der Erweiterung von Gebäuden mit vergleichbarer Nutzung durch geeignete
    Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die
    nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen
    derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden. Es sind
    mindestens 3 Referenzobjekte für die Fachplanung Technische Ausrüstung
    anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:

    Mind. eine Referenz muss den Neubau, die Sanierung oder die Erweiterung von
    Gebäuden mit vergleichbarer Nutzung (Summe der Kosten der Kostengruppe 400
    mindestens 200 000 EUR netto) zum Inhalt haben.

    Mind. eine Referenz muss die Vergabe der Bauleistungen nach VOB/A zum Inhalt
    haben.

    Mind. eine Referenz muss die Sanierung/Erweiterung von Gebäuden mit
    vergleichbarer Nutzung im laufenden Betrieb betreffen.

    Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen (hier jeweils
    mindestens Leistungsphasen 2-6 und 8) erbracht worden sein, wobei der
    Abschluss der Leistungsphase 8 (alternativ die Inbetriebnahme) nach dem
    1.1.2015 erfolgt sein muss.

    Bei allen Referenzen hat der Bewerber darzulegen, wie sich Bauzeit und
    Baukosten im Projektablauf entwickelt haben (Vergleich Ergebnisse der LP 7 und
    nach Abschluss der LP 8). Eventuelle Abweichungen sind zu erläutern.

    Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der
    Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung
    vorgesehenen Personen erbracht worden sind.

    Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die
    Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.

    Für die Referenzangaben können die vorbereiteten Listen (siehe
    Referenzbögen) genutzt werden. Die Referenzangaben sind mit dem Angebot
    einzureichen.
    III.2.2: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

    Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    14.08.2020
    Ortszeit
    12:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    30.09.2020
    IV.2.7: Bedingungen für die Öffnung der Angebote
    Tag: 14.08.2020
    Ortszeit
    12:00
    Ort:
    Lustadt
    Zusätzliche Angaben

    Bieter oder deren Bevollmächtigte sind nicht zugelassen.

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform
    erhältlich. Es wird empfohlen, die Vergabeunterlagen nach einer Registrierung
    und dem Login herunterzuladen. Werden die Vergabeunterlagen anonym (ohne
    Registrierung) heruntergeladen, erhalten nicht registrierte Bieter bei evtl.
    Änderungen der Vergabeunterlagen oder Bieterinformationen keine Nachricht von
    der Vergabeplattform. Es liegt in alleiniger Verantwortung des
    nichtregistrierten Bieters, sich über Bieterinformationen und eventuelle
    Aktualisierungen der Vergabeunterlagen auf dem Laufenden zu halten.

    Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so
    hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter I.3)
    benannte Kontaktstelle schriftlich darauf hinzuweisen. Die Bieter werden
    aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten,
    frühzeitig ihre Fragen über die Vergabeplattform oder per E-Mail an die
    unter I.3) benannte Kontaktstelle zu übermitteln. Fragen sollten bis
    spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß IV.2.2)
    gestellt werden. Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der
    Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die Vergabeplattform.

    Die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb
    der Angebotsfrist einzureichen.

    Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende
    Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens innerhalb
    von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle,
    dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist
    von 15 Kalendertagen bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einen
    Nachprüfungsantrag zu stellen.

    Bekanntmachungs-ID: CXP4YJVDKFP
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
    Postanschrift: Stiftstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131162234
    E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
    Fax: +49 6131162113
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende
    Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des
    § 160 Abs. 3 GWB elektronisch in Textform über die Vergabeplattform zu
    rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen
    will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI.4.1)
    genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
    Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
    Postanschrift: Stiftstraße 9
    Ort: Mainz
    Postleitzahl: 55116
    Land: DE
    Telefon: +49 6131162234
    E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
    Fax: +49 6131162113
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    13.07.2020


TI: Deutschland-Dresden: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
PD: 20200716
ND: 2020/S 136-334940
OJ: 2020136
DS: 20200714
DD:
DT: 20200816 10:00
RN:
HD: 01C02
TD: 3 - Auftragsbekanntmachung
NC: 4 - Dienstleistungsauftrag
PR: 1 - Offenes Verfahren
RP: 5 - Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
AA: 8 - Andere
TY: 1 - Angebot für alle Lose
AC: 2 - Wirtschaftlichstes Angebot
PC: 71300000
PN: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
RC: DED21
RG: Dresden, Kreisfreie Stadt
CY: DE
OL: DE
AU: DREWAG NETZ GmbH
TW: Dresden
TX:

    Abschnitt I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER / AUFTRAGGEBER


    I.1: Name und Adressen
    DREWAG NETZ GmbH
    Postanschrift: Rosenstraße 32
    Ort: Dresden
    Postleitzahl: 01067
    Land: DE
    Kontaktstelle(n):
    DREWAG NETZ GmbH, Baueinkauf
    Telefon: +49 351205854787
    E-Mail: manfred_junghanns@drewag-netz.de
    Fax: +49 35120585764787
    N2016:NUTS: DED2

    Hauptadresse:
    www.drewag-netz.de
    URL: www.drewag.de/ava
    Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via
    www.drewag.de/ava
    I.4: Art des öffentlichen Auftraggebers (Andere)
    Energieversorgungsunternehmen
    I.5: Haupttätigkeit/en (Andere Tätigkeit)
    Energieversorgung

    Abschnitt II: GEGENSTAND


    Bezeichnung des Auftrags:

    Kraftwerk Mitte 30, Schaltanlage, Fachplanung Technische Ausrüstung, Los 2
    ELT
    Referenznummer der Bekanntmachung:
    600.2/DI/20
    CPV-Code Hauptteil: 71300000
    II.1.3: Art des Auftrags: Dienstleistungen
    Beschreibung der Beschaffung:

    Die DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH beabsichtigen den Umbau eines Gebäudes
    zu einem Gewerbe-/Bürogebäude in Dresden. Dafür ist ein bestehendes
    Gebäude zu sanieren. Für das gesamte Bauvorhaben einschl. Planungs- und
    sonstige Nebenkosten stehen ca. 7,833 Mio. EUR (Gesamtkosten 300/400/500/700
    netto)zur Verfügung.

    Das Gebäude hat derzeit ca. 4 048 m 2 BGF. Durch das Einfügen von Zwischen
    ebenen ist die BGF um 300-400 m 2 zu erhöhen. Das Gebäude besteht aus einem
    längs/mittig verlaufenden Kellergang mit seitlich höher gelegenen Kriech-
    und Fundamentbereichen, 2 darüber liegenden Geschossen (EG,Zwischengeschoss),
    die annähernd die gleiche Bruttogeschossfläche von 807-830 m 2 haben und
    einem dritten Geschoss, welches zusätzlich den Bereich eines darunter
    befindlichen Durchgangs umfasst mit ca. 926 m 2 BGF. Das Dachgeschoss springt
    entlang der Längswände zurück und hat eine BGF von 643 m 2 .
    II.2: Beschreibung
    N2016:NUTS: DED21

    Beschreibung der Beschaffung:

    Die Leistung soll abschnitts-/stufenweise beauftragt werden.

    Stufe I: stellt die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) und die
    Genehmigungsplanung (Leistungsphase 4) HOAI des Leistungsbildes Technische
    Ausrüstung dar.

    Optional erfolgt die Beauftragung:

    — Stufe II: Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) HOAI;

    — Stufe III: Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) und 7 (Mitwirkung
    bei der Vergabe);

    — Stufe lV: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung/Bauüberwachung und
    Dokumentation);

    — Stufe V: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) der vorgenannten
    Leistungsbilder.

    Ein Anspruch auf die Erbringung aller Stufen besteht nicht.
    II.2.5: Zuschlagskriterien
    Beginn: 01.10.2020
    Ende: 31.03.2024
    Beschreibung der Optionen:

    Beschreibung der Optionen:

    — Stufe II: Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) HOAI;

    — Stufe III: Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) und 7 (Mitwirkung
    bei der Vergabe);

    — Stufe lV: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung/Bauüberwachung und
    Dokumentation);

    — Stufe V: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) der vorgenannten
    Leistungsbilder).

    Des Leistungsbildes Technische Ausrüstung.

    Abschnitt III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE ANGABEN


    III.1.1.1: Auflistung und kurze Beschreibung der Teilnahmebedingungen

    a) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB,

    b) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB,

    c) Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (keine Eigenerklärung!),

    d) Nachweis der Befähigung bzw. der Erlaubnis zur Berufsausübung
    entsprechend der Vorschriften des Staats, in dem der Bewerber seine
    Niederlassung hat, entweder durch Eintragung in einem Berufs- oder
    Handelsregister dieses Staat oder auf andere Weise,

    e) Nachweis zum Tragen der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß Punkt III.2.1
    „Angaben zu einem besonderen Berufstand“ der Bekanntmachung

    Zur Erbringung der geforderten Angaben und Nachweise ist zur Bewerbung ein
    Angebotsbogen zu verwenden. Der Angebotsbogen ist den Ausschreibungsunterlagen
    beigefügt. Bei Bietergemeinschaften sind die Erklärungen durch jedes
    Mitglied abzugeben.
    III.1.2.2: Auflistung und kurze Beschreibung der wirtschaftl. / finanz.
    Eignungskriterien

    a) Angaben zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (bei
    Bietergemeinschaften: Pflicht zur Angabe des Umsatzes der letzten 3
    abgeschlossenen Geschäftsjahre sowohl der Bietergemeinschaft als auch der
    einzelnen Mitglieder),

    b) Erklärung zur Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung,

    c) Erklärung zur finanziellen Situation des Bewerbers.

    Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

    — für Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung gemäß lt. b): Erklärung
    einer Versicherungsgesellschaft, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall
    eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung über mindestens 1,0 Mio. EUR bei
    Personenschäden und 1,0 Mio. EUR bei Sach- und Vermögensschäden bereit ist
    abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen
    ist.

    Zur Erbringung der geforderten Angaben und Nachweise ist zur Bewerbung ein
    Angebotsbogen zu verwenden. Der Angebotsbogen ist den Ausschreibungsunterlagen
    beigefügt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise, außer c) – Auszug
    aus dem Gewerbezentralregister, können als Eigenerklärung vorgelegt werden.
    Bei Bietergemeinschaften sind die Erklärungen durch jedes Mitglied abzugeben.
    III.1.3.2: Auflistung und kurze Beschreibung der techn. u. berufl.
    Eignungskriterien

    Mit dem Angebot sind Angaben über bereits erbrachte vergleichbare Leistungen
    zu machen. Der Auftraggeber fordert dabei mindestens 3 Referenzen aus dem
    Leistungsbereich Technische Ausrüstung. Die Mindestanforderungen, denen die
    Referenzobjekte genügen müssen, werden nachfolgend beschrieben:

    Der Nachweis der geforderten Referenzen soll mit min. 3 verschiedenen
    Referenzprojekten erfolgen. Mit dem Angebot ist eine Präsentation (max. 6
    Blätter DIN A4 je Referenzprojekt einschließlich Abbildungen und/oder
    Plandarstellungen) aller Referenzprojekte einzureichen, anhand derer die
    fachliche Eignung für die anstehenden Leistungen besonders deutlich wird.

    Für den Fall, dass der Bewerber mehr als die geforderten Referenzen je
    Leistungsbereich einreicht, hat er anzugeben, welche Referenzen der
    Auftraggeber (1) für die Erfüllung der Mindestanforderungen und (2) bei der
    Auswahlentscheidung (siehe Angebotsbogen) berücksichtigen soll. Erfolgt keine
    Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 eingereichten Referenzen seiner
    Auswahlentscheidung zugrunde legen.

    Zur inhaltlichen Bewertung und Gewichtung der Referenzen im Rahmen des offenen
    Verfahrens verweist der Auftraggeber auf den Angebotsbogen, welcher
    elektronisch über die bekanntgegebene Internetadresse zum Download
    bereitgestellt ist. Der Auftraggeber behält sich vor, die angegebenen
    Referenzen im Rahmen einer vor-Ort-Besichtigung zu prüfen. Die Prüfung wird
    im Rahmen der Bewertung der Referenzen berücksichtigt.

    a) Referenz 1: TGA-Planung – Los 2 (Elektroplanung).

    Für die Referenz 1 stellt der Auftraggeber folgende Mindestanforderungen auf:

    — Sanierung/Umbau Denkmal;

    — Nettogesamtkosten min. 0,15 Mio. EUR;

    — mind. Leistungsphasen Lph 3-8 erbracht;

    — Fertigstellung der Bauleistungen nicht vor dem 1.1.2010.

    b) Referenz 2: TGA-Planung – Los 2 (Elektroplanung)

    Für die Referenz 2 stellt der Auftraggeber folgende Mindestanforderungen auf:

    — Sanierung Denkmal;

    — Nutzungsänderung eines Industriegebäudes mit Denkmalschutzanforderungen;

    — Nettogesamtkosten min. 0,55 Mio. EUR;

    — ELT: Anschlussleistung von mindestens 150 kVA;

    — mind. Leistungsphasen 3-8 erbracht.

    c) Referenz 3: TGA-Planung – Los 2 (Elektroplanung)

    Für die Referenz 3 stellt der Auftraggeber folgende Mindestanforderungen auf:

    — Gebäude mit öffentlicher Nutzung

    — Sanierung/Umbau Denkmal;

    — Nettogesamtkosten min. 0,25 Mio. EUR;

    — mind. Leistungsphasen 3-8 erbracht;

    — Fertigstellung der Bauleistung nicht vor dem 1.1.2010.

    e) Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im
    Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräfte und Führungskräfte,

    f) Angaben zum Projektbearbeiter: Name und beruflichen Qualifikation (z. B.
    Berufsabschluss, Berufserfahrung unter Angabe und Kurzbeschreibung von
    Referenzobjekten und eigenen Leistungen, Mitwirkung an mind. einem der
    benannten Referenzobjekte) des Projektbearbeiters.

    Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

    — Referenzen entsprechend Angebotsbogen;

    — mindestens 2 Ingenieure oder mit gleichwertigen Qualifikationsabschlüssen
    im Unternehmen;

    — der Projektbearbeiter verfügt über sehr gute Sprachkenntnisse der
    deutschen Sprache in Wort und Schrift.

    Zur Erbringung der geforderten Angaben und Nachweise ist zur Bewerbung ein
    Angebotsbogen zu verwenden. Der Angebotsbogen ist den Ausschreibungsunterlagen
    beigefügt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise können als
    Eigenerklärung, außer 1.2.c, vorgelegt werden.
    III.2.1.1: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
    vorbehalten: Dienstleistungen
    III.2.1.2: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    Teilnahmeberechtigt sind:

    1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den
    Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung
    Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung
    nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom,
    Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt,
    dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments
    und des Rates vom 20. November 2013 gewährleistet ist.

    2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem
    Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die
    Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gem. Nr.1
    benennen.

    3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen
    Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen.

    Abschnitt IV: VERFAHREN


    IV.2.2: Schlusstermin für den Eingang der Angebote/Projekte oder
    Teilnahmeanträge
    16.08.2020
    Ortszeit
    10:00
    IV.2.4: Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht
    werden können
    Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden
    können: DE
    IV.2.6: Bindefrist des Angebots (Angebot muss gültig bleiben bis)
    30.11.2020
    IV.2.7: Bedingungen für die Öffnung der Angebote
    Tag: 16.08.2020
    Ortszeit
    10:00
    Ort:
    DREWAG NETZ GmbH, Baueinkauf, Rosenstraße 32, 01065 Dresden, Raum 174

    Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

    Beauftragte des Auftraggebers.

    Abschnitt VI: WEITERE ANGABEN


    Zusätzliche Angaben

    1) Die Abgabe der Angebote ist nur in elektronischer Form via
    www.DREWAG.de/AVA (– zu den Ausschreibungen) zulässig (Vergabe-Nr.:
    600.2/DI/20). Wenn sich die interessierte Unternehmen ohne Registrierung die
    erforderlichen Unterlagen kostenfrei herunterladen, erfolgt keine automatische
    Benachrichtigung über eventuelle Änderungen zur Vergabe. In diesem Fall wird
    gebeten, regelmäßig eigenständig auf www.drewag.de/AVA nach neuen
    Informationen zu schauen. Bei erfolgter kostenfreier Registrierung entfällt
    Vorgenanntes.

    2) Für die Ausarbeitung des Angebotes erfolgt keine Kostenerstattung.

    3) bei Bietergemeinschaften (BG): Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der BG
    (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus. BG
    muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das
    vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den
    Ausschreibungsunterlagenbeiliegt. Die Vorlage d. Nachweises hat mit Abgabe des
    Angebotes zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen
    abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1
    GWB)belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer
    Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbieter das Verfahren in einer BG
    fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung
    des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch Veränderung
    der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen
    auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat. Mitglieder von
    Bietergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für
    jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme der Angaben zur Projektleitung. Nicht
    deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch
    vorgelegt werden (geforderter Mindeststandard).

    4) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch
    Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Unternehmens zu verstehen.
    Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft bzw.
    unterschiedlicher Niederlassungen eines Unternehmens haben das Ausscheiden
    aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zur Folge.

    5) Die Nichteinhaltung der in der Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen
    geforderten Mindeststandards führt zur Nichtberücksichtigung des Angebotes.

    6) Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der
    Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten Bekanntmachung
    oder Ausschreibungsunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen
    diese nach Auffassung des Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bieter den
    AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der
    Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.

    7) Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die
    Bestimmungen in § 160 Abs.3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird,
    sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach
    Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen
    Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB
    unzulässig.

    8) Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens
    6 Tage vor Ablauf der Abgabefristeingegangen sind, nicht zu beantworten.
    VI.4.1: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
    Vergabekammer Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
    Postanschrift: Braustraße 2
    Ort: Leipzig
    Postleitzahl: 04107
    Land: DE
    URL: www.lds.sachsen.de
    VI.4.3: Einlegung von Rechtsbehelfen

    Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160
    Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:

    1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
    vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
    Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der
    Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

    2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
    erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
    benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
    Auftraggeber gerügt werden,

    3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
    Vergabeunterlagenerkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist
    zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
    werden,

    4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
    einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
    VI.4.4: Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
    1. Vergabekammer Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
    Postanschrift: Braustraße 2
    Ort: Leipzig
    Postleitzahl: 04107
    Land: DE
    URL: www.lds.sachsen.de
    VI.5: Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
    14.07.2020


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